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Fahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen, insbesondere für Trolleybusfahrleitungen
Es ist bekannt, die Fahrleitung elektrischer Bahnen, insbesondere Trolleybusfahrleitungen, mittels einerseits an einem Mast od. dgl. befestigter Lenkerparallelogramme aufzuhängen, um insbesondere in Kurven die erwünschte Nachgiebigkeit dieser Leitungen in lotrechter Richtung gegenüber dem Druck des Stromabnehmers zu erzielen.
Nach der Erfindung wird nun ein besonders günstiges Verhalten zwischen Fahrdraht und Stromabnehmer in Fahrleitungskurven dadurch erzielt, dass die einerseits am Mast, an einem Tragorgan od. dgl. angehängten Lenkerparallelogramme mit ihrem anderen beweglichen Ende nicht unmittelbar am Fahrdraht, sondern an einem starren Bogenformstück angreifen, an welchem der Fahrdraht angeklemmt oder durch welches er hindurchgeführt ist, und dass anderseits die Lenkerparallelogramme längenver- änderliche Glieder aufweisen, mittels welchen der Fahrdrahtabstand von der Fahrbahn in gewissen Grenzen einstellbar ist.
Bei grösserer Länge wird das Bogenformstück nach der Erfindung beiderseits der Lenkerparallelogramme noch durch in ihrer Länge ver- änderliche Zugelemente mit einem Tragelement verbunden, das an beiden Enden an der Fahrleitung angeklemmt und in seiner Mitte am Mast oder am Tragdrahtisolator befestigt ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt die Aufhängung des durch ein starres, längenveränderliches Bogenformstück gefassten Fahrdrahtes mittels zweier an einem Tragdrahtisolator angehängter Lenkerparallelogramme, Fig. 2 die Verbindung eines Bogenformstückes von grösserer Länge mit dem am Mastisolator od. dgl. befestigten Tragorgan durch in ihrer Länge ver- änderliche Zugstücke und Fig. 3 ein am Tragdrahtisolator befestigtes Lenkerparallelogramm mit einem längenveränderlichen Glied in Seitenansicht und in mehreren Stellungen entsprechend verschiedenen Höhenlagen des Fahrdrahtes.
Der Fahrdraht 1 (Fig. l) ist mit dem aus Bogenstücken 21 von wählbarer Länge und Klemmstücken 22 zusammengesetzten, starren Bogenformstück, durch welches er z. B. hindurch- gezogen sein kann, fest verbunden. An diesem Bogenformstück greifen die Lenkerparallelogramme 10 und 11 mit ihrem in lotrechter Richtung frei beweglichen Endglied 13 an, welches die beiden parallelen Teile 15, 16 (Fig. 3) miteinander verbindet und die Fahrdrahtklemme 14 trägt. Das Glied 16 dieser Parallelogramme kann in seiner Länge durch Verschiebung der Schraubenspindel 18 und Einstellung derselben mittels der Mutter 20 im Bügel 19 des am Tragdraht 9 befestigten Isolators 6 verändert werden.
Bei grösserer Länge des Bogenformstückes 21 (Fig. 2) greifen an diesem ausser den Lenkerparallelogrammen 10, 11 weitere Zugstücke 4 an, deren zweites Ende mit einem Tragorgan 5, z. B. einem Drahtseil, verbunden ist. Letzteres ist in seiner Mitte am Isolator 6 des Tragdrahtes 9 oder eines Mastes befestigt und mit seinen beiden Enden bei 7 am Fahrdraht 1 angeklemmt. Die Zugstücke 4 sind zwecks Erzielung der erforderlichen Spannung in ihrer Länge veränderlich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen, insbesondere für Trolleybusfahrleitungen, bei welcher die Fahrleitung mittels Lenkerparallelogrammen an Masten oder sonstigen Tragorganen aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in Fahrleitungskurven je eine Mehrzahl von an einem Mast od. dgl. angehängten Lenker-
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formstücke (21, 22) fassen.
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