AT164612B - Lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff - Google Patents

Lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff

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AT164612B
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Adolf Spitzer
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Adolf Spitzer
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  Lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff 
Gegenstand der Erfindung ist eine lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen, insbesondere bei Möbelstücken. 



   Es sind verschiedene Arten lösbarer Verbindungen von Wänden bekannt, bei denen an beiden zu verbindenden Wänden die Schenkel eines Winkels angeschraubt sind. Wenn die Wände getrennt und wieder zusammengesetzt werden sollen, müssen jedes Mal alle Schrauben gelöst und von neuem wieder eingeschraubt werden, was erfahrungsgemäss nach kurzer Zeit dazu führt, dass die Schrauben im Werkstoff nicht mehr fest sitzen und daher die Verbindung nicht mehr haltbar hergestellt werden kann. 



   Gemäss der Erfindung wird in einer von zwei miteinander zu verbindenden Wänden eine Schraube, ein Bolzen od. dgl. mit genutetem Kopf befestigt, während an der zweiten Wand zwei federnde aneinandergeschlossene Backen vorgesehen sind, die einander, z. B. durch Verschraubung, zwangsweise genähert werden können und dabei in die Nut des Kopfes der Schraube, des Bolzens od. dgl., diesen umfassend und festhaltend, eingreifen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Verbindung zwischen zwei Kastenwänden dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Ansicht der Verbindung, Fig. 2 einen Seitenriss derselben und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1. 



   Zwei lotrechte, senkrecht zueinander stehende Holzwände 1 und 2 sollen lösbar miteinander verbunden werden. In die Wand 1 ist eine Holzschraube 3 mit quadratischem Kopf 4 eingeschraubt. Der eckige Kopf ist mit einer, parallel zu den Kanten des Kopfes laufenden Nut 4' versehen. An der zweiten Wand 2 ist ein metallischer Rahmen 8, 5, 6, 7,   8'mit   Hilfe einer, mit dem Rahmenschenkel 6 verbundenen oder einheitlichen Platte 9, z. B. mittels der Schrauben   10,   befestigt. An Stelle der aussen am Rahmen angeschlossenen Platte 9 kann auch eine in den Rahmen hineinragende Befestigungsplatte 9'zur Anbringung des Rahmens herangezogen werden.

   Der viereckige Rahmen 8, 5, 6, 7, 8'ist zwischen den Teilen 8 und 8'unterbrochen, die beiden Enden sind entsprechend der Form der Nut 4'des Schraubenkopfes 4 gestaltet, so dass sie in die Nut eingreifen können.
In dem Rahmenschenkel 5 ist der versenkte Vierkantkopf 12 einer Zugschraube 11 gelagert, wodurch die Schraube an der Verdrehung gehindert ist. Sie läuft in einer Hülse 13 mit korrespondierendem Innengewinde, die den gegen- überliegenden Rahmenschenkel 7 verdrehbar durchsetzt, einen Anschlag 14 besitzt und mittels des Randelkopfes 15 betätigt werden kann. Der Rahmen 8, 5, 6, 7, 8'ist durch eine verschwenkbare Platte 16 abgedeckt, wodurch sein Inneres gegen Verschmutzen geschützt ist. 



   Sollen die beiden Wände   1,   2 miteinander verbunden werden, so genügt ein leichtes Aufspreizen der Rahmenteile   8,   8'durch Verdrehen des Randelkopfes 15 in einer Richtung und Einführen des Schraubenkopfes 4 zwischen den Endflächen. Hierauf werden durch Verdrehen des Randelkopfes 15 und damit der Mutterhülse 13 in entgegengesetzter Richtung die Teile 8, 8'zueinander gezogen und fest in die Nut 4'gepresst, wodurch eine einwandfreie feste Verbindung der beiden Wände hergestellt ist. 



  Die eingeschwenkte Deckplatte 16 wird durch eine kleine Schraube, einen Stift 17 od. dgl., den Rahmen überdeckend, an diesem befestigt. 



   Die erfindungsgemässe Verbindung kann ausser bei Möbeln auch bei Behältern, Kisten, Truhen usw. verwendet werden. Sie ist ebenso zur Verbindung grösserer plattenförmiger Bauteile, z. B. im Barackenbau, auf der Bühne und ähnlichem mehr, verwendbar. Ihre Anwendung ist auch nicht auf Holz beschränkt, sie kann vielmehr ohne weiteres auch zur Verbindung von Platten aus anderen Werkstoffen, wie Metall, Stein od. dgl., verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass in einer von zwei miteinander zu verbindenden Wänden (1, 2) eine Schraube (3), ein Bolzen od. dgl. mit genutetem Kopf befestigt ist, während an der zweiten Wand zwei federnd aneinandergeschlossene Backen (8, 8') vorgesehen sind, die einander z. B. durch Verschraubung zwangsweise genähert werden können und dabei in die Nut (4') des Kopfes (4) der Schraube (3), <Desc/Clms Page number 2> des Bolzens od. dgl., diesen umfassend und festhaltend, eingreifen.
    2. Ausführungsform der Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Backen (8, 8') von den geschlitzten federnden Seitenteilen eines mittels einer Platte (9) an der einen Wand (2) befestigten Rahmens (8, 5, 6, 7, 8') gebildet werden und in die Nut (4') des an der anderen Wand befestigten Schraubenkopfes (4) eingreifen. 3.
    Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zusammenpressen der federnden Schenkelteile (8, 8') "eine Zugschraube (11) verwendet wird, deren Kopf (12) im Rahmen fixiert ist und deren Gewindeteil in einer Mutterhülse (13) läuft, die ihrerseits mit Anschlag (14) drehbar in dem gegenüberliegenden Rahmenschenkel (7) gelagert ist und ausserhalb des Rahmens mittels einer Handhabe, z. B. einem Randelkopf (15), betätigt wird.
AT164612D 1948-01-09 1948-01-09 Lösbare Verbindung für Wände aus Holz, Kunststoff oder ähnlichem Werkstoff AT164612B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014019623A1 (de) * 2014-12-23 2016-09-29 André Kronberg Möbelbausystem und Scharnier für Glas und flächige Materialien

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102014019623A1 (de) * 2014-12-23 2016-09-29 André Kronberg Möbelbausystem und Scharnier für Glas und flächige Materialien
DE102014019623B4 (de) 2014-12-23 2019-01-24 André Kronberg Möbelbausystem und Scharnier für Glas und flächige Materialien

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