DE811535C - Wippe fuer die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren - Google Patents

Wippe fuer die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren

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DE811535C
DE811535C DE1948811535D DE811535DA DE811535C DE 811535 C DE811535 C DE 811535C DE 1948811535 D DE1948811535 D DE 1948811535D DE 811535D A DE811535D A DE 811535DA DE 811535 C DE811535 C DE 811535C
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DE
Germany
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rocker
swing
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organs
slots
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DE1948811535D
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English (en)
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Rudolf Poeschl
Wilhelm Poeschl
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RUDOLF POESCHL WIEN
WILHELM POESCHL ROHRBACH (OESTERREICH)
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RUDOLF POESCHL WIEN
WILHELM POESCHL ROHRBACH (OESTERREICH)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/08Means for varying tension of belts, ropes or chains 
    • F16H7/10Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley
    • F16H7/14Means for varying tension of belts, ropes or chains  by adjusting the axis of a pulley of a driving or driven pulley

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen zur Ausnützung ihres Reaktionsdrehmoments für die. Einstellung der Riemenspannung. Eine solche schwenkbare Lagerung der Maschine, beispielsweise eines Elektromotors bei einem Riementrieb, ist an sich bekannt und bietet den Vorteil, daß durch die unter der Wirkung des Reaktionsdrehmoments erfolgende Verschwenkung der Maschine die Riemenspannung in Abhängigkeit von dem zu übertragenden Drehmoment erhöht wird.
  • Bei derartigen schwenkbaren Anordnungen von Maschinen muß die Lage der Wippenschwenkachse relativ zur Achse der Riemenscheibe entsprechend den jeweiligen Betriebsfällen gewählt werden. So muß z. B. bei horizontalem Antrieb oder Abtrieb die Schwenkachse bei Unterzug unterhalb der Scheibenachse und bei Oberzug oberhalb der Scheibenachse angeordnet werden, um die gewünschte Spannwirkung zu erzielen. Hierbei haben eingehende Versuche gezeigt, daß auch verhältnismäßig geringe Veränderungen der Schwenkachsenlage die Leistungsfähigkeit des Triebes bereits stark beeinflussen. Überdies sind die Achshöhen, von verschiedenen Maschinen verschieden, und es gelangen auch verschieden große Riemenscheiben zur Verwendung. Es mußte daher bisher die Wippe und insbesondere die Wippenschaukel entsprechend den verschiedenen Betriebsfällen und für die verschiedenen Maschinentypen gesondert konstruiert werden, wodurch die Serienherstellung von Wippen erschwert oder in den meisten Fällen sogar unmöglich gemacht wurde.
  • Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Wippe zu schaffen, welche für verschiedene Betriebsfälle und auch für verschiedene Maschinentypen universell verwendbar ist, und besteht im wesentlichen darin, daß die unsymmetrisch ausgebildeten Arme der Wippenschaukel nur auf einer Seite der Maschinensymmetrale mit einer Anzahl von Organen zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse versehen sind, die so angeordnet und ausgebildet sind, daß eine Verstellung der Schwenkachse in bezug auf die Maschinenauflagerfläche sowohl in der Höhenrichtung als auch in seitlicher Richtung möglich ist. Eine solche Ausbildung ermöglicht die Herstellung von Wippen in großer Serie, da diese durch,die universelle Verstellbarkeit der Schwenkachse für alle Betriebsfälle, wie Oberzug (oberes Riementrum ziehend) oder Unterzug (unteres Riementrum zieliend) des Riemens, für verschiedene Riemenscheibendurchmesser und auch für verschiedene Maschinengrößen oder -typen in gleicher Weise verwendbar sind. Insbesondere kann die Verstellung der Schwenkachse auch dann ohne Verschiebung der Mäschine auf der Wippenschaukel erfolgen, wenn die Maschine so gelagert wird, daß der Boden der Wippenschaukel auf der dem Antrieb gegenüberliegenden Seite liegt. Eine solche Lagerung der Wippenschaukel ist besonders zweckmäßig, da in diesem Falle auch bei großen Schwenkwinkeln eine Berührung des Treibriemens mit dem Boden der Wippenschaukel nicht stattfinden kann.
