AT164927B - Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung - Google Patents

Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung

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AT164927B
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rocker
machines
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utilize
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Rudolf Poeschl
Wilhelm Poeschl
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Rudolf Poeschl
Wilhelm Poeschl
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Description


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  Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen zur Ausnutzung des Reaktion- drehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren, zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung. Bei derartigen schwenkbarenAnordnungenvonMaschinen muss die Lage der Wippenschwenkachse relativ zur Achse der Riemenscheibe entsprechend den jeweiligen Betriebsfällen gewählt werden. So muss z. B. bei horizontalem Abtrieb die Schwenkachse bei Unterzug unterhalb der Scheibenachse und bei Oberzug oberhalb der Scheibenachse angeordnet werden, um die gewünschte Spann- wirkung zu erzielen.

   Solche Wippen bestanden üblicherweise aus einer die Maschine tragenden und die Maschine samt Triebscheibe umgreifenden
Wippenschaukel, deren Arme am Wippenständer mittels einer entsprechenden Schwenklagerung angelenkt sind. 



   Bisher war es erforderlich, für beide Gruppen von Wippenbauarten, nämlich Oberzugwippe und
Unterzugwippe, verschiedene Wippenständer und
Wippenschaukeln vorzusehen, was eine ziemlich umständliche und kostspielige Lagerhaltung und natürlich auch hohe Herstellungskosten verursachte. 



   Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, dass die Wippenständer und gegebenenfalls die Arme der Wippenschaukel einer Unterzugwippe durch Anbringung eines Aufbaues in eine Oberzugwippe mit oberhalb der Maschinenhauptachse angeordneter Schwenkachse umwandelbar sind. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist durch jochförmige Ausbildung des Aufbaues des Wippenständers bzw. der Wippenschaukelarme eine Ausnehmung für den Durchtritt der Maschinenwelle geschaffen. 



  Es kann demnach eine Unterzugwippe ohne grundsätzliche Änderung des Wippenständers lediglich durch Anordnung zweier Paare jochförmiger Bügel in eine Oberzugwippe umgewandelt werden, wobei je ein Bügelpaar am Wippenständer und ein Bügelpaar an den Armen der Wippenschaukel angebracht wird. Da nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung die Bügel lösbar und höhenverstellbar mit dem
Wippenständer bzw. der Wippenschaukel ver- bunden sind, wird noch ein weiterer wesentlicher
Vorteil erzielt, der darin liegt, dass durch Ver- stellung der Bügel die Lage der Schwenkachse in bezug auf die Maschinenhauptachse verändert werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die jeweils günstigste Spannwirkung auf den
Riemen durch das Reaktionsdrehmoment herbei- zuführen. Auch können die gleichen Wippenteile für verschieden ausgebildete Motoren verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht. Fig. 1 ist eine axonometrische Darstellung der Hälfte einer
Unterzugwippe, während Fig. 2 eine Vorder- ansicht und Fig. 3 eine Seitenansicht einer
Oberzugwippe mit der   erfindungsgemässen   An- ordnung ist. 



   Die Unterzugwippe gemäss Fig. 1 besteht aus einem im Querschnitt L-förmigen Wippen- ständer 1 und aus der Wippenschaukel 2, die durch den Schwenkzapfen 3 drehbar miteinander verbunden sind. Die Arme der Schaukel 2 sind ebenfalls mit einer Abwinkelung 4 versehen, auf welcher der Motor oder die Auflagerplatte für den Motor festgelegt werden kann. Diese Wippe kann auf einfache Weise in eine Oberzugwippe umgewandelt werden, indem sowohl an den Schaukelarmen 2 als auch am Wippenständer 1 joch-oder U-förmige Bügel   5   bzw. 6 angeordnet werden, an denen bei 7 die Schwenklagerorgane vorgesehen sind. Zu diesem Zweck weist der Wippenständer 1 mehrere übereinander angeordnete Bohrungen 8 auf, die zur Aufnahme der Verbindungsschrauben 9 dienen, mit denen der jochförmige Bügel 5 mit dem Wippenständer 1 lösbar verbunden ist.

   In gleicher Weise werden die jochförmigen Bügel 6 bei 10 mit den Armen 2 der Wippenschaukel verbunden. Mit 11 ist die mit den seitlichen Armen 2 der Wippenschaukel verbundene Auflagerplatte für den Motor bezeichnet. Auf dieser Auflagerplatte ist der Motor 12 gelagert, dessen Welle 13 durch die 

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 von den Bügeln gebildete Ausnehmung seitlich hindurchragt, so dass die Riemenscheibe 14 ausserhalb des Wippenständers zu liegen kommt. 



   Durch Anordnung mehrerer Bohrungen 8 bzw. 10 übereinander ist es ermöglicht, die jochförmigen Bügel 5 bzw. 6 in lotrechter Richtung zu verstellen, wodurch die Entfernung der Schwenkachse von der Motorhauptachse willkürlich verändert werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren, zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die 
 EMI2.1 
 in eine Oberzugwippe mit oberhalb der Maschinenhauptachse angeordneter Schwenkachse umwandelbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Wippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch jochförmige Ausbildung des Aufbaues (5 bzw. 6) des Wippenständers (1) bzw. der Wippenschaukelarme (2) eine Ausnehmung für den Durchtritt der Maschinenwelle (13) geschaffen ist.
    3. Wippe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch EMI2.2
AT164927D 1945-12-20 1945-12-20 Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmomentes für die Einstellung der Riemenspannung AT164927B (de)

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