AT222444B - Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels

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AT222444B
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Austria
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channel
lubricant
liquid
chamber
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AT901559A
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Joseph J Shada
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Bellows Co Division Of Interna
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  Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels in einem
Druckgasstrom, vorzugsweise zur feinen Verteilung von Schmiermittel in einer Pressluftleitung, bestehend aus einem Schmiermittelvorratsbehälter und einer Zuführungsleitung, die zu einem Gehäuse führt, wel- ches Anschlüsse für die Pressluftleitung aufweist, wobei die Pressluft durch eine Injektordüse strömt, die aus einer die zentrale Flüssigkeitszuführungsleitung mantelrohrartig umgebenden Düse besteht, und durch den in der Injektorduse erzeugten Unterdruck das Schmiermittel über die Zuführungsleitung aus dem Behälter saugt und in fein verteilter Form mit der Pressluft gemeinsam durch die Ableitung abströ- men lässt. 



   Auf den verschiedensten technischen Gebieten besteht eine grosse Nachfrage nach geeigneten Vorrichtungen zur Herstellung eines Flüssigkeitsnebels in einer Luft- oder Gasatmosphäre. Beispielsweise wirken flüssige Insektizide besonders gut, wenn man sie verdampft oder in feinste   Tröpfchen   zerteilt und mit Hilfe eines luft-oder gasförmigen Trägers gleichmässig verteilt. In ähnlicher Weise kann man eine flüssige Frostschutzlösung mittels einer geeigneten Zerstäubervorrichtung mit einem Gas kombinieren. 



   Ein besonders wichtiges Anwendungsgebiet für Vorrichtungen zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels sind pneumatische Werkzeuge mit durch Luftdruck bewegten Teilen, die im Betrieb kontinuierlich geschmiert werden müssen. Solche pneumatische Werkzeuge können kleinste Luftturbinen zum Antrieb von Zahn- bohrern od. dgl. mit hoher Geschwindigkeit in einem Extremfall und Luftturbinen mit einer Leistung von vielen PS im andern Extremfall oder jede andere durch Luft betriebene Vorrichtung sein. An jeder dieser
Maschinen gibt es durch Luft angetriebene Teile, die geschmiert werden müssen. In vielen   Fällen   kann man von üblichen Schmiervorrichtungen wegen ihrer Grösse, ihrer Anwendungsart und aus andern
Grunden keinen Gebrauch machen. 



   Ein mit Luft betriebener Zahnbohrer ist beispielsweise ein kleines pneumatisches Werkzeug, welches einer kontinuierlichen Schmierung seiner durch Luft betriebenen Teile bedarf, bei dem jedoch wegen seiner Abmessungen und seines Verwendungszweckes kein übliches Schmiermittel verwendet werden kann. 



   Der mit Luft betriebene Zahnbohrer hat einen grossen Geschwindigkeitsbereich, wobei darüber hinaus bei den verschiedensten Betriebsgeschwindigkeiten unterschiedliche Anforderungen an die Schmierung ge- stellt werden. Höhere Arbeitsgeschwindigkeiten erfordern ein grösseres Volumen an Druckluft zur Betäti- gung des pneumatischen Werkzeughalters. Deshalb ist eine entsprechende Steigerung des zugeführten
Schmiermittels erforderlich, um die bei höherer Arbeitsgeschwindigkeit grössere Reibung auszugleichen, jedoch ist die für hohe Geschwindigkeiten zugeführte Schmiermittelmenge für niedrige Betriebsge- schwindigkeiten ungeeignet, führt zu einer Überschwemmung der arbeitenden Teile und wird zum Teil mit der Abluft ausgestossen.

   Gleichzeitig darf aber die   Luftzuführungsquelle   nicht unzulässig behindert werden, indem man besondere Regelvorrichtungen für die Zuführung des Schmiermittels vorsieht. Manch- mal sind auch die zu erwartenden Geschwindigkeiten dieser Vorrichtung überhaupt unbrauchbar. 