  • Durch die unsymmetrische Ausbildung der Arme der Wippenschaukel und durch Anordnung der Organe zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse nur auf einer Seite der Maschinensymmetrale kann durch Umsetzen der Wippenschaukel um iSo° relativ zur Maschine die Anordnung der Schwenkachse wahlweise auf beiden Seiten der Maschinensymmetrale erfolgen. Hierdurch wird eine weitere Vereinfachung derWippenschaukel und einewesentliche Gewichtsersparnis erzielt, ohne daß dadurch die universelle Verwendbarkeit der Wippe beeinträchtigt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Organe zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse aus Löchern in den Schaukelarmen, die in mehreren Reihen neben- und übereinander angeordnet sind. Eine solche Ausbildung ermöglicht durch Durchstecken von Bolzen durch die entsprechendenLqcher, gegebenenfalls unterZwischenschaltung von Kugellagern, die Schwenkachse in einwandfreier und einfacher Weise sicher in der entsprechenden Lage festzulegen; wobei durch richtige Austeilung der Löcher die Einstellstufen ausreichend klein gemacht werden können. Wenn auch der Wippenständer mit einer Anzahl von Lagerungsorganen bzw. Löchern ausgebildet ist, bringt dies den Vorteil mit sich, daß die Wippenschaukel, entsprechend der jeweiligen Betriebsart, unabhängig davon, ob die Schwenkachse oberhalb oder unterhalb der Riemenscheibenachse liegt, stets in der richtigen Höhe gelagert werden kann, in welcher ein. freies Durchschwingen der Wippenschaukel möglich ist.
  • Durch die Freiheit, die durch die erfindungsgemäße Wippe in bezug auf die Wahl der Schwenkachse gegeben ist, kann ,die Wippe derart gelagert werden, daß der Schwenkbereich der die Maschinenfüße tragenden Auflagerfläche der Wippe auf der dem Antrieb oder Abtrieb gegenüberliegenden Seite liegt, wodurch der ausnutzbare Schwenkbereich und damit der Nachspannhul) vergrößert wird. Die Vergrößerung des ohne Gefahr eines Riemenstreifens an den Aufhängungsorganen zulässigen Schwenkhubes bedeutet für Riementriebe einen wesentlichen Vorteil. Dieser Vorteil ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da zur Erzielung der erforderlichen Riemenspannung die Entfernung des Wippendrehpunktes von der Motorachse verhältnismäßig klein sein muß und vorteilhafterweise gleich dem; Radius der Riemenscheibe oder sogar kleiner als dieser ist.' In Anbetracht der Riemendehnung ist daher auch bei kurzem Riemen ein verhältnismäßig großer Winkelausschlag der Wippe erforderlich, der in günstigem Bereich erst durch die erfindungsgemäße 1`-laßnahme ermöglicht wird. Während die Erfindung somit für Riemenkurztriebe wesentliche Vorteile bietet, ermöglicht sie überhaupt erst die Verwendung einer Wippe für Triebe mit größerer Riemenlänge.
  • Die Erfindung bietet besondere Vorteile für die Lagerung von Elektromotoren, kann aber auch für beliebige andere Aggregate, sei es Motoren oder angetriebene Maschinen, wie insbesondere Generatoren, Anwendung finden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert, wobei die Wippe für die Lagerung eines Elektromotors verwendet ist.
