AT163582B - Zehntasten-Rechenmaschine - Google Patents

Zehntasten-Rechenmaschine

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AT163582B
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Precisa A G Rechenmaschinenfab
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zehntasten-Rechenmaschine 
Bei bekannten Zehntasten-Rechenmaschinen mit Motorantrieb und schrittweise schaltbarem
Stiftekasten geschieht das Multiplizieren in der
Weise, dass nach dem Einschalten der Maschine auf Multiplikation und nach dem Einstellen des
Multiplikanden die Motortaste gedrückt und so lange unten gehalten wird, bis die dem Teilmultiplikator entsprechende Anzahl Maschinen- gänge erfolgt sind. Dann wird die Motortaste losgelassen und die Null-Taste gedrückt, damit der Stiftekasten für die nächste Teilmultiplikation um eine Stelle weiter springt. Wenn z. B. die Zahl 725 mit 23 multipliziert werden soll, so wird die Maschine durch Drücken der Multiplikationstaste und Feststellen dieser Taste in der gedrückten Lage auf Multiplikation geschaltet, dann wird der Multiplikand 725 eingetastet und die Motortaste gedrückt.

   Letztere wird entsprechend dem Teilmultiplikator 3 nach drei Maschinengängen frei gegeben. Dann wird die Null-Taste gedrückt, damit der Stiftekasten um eine Stelle weiter springt. Nachher wird die Motortaste wieder gedrückt, aber jetzt nach zwei Maschinengängen frei gegeben. 



   Ferner sind Maschinen bekannt, mit ZusatzMultiplikationsapparaten, bei welchen mittels Zeiger jeweils der Multiplikator Stelle für Stelle nacheinander eingestellt wird. Ebenso Maschinen mit einer Reihe Multiplikator-Tasten 1-9, ferner Maschinen, bei welchen mit der gleichen Tastatur Multiplikand und Multiplikator eingestellt werden. 



   Bei all diesen Maschinen erleidet man einen Zeitverlust, diese komplizierten Mechanismen sind teuer und nehmen unnötigen Platz in der Maschine ein. Bei der vorliegenden Konstruktion hingegen wird mit der schon vorhandenen Additions-Motortaste multipliziert, was eine grosse Vereinfachung der Fabrikation und rasche Handhabung der Maschine erlaubt. Jede Maschine hat ihren Gang-Rhythmus und diesen spürt man im Finger beim Drücken der Taste, wobei man automatisch nachzählt, ohne einen Blick auf die Maschine werfen zu müssen. Die Schaltung des Verschubes des Stiftekastens wird mit der Multiplikationstaste (X-Taste) in Vorbereitung und jeweils beim Loslassen der AdditionsMotortaste zum Arbeiten gebracht. 



   Vorliegende Erfindung besteht demnach in einer Vorrichtung, durch welche das Drücken der Null-Taste erspart wird und der Stiftekasten automatisch beim Loslassen der Motortaste um eine Stelle verschoben wird. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels- weise Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Durch Anschlagen der Multiplikationstaste 6 wird ein Zwischenhebel 5 verschwenkt und vermittels einer Zugfeder 7 eine Stange 8 mit einer an ihr angelenkten Mitnehmerklinke 9 angehoben. 



   Dadurch wird das Einklinken der Mitnehmer- klinke 9 in einen Auslöser 3 vorbereitet. 



   Nachdem der Multiplikand eingetastet wurde, wird die Motortaste 22 gedrückt und dadurch eine Schaltstange 20 von einem festen Anschlag 19 gelöst, so dass sie dem Zug einer Feder 21 folgend, einen Lenker 18, Hebel 15 und 14 und die an letzterem angelenkte Klinke 9 nach vorn bewegt. 



  Dadurch kommt die Klinke 9 mit ihrem hinteren Ende 10 von einem feststehenden Anschlag 11 frei und klinkt in den Auslöser 3 ein. Bei diesem Verschieben der Klinke 9 wird das vordere Ende derselben durch den Auslöser 3 vorübergehend etwas nach unten gedrückt. In dieser Stellung bleiben die Teile 20, 18, 15, 14, und 9 so lange, bis die Motortaste 22 losgelassen wird, also die Teilmultiplikation beendet ist. Wird die Motortaste freigegeben, so erfolgt die Zurücknahme der Schaltstange 20 und der mit ihr verbundenen Teile 18, 15, 14 und 9 durch das Maschinengetriebe. Dabei verschwenkt die Klinke 9 den Auslöser   3,   klinkt aber von ihm ab, wenn ihr Ende 10 an den festen Anschlag 11 stösst.

   Durch den Auslöser 3 wird das bekannte Schrittschaltwerk des nicht dargestellten Stiftekastens betätigt, so dass letzterer unter dem Zug einer Feder um eine Stelle weiterspringt. In gleicher Weise erfolgt die nächste   Teilmultiplikation.   Die Taste 6 wird in der heruntergedrückten gestrichelt gezeichneten Lage durch ihre Nase   23,   welche unter den feststehenden Anschlag 24 greift, während der ganzen Dauer der Multiplikation festgehalten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zehntasten-Rechenmaschine mit Motorantrieb und einem Stiftekasten, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks automatischer Schritt- <Desc/Clms Page number 2> schaltung des Stiftekastens beim Loslassen der Motortaste und bei auf Multiplikation gestellter Maschine durch die Multiplikationstaste (6) eine Klinke (9) in den Bewegungsweg eines auf den Stiftekasten wirkenden Hebelsystems (1, 2, 3) gebracht, beim Drücken der Motortaste (22) in Eingriff mit demselben kommt und dasselbe beim Loslassen der Motortaste (22) selbsttätig um einen Schritt verstellt.
    2. Zehntasten-Rechenmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Klinke (9) beim Loslassen der Motortaste (22) durch den an sich bekannten Schalthebel (20) des Motorantriebes erfolgt.
    3. Zehntasten-Rechenmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Kupplung (14-16) zwischen Klinke (9) und Schalthebel (20) vorgesehen ist.
AT163582D 1942-11-04 1946-05-23 Zehntasten-Rechenmaschine AT163582B (de)

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CH163582X 1942-11-04

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AT163582B true AT163582B (de) 1949-07-25

Family

ID=4416646

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AT163582D AT163582B (de) 1942-11-04 1946-05-23 Zehntasten-Rechenmaschine

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