AT163722B - Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Sammelbehälter - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen SammelbehälterInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefässen in einen Sammelbehälter Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefässen in Sammel- behälter, insbesondere in Müllwagen der Art, die mit Vorrichtungen zum staubfreien Entleeren der Müllgefässe versehen sind. Bei solchen Wagen werden die Gefässe gewöhnlich von Hand aus von zwei Mann ausgekippt, aber diese Arbeit des Hebens und Auskippens der Gefässe ist sehr an- strengend. Die Erfindung bezweckt, das Heben der Gefässe vom Boden aus und das Auskippen in den Behälter mittels mechanischer Vorrichtungen und durch eine einzige Person zu ermöglichen. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung be- steht nun darin, dass ein in Führungen beweg- licher und in seiner oberen Endlage kippbarer Gefässwagen zum Heben des Müllgefässes und eine aus Haken und Bügel am Gefässwagen bestehende Kupplungseinrichtung derart angeordnet ist, dass die Zusammenkupplung durch Aufwärtsbewegung des Gefässwagens ermöglicht wird. Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 den hinteren Teil eines Müllwagens mit Einschütthaube und einem Müllgefäss vor dem Zusammenkuppeln mit der Einschütthaube. Fig. 2 dieselbe Vorrichtung nach dem Zusammenkuppeln mit dem Müllgefäss in einer Zwischenlage gehoben. Fig. 3,4 und 5 den Gefässwagen von hinten, von der Seite bzw. von oben gesehen. Die Entleerungsvorrichtung ist am hinteren Ende eines Müllwagens 1 angebracht, der unten mit einer Förderschnecke 2 versehen ist, mittels deren der durch eine oben angeordnete Einschütthaube eingeführte Müll in den Sammelbehälter des Wagens eingepresst wird. Die Einschütthaube umfasst eine zwischen zwei Seitenwänden 3 um ihre untere Kante schwenkbar gelagerte Platte 4, die mit einer der Mündung des Müllgefässes entsprechenden Öffnung und mit Haken 5 und 6 zum Zusammenkuppeln des Gefässes mit der Platte versehen ist. Diese ist längs ihres oberen Randes mit einem die Einschütthaube oben abschliessenden, beweglichen Deckblech 7 gelenkig verbunden, das an seinem inneren Ende mit längs des inneren Randes des Deckbleches des festen Daches 8 der Einschütthaube schwenkbaren Armen 9 gelenkig verbunden ist. Das Deckblech 7 ist mit einem sich nach unten erstreckenden Deckel 10 fest verbunden, der in der geschlossenen Lage der Einschütthaube die der Mündung des Müllgefässes entsprechende Öff- nung in der Platte 4 von innen zudeckt. Unterhalb der Einschütthaube sind hinten am Müllwagen zwei im wesentlichen lotrechte Führungs- schienen 11 aus U-Eisen miteinander zugewandten offenen Rinnen befestigt. In diesen Führungs- schienen laufen die Räder eines Gefässwagens, der in Fig. 3 bis 5 näher dargestellt ist. Der Gefäss- wagen besteht aus einem aus zwei Seitenteilen 12 und zwei Querstreben 13 und 14 gebildeten Rahmen, dessen Seitenteile 12 an ihren unterhalb der unteren Querstrebe 14 hervorragenden und nach aussen abgebogenen Enden eine bogenförmige Stützschiene 15 aus Winkeleisen und je zwei seitlich hervorstehende, zweckmässig mit Gummi bereite Räder tragen, die ein oberes Räderpaar 16 und ein unteres Räderpaar 17 bilden. Die obere Querstrebe 13 trägt in gleichem Abstand von den beiden Seitenteilen 12 zwischen diesen zwei nach oben offene Kupplungshaken 18 und in etwas geringerem Abstand von den Seitenteilen zwei Führungsbleche 19, die nach aussen und nach oben etwas auseinander gehen. Die Kehlen der Kupplungshaken liegen vorzugsweise auf der Achsenlinie des oberen Räderpaares 18. An den seitlich ausgebogenen Enden 20 der Stützschiene 15 ist diese mit Ringen oder Ösen 21 zum Befestigen der freien Enden zweier Hebeseile 22 versehen, die den Gefässwagen mit einem Hebezeug verbinden. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die Hebeseile 22 von den Ringen des Gefässwagens über Seilrollen 23 und von diesen zu beiderseits des Sammelbehälters angeordneten Seiltrommel 24 geführt, die mittels eines zweckmässigen Übersetzungsund Kupplungsgetriebes 25 mittels eines Hebels 26 in der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt werden können. Die Seiltrommeln werden zweckmässig wie die Förderschnecke 2 vom Antriebsmotor des Müllwagens mittels eines nicht gezeigten Getriebes angetrieben. Die Seilrollen 23 sind an den Enden von auf einer gemeinsamen Welle schwenkbaren Armen 27 angebracht, die von einer Feder 28 mittels eines Armes 29 federnd nach oben gezogen werden. Die Welle der Arme 27 ist zweckmässig auf derselben Seite des Müllwagens wie der Kupplungshebel 26 mit einem in bequemer Reichweite für die Bedienung <Desc/Clms Page number 2> angeordneten Handhebel 30 versehen, durch den auch das Rütteln des Gefässes in der Ausschüttlage an der Einschütthaube ausgeführt werden kann. Die Führungsschienen 11, die in gewissem, geringen Abstand von der Hinterwand des Müll- wagens 1 mittels geeigneter Träger 31 befestigt sind, sind an ihren oberen Enden gegen den Müll- wagen hin gebogen, so dass sie einem Kreisbogen von etwa 90 mit sehr kleinen Krümmungshalb- messer beschreiben. In unmittelbarem Anschluss an diese Krümmung der Führungsschienen sind an der schwenkbaren Platte 4 der Einschütthaube kurze, nach unten gerichtete Führungsteile 32 befestigt, die sich einerseits an die nach innen ge- bogenen oberen Enden der Führungsschienen 11, andererseits an die Platte 4 in gleicher Höhe wie die daran angebrachten Kupplungshaken 5 derart anschliessen, dass diese in der oberen Lage des Gefässwagens zwischen dem Kupplungshaken 18 und den Führungsblechen 19 an diesem eingeführt werden. Ein Stück unterhalb des oberen gekrümmen Endes der Führungsschienen 11, entsprechend ungefähr dem Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Räderpaar des Wagens, sind die beiden äusseren Flanschen der Führung- schienen zum Bilden von Öffnungen 33 ausgeschnitten, die das Herausschwenken des unteren Räderpaares 17 gestatten, wenn das obere Räderpaar die oberen gekrümmten Enden der Führungs- schienen erreicht hat. Die gegenüber diesen Öffnungen liegenden Teile der inneren Flanschen der Führungsschienen sind ebenfalls aus- EMI2.1 Stosspuffer ersetzt, die vorteilhaft aus Gummi- platten 34 bestehen. Ein Führungsanschlag 35 schliesst sich mit seinem oberen bogenförmigen Rand an die untere Kante der Öffnung 33 jeder Schiene an. Das Müllgefäss selbst ist, wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, längs des Randes seiner Öffnung mit einem Verstärkungsring aus Winkeleisen versehen, dessen hervorstehender Flansch 36 oder ein Verstärkungswulst mit Ansatz gleichzeitig zum Zusammenkuppeln des Gefässes mit dem oberen Kupplungshaken 6 der Einschütt- haube dient. Gegenüber dem Scharnier 38 des Gefässdeckels 37 ist dessen Seitenwand 39 mit einem Aufhängebügel versehen, der aus zwei hervorstehenden Flanschen od. dgl. 40 und einem diese verbindenden Bolzen 41 besteht, der zum Erhöhen der Festigkeit zweckmässig in der Mitte eingebogen und an der Seitenwand des Gefässes festgeschweisst ist, wie deutlich aus Fig. 5 ersichtlich ist. Unmittelbar über den Aufhängebügel ist der Gefässdeckel mit einem Deckelgriff 42 versehen, der beim Auskippen des Gefässes mit einem am Deckel 10 der Einschütthaube angebrachten Vorsprung 43 zusammenwirkt. Die Hebevor- richtung ist zweckmässig mit einer selbsttätig wirkenden Ausschaltvorrichtung versehen, die die Seiltrommel von der Antriebsvorrichtung