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Reihenbfitzfichtgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reihenblitzlichtgerät nach Patent Nr. 164236 mit mehreren in einem gemeinsamen Gehäuse auf einem Drehsockel angeordneten Blitzlichtbimen, deren jede sich vor je einem am Drehsockel befestigten parabolischen Reflektor-Endteil befindet und die bei der Drehung des Sockels nacheinander vor einer mit einem kurzen ReflektorVorderteil ausgestatteten Gehäuseöffnung zur Wirkung gebracht werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung des Gerätes, wobei eine gedrängtere Bauform sowie ein vereinfachter Aufbau dadurch erreicht wird, dass die den einzelnen Blitzlichtbirnen zugeordneten Reflektor-Endteile durch ein gemeinsames Gehäuse mit ausgeprägtem, mög- lichst eckigem Übergang der flachen Deckfläche in die Mantelfläche derart verlängert sind, dass die hiebei an den Reflektor-Endteilen erzielte Verlängerung der Reflexionsfläche durch ihre zusÅatzliche Reflektorwirkung einen gesonderten Reflektor-Vorderteil zwecks Verkleinerung der Ausmasse des Gerätes ersetzt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des erfindungsgemässen Blitzlichtgerätes in den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
An dem oberen Ende des gleichzeitig zur Aufnahme der Batterien dienenden Ständerrohrs 1 sitzt der drehbar gelagerte Drehsockel 2, der die Blitzlichtelemente, vorzugsweise Blitzlichtbimen 3, trägt. Jede Birne ist von einem Reflektor 4 umgeben, der dem Reflektor-Endteil des im Patent Nr. 164236 beschriebenen Gerätes entspricht, wobei alle diese Reflektoren 4 beispielweise mittels eines Achsbolzens 10 starr mit dem Drehsockel 2 verbunden sind. Das Gehäuse 5 umschliesst alle Birnen 3 und Reflektoren 4 und ist unverdrehbar am Ständer 1 befestigt. Die Gestaltung und damit auch die Wirkung der Reflektoren ist von der Fo-m des gemeinsamen Gehäuses abhängig.
Die bisher angewandte runde, den Birnen angepasste Gehäuseform zeigte an der Öffnung eine ungünstige
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befindlichen Reflektor-Endteil 4, weil die zur Entflammung gebrachte Blitzlichtbirne 3 zwar seitlich, in der Umfangsrichtung des Gehäuses, vom Reflektor-Endteil 4 abgeschirmt war, aber nach oben und unten in einem zu grossen Öffnungswinkel strahlen konnte. Zur Behebung dieses Mangels musste daher an die Gehäuseöffnung ein besonderer Reflektor-Vorderteil angesetzt werden.
Das erfindungsgemässe Gehäuse weist eine flache Deckfläche 5 sowie einen ausgeprägten, im Schnitt möglichst eckigen Übergang in die Mantelfläche 6 auf, wodurch sich die Schnittlinie des Reflektors 4 mit der Mantelfläche 6 nach allen Richtungen günstiger gestaltet. Zufolge dieser Ausbildung des Gehäuses können die Reflektorflächen 4 in radialer Richtung so weit verlängert werden, dass durch die zusätzliche Reflektorwirkung dieser ringförmigen Verlängerungsflächen ein gesondert ausserhalb des Gehäusemantels anzuordnender Reflektor-Vorderteil ersetzt wird. Nach der ersten Ausführung (Fig. 1) besitzt der Gehäusemantel 6 die Form einer Kugelfläche, deren Mittelpunkt 7 auf der verlängerten Drehachse des Sockels 2 im gemeinsamen Schnittpunkt aller Reflektorachsen sitzt.
Als Schnittlinie der Reflektorflächen mit dem Gehäusemantel 6 ergibt sich in diesem Falle ein Kreis, wobei zwischen dem Reflektorrand und dem Gehäusemantel 6 ein möglichst schmaler Luftspaltbestehcn soll. Die Lichtaustrittsöffnung 8 des Gehäusemantel 6 ist gleichfalls kreisförmig.
Es erweist sich ferner als vorteilhaft, zur Vermeidung einer ungewollten gegenseitigen Zündung aller Blitzlichtbimen 3 durch die von der ersten aufflammenden Birne ausgehenden Lichtstrahlen zwischen den Reflektoren 4 sternförmig angeordnete Abschirmplatten 11 vorzusehen, die gleichfalls am Achsbolzen 10 gehalten sein können und auch die aus den Reflektoren 4 herausragenden Birnenteile umschliessen. Werden die Birnen 3 mit allen ihren strahlenden Teilen vollständig in die Reflektoren eingebaut, dann erübrigt sich die Anbringung zusätzlicher Abschirmplatten.
Eine nach oben und unten etwas bessere
Reflexionswirkung wird erzielt, wenn der Gehäuse- mantel gemäss der Ausführung nach Fig. 2 bei unverändertem grösstem Aussendurchmesser als
Zylinder 9 ausgebildet ist. Da der Mantel 9 im
Längsschnitt eine gerade Schnittlinie ergibt, wird die Reflektorfliche im oberen und unteren Teil etwas länger als bei einer kugelförmigen Mantel-
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fläche. Besonders vor reilhaft erweist sich die erfindungsgemässe Ausbildung des Gerätes bei der dargestellten Anordnung des Drehsockels 2 mit lotrechter Drehachse.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Reihenblitzlichtgerät mit mehreren in einem gemeinsamen Gehäuse auf einem Drehsockel angeordneten Biitzlichtbimen, die bei der Drehung des Sockels nacheinander vor einer Gehäuse- öffnung zur Wirkung gebracht werden, nach Patent Nr. 164236, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Blitzlichtbirnen (3) zugeordneten Reflektor- Endteile (4) durch ein gemeinsames Gehäuse mit ausgeprägtem, möglichst eckigem Übergang der flachen Deckfläche (5) in die Mantelfläche (6, 9) derart verlängert sind, dass die hiebei an den Reflektor-Endteilen (4) erzielte Verlängerung der Reflexionsfläche durch ihre zusätzliche Reflektorwirkung einen gesonderten Reflektor-Vorderteil zwecks Verkleinerung der Ausmasse des Gerätes ersetzt.