CH247459A - Verfahren zur Herstellung von Bleistiftminen und nach diesem Verfahren hergestellte Bleistiftmine. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bleistiftminen und nach diesem Verfahren hergestellte Bleistiftmine.

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CH247459A
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Bleistiftminen    und nach diesem Verfahren  hergestellte Bleistiftmine.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von Bleistift  minen, welche     vorwiegend    für technische  Zeichnungen geeignet sind und welche     einen     tiefschwarzen und gegen das Verwischen  ausserordentlich     widerstandsfähigen    Strich  geben.  



  Technische Zeichnungen, besonders solche.  von denen Lichtpausen hergestellt werden  müssen, werden gewöhnlich zunächst mit  einem feinen, harten     Graphitstift        ausgeführt     und dann mit flüssiger schwarzer Tusche  ausgezogen. Die Arbeit mit flüssiger Tusche  hat die allbekannten Nachteile: Die Arbeit  mit der Reissfeder, welche wiederholt nach  gefüllt werden     muss,    ist umständlich und  zeitraubend, und es ist die Möglichkeit der  Beschmutzung von     Fingern    und Zeichen  papier     gegeben.    Ferner braucht die Tusche  eine gewisse Zeit zum Trocknen, wodurch ein  Verwischen der Zeichnungen leicht möglich  ist. Man kann anstatt mit Tusche z.

   B. die  Zeichnungen mit einem weichen     Bleistift     nachziehen. Diese Striche sind jedoch nicht  sehr     deckkräftig,    weshalb diese Zeichnungen  leicht unscharfe Kopien ergeben. Auch gegen  das Verwischen sind die     Striche    eines wei  chen     Graphitstiftes    sehr empfindlich.  



  Besondere     Bleistiftminenmassen    für die  Herstellung     lichtpausfähiger    Zeichnungen       :sind    bisher zwar schon bekannt geworden;  doch besitzen jene bekannten Gemenge eine  andere     Zusammensetzung    als die erfindungs  gemäss hergestellten Minen.    Die gemäss vorliegender Erfindung her  gestellten Bleistiftminen     stellen    in gewisser  Hinsicht ein Mittelding zwischen Tusche und       Graphitstift    dar.

   Die Handhabung ist ebenso  einfach und sauber wie bei einem gewöhn  lichen     Graphitstift,    der Strich ist tiefschwarz,  ähnlich wie ein Tuschstrich, jedoch trocken  und ausserdem weniger leicht     verwisehbar    als  der     Graphitstrieh.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeu  gung der Minenmasse mindestens ein natür  liches     bezw.    künstliches Harz und Russ in  feinster     Verteilung    miteinander vermengt.  Ausserdem können z.

   B. noch natürliche oder  synthetische Wachse oder     Weichmachungs-          mittel,    wie beispielsweise     Trikresylphosphat     oder     venezianisches.        Terpentin,    oder beides  zusammen, beigemengt werden, wodurch die  Minen weicher werden und     grössere    Abfärbe  kraft     besitzen.    Man hat es in der Hand, durch       Veränderungen    der     Mengenverhältnisse    von  Harzen, Wachsen und     Weichmachern,    ebenso  durch die Auswahl härterer oder     weicherer     Wachse und Harze, Minen von beliebiger  Härte herzustellen.

   Die Menge des zugesetz  ten Russes bestimmt die Intensität der  Schwärze des Striches, welche die Mine  ergibt. Durch Zusatz von     geringen    Mengen       Stereaten,        Resinaten    oder dergleichen kann  die Gleitfähigkeit des     Bleistiftes    erhöht  werden:    
EMI0002.0001     
  
    <I>Beispiele:</I>
<tb>  1. <SEP> 50 <SEP> % <SEP> Harz <SEP> 2. <SEP> 55 <SEP> % <SEP> Harz <SEP> 3. <SEP> 40 <SEP> % <SEP> Harz
<tb>  20 <SEP> % <SEP> Hartwachs <SEP> 20% <SEP> Hartwachs <SEP> 40 <SEP> % <SEP> Weichmacher
<tb>  <B>30%</B> <SEP> Russ <SEP> 20% <SEP> Ru3 <SEP> 20 <SEP> % <SEP> Russ
<tb>  5 <SEP> % <SEP> Trykresyl  phosphat       Die Minen können auf verschiedene Weise  aus diesen Massen geformt werden. Sie kön  nen z.

   B. gegossen oder in     plastischem    Zu  stand gepresst werden. Sehr gute Resultate er  gibt auch folgende     Arbeitsweise:    Die     fertig     zusammengeschmolzene Masse wird nach dem  Erkalten (einst pulverisiert und das Pulver  unter sehr hohem Druck gepresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Bleistift minen, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung der Minenmasse Russ in feinster Verteilung mit mindestens einem Harz ver mengt. II. Bleistiftmine, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass natürliches Harz verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass synthetisches Harz verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ausserdem natür liche Wachse zugesetzt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ausserdem synthe tische Wachse zugesetzt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ausserdem Wachse und Weichmachungsmittel zugesetzt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Gleitfähigkeit Stereate zugesetzt werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung der Gleitfähigkeit Resinate zugesetzt werden.
CH247459D 1946-01-21 1946-01-21 Verfahren zur Herstellung von Bleistiftminen und nach diesem Verfahren hergestellte Bleistiftmine. CH247459A (de)

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