entkuppelt, wenn der Gefässwagen seine unterste in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien gezeigte Fahrlage bzw. seine oberste, dem vollständigen Auskippen des Gefässes entsprechende Lage erreicht hat. EMI2.2 In der in Fig. 1 gezeigten untersten Lage des Ge- fässwagens sind dessen Kupplungshaken 18 in gleicher Höhe oder etwas höher als der Bügel 41 des Müllgefässes. Zum Zusammenkuppeln des Gefässes mit dem Gefässwagen wird dieser vor- zugsweise durch Treten auf die Stützschiene 15 unter Strecken der Feder 28 z. B. in die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Lage gesenkt. Wenn die Kupplungshaken 18 dadurch etwas unterhalb des Aufhängebügels 41 des Gefässes gesenkt worden sind, wird dieses nach innen gegen den Müllwagen geneigt, so dass die Kupplungshaken 18 bei der Aufwärtsbewegung des Gefässwagens unter Einwirkung der Feder 28 in den Aufhängebügel 41 einhaken. Durch Zusammenwirkung mit den Seitenflanschen 40 führen dabei die Führungsbleche 19 den Bügel 41 in eine genau bestimmte Lage im Verhältnis zum Gefässwagen. Die Aufhängelage des Bügels 41 ist mit strichpunktierten Linien in Fig. 5 eingezeichnet. Beim Betätigen des Hebels 26 der Hebevorrichtung wird nun der Gefässwagen mit dem durch den Aufhängebügel in den Kupplungshaken aufgehängten Gefässe hochgefahren, wobei der untere Teil der Seitenwand des Gefässes gegen den eingebogenen Teil der Stützschiene 15 ruht. Zum Dämpfen des dabei entstehenden Schlages ist die Stützschiene in der Mitte zweckmässig mit einer Gummi- platte 44 (Fig. 3 und 5) versehen. Wenn das obere Räderpaar des Gefässwagens bei fortgesetzter Aufwärtsbewegung das obere gekrümmte Ende der Führungsschienen erreicht, wird es nach innen abgelenkt und an der weiteren Aufwärtsbewegung gehindert. Gleichzeitig hat aber das untere Räderpaar die Öffnungen in den äusseren Flanschen der Führungsschienen erreicht und wird bei fortgesetztem Zug im Hebeseil nach aussen gezogen, so dass der Gefässwagen und das Müllgefäss, wie in Fig. 2 gezeigt, eine annähernd waagrechte Lage erreichen. Dabei wird das obere Räderpaar 16 beim Kippen des Wagens durch die Führungsteile 32 einwärts und etwas abwärts geführt, bis der Aufhängebügel 41 mit seinen zwischen den Kupplungshaken 18 und den Führungsblechen 19 des Wagens liegenden Teilen in die Kupplungshaken 5 der Platte 4 der Einschütthaube eingreift. Während dieser Bewegung kommt auch der Greifbügel 42 am Deckel des Eimers in Eingriff mit Vorsprung 43 am Deckel 1 0 der Einschütthaube. Der obere Kupplungshaken 6 wird durch Zusammenwirken mit dem Deckel 10 offen gehalten, so lange dieser Deckel die Öffnung in der Platte 4 zudeckt. Bei fortgesetztem Zug im Hebeseil setzt sich die Kippbewegung um die untere Kante der Platte 4 fort, wobei der Deckel 10 nach innen geschwenkt wird und dabei den Gefässdeckel mitnimmt, so dass die Gefässmündung zum Entleeren des Mülls in die Einschütthaube freigegeben wird. Sobald der Deckel 10 von der Platte 4 nach innen abgeschwenkt wird, fällt der Kupplungshaken 6 hinter den Randflansch 36 des Gefässes und kuppelt das Gefäss mit der Platte 4 zusammen. Wenn die <Desc/Clms Page number 3> Vorrichtung diejenige Lage erreicht hat, in der das Gefäss vollständig ausgekippt ist, wird die Hebevorrichtung selbsttätig abgestellt. Zum Losrütteln von gegebenenfalls an den Gefässwänden festklebenden Müllresten wird das Gefäss durch Hin-und Herbewegen des Handhebels 30 wiederholten Stössen ausgesetzt. Danach wird die Hebevorrichtung zum Herunterlassen des Gefässes betätigt. Um das Einleiten der Rückgangbewegung zu erleichtern, kann die Schwenkachse der Platte 4 unter der Wirkung einer nicht gezeigten Drehfeder stehen. Wenn das Gefäss wieder die in Fig. 2 gezeigte