   Es wurden bereits Anordnungen vorgeschlagen, bei denen ein Nebenschluss für die Pressluft freigege- ben wird, wenn die Druckdifferenz ein gewisses Mass überschreitet und die Zusatzluft frei durch die Ein- und Austrittsöffnungen strömt, ohne ein Luft-Flüssigkeitsaggregat zu passieren. Auch sind Schmiervor- 

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   richtungen bekannt, bei denen das zerstäubte Schmiermittel über einen erweiterten Raum der zu den Schmierstellen führenden Leitung zugeführt wird. 



  Es ist das Ziel der Erfindung, einen kompakten, wirksamen und kleinen pneumatischen Flüssigkeitzerstäuber für die verschiedensten Verwendungszwecke einschliesslich der vorerwähnten Anwendungsgei biete zu schaffen. 



  Erfindungsgemäss wird nunmehr vorgeschlagen, dass das Mantelrohr der Injektordüse federnd axial verschieblich ist, so dass sich bei erhöhtem Gasdurchsatz das Mantelrohr axial verschiebt und dadurch einen Nebenschluss öffnet. 



  Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung bildet das Gehäuse einen Deckel für den Flüssigkeitsvorratsbehälter und die Injektordüse ist in an sich bekannter Weise zentral im Deckel des Flüssigkeitsvorratsbehälters nach unten in diesen hineinragend angeordnet. 



  Vorteilhafterweise mündet die injektorduse durch tangenuaie Austrlttsöttnungen in den oberen i'eil des Flüssigkeitsvorratsbehälters. 



  Nach der Erfindung ist das Mantelrohr ferner venturirohrartig ausgebildet und besitzt eine erweiterte Eintrittsöffnung. 



  Durch die Erfindung wird also ein Zerstäuber geschaffen, welcher einen fortschreitend grösseren Anteil der Flüssigkeit in einen hindurchströmenden Luft- oder Gasstrom bis zu einer bestimmten Menge und darauf abnehmend eine in Übereinstimmung mit den Betriebsbedingungen der entsprechenden pneumati- schen Vorrichtung genau zugemessene Menge abgibt. 



  Diese u. a. Kennzeichen und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. 



  Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Schmiervorrichtung zum Schmieren von Luftleitungen ; Fig. 2einen vergrösserten Vertikalschnitt durch die Schmiervorrichtung nach Fig. 1 im wesentlichen längs der Linie II - II der Fig. 5 ; Fig. 3 einen vergrösserten Teilschnitt durch die Schmiervorrichtung nach Fig. 1 im wesentlichen längs der Linie NI -III der Fig. 5 ; Fig. 4 einen vergrösserten Teilschnitt durch den oberen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1, im wesentlichen längs der Linie IV-IV der Fig. 5 ; Fig. 5 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1 längs der Linie   
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 abgeänderten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Schmiervorrichtung ;

   Fig. 8 einen vergrösserten Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 7, im wesentlichen längs der Linie VIII-VIII der Fig.   11 ;   Fig. 9 einen vergrösserten Teilschnitt durch den Gegenstand der Fig. 7, im wesentlichen längs der Linie IX-IX der Fig.   11 ;   Fig. 10 einen vergrösserten Teilschnitt durch den Oberteil der Vorrichtung nach Fig. 7, im wesentlichen längs der Linie   X - X   der   Fig. 11 :   Fig. 11 einen Schnitt durch eine Schmiervorrichtung nach Fig. 7, im wesentlichen längs der Linie XI - XI der Fig. 10 ;

   Fig. 12 einen vergrösserten Schnitt durch einen Teil der erfindungsgemässen Schmiervorrichtung nach der Linie   Xli - Xli   der Fig.   8 ;   Fig. 13 einen Schnitt durch eine weitere abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ; und Fig. 14 eine vergrösserte Schnittdarstellung durch den mittleren Teil der Vorrichtung nach Fig. 13, im wesentlichen längs der Linie   XIV-XIV   der Fig. 13. 



