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Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern
Zusatzpatent zum Patente Nr. 157073.
Bei den Einrichtungen zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern, bei denen der Spurteil des Unterlagers, d. h. derjenige Teil, der der drehfreien Abstützung der Triebachse des Zählers dient, mit Spiel im festen Teil des Unterlagers so durch eine Blattfeder gehalten ist, dass er in Richtung senkrecht zum Triebeisen des Zählers frei schwingen kann, stellt der Spurteil mit dem Lagerlaufteil hinsichtlich der Sicherung und des möglichst guten Abschlusses des Lagerlaufteiles bei genügender Toleranz hinsichtlich Seitenzugwirkungen Anforderungen, deren man bis jetzt durch eine mit Presssitz auf den Spurteil aufgebrachte Kappe Rechnung zu tragen suchte.
Man erreichte damit wohl, dass der Lagerlaufteil unverlierbar am Spurteil gesichert und auch möglichst gut abgeschlossen ist, aber es ergibt sich die Notwendigkeit eines besonderen Werkzeuges zur Entfernung der Kappe, was für die Kontrolle der Laufteile des Lagers (Schale und Kugel) umständlich ist. Auch erfordert der Presssitz grosse Genauigkeit der mit der Kappe in Verbindung kommenden Teile des Unterlagers und es kann leicht eintreten, dass der übliche Spurring, der vielfach aus Hartgewebe besteht, überstarke Pressung erfährt, die seine Deformierung zur Folge haben kann, oder zu wenig erfasst wird, so dass er nicht fest im Lager sitzt.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der geschilderten Nachteile und gemäss ihr ist die genannte Kappe des Lagerspurteiles, die über den Lagerlaufteil gestülpt ist und diesen unverlierbar am Spurteil sichert, auf dem unverdrehbaren Lagerteil ohne Werkzeug von Hand aus aufgeschraubt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt.
In einem im Gehäuse eines Zählers festen Träger 4 ist eine Büchse 6, gegen Drehung gesichert, eingesetzt, die mit Schraubenmuttern 7, 8 im Träger 4 befestigt ist. In die Büchse 6 ist von unten ein Kopf 9 eingeschoben, der sich mit einem Flansch 10 gegen die Stirnkante der Büchse 6 legt und durch eine Überwurfmutter 11 in der Büchse 6 gehalten ist. In den Kopf 9 ist das untere Ende einer Blattfeder 12 eingesetzt und durch einen Bolzen 13 darin gesichert. Der Bolzen 13 ragt mit beiden Enden in Schlitze 14 der Büchse 6 hinein und hält dadurch zusammen mit der Büchse die Blattfeder 12 in bestimmter Winkellage zum Triebeisen des Zählers, u. zw. so, dass die Ebene der Blattfeder parallel zur Ebene des Triebeisens liegt.
Das obere Ende der Blattfeder 12 ist in einen Block 17 des Spurteiles des Lagers eingesetzt, der den unverdrehbaren, durch eine Lagerschale 18 dargestellten Lagerteil trägt. An der Achse 16 der Triebscheibe des Zählers sitzt eine Hülse 19, in die eine den Lagerlaufteil darstellende Kugel 20 eingesetzt ist.
Über diesen Lagerlaufteil ist eine Kappe 21 gestülpt, die oben eine Öffnung 22 kleineren Durchmessers hat als der Durchmesser eines Bundes 23 der Hülse 19 ist. Die Kappe 21 ist auf den Block 17 aufgeschraubt und hält dabei mittels einer Absetzung 24 einen Spurring 25 am Block 17 fest. Der Spurring 25 kann vorteilhaft aus Hartgewebe bestehen. Zum Auf-und Abschrauben der Kappe 21 dient eine Randrierung 26 an dieser, die es ermöglicht, diese Arbeit ohne Werkzeug direkt von Hand vorzunehmen.
Dadurch, dass am Spurteil des Unterlagers eine Kappe vorgesehen ist, die über den Lagerlaufteil gestülpt und diesen unverlierbar am Spurteil sichernd, auf dem unverdrehbaren Lagerteil aufgeschraubt ist, ist eine leichte Montage-und Demontagemöglichkeit des Unterlagers gegeben, da hiefür keine Werkzeuge, wie bei aufgepressten Kappen erforderlich sind. Hiezu kommt noch bei Anwendung eines Spurringes am unverdrehbaren Lagerteil der Vorteil, dass der Spurring gefühlsmässig auf seinem Sitz gesichert wird, so dass er keinen eventuell übergrossen Pressungen ausgesetzt ist, aber auch nicht lose auf seinem Sitz liegt.
Die Lagerteile könnten auch umgekehrt wie angenommen angeordnet sein, d. h. die Lagerschale könnte der Lagerlaufteil und die Kugel der unverdrehbare Lagerteil sein.
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