<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung richtet sich auf eine Anschlussdose der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Weil die Einführungen für die Kabel allseitig verteilt an den Dosenseitenwänden vorgesehen sind, lassen sich im Umfangsbereich wahlweise die Kabel ins Doseninnere einführen.
Bei der bekannten Dose dieser Art (DE 36 09 421 AI) gibt es eine den Dosenunterteil durchquerende Anschlussleiste für Löt-, Klemm- oder Schraubanschlüsse der Kabel-Leiter, die mit einer fortlaufenden Schar von Haupteinführstellen ausgerichtet ist. Zwischen den Haupteinführstellen und der Anschlussleiste ist ein Abstand, in welchen Nebeneinführstellen der Dose seitlich einmünden. Der Dosendeckel ist, bis auf die Haupt- und Nebeneinführstellen für die Kabel, geschlossen und durch Befestigungsschrauben mit dem Deckelunterteil verbunden. Die Befesti-
EMI1.1
Dose. Der Anwendungsbereich dieser bekannten Dose ist auf den Anschluss der Leiter von steckerlosen Kabeln begrenzt.
Bei einer Anschlussdose anderer Art (G 88 14 348. 1 U) ist es bekannt, eine dreiteilige Dose zu verwenden, die aus einem Deckelunterteil mit Steck-Schraubklemmen und Steckbuchsen für Stecker auch noch einen Dosendeckel mit einem Ausschnitt und aus einer Klappe mit Winkelprofil besteht, welche die Schraubklemmen nach der Kontaktierung der Kabel den Ausschnitt verschliesst. Rangierkanäle und Nebeneinführöffnungen für eine seitliche Einführung alternativer Kabel und ein Winkelverlauf des Kabels im Inneren der Dose sind nicht vorgesehen.
Schliesslich gibt es noch eine elektrische Kabelverbindung (DE 23 51 653 A), die für eine abisolierbare Kontaktierung von Leitern eines Rundkabels dienende Kabelaufnahmen besitzt, deren Öffnungen quer zu lediglich im Kabeldeckel vorgesehenen Einführstellen der Kabel verlaufen. Es können im Inneren der Dose zwar auch Stecker an Anschlussschnüre angeschlossen werden, die aber auch durch die gleichen, nur an einer Seite vorgesehenen Einführstellen des Dosendeckels ins Doseninnere gelangen. Die Kontaktierung dieser Stecker erfolgt bei gelöstem Dosendeckel, der erst nachträglich auf den Dosenunterteil gesetzt werden kann.
<Desc/Clms Page number 2>
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine universelle Anschlussdose der im Oberbegriff des Anpsruches 1 genannten Art zu entwickeln, die preiswert herzustellen ist und sich durch eine bequeme Handhabung auszeichnet.
Dies wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Massnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Die erfindungsgemässe Anschlussdose besitzt einen Mittelstreifen, in welchem eine die Verbindungen von verschiedenen Funktionsteilen besorgende Leiterplatte vorgesehen ist, die zunächst nur wenige Kabelaufnahmen aufweist, die für eine abisolierfreie Kontaktierung eines Flachbandkabels dienen. Dieses Flachbandkabel kann durch die verschiedenen alternativ nutzbaren Haupt- und Nebeneinführstellen ins Doseninnere gebracht werden und erlaubt auch eine winkelförmige Anordnung des Kabelverlaufs im Doseninneren. In diesem Mittelstreifen sind aber auch Kontaktbuchsen befestigt, für welche der Kabeldeckel Aussparungen zum Einkuppeln von Steckern besitzt. Es können damit an der Anschlussdose Telekommunikationsgeräte unmittelbar über Stecker kontaktiert werden.
Im Mittelstreifen ist ferner eine Schraubklemmleiste angeordnet, die sich quer zu den Rangierkanälen erstreckt, so dass als Eingangsleitung fungierende Installationskabel parallel zu den Rangierkanälen ins Doseninnere eingeführt werden können. Schliesslich besitzt der Mittelstreifen noch Deckelbefestigungen, die vorzugsweise aus einem Rasthaken am Dosenunterteil und einer Rast am Dosendeckel bestehen, was die Handhabung wesentlich erleichtert. Man braucht die Anschlussdose weder in einer bestimmten Winkellage zum Kabelverlauf zu montieren, noch ist es erforderlich, im Aussenbereich die Kabel in einer unschönen Abwinkelung zu verlegen.
