DE953890C - Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Laengskugellager zur Parallelfuehrung besitzt - Google Patents

Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Laengskugellager zur Parallelfuehrung besitzt

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Publication number
DE953890C
DE953890C DEV9664A DEV0009664A DE953890C DE 953890 C DE953890 C DE 953890C DE V9664 A DEV9664 A DE V9664A DE V0009664 A DEV0009664 A DE V0009664A DE 953890 C DE953890 C DE 953890C
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DE
Germany
Prior art keywords
armature
ball bearings
oscillating
opposite sides
parallel guidance
Prior art date
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Expired
Application number
DEV9664A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Herbert Vollhardt
Rudolf Zettel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/04Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Längskugellager zur Parallelführung besitzt Die Verwendung von - Schubmagneten bei Schwingankermotoren bietet gegenüber den sogenannten gegenständigen Magneten, bei denen Anker und Ständer ebene, zur Anzugsrichtung senkrechte Polflächen aufweisen, den Vorteil, daß der Luftspalt sehr klein gehalten werden kann. Die mit gegenständigen Magneten versehenen Schwingankermotoren müssen dagegen im Bereich eines relativ großen Luftspaltes arbeiten, da sonst die Gefahr besteht, daß der Anker vom einer gewissen Schwingbreite ab infolge des starken Anstiegs der Leitfähigkeit nahe dem Pol gegen diesen anschlägt. Gerade der Bereich, der infolge des großen Leitfähigkeitsanstiegs eine Leistungsumsetzung mit gutem Wirkungsgrad ermöglichen würde, kann also wegen des labilen Betriebszustandes nicht ausgenutzt werden.
  • Demgegenüber haben die Schubmagnete, bei denen sich die Luftspaltflächen von Anker und Magnet parallel zueinander verschieben, den Vorteil, daß sie in einem Luftspaltbereich arbeiten, in dem ein genügender Anstieg der Leitfähigkeit vorhanden ist. Sie verlangen aber in der Fertigung größeren Aufwand und werden damit teurer, was der Grund dafür ist, daß diese Magnete bisher nur selten verwendet worden sind.
  • Eine der bekannten Lösungen des Problems der Paräll,dlführung des Ankers in bezug auf den Ständer besteht darin, daß Blattfedern als Führungselemente benutzt werden. Hierbei arbeitet das Parallelführungssystem praktisch reibungslos und hat. bei richtiger Dimensionierung der Federn eine lange Lebensdauer. Dies hat aber den Nachteil, daß die Parallelführung bei größeren Hüben -nicht mehr genau arbeitet, da bei größerer Durchbiegung der Blattfedern unter der Einwirkung von Querkräften eine seitliche Verschiebung des Aufhängesystems eintreten kann.
  • Es sind ferner Anordnungen von Längskugellagern für die Parallelführung in Schwingankermotoren bekanntgeworden, bei denen zwei Längskugellager über der Längsachse des Ständers und zwei weitere zu beiden Seiten von dieser an der Unterseite des Ständers angeordnet sind. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß, wenn ein geringes Spiel in den Kugellagern, z. B. durch Ungenauigkeit der Fertigung oder durch Erwärmung der Maschine während des Laufs, auftritt, die Kugellager zum Ausschlagen neigen.