  • Abb. i zeigt eine Wippenschaukel mit einem Elektromotor, während Abb. 2 den dazugehörigen Ständer darstellt. Der größeren Deutlichkeit halber sind hierbei Wippenschaukel und Ständer in gesonderter Abbildung dargestellt; Abb. 3, 4 und 5 zeigen andere Ausführungsformen der Wippenarme; Abb.6, 7 und 8 zeigen Befestigungsarten des Schwenkzapfens in dem Schaukelarm der Wippe; Abb. 9 zeigt die Anordnung eines Elektromotors für Unterzug des Riementriebes, während Abb. io eine solche Anordnung für Oberzug zeigt; Abb. i i zeigt eine Anordnung, durch welche bei Unterzug ein möglichst großer Schwenkbereich erzielt wird; Abb. t2 zeigt eine Anordnung für senkrechten Abtrieb nach unten.
  • Die in Abb. i dargestellte Wippenschaukel besteht in üblicher Weise aus einer Grundplatte i, auf welcher die Maschine, z. B. ein Elektromotor 2, befestigt ist und aus zwei Armen 3, unter deren Vermittlung die Wippenschaukel an den Wippenständern 4 (Abb. 2) aufgehängt ist. Die Arme 3 sind nun mit einer Anzahl von Löchern 5 ausgebildet, die in Reihen parallel zu der schrägen Kante 6 der Arme 3 angeordnet sind. Die Wippenständer 4 hingegen weisen wieder eine Anzahl von Löchern 7 auf, so daß die Schwenklagerung durch ein. einfaches Durchstecken und Festlegen eines Bolzens durch ein entsprechendes Loch 7 der Ständer und ein Loch 5 der Schaukelarme hergestellt werden kann. Es kann somit nicht nur die Lage der Schwenkachse an der `Vippenschaukel je nach den Erfordernissen beliebig gewählt werden, sondern es kann auch die klöne der Lagerung am Wippen-s ti iiii(ler N, -erändert werden. Die Anordnung der Löcher 7 am Wippenstä nder 4 in zwei Reihen gibt gleichzeitig auch eine Nachspannmöglichkeit für den Riemen.
  • In den Armen der Wippenschaukel sind die Löcher 5 so angeordnet, daß die einzelnen Lochreihen stets um einen Bruchteil ihrer Teilung gegeneinander versetzt sind. Nenn der Motor an der Grundplatte, z. 13. in Schlitzen derselben, verschiebbar festgelegt ist, kann dadurch noch eine zusätzliche Eitistellniögliclil<cit geschaffen werden.
  • Die Schatikelarine sind unsymmetrisch mit einer schrägen Kante 6 und einer steileren Kante 9 ausgebildet, wobei die Löcher 5 nur auf der von der steileren Kante 9 begrenzten Hälfte angeordnet sind. Wenn die Schwenklagerung bei der Anordnung nach Abb. i unterhalb der Maschinenachse erfolgen soll, so wird einfach die Wippenschaukel relativ zur Maschine 2 tim i 8o° derart umgesetzt, daß die schräge Kante 6 in der Stellung nach Abb. i oben liegt und die steile Kante 9 unten. Dadurch wird einerseits die Anzahl der zu bohrenden Löcher auf die Hälfte verringert und andererseits eine Gewichtsersparnis erzielt.
  • Wenn die Riemenscheibe 8 des Motors 2 geschliffen oder ihr .,\dliäsionswert durch sonstige Maßnahmen erhöht ist, hat es sich als vorteilhaft gezeigt, den Abstand -der Schwenkachse von der Achse der Riemenscheibe ungefähr gleich dem Durchmesser der lZienienscheibe zu wählen, cla auf diese Weise der Effekt der Schwenklagerung am besten ausgenutzt werden kann. Bei der .'lnordnung nach der Zeichnung kann somit das Loch 5' des Armes der Wippenschaukel mit dem Loch 7' des Wippenständers 4 durch einen Bolzen verbunden werden. Dies entspricht einer Anordnung für Oberzug. wobei das ollere Trum io des Riemens von der Riemexischeibe gezogen wird und das untere Truin i i al>I:itift.