Kupplungslage erreicht hat, wird der obere Kupplungshaken 6 durch Zusammenwirken mit dem Deckel 10 wieder abgehoben und das Herabkippen des Gefässes und des Gefäss- wagens wird fortgesetzt. Kurz danach erreichen die Seitenteile 12 des Wagens einen nahe an den Kupplungshaken 5 angebrachten Anschlag, der aus einem zwischen den Führungsschienen 11 angebrachten Winkeleisen 45 besteht, so dass der mit dem oberen Räderpaar gleichachsig liegende Aufhängebügel 41 des Gefässes aus den Kupplungshaken 5 durch Schwenken des Wagens um die Kante des Winkeleisens 45 ausgehoben wird. Der Führungsanschlag 35 hindert das obere Räderpaar 16 daran, in den Führungsschienen herunterzugleiten, bevor das untere Räderpaar 16 wieder durch die Öffnungen 33 in die Führungs- schienen hineingefahren ist. Zum Dämpfen des Stosses des unteren Räderpaares gegen die inneren Flanschen der Führungsschienen sind diese gegen- über den Öffnungen 33 mit den Puffern 34 ver- sehen. Wenn der Gefässwagen danach in die unterste Fahrlage gelangt ist und das Gefäss wieder auf dem Boden steht, wird der Wagen mit dem Fuss ein kleines Stück weit herabgedrückt, so dass der Aufhängebügel 41 von den Kupplungs- haken 18 des Wagens freigegeben wird, wonach das leere Gefäss entfernt wird. Das ganze Heben und Ausschütten erfolgt bei dieser Vorrichtung ohne jeden anderen Eingriff von Hand als ein schwaches Neigen des Gefässes nach innen bzw. ein entsprechendes Verschieben des geleerten Gefässes nach aussen. Das Gefäss braucht nicht auf eine Plattform an dem Wagen gehoben zu werden und erhält mit der beschriebenen einfachen Aufhängevorrichtung selbsttätig eine ganz genau festgestellte Lage gegenüber dem Gefässwagen bzw. den Kupplungsgliedern an der Einschütthaube. Durch die federnde Aufhängung des Gefässwagens erhält man ausser der Möglichkeit, ein auf dem Boden stehendes Gefäss bequem mit dem Hebewagen zusammenzukuppeln, auch den grossen Vorteil, dass Gefässe verschiedener Höhe verwendet werden können. Die Erfindung ist nicht auf die auf den Zeichnungen dargestellte Ausführung beschränkt. Somit kann man statt eines Bügels am Gefäss zum Zusammenkuppeln mit dem Gefässwagen die Handgriffe des Gefässes verwenden oder es kann das Zusammenkuppeln mittels eines um das Gefäss gelegten Bandeisens derart erfolgen, dass eine genügende Stabilität der Kupplung erhalten wird, ohne dass eine Seitenstütze verwendet zu werden braucht. Auch andere Entleerung-und Auskippvorrichtungen sowie Vorrichtungen zum Zusammenkuppeln des Gefässes mit der Ein- schütthaube können im Zusammenhange mit dem Zusammenkuppeln des Gefässes mit dem Gefäss- wagen gemäss der Erfindung verwendet werden, und es ist nicht notwendig, Haken 5 an der Einschütthaube zum Zusammenkuppeln mit dem Gefäss zu verwenden. Die Vorrichtung kann selbstverständlich auch bei anderen Müllbehältern als Müllwagen verwendet werden, wie z. B. beit ortsfesten Vorrichtungen zum Entleeren von in Gefässen befördertem Gut. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefässen in einen Sammelbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Führungen beweglicher und in seiner oberen Endlage kippbarer Gefässwagen zum Heben des Müllgefässes und eine aus Haken und Bügel am Gefässwagen bestehende Kupplungseinrichtung derart angeordnet sind, dass die Zusammenkupplung durch Aufwärtsbewegung des Gefässwagens ermöglicht wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Heben des Gefässes mittels der als oben offene Haken ausgebildeten Kupplungsglieder des Gefässwagens hervorstehende Kupplungsglieder am oberen Teil des Müllgefässes angebracht sind.3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss zum Anbringen und Festhalten des Aufhängebügels des Gefässes in der richtigen Lage in seit- licher Richtung im Verhältnis zu den Kupplungs- haken mit hervorstehenden Gliedern zum Zusammenwirken mit am Gefässwagen angebrachten Führungsblechen versehen ist.