Dadurch ist ein schönes Verlegungsbild von Kabeln und Schnüren an der Dose gewährleistet, die zugleich zur Kontaktierung von Steckern genutzt werden kann.
Weitere Massnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen :
<Desc/Clms Page number 3>
Fig. 1 in Explosionsdarstellung und perspektivisch die an einem Dosengehäu- se befindlichen Bestandteile mit verschiedenen anzuschliessenden
Kabeln und Schnüren sowie elektronischen Bauteilen vor ihrer
Kontaktierung bei abgenommenem Dosendeckel und Fig. 2 in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung eine alternative
Ausbildung der Anschlussdose bezüglich der Kontaktbuchse.
Die Anschlussdose besteht dosenseitig zunächst aus zwei Bestandteilen, nämlich einem Dosenunterteil 10, welches ortsfest an einer Wand od. dgl. anbringbar ist, und aus einem als ergänzender Dosenoberteil fungierenden Dosendeckel 11. Beide Teile 10,11 besitzen einen Rechteckumriss, der, wie am besten am Dosendeckel 11 ersichtlich ist, die RechteckLängsseiten bestimmende Dosenseitenflächen 12,13 einerseits und entlang der Rechteck-Breitseiten positionierte Dosenseitenflächen 15, 16 andererseits bestimmt. Der Dosendeckel 11 besitzt mehrere Aussparungen 16, die zum Einkuppeln von mit Steckern ausgerüsteten, nicht näher gezeigten Anschlussschnüren dienen.
Ausserdem besitzt der Dosendeckel 11 noch eine Deckelrast 48, die zur Befestigung am Dosenunterteil 10 dienlich ist, wofür dort ein in Fig. 1 lediglich mit seinem Fussbereich erkennbarer Rasthaken 17 vorgesehen ist, dessen wirksamer Funktionsteil in der Zeichnung weggebrochen dargestellt ist.
Der Dosenunterteil 10 umfasst zunächst eine oder mehrere Kontaktbuchsen 18 für die durch die Aussparungen 16 des Dosendeckels 11 einzuführenden Stecker der Anschlussschnüre. Die Kontaktbuchsen 18 sitzen auf einer Leiterplatte 19, die in einem Mittelstreifen des Dosenunterteils 10 angeordnet ist und Leiterbahnen aufweist, an welcher noch weitere Funktionsteile mit entsprechender gewünschter Kontaktierung angeordnet sind. Dazu gehören vor allem zwei Kabelaufnahmen 20,20', die einen zueinander übereinstimmenden Aufbau haben, weshalb es genügt, lediglich eine davon zu beschreiben.
Jede dieser Kabelaufnahmen 20, 20'dient zunächst zur Aufnahme eines jeweils damit fluchtend einzuführenden Flachbandkabels 30 bzw.
30'im Sinne der aus Fig. 1 ersichtlichen Einführpfeile 31,31'. Dazu besitzt die Anschlussdose Einführstellen 32,32', die fluchtend jeweils
<Desc/Clms Page number 4>
mit der zugehörigen Aufnahmeöffnung 21, 21'der Kabelaufnahme 20 bzw. 20'ausgerichtet sind. Dafür besitzt der Dosendeckel 11 in den beiden einander gegenüberliegenden Dosenseitenflächen 12,13 vorbereitete mit einer durchbrechbaren Wand versehene Fenster, wie bei 32 in Fig. 1 zu erkennen ist. Der Dosenunterteil 10 hat einen dort als Dosenseitenfläche fungierenden Stollen 12'bzw. der gegenüberliegenden Seite einen entsprechenden Stollen 13', worin die zugehörigen Einführstellen 32, 32'als Durchlässe ausgebildet sind.
