AT163465B - Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln - Google Patents

Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln

Info

Publication number
AT163465B
AT163465B AT163465DA AT163465B AT 163465 B AT163465 B AT 163465B AT 163465D A AT163465D A AT 163465DA AT 163465 B AT163465 B AT 163465B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
blank
tool
head
nails
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Max Mair
Heinrich Falbesoner
Original Assignee
Max Mair
Heinrich Falbesoner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Mair, Heinrich Falbesoner filed Critical Max Mair
Application granted granted Critical
Publication of AT163465B publication Critical patent/AT163465B/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln 
 EMI1.1 
 dem vollständigen Umriss des Rohlings ergänzen, wobei durch jeden Schnitt der eine Rohling fertig gestanzt und die Form des folgenden Rohlings vorbereitet wird. Daraus ergibt sich ausser einer vollkommenen   Werkstoff ausnützung   eine äusserst einfache und kraftsparende Bauart der Stanze. 



  Ausserdem erfordert das Werkzeug nur handels- übliche Werkstofformen ohne Profilierung und ermöglicht die Verarbeitung von Bandeisen in Rollen bei automatischem Vorschub. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 einen Flügelnagel in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2-4 verschiedene Formen von Rohlingen in Seitenansicht, Fig. 5 eine Stirnansicht von Rohlingen nach Fig. 3 und 4, Fig. 6 einen Rohling nach Fig. 3 oder 4 auf ein Untergesenk aufgesteckt, Fig. 7 und 8 Ober-und Unterstempel einer Stanze in schaubildlicher Darstellung und Fig. 9 den Stanzschnitt des Werkzeugs nach Fig. 7 und 8. 



   Die Erfindung bezweckt die Herstellung von Bergschuhnägeln, Skinägeln oder anderen Flügelnägeln der in Fig. 1 dargestellten Art, die einen sogenannten Toggenburger Durchziehnagel veranschaulicht. Als Rohlinge zur Fertigung solcher Nägel dienen die in Fig. 2-5 dargestellten fahnenartigen Stanzformen mit Kopfteil a und einseitig ansitzendem zugespitzten Schaft b. Nach Fig. 2 ist der Kopfteil a annähernd rechtwinkelig zum Schaft b ausgerichtet. Durch einen über die Schaftachse vorstehenden Teil c wird erreicht, dass sich bei maschineller Fertigung die Nase d des Nagelkopfes (Fig.   l)   stets voll ausbildet und dass der Schaft b annähernd unter der Togge e liegt. Bei den Ausführungen nach Fig. 3 und 4 ist zunächst ein Überstand c des Kopfteiles a nicht erkennbar. Statt dessen sitzt der Kopfteil a spitzwinkelig am Schaft b an.

   Wird ein solcher Rohling zum Ausschmieden oder Anstauchen des Kopfes auf ein Untergesenk f nach Fig. 6 aufgesteckt, so verbleibt zwischen Gesenkt und Kopfteil a ein freier Winkelraum g, der bei einem in der angegebenen Pfeilrichtung auf den Kopfteil a ausgeübten Schlag oder Druck verschwindet. Der Kopfteil a nimmt dann wieder die gestrichelt dargestellte rechtwinkelige Lage zum Schaft b ein und entspricht nunmehr der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Rohlingform mit ausgeprägtem Überstand c des
Kopfteiles a nach Fig. 2. 



   Die Rohlingformen nach Fig. 3 und 4 haben nicht nur den Vorteil, dass sie eine vollkommene
Ausbildung des Nagelkopfes auf maschinellem
Wege ermöglichen, was auch bei dem Rohling nach Fig. 2 zutrifft, sondern lassen sich auch ohne jeden Abfall bei einfachster Ausbildung des
Stanzwerkzeuges herstellen. Als Ausgangswerk- stoff dient nach Fig. 9 ein Flacheisenstreifen h von dem durch einen einfachen winkelförmigen
Stanzschnitt i Abschnitte abgetrennt werden, die bereits die fertigen Rohlinge darstellen. Der
Stanzschnitt i verläuft zunächst schräg zur
Streifenachse und spitzwinkelig anschliessend nach einer stetig gekrümmten Linie. Der schräge Teil des Schnittes i bildet die Ober-und Unterkante des Kopfteils a, während der gekrümmte Teil den Schaft b mit gleichförmig verlaufender Innen-und Aussenkante ausstanzt. 