  • Die vorgebohrten Löcher 5 und 7 bieten den Vorteil, daß bei der Montage eine Bohrung nicht mehr erforderlich ist und da13 auch die gleiche, bereits mit den vorgeborten Löchern versehene Wippenschaukel für verschiedene Motortypen und für verschiedene Betriebsarten, wie später ausgeführt ist, \'erwendiing finden kann.
  • Bei der Ausbildung nach Abb. 3 sind die Schaukelarme 3 mit Schlitzen 12 und 13 versehen, in welchen die Schwenklagerungen bzw. die Schwenkzapfen beliebig verstellbar sind. Die Schaukelarme selbst sind unsymmetrisch ausgebildet, so daß der Schlitz 13 sich in der .Mitte der Schaukel befindet, während der' Schlitz 12 aus dem Mittel des Schaukelarmes verlagert ist. Durch Umsetzen der Wippe um i8o° relativ zur Maschine kann wieder der Schlitz 12 auf die andere Seite der Symmetrale (in Abh. 3 nach unten) gebracht werden, so daß die Schwenklagerung nun auf der anderen Seite der Riemenscheibe erfolgen kann. Zur genaueren Einstellung kann gegebenenfalls auch die Maschine auf der Grundplatte i verschoben werden.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 erfolgt die Lagerung der Wippenschaukel in den meisten Fällen entweder am oberen Ende des Schlitzes 12 oder am unteren Ende des Schlitzes 13, je nachdem in welcher Stellung sich die Wippe befindet und ob die Wippe für Oberzug oder Unterzug bestimmt ist. Der übrige Bereich der Schlitze ist in den meisten Fällen von geringerer Wichtigkeit. Abb. 4 zeigt daher ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die gestrichelt in der Abbildung eingezeichneten Schlitze 12 und 13 durch einen schräg verlaufenden Schlitz 14 ersetzt sind, welcher die hauptsächlich in Verwendung stehenden Enden 16 und 17 der bei dem früheren Beispiel vorgesehenen Schlitze 12 und 13 verbindet. Die Lage der Riemenscheibe 15 ist bei diesem Ausführungsbeispiel gestrichelt eingezeichnet. Eine solche Ausführungsform der Wippenschaukel weist eine größere Festigkeit auf, da durch den einzelnen Schlitz i4 die Schaukelarme weniger geschwächt werden als durch,die Schlitze 12 und 13.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Schaukelarme 3 mit einem längeren Schrägschlitz 18 ausgebildet sind, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, die Schwenklagerung in jeder beliebigen Lage relativ zum Rotormittel anzuordnen. Zu diesem Zwecke ist die Maschine verschiebbar auf der Wippenschaukel montiert, so daß die Riemenscheibe die gestrichelt gezeichneten Lagen 15', 15" oder 15"' einnehmen kann. Bei der Lage 15' kann die Schwenklagerung an der Stelle i9 am oberen Ende des Schlitzes 18 festgelegt werden. Bei der Lage 15" der Riemenscheibe befindet sich die Schwenklagerung am unteren Ende des Schlitzes 18 an der Stelle 2o und bei der Lage 15"' der Riemenscheibe ist die Schwenklagerung ans der Stelle 21 in der Mitte des Schlitzes angeordnet.
  • Abb.5 zeigt weiter die Möglichkeit einer Versteifung der Grundplatte der Wippenschaukel, wodurch die Konstruktion der Schaukel schwächer gehalten werden kann. Diese Versteifung wird quer zur Achsrichtung des Motors durch einen Blechsteg 22 und in der Achsrichtung des Motors durch einen diesen Steg kreuzenden Steg 23 gebildet.