Bei fertig montierter Dose 10,11 sind diese Einführstellen 32, 32'ausgerichtet mit den entsprechenden Aufnahmeöffnungen 21, 21'der beiden zugehörigen Kabelaufnahmen 20 bzw. 20'. Im Anschlussfall wird durch die Aufnahmeöffnung 21 das Flachbandkabel 30 im Sinne des Pfeils 31 in die Kabelaufnahme 20 eingeführt und dort die in Fig. 1 angedeuteten Litzenleiter 33, ohne dass eine vorhergehende Abisolierung erforderlich wäre, kontaktiert.
Entsprechendes gilt natürlich für die ebenfalls erkennbaren Litzenleiter 33'des gegenüberliegenden anderen Flachbandkabels 30'. Diese Kabelaufnahmen 20 bzw. 20'haben dabei folgenden, übereinstimmenden besonderen Aufbau.
Die Kabelaufnahme 20 besteht aus einem mittels einer Stellschraube 22 hubbeweglichen Körper, während die Leiterplatte 19 in diesem Bereich eine Schar von nicht näher erkennbaren Durchdringungskontakten
EMI4.1
Die Stellschraube 22 ist mit ihrem Gewindeschaft in einer im Dosenunterteil 10 festgehaltenen Gewindehülse verschraubbar. Die vertikale Hubbewegung der Kabelaufnahme 20 wird durch seitliche Führungsstege 23 gesteuert, wobei die Stellschraube 22 zwar drehbar, aber axialfest mit ihrer Kabelaufnahme 20 verbunden ist. Zum Einführen 31 des zugehörigen Flachbandkabels 30 befindet sich aufgrund entsprechender Betätigung der Stellschraube 22 die Kabelaufnahme 20 in ihrer oberen Hubposition, die durch ein Hakenende 24 an den zugehörigen Führungsstegen 23 begrenzt ist.
Das Flachbandkabel 30 besitzt ein Rippenprofil auf seiner einen Bandseite entsprechend der Anzahl der darin isoliert geführten Litzenleiter 33, während die Unterseite eben ausgebildet ist und bedarfsweise mit einer das. Verlegen des Kabels 30 an einer Wand od. dgl. erleichternde Klebeschicht versehen ist. Entsprechend diesem besonderen Rippenprofil ist, wie aus der erkennbaren Form der Aufnahmeöffnung
<Desc/Clms Page number 5>
21 hervorgeht, auch der Aufnahmequerschnitt im Inneren der Kabelaufnahme 20 gestaltet. Nach dem Einführen 31 des Flachbandkabels 30 in die Kabelaufnahme 20 wird diese durch Betätigen der Stellschraube 22 in ihre aus Fig. 1 erkennbare untere Hubposition überführt.
Bei dieser Hubbewegung dringen die bereits erwähnten Durchdringungskontakte, die mehrere nebeneinanderliegende Kontaktspitzen aufweisen, in die zugehörigen Litzenleiter 33 ein und bewirken damit die elektrische Kontaktierung.
Entsprechendes vollzieht sich bei dem im Sinne des Pfeils 31'eingeführten anderen Kabels 30 in die zugehörige andere Kabelaufnahme 20'. Die beiden Kabelaufnahmen 20, 20'sind parallel angeordnet und sitzen zueinander fluchtend "Rücken-an-Rücken" im erwähnten Mittelstreifen 29 des Dosenunterteils 10. Es liegt eine fluchtende Anordnung der beiden Kabelaufnahmen 20, 20'in der Anschlussdose 10,11 vor. Ihre zugehörigen Aufnahmeöffnungen sind, wie bei 21, 21'in Fig. 1 erkennbar, jeweils den vorerwähnten Dosenseitenflächen 12 bzw. 13 im Dosendeckel und damit auch den entsprechenden Stollen 12'bzw. 13'im Dosenunterteil 10 zugekehrt.
Dort befinden sich, wie anhand der Stollen 12', 13' in Fig. 1 erkennbar ist, Abstände 25, 25'zwischen diesen Aufnahmeöffnungen 21 in den Kabelaufnahmen 20, 20'einerseits und den zugehörigen Stollen 12', 13'im Dosenunterteil 10 andererseits. Diese Abstände sind Bestandteil von besonderen Rangierkanälen 40 bzw. 40', die längs dieser Stollen 12'bzw. 13'verlaufen, also parallel zu den entsprechenden Dosenseitenflächen 12,13 angeordnet sind. Die Kanallänge 41 bzw.