   Der im nachfolgenden beschriebene Zerstäuber enthält die wesentlichen Merkmale der vorliegenden Erfindung. Die Zerstäubervorrichtungen enthalten jeweils ein Deckelglied mit einem daran angeschlossenen Flüssigkeitsbehälter. In dem Deckelglied sind   Gas-oder Lufteinlass-und-auslasskanäle   vorgesehen, die über   das Deckelgliedin Flucht   liegen, jedoch nicht unmittelbar in Verbindung stehen. Die Kanäle für das Zerstäubermedium stehen lediglich über den   Flüssigkeitsvorratskammerraum   in Verbindung, an den sie beide getrennt angeschlossen sind. 



   Der Einlasskanal für das Zerstäubermedium steht in Verbindung mit einem mittig durch das Deckelglied geführten Kanal. Eine abgemessene Flüssigkeitsmenge wird von der Flüssigkeitsvorratskammer zum oberen Ende dieses mittig angeordneten Deckels geführt. Innerhalb des unteren Endes des mittleren Strömungsdurchlasses und innerhalb des Flüssigkeitsbehälters befindet sich eine Unteranordnung von Teilen, welche für die Zumischung des Zerstäubungsmittels und der Flüssigkeit und für die Ablenkung der Gasoder Luftteile unter bestimmten Betriebsbedingungen sorgen und um die Primärquelle der Nebelflüssigkeit angeordnet sind. 



   Die erwähnte Unteranordnung enthält eine Deckelgliedverlängerung mit einer Strömungsdüse, die zum Öffnen und Schliessen von Überbrückungen auf den Druck und die Strömungsbedingungen anspricht. Sind die Überbrückungen geschlossen, strömt die Luft oder das Gas durch die Düse, nimmt eine bestimmte Flüssigkeitsmenge auf und wird in die Behälterkammer in Form eines Nebels oder Gemisches aus Gas 

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 und Flüssigkeit durch dort angeordnete Turbulenzvorrichtungen ausgestossen. Die kleinen und damit leichteren Flüssigkeitströpfchen werden in Suspension gehalten und durch den Auslasskanal hindurchgeführt, während die schwereren und grösseren Tröpfchen ausfallen und zur   Flüssigkeitsquelle   zurückkehren.

   Ist die Überbrückung geöffnet, dann gelangt ein Teil der Luft oder des Gases unmittelbar in die Behälterkammer, wo sie gemischt wird und sich mit der in der Strömungsdüse erzeugten Gasflüssigkeitsmischung vereinigt. Eine Zunahme der Gasströmung oder des Druckes wird somit automatisch durch Erzeugung zusätzlichen Rückdruckes kompensiert, ohne dass das keine Flüssigkeit tragende Gas bzw. die keine Flüssigkeit tragende Luft unmittelbar in das stromabwärts gelegene pneumatische System gelangt. 



   Nach den Fig.   1 - 6   enthält die Schmiervorrichtung 10 ein Deckelglied 20 mit einem Behälter 30. 



  Der Behälter 30 besteht vorzugsweise aus einem durchsichtigen Material, damit der in ihm befindliche   Schrniermittelvorrat   beobachtet werden kann. 



   Zwischen dem Behälter 30 und dem Deckelglied 20 ist die Schmiermittelzuführung 40 vorgesehen. 



  Die Zuführung 40 stellt sicher, dass eine bestimmte Schmiermittelmenge innerhalb der beobachtbaren Zuführungskammer 50 auf dem Deckelglied vorhanden ist. Die Zuführungskammer 50 steht mit der Gemischregelung 60 in Verbindung, welche an das Deckelglied 20 angeschlossen ist und sich in den Behälter 30 erstreckt. 



   Das Deckelglied 20 enthält   Lufteinlass- und   Luftauslasskanäle 21 bzw. 22, welche längs des Deckelgliedes in Flucht liegen, jedoch nicht über dieses miteinander in Verbindung stehen. 
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 geordnet ist. Der Kanal 23 steht mit der Zuführungskammer 50 und mit dem Behälter 30 in Verbindung. 



  Ein getrennter Kanal 24 verläuft durch die Behälterfläche des Deckelgliedes 20 zur Verbindung des Be-   hälterraumes   und des Auslasskanals 22. 