  • Abli. 6 zeigt eine Ausbildung der Lagerung. Im Wippenarm 3 ist zu beiden Seiten des Schlitzes 12 eine Reihe von Löchern 24 angeordnet, während eine Platte 25, welche mit dem Schwenkzapfen 26 verschweißt ist, entsprechende Reihen von Löchern 27 aufweist. Die Teilung der Löcher 27 ist jedoch kleiner als die Teilung der Löcher 24 gewählt, wobei beide Teilungen nach Art eines Nonius ein gemeinsames Vielfaches aufweisen. Es kommt daher bereits bei Verschiebung der Platte 25 um einen Bruchteil der Lochteilung jeweils ein Lochpaar zur Deckung und ermöglicht die Verschraubung mittels der Schrauben 28. Auf diese Weise können die Einstellstufen sehr klein bemessen werden, so daß nahezu eine kontinuierliche Verstellung ermöglicht ist.
  • Abb.7 zeigt eine Ausbildung, bei welcher der Lagerzapfen 29 durch schwalbenschwanzförmige Abschrägung der Führungsflächen 3o des Langloches 12, 13, 14 oder i8 festklemmbar ist. Zu diesem Zweck ist der Lagerzapfen mit einem Kopf 31 von trapezförmigem Querschnitt ausgebildet und wird durch die-im Lagerloch des Ständers 4 drehbare Büchse 32 im Schlitz zwischen dessen Schrägflächen 3o durch Anziehen der Muttern 33 festgeklemmt.
  • Abb. 8 zeigt eine besonders einfache und vorteilhafte Ausbildung der Schwenklagerung. Durch das entsprechende Loch 5 des Armes 3 der W ippenschaukel wird ein Schraubenbolzen: 34 gesteckt, auf welchem der innere Laufring eines Kugellagers 35 zwischen zwei Scheiben 36,,37 durch .die h-lutter 38 festgespannt wird. Der äußere Laufring des Kugellagers 35 sitzt in einem Loch 7 des Ständers 4 und wird durch mit Schrauben 39 festgeschraubte Platten 4o, 4o' festgehalten.
  • Durch die Verstellmöglichkeit der relativen Lage der Schwenklagerung zum Motormittel wird eine universelle Verwendbarkeit der Wippe sowohl für verschiedene Betriebsarten als auch für verschiedene Maschinengrößen ermöglicht. Gegebenenfalls kann die Verstellung der Schwenklagerung bzw. der Schwenkzapfen auch in anderer Weise erfolgen. Zum Beispiel könnten die Schwenkzapfen auch in Exzentern gelagert sein, durch deren Verdrehung die Verstellung erfolgt.
  • Abb. 9 bis 12 zeigen nun verschiedene Riementriebanordnungen, welche durch die erfindungsgemäße Wippe in einfacher Weise ermöglicht werden.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 9 und io ist der Elektromotor 41 in der Wippenschaukel 42 horizontal gelagert. Die Auflagerfläche 43 der Wippe, auf welcher die Füße 44 des Motors 41 in geeigneter Weise befestigt sind, steht daher vertikal, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Motorfüße 44 auf der .dem Abtrieb gegenüberliegenden Seite liegen. Das gezogene Riementrum ist mit 45 und das ablaufende Riementrum mit 46 bezeichnet. Die Wippenschaukel 42 ist hierbei im Wippenständer 4 um eine Schwenkachse 48 schwenkbar gelagert. Der Drehsinn der Riemenscheibe 49 ist durch einen Pfeil 5o und der Drehsinn des vom Stator ausgeübten Gegendrehmoments durch einen Pfeil 51 bezeichnet.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 9, bei welcher das untere Riementrum 45 gezogen wird (Unterzug) ist die Schwenkachse 48 unterhalb der Motor- bzw. Riemenscheibenachse angeordnet, so daß sich die Wippenschaukel mit dem Motor unter der Wirkung des Gegendrehmoments entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht und das Scheibenmittel unter Spannung des Riemens nach links wandert. Außer der dynamischen Spannkraft des Gegendrehmoments wirkt jedoch, wie die Zeichnung zeigt, statisch das Eigengewicht der Motorfüße 44 und der Wippe 42 im gleichen Sinne, so daß neben der dynamischen Riemenspannung auch eine statische Spannung erreicht wird. Die Lage der Schwenkachse 48 ist hierbei so gewählt, daß gerade dasjenige Maß der statischen Riemenspannung erreicht wird, welches notwendig ist, um im Leerlauf den erforderlichen Adhäsionsdruck zwischen Riemen und Scheibe zu gewährleisten und auch unter allen Betriebsbedingungen, bei wechselndem Gegendrehmoment, eine Riemenspannung aufrechtzuerhalten, welche ein Gleiten des Riemens verhindert und durch den entsprechenden Reibungswiderstand zwischen Riemen und Scheibe den Angriff des Gegendrehmoments ermöglicht.