41'der beiden Rangierkanäle 40, 40'könnte zwar kürzer ausgebildet sein, erstreckt sich aber im vorliegenden Fall, beidlängsseits des mit Funktionsteilen bestückten Mittelstreifens 29, über die ganze Länge der Anschlussdose 10,11, sie wird also von den beiden angrenzenden anderen Dosenseitenflächen 14,15 im Dosendeckel 11 bestimmt.
Die Anschlussdose 10,11 ist nicht nur hinsichtlich der Aufnahmeöffnungen 21 in den Kabelaufnahmen 20, 20'mit ausgerichteten Einführstellen 32 bzw. 32'versehen, die nachfolgend kurz als "Haupteinführstellen"
EMI5.1
<Desc/Clms Page number 6>
den Aufnahmeöffnungen angeordnet, wie bei 21 und 32 in Fig. 1 zu erkennen ist. Die erfindungsgemässe Anschlussdose verfügt vielmehr über weitere, allseitig verteilte andere Einführstellen, wie z. B. bei 34, 34'und 35, 35'in Fig. l zu erkennen ist.
Diese sind, jeweils im Endbereich der beiden Rangierkanäle 40, 40'an den beiden anderen, einander gegenüberliegenden Dosenseitenflächen 14,15 angeordnet, welche, wie die Haupt-Einführstellen 32,32', in entsprechener Weise im Dosenunterteil 10 und Dosendeckel 11 vorgesehen sind und nachfolgend kurz "Nebeneinführstellen" bezeichnet werden sollen. Diese dienen, ausweislich des Einführpfeils 36 von Fig. I, zur wahlweisen Einführung eines aus einer anderen Richtung zur Anschlussdose 10,11 herangeführten Flachbandkabels 37, dessen Litzenleiter 38 wahlweise an der bereits vorhandenen Kabelaufnahme 20 kontaktiert werden sollen. Damit ist es möglich, z.
B. in der Kabelaufnahme 20, statt des fluchtend herangeführten Flachbandkabels 30 oder aber das um einen Winkelbetrag von 900 versetzt ankommende andere Flachbandkabel 37 in die Aufnahmeöffnung 21 einzuführen und im Aufnahmeinneren 20 zu kontaktieren.
Wie aus dem Einführpfeil 36 ersichtlich, wird dabei dieses alternative Flachbandkabel 37 ausserhalb des Dosenteils 10,11 geradlinig herangeführt und erst im Doseninneren, nämlich innerhalb des dortigen Rangierkanals 40, in seinem Kabelendstück 39 abgewinkelt. Dann nimmt das Kabelendstück 39 bezüglich der Kabelaufnahme 20 die gleiche Position ein wie das vorbeschriebene fluchtend herangeführte alternative HauptKabel 30. Bedeutsam ist aber, dass die aus Fig. 1 ersichtliche Abwinkelung 49 dieses Kabels 37 im Doseninneren, also im Rangierkanal 40, zu liegen kommt und daher von aussen nicht erkennbar ist. Diese Abwinkelungen 49 bedürfen keines besonderen Schutzes, weil sie bereits im Doseninneren zwischen den beiden Dosenteilen 10,11 gesichert sind.
In entsprechender Weise lässt sich mit analoger Abwinkelung auch durch die andere Nebeneinführstelle 35 ein Flachbandkabel in diesen Rangierkanal 40 einführen und dort über eine analoge Abwinkelung in die Aufnahmeöffnung 21 der dortigen Kabelaufnahme 20 einführen. Das Entsprechende gilt für den spiegelbildlich liegenden Rangierkanal 40'hinsichtlich der dort wirksamen Kabelaufnahme 20'und den zugehörigen Nebeneinführstellen 34', 35'. Dies ist bei der alternativen Ausbildung der Dose
10,11 im unteren Bild der Fig. 2 erkennbar, wo entsprechende Flachband-
<Desc/Clms Page number 7>
kabel 46, 46'zur alternativen Einführung durch die Nebeneinführstellen 35, 35'gemäss den abgewinkelten Einführpfeile 47, 47'vorgesehen sind. Damit ist aber die unterschiedliche Einführmöglichkeit von Kabeln noch nicht erschöpft.