   Die Kanäle 25 und 26 verlaufen durch das Deckelglied 20 und führen das Schmiermittel zum Behäl- ter 30. Ausserdem bilden sie einen Luftaustrittskanal. Diese Kanäle sind durch in ihren äusseren Enden sitzende Schrauben 27 und 28 verschlossen. 



   Der Behälter 30 ist ein tassen- oder schalenförmiges Glied, welches an der Unterseite des Deckel- gliedes 20 montiert ist. Der Behälter 30 enthält einen Flansch 31 um seine Oberkante. Der Flansch 31 steht mit einer O-Ringdichtung des Deckelgliedes über einen Kupplungsbund 32 in Eingriff, welcher auf das untere Ende des Deckelgliedes aufgeschraubt ist. Ein Abzugsventil 33 ist in der Grundfläche des Be- hälters montiert und enthält einen Abzugsstopfen 34. Der Behälter 30 bildet somit eine geschlossene Kam- mer 35 für das Schmiermittel. Der Schmiermittelspiegel ist durch den durchsichtigen Behälter 30 sicht- bar und kann durch Markierungen besonders angezeigt werden. 



   Die Schmiermittelzuführung 40 weist eine Leitung 41 auf, welche mit einem Durchlass 42 in Ein- griff steht, der in dem Deckelglied 20 ausgebildet ist. Der Durchlass 42 sitzt parallel und im Abstand zu dem Kanal 23 und an der Seite des Behälters 30. Die Leitung 41 erstreckt sich in die Kammer 35 bis in die Nähe von deren Boden. 



   Der Durchlass 42 enthält einen enghalsigen Durchlassteil 43 zwischen seinen Enden. Innerhalb des oberen Endes des Durchlasses 42 ist ein   einstellbares-Nadelventil   44 vorgesehen, dessen Nadelspitze sich in den Durchlassteil 43 erstreckt. Im unteren Ende des Durchlasses 42 ist zwischen dem Durchlassteil 43 und der Leitung 41 ein Kugelrückschlagventil 45 vorgesehen. Ein Kanal 46 erstreckt sich durch das Dek-   ke1glied   20 vom Durchlass 42 zur Zuführungskammer 50. 



   Die Zuführungskammer 50 enthält eine Aussparung 51 in der oberen Fläche des Deckelgliedes 20 und ist durch ein transparentes kuppelförmiges Sichtglas 52 abgeschlossen. Das Sichtglas 52 sitzt auf einer   O-Ringdichtung   und wird durch einen Bund 53 gehalten, welcher auf den Kanal 23 aufgeschraubt ist. 



  Eine schwanenhalsförmige Leitung 54 sitzt in dem Kanal 46 und erstreckt sich nach oben und über den scheibenförmigen Grundteil der Aussparung 51. Der Kanal 23 steht mit der Zuführungskammer 50 in der Mitte der Aussparung 51 in Verbindung. 



   Die Gemischregelung 60 enthält eine Überbrückungsleitung 61 und ein Durchflussstück 62, die miteinander in Eingriff stehen und auf der Behälterfläche des Deckelgliedes 20 befestigt sind. Das Behälterende des Kanals 23 ist zur Aufnahme des Überbrückungsstückes 61 vergrössert und nimmt dieses mit einem Schraubengewinde   auf. Das Durchflussstück 62 sitzt   in einem Schraubengewinde im unteren Ende des Überbrückungsstückes 61. 



   Das   DurchflussstUck   62 enthält einen blind endenden Kanal oder eine Sammelkammer 64, der oder die in Flucht zum Kanal 23 liegt. Ein Mantelrohr 65 kann sich innerhalb des Kammerraumes 64 hin-und herbewegen. Das Mantelrohr 65 enthält einen geflanschten Kopf 66, der in Ventileingriff mit einer Innenschulter 67 im Kanal 23 steht. Eine Vorspannungsfeder 68 sitzt um das Mantelrohr 65 zwischen dem 

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 geflanschten Kopf 66 und dem Ende des Durchflussstückes 62. Die   Überbrückungsleitung   61 enthält einen vergrösserten Durchlasskanal 69, in dem das Mantelrohr 65 angeordnet ist. Der Kanal 69 ist bei geschlos- senem Ventil ringförmig und steht mit dem Kanal 23 nur dann in Verbindung, wenn das Mantelrohr 65 gegen die Wirkung der Vorspannfeder 68 geöffnet ist. 