  • Um das Ausschlagen zu vermeiden, wurde ferner angeregt, Kugelführungen nur an einer Seite des Ständers zwischen diesem und dem Anker anzubringen und den Anker elastisch gegen den Ständer anzudrücken, d. h. eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Anker und Ständer über die Laufkugeln zu schaffen. Mit dieser Anordnung wird wohl der Zweck erreicht, ein während des Betriebes etwa auftretendes Spiel des Schwingankermotors auszugleichen. Sie hat aber den Nachteil, daß durch den konstanten Druck des Ankers gegen den Ständer die Laufreibung erhöht wird und daß im Falle einer großen äußeren Belastung (z. B.- eines Schlages) auf die Maschine die Gefahr besteht, daß die Wirkung der Parallelführung zeitweise aufgehoben werden kann, und zwar dann, wenn die äußere Belastung größer als die Federkraft ist, welche den Anker gegen den Ständer drückt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Längskugellager zur Parallelführung besitzt. Die genannten Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, da diese eine Parallelführung mit Längskugellagern vorsieht, die nicht kraftschlüssig, sondern formschlüssig arbeitet, bei der aber gegenüber den bekannten Längskugellagern durch Anordnung einer Spannvorrichtung die Möglichkeit gegeben ist, die Einstellung 'so genau vorzunehmen, daß kein Spiel @ in den Kugellagern mehr auftreten kann. Die Spannvorrichtung arbeitet dabei so, daß nicht nur kein Druck auf das Kugellager ausgeübt wird, sondern, daß im Gegenteil der Druck der elastisch verformten Spannvorrichtung zum Kugellager in entgegengesetzter Richtung (Gegendruck) verläuft. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Kugellager auf der einen und/oder anderen Seite des Ankers an einem oder mehreren verstell-und feststellbaren Spannbügeln anzubringen, die zur Entlastung der Kugellager einen vom Anker weg gerichteten Gegendruck ausüben. Es gibt nun im wesentlichen zwei Möglichkeiten bezüglich der Ausbildung der Spannbügel, nämlich einmal die, daß die Spannbügel elastisch sind und den notwendigen Gegendruck selbst erzeugen oder zum anderen die, daß die Spannbügel beispielsweise mittels Schraubbolzen angezogen werden, wobei auf die Spannbügel einwirkende Federn, insbesondere Tellerfedern, den Gegendruck erzeugen.
  • Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Bild I den Grundriß eines Schwingankermotors, Bild 2 einen Aufrißschnitt nach II-II in Bild I, Bild 3 einen Seitenriß teilweise im Schnitt und Bild 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Spannbügel auf Tellerfedern aufruhen.
  • Mit I ist der Ständer eines Elektromagneten bezeichnet, der vermittels vier Schraubbolzen 2 mit einer Grundplatte 3 verschraubt ist. Die Pole 4 und 5 des Ständers sind mit Wicklungen 6 und 7 versehen. Zwischen den Polen 4 und 5 befindet sich der Anker 8, der sich parallel zwischen den Polen hin-und herbewegt. An der oberen und unteren Seite des Ankers 8 sind zu dessen Parallelführung U-Schienen 9 und Io fest angebracht. In den Kanten dieser U-Schienen liegen Stahldrähte II bis I4 (Bild 3), die als Auflage für in Kugelkäfigen od. dgl. befindliche Stahlkugeln 15 dienen. Die Kugeln 15 sind weiterhin geführt durch Stahldrähte 16 bis I9, die den vorher genannten Drähten II bis 14 so gegenüberstehen, daß sie zusammen je ein Quadrat bilden.
  • Während die Drähte 18 und I9 in einer. als U-förmige Schiene dienenden Aussparung der Grundplatte 3 ruhen, liegen die Drähte 16 und 17 in den Kanten des mit einer U-Schiene versehenen Balkens 2o, der an seinen Enden durch Schrauben mit den beiden Spannbügeln 2I verbunden ist. Diese Spannbügel sind auf einer. Seite durch die Schrauben 22 und 23 mit der Grundplatte 3 verschraubt, während ihr anderes freies Ende mit Hilfe des Schraubbolzens 24 gegen die Grundplatte 3 gezogen werden kann.
  • Werden die Spannbügel 21 auf diese Weise gespannt, so drückt der mit ihnen verbundene Balken 2o nach unten, wodurch ein etwa vorhandenes Spiel zwischen den Kugeln 15 und den sie führenden Drähten beseitigt werden kann. Da die Spannbügel 21 in ihrem elastischen Bereich nach unten umgebogen werden, stehen sie ständig unter einer Vorspannung, die sie nach oben zurückbiegen, d. h. den Abstand zwischen den Kugellaufdrähten und den Kugeln vergrößern will. Die Kugellager befinden sich also nicht unter Druck, sondern sind völlig entlastet, so daß durch das beschriebene Einstellungssystem eine sehr genaue Formschlüssigkeit der bewegten Teile erzielt wird.
