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Pneumatische Schmiervorrichtung
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Im oberen Teil des Behälters wird die Geschwindigkeit des ölnebelstromes durch den grossen Durchgangsquerschnitt in der Kammer erheblich vermindert, wobei eine Absonderung von zu grossen Tropfen aus der Mischung stattfindet. Die Kammer oberhalb des Öl niveaus bildet auch einen Behälter für den Ölnebel, so dass der Ölnebel beim Verlassen der Mischvorrichtung eine verhältnismässig gleichmässige Durchmischung aufweist, u. zw. unabhängig von zufälligen Unterbrechungen der Zufuhr von Öl zu der Luft am Boden des Behälters. Der Ölbehälter hat also einen dreifachen Zweck, nämlich als Ölbehälter, Ölseparator und Aufspeicherungs- raum für den Ölnebel.
Ein weiterer Vorteil der Mischvorrichtung ist darin zu erblicken, dass der Ölbehälter nur dem verminderten Druck, der nach dem Durchgang der Luft durch die Düse 14 herrscht, ausgesetzt ist, wodurch die Abdichtung des Ölbehälters er- leichtert wird.
Der Ölverbrauch kann durch ein Nadelventil 24 reguliert werden, das in der Verbindung zwischen dem Behälter und der Kammer 16 vorgesehen ist.
Beim Übergang von einer Ölsorte zu einer anderen kann die Scheibe 20 ausgetauscht werden.
Die Fig. 3-4 zeigen eine zweite Ausführungs- form, die besonders dicht und gegen Stösse wider- standsfähig ist.
Bei dieser Ausführungsform besteht der Öl- behälter aus einem Glasbehälter 31, der in einem zweckmässig aus Gusseisen hergestellten Gehäuse 32 sitzt, damit er vor Stössen geschützt ist. Ein
Deckel 33 für den Behälter 31 ist auf das Gehäuse aufgeschraubt. Der Behälter 31 ist aus einem
Stück, unten geschlossen, ausgeführt ; eine Un- dichtheit desselben ist deshalb so gut wie aus- geschlossen.
Die Druckluft wird von oben durch die Kanäle
35, 36 im Deckel 33 und durch ein Rohr 37, das in die Unterseite des Deckels eingeschraubt ist, zugeführt. Das untere Ende des Rohres 37 ist in ein Ventil gehäuse 38 eingeschraubt. Im Ventil- gehäuse wird die Luft durch Kanäle 39, 40 sowie durch einen im kegeligen Teil 42 des Ventil- gehäuses befindlichen verengten Auslasskanal 41 geleitet. Ein Rohr 43 ist von oben in das Ventil- gehäuse eingeschraubt und bildet eine nach oben gerichtete Fortsetzung des Kanals 41.
Im Ventil- gehäuse 38 befinden sich ein oder mehrere
Kanäle 44, die den unteren Teil des Schmiermittel- behälters mit einer ringförmigen Kammer 45 im
Ventilgehäuse verbinden, die die Düe 42 umgibt.
Am unteren Ende des Rohres 43 ist eine Scheibe 46 vorgesehen, die zusammen mit der Düse 42 einen
Zwischenraum 58 bildet, durch welchen die
Kammer 45 mit dem Rohr 43 in Verbindung steht. Die Teile 42, 46 bilden zusammen einen
Injektor. Infolge der Verminderung des Druckes nach dem Kanal 41 wird Schmiermittel durch den Kanal 44, die Kammer 45 und den Zwischen- raum 58 zwischen der Düse 42 und der Scheibe 46 in die Druckleitung eingesaugt und mit der Druck- luft vermengt, so dass ein Ölnebel entsteht, der durch das Rohr 43 nach oben strömt.
Der vol-t nebel strömt durch Löcher 47 des Rohres 43 in den oberen Teil des Behälters, der als Abscheider für die grossen Öltropfen dient. Der Rest des Ölnebels strömt durch die Kanäle 48, 49 in Richtung der Pfeile durch die, die Luft-Schmiermittelmischung führende Leitung zu den einzelnen Schmierstellen.