   Das Mantelrohr 65 bildet eine Strömungsdüse 70 für den Durchgang von Luft aus der Luftleitung. Eine
Schmiermittelzuführungsleitung 71 ist innerhalb des Kammerverbindungsendes des Kanals 23 eingesetzt und erstreckt sich innerhalb des Durchlasses der Strömungsdüse 70. Die durch die Düse 70 eintretende Luft wird in dem Kammerraum 64 mit dem Schmiermittel aus der Zuführungsleitung 71 gemischt. 



   Die Durchsatzluft und das Schmiermittel werden aus der Sammelkammer 64 durch herabhängende tangential angeordnete Austrittskanäle 72 durch die Seiten des Durchflussstückes 62 ausgestossen. Das Durchflussstück 62 ist in diesem Fall sechseckig, wobei die Austrittskanäle 72 so angeordnet sind, dass sie sich jeweils durch eine Fläche erstrecken. Die tangentiale Austrittsanordnung stellt eine Turbulenz der Luft und des Schmiermittels innerhalb der Kammer 35 sicher. Dies liefert wiederum eine bessere Mischung von Luft- und Schmiermittel und einen Zentrifugaleffekt zur Trennung von grösseren Tröpfchen des Schmiermittels, die nicht in Suspension bleiben. Die Austrittskanäle 72 erstrecken sich von der Behälterfläche des Deckelgliedes 20 nach unten und verhindern, dass sich das Schmiermittel darauf oder auf der Überbrückungsleitung 61 sammeln kann. 



   Die Überbrückungsleitung 61 enthält Nebenschlusskanäle 73, welche mit dem Ringkanal 69 in Verbindung stehen. 



   Die vom Kanal 23 aufgenommene Luft wird durch das geöffnete Mantelrohr 65 in den Ringkanal 69 durch die Kanäle 73 in der Kammer 35 ausgestossen. Die umgeleitete Luft wird mit der Durchsatzluft und dem Schmiermittel in der Kammer 35 vor dem Austritt der beiden durch den Abzugskanal 24 und den Kanal 22 gemischt. 



   Ein Spritzblech 74 ist am Ende des Durchflussstückes 62 durch eine Schraubverbindung 75 befestigt, und bildet einen Mischraum 76 am oberen Ende der Kammer 35. Die Randlappen 77 des Spritzbleches 74 sind für den Rückfluss nicht suspendierten Schmiermittels zum Schmiermittelsumpf des Behälters umgebogen. 



   Abänderung 
Vor der Beschreibung der Wirkungsweise der Schmiermittelvorrichtung 10 soll der Aufbau einer an- dern Schmiermittelvorrichtung 100 beschrieben werden, bei der gewisse Abänderungen vorgenommen sind. 



   Die Schmiervorrichtung 100 ist in den Fig.   7 - 12   dargestellt. Im Aufbau ist die Schmiervorrichtung
100 im wesentlichen der Schmiervorrichtung 10 ähnlich, wobei im jeweiligen Fall die gleichen Bezugszeichen Verwendung finden. 



   Die Schmiervorrichtung 100 enthält das Deckelglied 20 mit geringen Abänderungen und einen Behälter 130. Der Behälter 130 wird durch ein Basisglied 131 gebildet, das im Abstand und in axialer Flucht zum Deckelglied befestigt ist und eine transparente Hülse 132 aufweist, die zwischen dem Durchsatzglied und dem Basisglied angeordnet ist. Die Hülse 132 steht mit   O-Ringdichtungen   in ringförmigen Rillen 133 und 134 in Verbindung, welche sich in dem Deckel-und Basisglied 20 bzw. 131 befinden. Das Basisglied 131 wird am Durchsatzglied 20 durch einen Stift 135 gehalten, welcher ein Durchflussstück 62 an seinem oberen Ende aufnimmt. Ausserdem ist es über die Überbrückungsleitung 61 mit dem Deckelglied 20 verbunden.

