<Desc/Clms Page number 1>
Spannring zum Einbinden von Schläuchen
Gegenstand der Erfindung ist ein Spannring zum Einbinden von Schläuchen, insbesondere
Hanfschläuchen für Feuerlöschzwecke. Solche
Spannringe bilden einen Bestandteil der Ein- bindevorrichtung und dienen dazu, den Schlauch in eine meist trapezförmige Nut des Einbinde- stutzens hineinzudrücken. Sie wird mittels einer
Zwinge auf den Schlauch gespannt und alsdann durch eine Schliesse gesichert.
Während die bekannten Spannringe so aus- gebildet sind, dass sie mit ihrer Innenfläche ganz dicht am Schlauch anliegen, soll nach vorliegender Erfindung ein besonders wirksames
Eindrücken des Schlauches in die Nut des
Einbindestutzens erreicht und überdies ein Vor- teil erzielt werden, der für die Lebensdauer des
Schlauches von Bedeutung ist. Die Erfindung besteht darin, dass der Spannring an seiner dem
Schlauch zugekehrten Innsenseite Randwülste und einen mit der durch die Wulstmitte gelegten
Zylinderfläche koaxialen oder besser gegenüber dieser Zylinderfläche nach aussen zurücktretenden und daher vom Schlauch sicher abstehenden stegartigen Mittelteil aufweist, in welchem Löcher für den Luftzutritt vorgesehen sind.
Der Spannring gemäss der Erfindung erfüllt somit zwei Zwecke, indem erstens seine Randwülste den
Schlauch in die Ecken der Nut des Einbindestutzens hineindrücken, wodurch eine verlässliche Dichtung an mehreren Flächenstreifen erzielt wird, und zweitens der Schlauch zwischen den Randwülsten unterhalb des ganzen Ringmittelteiles freiliegt, so dass er dauernd belüftet wird.
Diese Belüftung ist von besonderer Bedeutung für Hanfschläuche, weil hiedurch ein Austrocknen des Schlauches ausser Gebrauch gewährleistet und ein Abstocken und Faulen desselben verhindert ist.
Die bekannten am Schlauch anliegenden Spannringe werden wohl zur Verringerung ihres Gewichtes auch mit Durchbrechungen versehen, doch gewähren diese der Luft nur in ihrem Bereich Zutritt, so dass keine Belüftung des Schlauches unterhalb des Spannringes stattfindet.
In der Zeichung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Spannringes dargestellt.
Fig. 1 zeigt ihn im Schaubild, die Fig. 2 und 3 zeigen Ringprofile.
Der Spannring, der aus Stahl oder Leicht- metall bestehen kann, hat Randwülste 1 und im stegartigen Mittelteil seines Profils längliche
Löcher 2. Der Klemmdruck der Wülste ist nur auf schmale Flächenstreifen des Schlauches gegenüber den Ecken der Nut des Einbinde- stutzens beschränkt und daher sehr wirksam.
Zwischen den Wülsten 1 erstreckt sich zwischen
Schlauch und Spannring ein fast über dessen ganzen Umfang reichender Hohlraum, in den die Luft durch die Löcher 2 eintreten kann, um den Schlauch zu bespülen. An den voll ausgebildeten Enden des Spannringes sind
Rasten 3 zum Ansetzen der Zwinge und Warzen 4 vorgesehen, auf die das Schlossplättchen auf- gesetzt werden kann, welches in diesem Fall entsprechende Löcher aufweist.
Die Wirkung der Wülste 1 wird noch verstärkt, wenn der stegartige Mittelteil gegenüber einer durch die Wulstmitte gelegten Zylinderfläche nach aussen zurücktritt (Fig. 3), da dann die Randwülste den Schlauch umso besser in die Ecken der Nut einpressen und der Hohlraum für das Durchströmen der Luft vergrössert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Spannring zum Einbinden von Schläuchen, insbesondere Hanfschläuchen, unter Verwendung eines Einbindestutzens mit Ringnut, in die der Schlauch durch den Spannring hineingedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannring an seiner dem Schlauch zugekehrten Innenseite Randwülste und einen mit der durch die Wulstmitte gelegten Zylinderfläche koaxialen oder besser gegenüber dieser Zylinderfläche nach aussen zurücktretenden, stegartigen Mittelteil aufweist.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.