  • Bei der Anordnung der Abb. io wird das obere Riementrum 45 gezogen, während das untere Riementrum 46 von der Scheibe abläuft (Oberzug). Bei dieser Anordnung wirkt daher das Gegendrehmoment des Stators in entgegengesetzter Richtung, nämlich im Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil 51 dargestellt ist. Die Schwenkachse 48 der Wippenschaukel ist daher oberhalb der Scheibenachse angeordnet, so daß unter der Wirkung des Gegendrehmoments die Scheibenachse nach links wandert und der Riemen gespannt wird. Da die Verschwenkung der Wippenschaukel mit dem Motor im Uhrzeigersinn erfolgt, ist die Anordnung so getroffen, daß Motor und Wippenschaukel ein Übergewicht nach rechts aufweisen. Die Lage der Schwenkachse 48 muß daher näher den Motorfüßen bzw. dem Auflager 43 gewählt werden, so daß der Motorkörper als Spanngewicht und die Motorfüße als Gegengewicht wirken.
  • Bei diesen Anordnungen wird durch Lagerung der Motorfüße auf der dem Abtrieb gegenüberliegenden Seite ein verhältnismäßig großer Schwenkbereich ohne Gefahr eines Streifens des Riemens an der Wippenschau'kel ermöglicht. Abb. i i zeigt nun eine Anordnung, bei welcher der Motor derart gelagert ist, daß der Schwenkbereich bereits oberhalb der Horizontallage beginnt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Motorhochachse x unter einem Winkel a von ungefähr 45° nach abwärts geneigt ist. Durch diese Anfangsstellung des Motors wird daher der Schwenkbereich noch weiter vergrößert, so daß eine Nachspannmöglichkeit für den Riemen in weiten Grenzen gegeben ist. Die Schwenkachse 48 ist hierbei schräg unterhalb der Scheibenachse angeordnet, so daß die Verschwenkung in einem in bezug auf den Spannhub günstigen Bereich erfolgt.
  • Ab. 12 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Motor hängend an der Auflagerplatte 43 der Schaukel 42 befestigt und der Abtrieb senkrecht nach abwärts gerichtet ist. Das linke Riementrum45 steht unter Zug, während das rechte Riementrum 46 von der Scheibe abläuft. Das Gegendrehmoment des Stators wirkt daher entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bereits in der Ausgangslage ein geringes übergewicht der Wippenschaukel 42 mit dem Motor 41 nach links erzielt wird. Zu diesem Zwecke kann die Lage der Schwenkachse 48 entsprechend nach rechts verschoben sein, oder es kann durch die in der Zeichnung dargestellte unsymmetrische Ausbildung der Wippenschaukel dieses Übergewicht erzielt werden. Sobald der Motor mit der Wippenschaukel um einen geringen Betrag nach links geneigt steht, wirkt das Gewicht der Nfotorfüße und der Wippenschaukel zur statischen Riemenspannung. Auch in diesem Falle wird ein großer Schwenkbereich ermöglicht, ohne daß die Gefahr eines Riemenstreifens an den Aufhängungsteilen besteht. Der Wippenständer 4 ist hierbei z. B. seitlich festgelegt.