   Das untere Ende des Stiftes 135 sitzt in einem mit einer Schulter versehenen Bohrung 136 und wird durch einen Schraubenbolzen 137 gehalten, der in den Boden des Basisgliedes 131 eingesetzt ist und mit ihm in Eingriff steht. 



   Ein Abzugskanal 133 ist im Grundglied 131 vorgesehen und wird durch einen Abzugsstopfen 139 verschlossen. 



   Der Schmiermittelzuführungsdurchlass 42 der Schmiervorrichtung 10 ist bei der Schmiervorrichtung 100 abgeändert und mit   42.   bezeichnet. Der Durchlass 42'erstreckt sich nicht durch das Deckelglied 20, sondern ist ein Blindkanal, den der Zuführungskanal 46 in der Nähe des blinden Endes schneidet. 



   Innerhalb eines Kanals 146 im Basisglied 131 ist ein einstellbares Nadelventil 144 vorgesehen. Das Ende des Ventils 144 erstreckt sich innerhalb des herabhängenden Endes der Zuführungsleitung 41 und ändert die Strömung des hindurchfliessenden Schmiermittels.. 

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 Wirkungsweise 
Sowohl die Schmiervorrichtung 10 als auch die Schmiervorrichtung 100 arbeiten im wesentlichen in der gleichen Weise. Infolgedessen soll die Arbeitsweise im Zusammenhang mit der zuerst offenbarten Schmiervorrichtung 10 beschrieben werden. 



   Die Schmiervorrichtung 10, wie sie im Zusammenhang mit den Fig.   1 - 6   ins einzelne gehend erläutert wurde, sitzt innerhalb einer Luftzuführungsleitung, beispielsweise zu einem pneumatischen Werkzeug, wobei der Einlasskanal 21 die unter Druck stehende Luft aufnimmt, während der Auslasskanal 22 an die stromabwärtsgelegene Seite der Luftzuführungsleitung angeschlossen ist. Die durch den Einlasskanal 21 aufgenommene Luft strömt unmittelbar in den Kanal 23, durch die Strömungsdüse 70 und über das Ende der Schmiermittelzuführungsleitung 71. Dadurch wird eine Saugkraft am unteren Ende der Schmiermittelzuführungsleitung 71 erzeugt, die das Schmiermittel aus der Zuführungskammer 50 herauszusaugen sucht.

   Ausserdem wird ein Unterdruckbereich innerhalb der Kammer 50 hervorgerufen, welcher das Schmiermit- 
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Das Schmiermittel wird vom Behältersumpf durch die Zuführungsleitung 41 nach dem Einwegkugelrückschlagventil 45, durch den durch das Nadelventil regulierten Durchlassteil 43, durch den Kanal 46 und durch die Leitung 54 in die Zuführungskammer 50 gezogen. Diese Strömung des Schmiermittels durch die Schmiermittelzuführung 40 wird ferner durch den grösseren Druck unterstützt, der im Mischraum 76 und über dem Schmiermittel im Behältersumpf aufgebaut ist. 
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 eine laminare Strömung der umgeleiteten Luft auf. Dieses Problem vermeidet man durch die Luftschmiervorrichtung 200 nach den Fig. 13 und 14. 



   Die Schmiervorrichtung 200 enthält die gleichen Grundelemente wie die Luftleitungsschmiervorrichtung 100. Der grösste Unterschied jedoch besteht darin, dass die Gemischregelung 60 abgeändert ist, um die umgeleitete Luft mit Schmiermittel in der Gemischregelung, statt in der Mischkammer 76 zu mischen. Zusätzlich arbeitet die Gemischregelung 60 derart, dass die umgeleitete Luft in Beimischung mit dem von der Luft mitgeführten Schmiermittel durch den Mischraum 76 vor dem Austritt aus dem Mischraum 76 durch den Kanal 24 und den Kanal 22 durchgewirbelt wird. 



