AT164935B - Verstellbarer Schuh - Google Patents

Verstellbarer Schuh

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AT164935B
AT164935B AT164935DA AT164935B AT 164935 B AT164935 B AT 164935B AT 164935D A AT164935D A AT 164935DA AT 164935 B AT164935 B AT 164935B
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shoe
sole
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extended
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Inventor
Rudolf Mudroch
Original Assignee
Rudolf Mudroch
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Verstellbarer Schuh 
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren
Schuh, insbesondere einen Kinderschuh, bei dem der Hinterteil samt Futter und Absatz gegenüber dem Vorderteil samt Sohle in der Längsrichtung verstellbar ist. Die bisher bekannten Schuhe dieser Art bestehen aus je einem einen Teil für sich bildenden Vorderteile sowie einem separaten
Hinterteile, wobei die Sohle des Hinterteiles zungenartig in eine schlitzförmige Einschub- öffnung in der Sohle des Vorderteiles eingeschoben und mittels eines elastischen Bandes gegenüber dem Vorderteile gehalten ist, so dass der Schuh je nach der Fusslänge beim Anziehen sich auf die richtige Länge einstellt. Es ist ferner insbesondere bei Hausschuhen bekannt, am hinteren Ende des Schuhoberteiles übereinanderlegbare Lappen anzubringen, welche nach dem Anziehen um die
Ferse gelegt und verschlossen werden können. 



   Diese Anordnungen eignen sich aber nur für
Schuhe, die geringer Abnutzung unterworfen werden, wie Hausschuhe, Hüttenschuhe u. dgl., nicht aber für Kinderschuhe, die besonders stark beansprucht zu werden pflege. Solche
Schuhe müssen nach der Längenveränderung fest genäht werden, um den an sie gestellten Anforderungen zu entsprechen, was aber bei den erwähnten bekannten Vorrichtungen nicht möglich ist. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Sohle an dem absatzseitigen Ende im verkürzten Zustande des Schuhes längs der Absatzbrust abgebogen und auf dieser befestigt ist, während im verlängerten Zustande des Schuhes das Sohlenende flach auf der Brandsohle liegt und nur bis zur Absatzbrust reicht. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den verkürzten Schuh in Seitenansicht, Fig. 2 den verlängerten Schuh gleichfalls in Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt durch den rückwärtigen Teil des Schuhes nach der Linie   A-A   der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Brandsohle und Fig. 6 eine Draufsicht auf die zu Fig. 2 gehörige, verlängerte Brandsohle. 



   Die Sohle 1 des Schuhes ist an ihrem absatzseitigen Ende 2 abgebogen und an der inneren Fläche 3'des Absatzes   3,   z. B. durch Nägel, befestigt. Die Fläche 3'ist dabei vorteilhaft gekrümmt, um eine zu scharfe Biegefalte der Schuhsohle zu vermeiden. Das Oberleder des Schuhmittelteiles 4 ist dabei schuhrückseitig bis 4'verlängert. Weiters ist das Futter 7 des 
Schuhhinterstückes 5 gegen die Schuhvorderseite zu bis 7'verlängert. 



   Soll der Schuh verlängert werden, so werden die Verbindungen, z. B. die Nähte 8, welche den Mittelteil 4 mit dem Hinterstück 5, und die Nähte 9, welche das Futter 6 des Mittelstückes mit dem Futter 7 des Hinterstückes vereinigen, aufgetrennt, der Sohlenteil 2 vom Absatz 3 gelöst und der Hinterteil 5 samt seinem Futter 7 nach rückwärts verschoben und mittels neuer Nähte od. dgl. 8', 9'in der verschobenen Lage mit den Mittelteilen wieder vereinigt. Der Sohlenteil 2 wird in die Fläche der Sohle 1 gebogen und dient so als Verlängerung der Schuhsohle. 



   Infolge dieser Anordnung ist es möglich, die Nähte 8 und 9 bzw. 8'und 9'stets so anzubringen, dass sie sich nicht überdecken, so dass der Schuh an diesen Stellen nicht zu dick wird. 



    Die Brandsohle 10 ist mit einem Gelenkstück 11,   z. B. aus Pappe, unterlegt, das bei   11'am   rückseitigen Brandsohlenteile befestigt ist. Die Brandsohle wird längs der Linie   a-a   durchschnitten, so dass die Brandsohle durch Einfügung eines Zwischenstückes   12,   z. B. aus Leder, gemäss Fig. 6 verlängert werden kann. Das Gelenkstück 11 unterlegt dann in verlängertem Zustande des Schuhes auch das Zwischenstück 12 und gibt der Brandsohle die nötige Versteifung. 



   Der dermassen verlängerte Schuh besitzt die gleiche Festigkeit und Widerstandsfähigkeit wie vor der Vergrösserung und kann daher infolge der Erfindung trotz des Wachstums des Kinderfusses länger benutzt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verstellbarer Schuh, insbesondere Kinderschuh, bei dem der Hinterteil samt Futter und Absatz gegenüber dem Vorderteil samt Sohle in der Längsrichtung verstellbar ist, dadurch 
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 und auf dieser befestigt ist, während im verlängerten Zustande des Schuhes das Sohlenende   (2)   flach auf der Brandsohle liegt und nur bis zur Absatzbrust   (3')   reicht. 

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Claims (1)

  1. 2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brandsohle ein am fersenseitigen Ende befestigtes Gelenkstück (11) trägt, welches nach Verlängerung der Brandsohle durch ein eingefügtes Verlängerungsstück (12) dieses unterlegt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164935D 1947-03-18 1947-03-18 Verstellbarer Schuh AT164935B (de)

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ID=3653440

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