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefässwagen mit einer derart angeordneten Hebevorrichtung verbunden ist, dass die Kupplungsglieder am Gefässwagen von unten in Eingriff mit entsprechenden Aufhängegliedern des auf dem Boden stehenden Gefässes gebracht werden können.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Hebe- vorrichtungen für den Gefässwagen ein federndes Glied enthält, das das nachgiebige Senken des Wagens im Verhältnis zu dem auf dem Boden stehenden Gefäss zulässt.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Glied aus federbetätigten bzw. unter Federwirkung stehenden Seilrollen für die den Wagen tragenden Hebeseile besteht.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seilrollen tragenden, federbetätigten Arme mittels eines besonderen, von Hand bewegbaren Hebels schwenkbar sind. <Desc/Clms Page number 4>8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der der Gefässwagen ein oberes und ein unteres Räderpaar aufweist, die in parallelen, zweckmässig U-förmigen und im wesentlichen lotrechten Führungsschienen laufen, die am oberen Ende mit die obere Endlage des oberen Räderpaares [des Gefässwagens begrenzenden Rückhaltegliedem versehen sind und die in einem dem Abstand zwischen den Räderpaaren entsprechenden Abstand von den oberen Enden auswärts gerichtete Öffnungen zum Ausschwenken des unteren Räderpaares beim Kippen des Gefässwagens aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhalteglieder aus an den Führungsschienen ausgebildeten Krümmern bestehen, mittels deren der Gefässwagen so geführt wird,dass das Gefäss in die Lage zum Entleeren in eine Einschütthaube geführt wird.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützglied zum Abstützen der Gefässseitenwand aus einer sich hauptsächlich an diese Seitenwand unterhalb der Aufhängevorrichtung anschliessenden bogenförmigen Stützschiene besteht, die das am Wagen aufgehängte Gefäss im wesentlichen parallel mit der durch die Achsen der oberen und unteren Räderpaare gehenden Ebene hält.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei Behältern zum staubfreien Müllentleeren, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungsschiene an'ihrem oberen gekrümmten Ende in einen mit der Führungsschiene zu- sammenhängenden, nach innen gebogenen Teil und einen sich daran anschliessenden, auf einem nach innen schwenkbaren Teil der Einschütt- haube angebrachten, nach unten gebogenen Teil geteilt ist.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der unvollständig ausgekippten Lage des Gefässwagens mit diesem zusammenwirkender, fester Anschlag vorgesehen ist, um beim Rückgang des Gefässes eine Kupplung zwischen dem Gefäss und einem Glied in der Einschütthaube zu lösen.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsglieder aus an den Führungsschienen gegenüber den zum Ausschwenken des unteren Räderpaares bestimmten Öffnungen angeordneten Puffern, vorzugsweise Gummiklötzen bestehen.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsglieder aus einer in der Mitte des Gefässwagens an dessen unterem Teil angeordneten, federnden Stützrolle bestehen, die mit einer zwischen den Führungsschienen angeordneten festen Schiene zusammenwirken.14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rand der in den Führungsschienen für das untere Räderpaar angeordneten Öffnungen Führungsanschläge zum sicheren Wiedereinführen des unteren Räderpaares in die Führungsschienen beim Zurückkippen des Gefässwagens vorgesehen sind.
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