   In der Schmiervorrichtung 200 enthält die Gemischregelung 60 einen Teil 161, der in den Behälterraum des   Durchsatzgliedes   20 fest eingeschraubt ist. Das Behälterende des Kanals 23 ist zur Aufnahme des einzuschraubenden Teiles 161 entsprechend vergrössert. Am Ende des Kanals 23 befindet sich ein hinund hergehendes Ventilglied 165. Das Ventilglied 165 besitzt einen Flanschkopf 166, der normalerweise im Ventileingriff mit der Innenschulter 67 am Ende des Kanals 23 gehalten wird. 



   Der Überbrückungsteil 161 enthält einen vergrösserten   Durchlasskanal 169.   in dem das Ventilglied 165 sitzt. Der Durchlasskanal 169 ist bei geschlossenem Ventil ringförmig und steht mit dem Mittelkanal 23 nur dann in Verbindung. wenn der Flanschkopf 166 von der Schulter 67 abgehoben ist. Innerhalb des Kanals 169 befindet sich eine Vorspannfeder 168, deren eines Ende auf der Unterseite des Flanschkopfes 166 ruht. Das andere Ende der Vorspannfeder 168 liegt auf dem Bund 180 einer Büchse 181. Der Bund 180 sitzt, wie ersichtlich, auf einem Schulterteil 182 des   Überbrückungsteiles   161 am Ende des Kanals 169. 



  Der Bund 180 enthält, wie man aus Fig. 14 erkennt, eine Vielzahl von Öffnungen 183. Aus Fig. 13 erkennt man, dass. der Bodenteil des Ventilgliedes 165 im   Pass- und   Gleitsitz innerhalb der Büchse 181 sitzt. 



   Unterhalb des Ventilgliedes 165 befindet sich in Verbindung mit ihr eine Kammer 64 innerhalb des Überbrückungsteiles 161. Durch den Überbrückungsteil verlaufen winkelig zur Kammer 184 und in Verbindung damit Austrittskanäle 185. 



   Die Gemischregelung 60 kann ferner ein   Durchflussstück   62 aufweisen, das in das untere Ende des Stückes 161 aufgeschraubt ist, so dass der Kammerraum 64 in Flucht mit dem Kanal 23 liegt, wie man aus Fig. 13 erkennt. Die winkelig angeordneten Austrittskanäle 72 sind oberhalb der Prallplatte 74 angeordnet. Jedoch ist ein solches Stück 62, wie aus Fig. 13 erkenntlich, nicht unbedingt notwendig bei dieser Ausführungsform, weil die Auslasskanäle 185 vorgesehen sind. 



   Die Gemischregelung 60 der Schmiervorrichtung 200 arbeitet in der gleichen Weise wie die Gemischregelung 60 der Schmiervorrichtungen 10 und 100. Somit wird durch die Luftströmung durch den Kanal 21 und den Kanal 23 in die Strömungsdüse 70, die durch das Ventilglied 165 gebildet wird, Schmier- 
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 mit Schmiermittel beladene Luft tritt aus der   Kammer 184   durch die Auslasskanäle 185 in den Mischraum 76 ein. Wegen der Winkelanordnung der Auslasskanäle 185 wird die mit Schmiermittel beladene Luft im Mischraum 76 und vor dem Eintritt in den Auslasskanal 24 und den Kanal 22 durchgewirbelt. 



   Bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten der Luft durch den Durchlass 21 bewegt sich das Ventilglied 165 nach-unten gegen die Kraft der Vorspannfeder 168. Dabei wird der Eingriff des Ventilgliedes 165 durch die Büchse 181 geführt. Bei einer solchen Bewegung des Ventilgliedes 165 öffnet sich der äussere Kanal 169 zum mittleren Kanal 23 und lenkt dabei einen Teil der durch die Gemischregelung 60 strömenden Luft in den Kanal 169. Die umgeleitete Luft, die durch den Kanal 169 strömt, wird aus diesem 
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 Luft zumischt, die aus dem Ende der Strömungsdüse 70 austritt, welche durch das Ventilglied 165 gebildet wird. Das Gemisch aus umgeleiteter Luft und Schmiermittel beladener Luft wird dann aus der Kammer 184 durch die Auslasskanäle 185 in den Mischraum 76 ausgestossen. 