  • Durch die Vergrößerung des Schwenkbereiches und damit des Spannhubes wird eine weitgehende Spatenmöglichkeit für den Riemen geschaffen, so daß die erfindungsgemäße Anordnung die Wippenlagerung des Motors auch für größere Riemenlängen, bei welchen ein großer Spannhub erforderlich ist, ermöglicht. Gegebenenfalls kann dieser Spannhub auch für den Ausgleich der Riemenlänge bei verschieden großen Riemenscheiben, wie z. B. Stufenscheiben, nutzbar gemacht werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wippe für die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren, zur Ausnutzung des Reaktionsdrehmoments für die Einstellung der Riemenspannung, dadurch gekennzeichnet, daß die unsymmetrisch ausgebildeten Arme der Wippenschaukel nur auf einer Seite der Maschinensymmetrale mit einer Anzahl von Organen zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse versehen sind, die so angeordnet und ausgebildet sind, daß eine Verstellung der Schwenkachse in bezug auf die Maschinenauflagerfläche sowohl in der Höhenrichtung als auch in seitlicher Richtung möglich ist.
  2. 2. Wippe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse aus Löchern in den Schaukelarmen bestehen, die in mehreren Reihen neben- und übereinander angeordnet sind.
  3. 3. Wippe nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaukelarme unsymmetrisch mit einer schrägen und einer steileren Begrenzungskante ausgebildet sind und die Lochreihen auf der von der steileren Kante begrenzten Hälfte der Schaukelarme angeordnet sind.
  4. 4. Wippe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der verschiedenen Reihen um einen Bruchteil ihrer Teilung gegeneinander versetzt sind.
  5. 5. Wippe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse aus Schlitzen in den Schaukelarmen bestehen, die senkrecht zur Maschinenauflagerfläche verlaufen,-wobei zweckmäßig zwei oder mehr Schlitze einem dem Einstellbereich der Maschine entsprechenden Abstande parallel zueinander angeordnet sind.
  6. 6. Wippe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe, zur verstellbaren Festlegung der Schwenkachse aus Schlitzen in den Schaukelarmen bestehen, die gegen die Maschinenauflagerfläche bzw. die Senkrechte zu dieser Fläche geneigt angeordnet sind.
  7. 7. Wippe nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Schlitzen verschiebbaren Schwenkzapfen in einer Blecho. dgl. Platte sitzen, gegebenenfalls mit dieser verschweißt sind, welche an den Schaukelarmen in beliebiger Stellung festlegbar bzw. festschraubbar ist, wobei die Zapfen zweckmäßig überdies in den Schlitzen axial festgeklemmt werden können. B. Wippe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der zur Festlegung der die Schwenklagerung tragenden Platte am Schaukelarm dienenden Löcher in Schaukelarm und Platte verschieden bemessen sind, zweckmäßig nach Art einer Noniusteilung ein gemeinsames Vielfaches aufweisen, so daß die Einstellstufen kleiner als die Lochteilung sind. 9. Wippe nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklagerung am Wippenständer verstellbar ist, wobei zweckmäßig der Ständer mehrere Lochreihen zur Aufnahme der für die Schwenklagerung dienenden Organe aufweist. io. Wippe nach einem der Ansprüche i bis 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Schwenklagerung dienenden Organe von Kugellagern gebildet sind, deren äußere Laufringe wahlweise in entsprechende Löcher der Ständer eingesetzt werden und deren innere Laufringe mittels Bolzen, welche wahlweise durch die entsprechenden Löcher oder Schlitze der Arme der Wippenschaukel hindurchgesteckt werden, an diesen festgespannt werden.
DE1948811535D 1948-12-05 1948-12-05 Wippe fuer die schwenkbare Lagerung von Maschinen, insbesondere Elektromotoren oder Generatoren Expired DE811535C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087866B (de) * 1954-01-14 1960-08-25 Otto Tewes Zugmitteltrieb
DE1095076B (de) * 1955-04-02 1960-12-15 Otto Tewes Zugmitteltrieb mit schwenkbarer Lagerung des Motors
DE976261C (de) * 1949-09-13 1963-05-30 Otto Tewes Wippenmotor

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