AT164827B - Verfahren zur Herstellung von Schwefelpapier - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwefelpapier

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  Verfahren zur Herstellung von Schwefelpapier 
Es ist bekannt, Schwefelpapier in der Weise herzustellen, dass man Papier mit einer Kaliumnitrat-Lösung behandelt, trocknet und mit einer mit Schwefel in der Wärme gesättigten Schwefelkohlenstoff-Lösung tränkt und abermals trocknet. 



  Die so behandelten Papiere weisen aber verschiedene Nachteile auf. Es bildet sich nämlich hiebei am Papier ein harter kristallinischer und leicht abspringbarer Überzug, wodurch beim Abbrennen der Papiere die in der Nähe der Flamme befindlichen Schwefelteilchen zu Tröpf- 
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   Die Trocknung des Papiers, welche überaus leicht und schnell durchführbar ist, kann in gewöhnlicher Luft oder in einem Trockenschrank bei ungefähr 30   C erfolgen. Die Lösung selbst ist verschlossen gut haltbar und kann auf Vorrat hergestellt werden. 



   Gegenüber bisherigen Schwefelpapieren zeigt   das nach der Erfindung hergestellte eine weitaus bessere Haftung des Schwefels, so dass durch   
Erschütterung und Reibung bei der Verpackung, beim Transport oder bei der Lagerung kein
Abfall von Schwefelkristallen zu befürchten ist. 



   Ausserdem ist in den erfindungsgemässen Papieren der Schwefel homogen verteilt, wodurch eine einwandfreie, gleichmässige Verbrennung gewähr- leistet ist. 



   Es kann je nach Auswahl der Papiersorte und insbesondere durch die Konzentration der an- zuwendenden Ammonpolysulfid-Lösung der
Schwefelgehalt des Papiers dosiert werden. Dies ist besonders wichtig, wenn eine Überdosierung des Schwefels, wie z. B. bei der Bekämpfung der
Milbenseuche der Bienen, vermieden werden muss. Das Schwefelpapier kann auch zum Ausschwefeln von Fässern, z. B. im Weinbau, von Wohnräumen, Stallungen, Kellern usw. verwendet werden. Es unterscheidet sich vom
Schwefeleinschlag wohl durch einen bedeutend geringeren Gehalt an Schwefel, was durch Verbrennen einer entsprechend grösseren Menge ausgeglichen werden kann.

   Gegenüber gewöhnlichem Schwefeleinschlag ergibt sich jedoch durch den Gehalt an Salpeter der Vorteil der erhöhten Brennbarkeit, wodurch das Auslöschen bereits brennender Papiere beim Einbringen in Weinfässer verhindert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schwefelpapier, dadurch gekennzeichnet, dass saugfähiges Papier mit einer hochprozentigen wässerigen oder alkoholischen Ammonpolysulnd-Lösung, welche noch 30% Ammonnitrat gelöst enthält, getränkt und vorzugsweise bei einer Temperatur von 30 C getrocknet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164827D 1947-07-09 1947-07-09 Verfahren zur Herstellung von Schwefelpapier AT164827B (de)

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