Wie schon aus Fig. 1 bezüglich des einen Rangierkanals 40 ersichtlich, besitzt auch die parallele Dosenseitenfläche 12 bzw. ihr im Dosenunterteil 10 gehörender Stollen 12'noch weitere Nebeneinführstellen 42,43, die für eine alternative Einführung von Kabeln im Sinne der dortigen Pfeile 44,45 dienen. Dies ist bei der abgewandelten Ausführung in Fig. 2 durch eine Schnur 50 veranschaulicht, welche zu ihrer Zugabfangung mit einer Knickschutztülle 51 versehen ist und gegenüber den Flachbandkabeln 30,30', 46, 46'dünnere Litzenleiter 52 besitzt. Überraschenderweise sind bei der Erfindung auch solche mit dünneren Litzenleitern 52 ausgerüstete Schnüre 50 alternativ in der Aufnahmeöffnung 21 der Kabelaufnahme 20 kontaktierbar. Ermöglicht wird dies durch einen besonderen Adapter 53, der mit Aderführungskanälen 54 ausgerüstet ist.
Die Litzenleiter 52 werden mit dem Adapter 53 mechanisch verbunden und zur Kontaktierung in die Kabelaufnahme 20 eingeführt. Die Schnur 50 wird nun mit der Einschnürung 55 seiner Knickschutztülle 51 in eine die Zugabfangung komplementierende Gabel 26 des aus Fig. 2 ersichtlichen Dosenunterteils 10 eingehängt, welche diese Nebeneinführstelle 42 bestimmt.
Diese Nebeneinführstelle 42 befindet sich, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, an der gleichen Dosenseitenfläche 12, an welcher sich die vorbeschriebene Haupteinführstelle 32 befindet, d. h. in der parallel zum zugehörigen Rangierkanal 40 verlaufende Dosenseitenfläche 12. Diese alternativ einzuführende Schnur 50 verläuft somit zwar parallel zu dem die Hauptrichtung bestimmenden Flachbandkabel 30, ist aber demgegenüber in einem seitlichen Versatz 27. Diese fakultative Nebeneinführstelle 42 besitzt im Dosendeckel 11 einen durchbrechbaren Wandbereich, wie strichpunktiert bei 42 in Fig. 2 und 1 erkennbar ist.
Um die Aufnahmeöffnung 21 der dann wieder nutzbaren Kabelaufnahme 20 zu treffen, werden die Litzenleiter 52 mit einer S-förmigen Kröpfung 46 abgewinkelt im Doseninneren innerhalb des Rangierkanals 40 verlegt, weshalb auch dieser Verlauf 56 von aussen der fertig montierten Dose 10,11 nicht erkennbar ist. Man meint, dass der an der Nebeneinführstelle 42 ins
Gehäuse einmündenden Schnur 50 eine eigene Kontaktierung im Doseninne-
<Desc/Clms Page number 8>
ren zugeordnet wäre, doch wird in Wirklichkeit wieder ein und dieselbe Kabelaufnahme 20 genutzt. Der Einführpfeil 44 dieser Nebeneinführstelle 42 ist in Fig. 1 und 2 veranschaulicht.
Dazu gibt es in dieser Dosenseitenfläche 12 bzw. im Stollen 12'des Dosenunterteils 10, wie Fig. 1 und 2 erkennen lässt, noch eine weitere Nebeneinführstelle 43, durch welche beispielsweise wieder ein nicht näher gezeigtes Flachkabel im Sinne des aus Fig. 1 ersichtlichen Einführpfeils 45 ins Doseninnere eingeführt werden kann, um wieder innerhalb des dortigen Rangierkanals 40 über zwei Abwinkelungen zur Aufnahmeöffnung 21 der dort zugeordneten Kabelaufnahme 20 geführt zu werden. Wie im oberen Bild der Fig. 2 verdeutlicht ist, ist diese Nebeneinführstelle 43 in noch stärkerem seitlichen Versatz 28 gegenüber der Haupteinführstelle 32 angeordnet.