  • Die Einstellung geschieht in der Weise, daß die Spannbügel 2i mit Hilfe der Schraubbolzen 24 zunächst so weit angespannt werden, bis die Spannbügel ihrer Vorspannung Widerstand entgegensetzen, d. h. bis ihre Elastizität wirksam wird. Jetzt werden die beiden Schraubbolzen abwechselnd weiter festgezogen, wobei gleichzeitig durch Hin-und Herbewegen des Ankers 8 festgestellt wird, ob dieser noch frei läuft. Der Augenblick, wo das Spiel zwischen den Kugeln 15 und der sie führenden Drähte (II bis I4, 16 bis I9) beseitigt ist, kann hierbei rein gefühlsmäßig festgestellt werden. Größere Sicherheit bezüglich einer richtigen Justierung ergibt sich dann, wenn beide Spannbügel zunächst probeweise etwas zu stark angespannt werden, so daß sich der Anker nur mit Mühe bewegen läßt, und daran anschließend die Schraubbolzen 24 wieder so weit gelockert werden, bis der Anker gerade frei verschiebbar ist. Ein auf diese Art justierter Anker verändert seine Einstellung selbst bei längerer Betriebsdauer nicht.
  • In Bild 4 bedeuten 25 und 26 zwei- Bolzen, auf denen Tellerfedern 27 und 28 ruhen. Über diesen liegt der Bügel 3I, der mittels Muttern 29 und 30 nach unten gepreßt werden kann. Hierbei spannt er den Balken gegen die Kugellager, wobei aber gleichzeitig die Tellerfedern 27 und 28 einen Druck entgegen der Schraubrichtung, also einen nach oben gerichteten Druck, ausüben. Die Wirkung ist also die gleiche, wie die am Beispiel der Bilder I, 2 und 3 erläuterte Wirkung.
  • Die Einstellurig des Kugellagers nach Bild 4 geschieht in ähnlicher Weise, wie dies bereits für das Ausführungsbeispiel nach Bild I bis 3 erläutert wurde. Bei der Ausführung nach Bild 4 müssen allerdings auf jeder Seite des Ankers jeweils zwei Muttern 29 und 3o möglichst gleichmäßig angezogen werden, während bei der Ausführung nach Bild I bis 3 das Anziehen nur eines Schraubbolzens auf jeder Seite des Ankers erforderlich ist. Der Vorteil der Ausführungsform nach Bild 3 besteht gegenüber der anderen darin, daß der Schwingankermotorverhältnismäßig schmal (geringe Breite) gebaut werden kann.
  • Statt der mit Stahldrähten versehenen Kugellager können natürlich auch andere bekannte Längskugellager verwendet werden, z. B. solche, bei denen die Kugeln in V-förmigen Schienen oder Aussparungen laufen.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: I. Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Längskugellager zur Parallelführung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellager auf der einen und/oder anderen Seite des Ankers an einem oder mehreren verstell- und feststellbaren Spannbügeln angebracht sind, die zur Entlastung der Kugellager einen vom Anker weg gerichteten Gegendruck ausüben.
  2. 2. Schwingankermotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbügel durch eigene Elastizität, z. B. durch Biegungen, den Gegendruck erzeugen.
  3. 3. Schwingankermotor nach Anspruch i, dadurch 'gekennzeichnet,- daß auf die Spannbügel einwirkende Federn, insbesondere Tellerfedern, den Gegendruck erzeugen.
DEV9664A 1955-10-28 1955-10-28 Schwingankermotor, dessen Anker auf zwei entgegengesetzten Seiten Laengskugellager zur Parallelfuehrung besitzt Expired DE953890C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004009251A1 (de) * 2004-02-26 2005-09-22 Hess Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Vibrator zum Beaufschlagen eines Gegenstandes in einer vorbestimmten Richtung und Vorrichtung zum Herstellen von Betonsteinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004009251A1 (de) * 2004-02-26 2005-09-22 Hess Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Vibrator zum Beaufschlagen eines Gegenstandes in einer vorbestimmten Richtung und Vorrichtung zum Herstellen von Betonsteinen
DE102004009251B4 (de) * 2004-02-26 2006-05-24 Hess Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Vibrator zum Beaufschlagen eines Gegenstandes in einer vorbestimmten Richtung und Vorrichtung zum Herstellen von Betonsteinen
US7309933B2 (en) 2004-02-26 2007-12-18 Hess Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Vibrator for acting on an object in a predetermined direction and apparatus for producing concrete blocks

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