Das Rohr 43 hat eine massive Verlängerung 50, die sich nach oben durch den Deckel 33 erstreckt und mit einem Handrad 51 versehen ist. Mittels des Handrades 51 kann das Rohr 43 nach oben und nach unten im Ventilgehäuse 38 verstellt werden, wobei der Zwischenraum 58 zwischen dem Teil 42 und der Scheibe 46 grösser oder kleiner gemacht werden kann. Durch Drehung des Handrades 51 wird also ermöglicht, die Zufuhr von Schmiermittel zur Druckluftleitung zu regeln, so dass die gewünschte Konzentration des aus der Mischvonichtung ausströmenden Ölnebels erzielt wird. Durch Herabschrauben des Rohres 43, so dass die Scheibe 46 mit der Düse 42 in Anlage kommt, kann die Zufuhr von Schmiermittel zur Druckluftleitung unterbrochen werden.
Zur Verhinderung des Leckens des Behälters oberhalb des Schmiermittelniveaus zwischen der oberen Kante des Glasbehälters 31 und dem Deckel 33 ist eine Packung 52 aus Leder, Kork oder sonstigem zweckmässigem Matt-rial vorgesehen. Der Behälter 31 ruht auf einer Platte 53 aus Fiber oder ähnlichem elastischem Material.
Eine zwischen der Verlängerung 50 des Rohres 43 und dem Deckel vorgesehene Stopfbüchse 54 verhindert überdies ein Lecken an dieser Stelle.
Die Wandungen des Gehäuses 32 sind mit
Fenstern 55 (Fig. 4) versehen, durch welche das Ölniveau im Behälter beobachtet werden kann und im Deckel 33 befindet sich eine mit einem
Pfropfen 59 versehene Öffnung 56, durch welche der Vorrat an Schmiermittel bei Bedarf ergänzt werden kann. Das Schmiermittelniveau soll natürlich niedriger sein als die Löcher 47, so dass der obere Teil des Behälters als Abscheider für die grossen Öltropfen dienen kann. Das Niveau soll auch stets höher als die äussere Mündung des
Kanals 44 sein, damit Öl in die Luftleitung ein- gesaugt werden kann.
Da die Mündung des
Kanals 44 in einer bestimmten Höhe oberhalb des Bodens des Behälters angeordnet ist, wird verhindert, dass irgendwelcher Rückstand von
Unreinigkeiten, der eine Versperrung des
Kanals 44 oder anderer Kanäle der Schmier- vorrichtung verursachen könnte, in die Kammer 44 eindringt.
Der Deckel 33 ist mit zwei Flanschen 57 zum
Aufhängen der Vorrichtung an eine Wand od. dgl. versehen. Die Kanäle 35, 36 des Deckels 33 für die Druckluft und die Kanäle 48, 49 für den Ölnebel sind in ihren Abmessungen einander völlig gleich. Hiedurch wird ermöglicht, die
Druckluftleitung und die Ölnebelleitung an den- jenigen Seiten der Vorrichtung anzuschliessen, die gemäss den jeweiligen Verhältnissen hiefür am geeignetsten sind.
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Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsform begrenzt, sondern kann auf verschiedene Weise geändert werden. Die Schmiervorrichtung kann beispielsweise ohne Injektoranordnung ausgefüllt sein, wobei das Schmiermittel lediglich mit Hilfe hydraulischen Druckes in den Druckluftstrom eingeführt werden kann.
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Pneumatische Schmiervorrichtung unter wendung von Luft zur Zerstäubung und Förderung des Schmiermittels, bei der das zerstäubte Schmiermittel über einen erweiterten Raum der zu den Schmierstellen führenden Rohrleitung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz für die Öl-Luftgemsichleitung so gegen- über der Stelle, an der das Öl zerstäubt wird, angeordnet ist, dass das Öl-Luftgemisch unter Richtungsänderung über den infolge der Richtungsänderung als Beruhigungsraum wirkenden erweiterten Raum in die Schmierleitung gelangt, wobei vorzugsweise der Raum im Ölbehälter oberhalb des Flüssigkeitsspiegels als Beruhigungsraum benutzt wird.