   Bei Verwendung des Durchflussstückes 62 tritt ein wesentlicher Anteil der mit Schmiermittel beladeneu Luft in die Blindkammer 64 und von dort durch die Auslasskanäle 72 in den Mischraum 76. Der Restteil der schmiermittelbeladenen, aus der Kammer 184 durch die Auslasskanäle 185 austretenden Luft reicht jedoch aus, um sich mit der umgeleiteten Luft zu mischen und diese Luft mit einer angemessenen Konzentration zerstäubten Schmiermittels zu versorgen. 



   Der Gemischregler 60 der Schmiervorrichtung 200 weist weitere Vorteile insofern auf, als die Kombination aus der Büchse 181 und dem Ventilglied 165 ein Festsitzen des Ventilgliedes unter normalen Betriebsbedingungen vermeidet. In den Schmiervorrichtungen 10 und   100   kann ein Festsitzen auftreten, wenn das Stück 62 nicht innerhalb bestimmter enger Grenzen zentriert ist. 



   Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung und ihrer Abänderungen beschrieben wor- 

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 den sind, ist es selbstverständlich, dass auch noch andere Abänderungen und Verbesserungen möglich sind. Diese Abänderungen und Verbesserungen sollen selbstverständlich durch die Ansprüche mit umfasst werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels in einem Druckgasstrom, vorzugsweise zur feinen Verteilung von Schmiermittel in einer Pressluftleitung, bestehend aus einem Schmiermittelvor- ratsbehälter und einer   Zuführungsleitung,   die zu einem Gehäuse führt, welches Anschlüsse für die Press- luftleitung aufweist, wobei die Pressluft durch eine Injektordüse strömt, die aus einer die zentrale Flüssig- keitszuführungsleitung mantelrohrartig umgebenden Düse besteht, und durch den in der Injektordüse er- zeugten Unterdruck das Schmiermittel über die Zuführungsleitung aus dem Behälter saugt und in fein ver- teilter Form mit der Pressluft gemeinsam durch die Ableitung abströmen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (65) der Injektordüse federnd axial verschieblich ist,

   so dass sich bei erhöhtem Gasdurchsatz das Mantelrohr axial verschiebt und dadurch einen Nebenschluss   9,   73) öffnet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse einen Deckel für den Flüssigkeitsvorratsbehälter bildet und die Injektordüse in an sich bekannter Weise zentral im Deckel (20) des Flüssigkeitsvorratsbehälters (30) nach unten in diesen hineinragend angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektordüse durch tangentiale Austrittsöffnungen (72, 185) in den oberen Teil (76) des Flüssigkeitsvorratsbehälters (30) mündet.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (65) venturirohrartig ausgebildet ist und eine erweiterte Eintrittsöffnung (70) besitzt.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Nebenschlussströmung eigene in den Flüssigkeitsvorratsbehälter (30) ausserhalb des Mantelrohres (65) mündende Nebenschlusskanäle (73) vorgesehen sind.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschlusskanäle (73) von einem das Mantelrohr (65) konzentrisch umgebenden Ringkanal (69) ausgehen.
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Austrittsöffnungen (72. 185) aber oberhalb des Flüssigkeitsspiegels wie an sich bekannt ein Spritzblech (74) vorgesehen ist, dass dieses mit leitblechartig gebogenen Randlappen (77) versehen ist, wodurch der Vorratsbehälter (30) in einen Flüssigkeitsraum (35) und einen Mischraum (76) unterteilt ist.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sammelkammer (64) unterhalb der Mischkammer (1S4) vorgesehen ist, wobei diese Sammelkammer (64) Abflussöffnungen (72) zur Ableitung der nicht zerstäubten, darin sich sammelnden Flüssigkeit besitzt.
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischraum (76) mit dem Nebenschlusskanal (169) und dem Durchgang (70) durch das Mantelrohr (65) verbunden ist.
AT901559A 1959-02-20 1959-12-11 Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsnebels AT222444B (de)

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US222444XA 1959-02-20 1959-02-20

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Publication Number Publication Date
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