Auch die weitere, quer zur Längserstreckung der Rangierkanäle 40 bzw. 40'verlaufende Dosenseitenfläche 15 kann mit weiteren Nebeneinführstellen 57,58 versehen sein, die zwar in der entsprechenden vorbeschriebenen Weise genutzt werden können, im vorliegenden Fall aber, wie anhand der Fig. 2 näher erläutert wird, auch eine weitere Verwendung ermöglichen.
Diese Nebeneinführstellen 57,58 dienen einerseits zur Aufnahme einer flexiblen Schnur 60, die ebenfalls eine Knickschutztülle 61 aufweist und Litzenleiter 62 besitzt und andererseits eines Installationskabels 63 mit Massivleitern 64. Zur Zugabfangung ist im Dosenunterteil 10 an der Nebeneinführstelle 57 für die Knickschutztülle 61 wieder eine Gabel 65 vorgesehen, während das Installationskabel 63 an seiner Einführstelle 58 einen Durchbruch 66 für ein Zugband zur Abfangung besitzt.
Die Schnur 60 und das Installationskabel 63 sind mit ihren Leitern 62 bzw. 64 in einer Klemmleiste 70 kontaktierbar, die ebenfalls in dem bereits in Fig. 1 beschriebenen Mittelstreifen 29 der Anschlussdose
10,11 angeordnet ist, auf der dortigen Leiterplatte 19 sitzt und mit deren Leiterbahnen in Verbindung steht. Die Kabelaufnahmen 20,20' und Kontaktbuchsen 18 sind dabei so dicht aneinander gesetzt, dass ausreichend Platz für die am anderen Ende des Mittelstreifens 29 zu placierende Klemmleiste 70 mit zugehörigem Rangierraum für die Leiter 62,64 verbleibt. Die Kontakte der Schraub-Klemmlelste 70 sind mit den Durchdringungskontakten der beiden Kabelaufnahmen
<Desc/Clms Page number 9>
20, 20'verbunden und erlauben einen alternativen Anschluss von Kabeln 62 bzw. Schnüren 60.
An diese Klemmleiste 70 ist, ausweislich des Anschlusspfeils 67, ein Prüfabschluss 68 anschaltbar, der mit elektronischen Bauelementen versehen ist und über Stifte 69 elektrisch und mechanisch mit der Klemmleiste 70 verbindbar ist. Dieser Prüfabschluss 68 dient der Überprüfung der Teilnehmeranschlussleitung unter Einschluss der Dose 10,11 und wird von der Vermittlungseinrichtung ausgeführt.
In Fig. 2 liegt ein zu Fig. 1 entsprechender Aufbau vor, weshalb zur Bezeichnung entsprechender Bauteile die bereits in Fig. 1 ersichtlichen Bezugszeichen verwendet worden sind. Insoweit gilt die bisherige Beschreibung. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass in Fig. 2 als Kontaktbuchsen 18 solche eines anderen Stecksystems verwendet worden sind, nämlich sogenannte "Western-Buchsen". Wegen der dementsprechenden Stecker ist in Fig. 2 der Dosendeckel 11 mit einer Einformung 71 versehen, in welcher die bereits beschriebenen Aussparungen 16 zur Steckereinführung sich befinden.
Die Lage der im Dosenunterteil 10 von Fig. 2 befindlichen Kontaktbuchsen 18 sind in der Aussparung
16 des Dosendeckels 11 strichpunktiert in ihrer montierten Stellung dargestellt, was sinngemäss für die Schaftenden 73 gilt, die, wie in Fig. 2 dargestellt, an den Gehäuseteilen der beiden Kontaktbuchsen
18 vorgesehen sind und im Montagefall durch entsprechende Durchbrüche 74 im Dosendeckel 11 herausragen. Bei Druck auf diese Schaftenden 73 werden eingeführte und verriegelte Stecker wieder gelöst.