AT165865B - Verfahren zum Herstellen von ungebrannten Schreibminen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von ungebrannten Schreibminen

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AT165865B
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Walter Connerth
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  Verfahren zum Herstellen von ungebrannten Schreibminen 
Die bisher bekannten ungebrannten Schreibminen haben nur geringe Bruchfestigkeit und können daher nur für Zwecke verwendet werden, wo die Festigkeit eine geringere Rolle spielt, wie bei gewissen Künstlerstiften oder bei den sogenannten Kinderpastellstiften. 



   Schreibminen für technische Zwecke, wie sie insbesondere von Tischlern, Zimmerleuten und im Modellbau verwendet werden, sind bisher gebrannte Graphitminen gewesen, deren Herstellung infolgedessen kostspielig ist und deren Gebrauch infolge ihres starken Verschleisses teuer kommt. Hinzu kommt, dass diese gebrannten Minen den Nachteil haben, dass die damit hergestellten Striche wegen des Graphitgehaltes der Mine stark glänzen, was im Verlauf der Arbeit die Augen ermüdet, die Genauigkeit der Arbeit beeinträchtigt und eine Leistungsminderung des Arbeiters bewirkt. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Herstellen von ungebrannten, einen matten Strich ergebenden Schreibminen und bezweckt ferner, diesen eine Bruchfestigkeit zu verleihen, die sie für Beanspruchungen geeignet macht, wie sie bei Minen für die oben angeführten technischen
Zwecke vorkommen. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass als Farbstoff
Russ, sowie zur Erhöhung der Bruchfestigkeit und Erzielung einer Gleitfähigkeit der Minen ein   20-301"'der   Russmenge betragender Zusatz 
 EMI1.1 
 ein Druck von wenigstens 150 Atm. angewendet wird. Wie Versuche ergeben haben, können auf diese Weise ohne Brennen der Minen Festigkeiten erzielt werden, die durchschnittlich 90% derjenigen gebrannter Minen erreichen.

   Der Hauptvorteil des Verfahrens gemäss der Erfindung besteht in der Verbilligung der Erzeugung durch den Wegfall des Brennens, mit dessen leicht zu Ausschuss führenden Begleiterscheinungen. Ein weiterer Vorteil ist der mit den nunmehr graphitarmen Minen erzielbare nichtglänzende Strich. 



   Zur   Durchführung   des Verfahrens gemäss der Erfindung wird als an sich bekannte Minenmasse ein Gemenge von Kaolin, Farbstoff und wasserlöslichem Bindemittel verwendet, in dem die Anteile der Komponenten in folgendem Verhältnis aufeinander abgestimmt sind : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 50-70 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Kaolin
<tb> 15-20 <SEP> " <SEP> Farbstoff
<tb> 3-5 <SEP> 33 <SEP> Bindemittel
<tb> 
 
Bei schwarzen Minen wird als Farbstoff Russ verwendet, dem eine geringe Menge reinen Graphits zugesetzt ist, die erfindungsgemäss durchschnittlich ein Viertel der Russmenge beträgt. Dieser Zusatz an Graphit reicht, in Verbindung mit dem hohen Druck bei der Formgebung, aus, um die gewünschte Bruchfestigkeit zu erzielen. Er ist zu gering, um glänzende Striche zu bewirken, jedoch ausreichend, um die Gleitfähigkeit des Stiftes zu verbessern. 



   Als Bindemittel kommen die üblichen wasserloslichen Bindemittel In Betracht, u. zw. natürliche, wie Traganth, Leim usw. oder synthetische, wie solche vom Tylosetypus, Glutolin usw. 



   Die Mmenmasse wird in der üblichen Weise durchgeknetet, dann je nach der Querschnittfläche der Minen unter einem, 150 Atm. mehr oder weniger   ubersteigenden   Druck, verformt, getrocknet und anschliessend in heisser Wachslösung präpariert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum HersteUen von ungebrannten Schreibminen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Farbwirkung Russ, und zwecks Erhöhung der Gleitfähigkeit und der Bruch- festigkeit der Minen ein 20-30%, vorzugs- weise zirka 25%, der Russmenge betragender Zusatz von reinem Graphit angewendet wird und dass bei der Formgebung der Minen der Pressdruck wenigstens 150 Atm. beträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165865D 1948-02-09 1948-02-09 Verfahren zum Herstellen von ungebrannten Schreibminen AT165865B (de)

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