AT16630B - Betriebsverfahren für galvanische Elemente mit zwei Flüssigkeiten. - Google Patents
Betriebsverfahren für galvanische Elemente mit zwei Flüssigkeiten.Info
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Description
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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu--16630.
MERMAN JACQUES DERCUM IN PHILADELPHIA.
Betriebsverfahrei für galvanische Elemente mit zwei Flüssigkeiten.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für galvanische Batterien mit zwei Flüssigkeiten (einer Erregungs- und einer Depolarisierflüssigkeit).
Es wird hiebei als Depolarisationsmittel ein Gemisch einer sauerstoffreichen Verbindung (z. 13. Chromsäure) und einer sauren Erregungsflüssigkeit, welche sich mit den basischen Roduktionsprodukten des Depolarisationsmittels zu Salzen verbindet, verwendet, und das Betriebsverfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem das Gemenge durch Reduktion des Sauerstoffträgers (Chromsäure) als Depolarisationsmittel erschöpft ist, es in die Anodenabteilung geleitet wird, und dort als Erregungsflüssigkeit dient. Die durch
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bei dem angenommenen Beispiel im wesentlichen aus Chrom-und Zinksulfat besteht) wird behufs Regenerierung entfernt.
Das Regenerieren erfolgt in der Weise, dass aus der erschöpften Erregungsflüssigkeit
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Kreisverfahren. Die Depolarisationsflüssigkeit wird durch Erschöpfung in Errcgungsflüssig- keit, und letztere durch Erschöpfung in ein ullwirksames Gemisch von Salzlösungen über- geführt, da < < beim Regenerieren unter Abscheidung von Anodenmetall zunächst in Er-
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In der Zeichnung ist eine Ansicht der Batterie nach vorliegender Erfindung dargestellt. Die Batterie besteht aus einem Gehäuse. das zugleich als Kathode dient und durch Diaphragmen in eine Anzahl von Abteilungen geteilt ist.
Die abwechselnden Ahteilungen a dienen zur Aufnahme der Depolarisationsflüssigkeit, die mit den Gehäusewänden in unmittelbarer Berührung steht, die anderen Abteilungen b dagegen für die Er-
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Pol der Batterie bildenden Platte e ; der andere Batteriepo ! wird, wie erwähnt. vom Gehäuse gebildet, doch kann natürlich die vorliegende Erfindung auch bei anders ausgeführten Batterien zur Anwendung gelangen.
Die beiden gewöhnlich benützten Flüssigkeiten sind entweder fertig gebildete oder aus einem Bichromat entwickelte Chromsäure als Depolarisationsmittel und verdünnte Schwefelsäure als Erregungsflüssigkeit. Nachdem das Gemenge von Chromsäure und Schwefel-
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Depolarisationsflüssigkeit. Es wird also bei jeder Entladung der Batterie nur die erschöpfte Erregungsfliissigkoit, also etwa die Hälfte des gesamten Flüssigkeitsinhaltes der Batterie zu entfernen und die Regeneration zuzuführen sein, wodurch die Transportkosten beträchtlich verringert werden-
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Betriebsverfahren für galvanische Elemente mit zwei Flüssigkeiten, bei welchem als Depolarisationsmittel ein Gemisch einer sauerstoffreichen Verbindung und einer sauren Erregungsflttssfglteit dient, welche sich mit den basischen Reduktionsprodukten des Depolarisationsstoffes zu Salzen verbindet, dadurch gekennzeichnet,.dass man in die Anodenabteilung als Erregungsmittel die genannte Verbindung des Reduktionsproduktes des Do- polarisationsstoffes mit der Erregungsflüssigkeit, vermischt mit Erregungsflüssigkeit einfüllt, die Batterie bis zur praktisch völligen Reduktion des Depolarisationsstoffes in der Kathodenabteilung und zur praktisch völligen Neutralisierung der Erregungsflüssigkeit in der Anodenabteilung in Betrieb hält, hierauf letztere entleert, die Flüssigkeit aus der Kathodenabteilung (die nun dieselbe Zusammensetzung zeigt wie die ursprüngliche Flüssigkeit in der Anodenabteilung) in die Anodenabteilung laufen lässt und die Kathodenabteilung mit frischer Depolarisationsflüssigkeit füllt.2. Eine Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Depoiarisationsmittel Chromsäure oder ein Chromat dient. EMI2.1
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