   Der Flacheisenstreifen h wird nach Fig. 7 und 8 zwischen einem tischförmigen Unterstempel k und einem   deckelförmigen   Oberstempel m mit eingestricheltem Hohlraum gelagert und jeweils um die Kopfhöhe des Rohlings vorgeschoben. 



  Das dargestellte Werkzeug k, m ist zweiseitig mit spiegelbildlich symmetrischer Anordnung der Schneidkanten i ausgeführt, so dass man doppelseitig arbeiten oder wahlweise die eine oder andere Hälfte der M-förmigen Schneidkante   t-   benutzen kann. Ein stirnseits angebrachter Absatz n bezweckt, den beim Stanzen verdrückten Kopfteil a des Rohlings durch Gegendruck wieder auszurichten. Seitliche Wangenstücke o mit schräg zur gekrümmten Schneidkante i ansteigender Arbeitsfläche dienen zum Anschärfen der Schaftspitze b. 



   Der gekrümmte Teil des Stanzschnittes i kann auch durch eine gebrochene Linie ersetzt werden, so dass die in Fig. 3 dargestellte Rohlings- form entsteht. Eine stetig gekrümmte Führung des Stanzschnittes i ist indessen vorzuziehen, um einen möglichst glatten Schaft b zu erhalten. 



   Infolge der Führung des Stanzschnittes nach einer gekrümmten oder gebrochenen Linie erhält der
Schaft b ebenfalls eine leichte Krümmung, die aber beim Ausschmieden oder Anstauchen des
Nagelkopfes im Gesenk f (Fig. 6) wieder gerade gerichtet wird. Bei maschineller Fertigung erfolgt die Formung des Kopfes in einem der Kopfform entsprechenden Obergesenk. In einem weiteren
Arbeitsvorgang werden Flügel und Nase des
Kopfes zwischen ineinandergreifenden Stempeln mit zueinander geneigten Arbeitsflächen richtig gestellt. Die eine Arbeitsfläche ist hiebei zum
Seitlichdrücken der Flügel stumpfwinkelig gebrochen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rohling zur Herstellung von Bergschuhnägeln oder anderen Flügelnägeln durch Stanzen und Stauchen mit einen fahnenartigen flachen Stanzteil mit zugespitztem, aussermittig angesetzten Schaft, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (b) mit der Unterkante des Kopfteiles (a) einen spitzen Winkel einschliesst und ohne einspringenden Winkel in die Rückseite des Kopfes übergeht.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug zum Ausstanzen von Rohlingen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stanzschnitt schräg zu der einen Längskante und spitzwinkelig anschliessend nach einer gleichförmig gebrochenen oder stetig gekrümmten Linie zu der anderen Längskante eines Flacheisenstreifens (h) verläuft, der zwischen Oberund Unterstempel (m, k) um die Kopfhöhe des Rohlings in Achsenrichtung absetzend vorgeschoben wird.
AT163465D 1946-12-06 1946-12-06 Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln AT163465B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163465T 1946-12-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163465B true AT163465B (de) 1949-07-11

Family

ID=3652371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163465D AT163465B (de) 1946-12-06 1946-12-06 Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163465B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2756444A (en) Method of and apparatus for making nut blanks having axially extending skirt portions
AT163465B (de) Rohling und Werkzeug zur Herstellung von Bergschuhnägeln
EP0017920B1 (de) Schnittwerkzeug zum Ausschneiden eines Blechzuschnittes
DE2708739C3 (de) Bandstahlmesser für Holzzerspanungsmaschinen
US1931234A (en) Wedge and method of making the same
DE670880C (de) Schraemmeissel mit Hartmetalleinsatz
DE667949C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohren auf einer Abkantpresse
DE668970C (de) Messer zum Zertrennen von Papierbahnen und Bogen
DE712459C (de) Lochdorn mit aufgesetzter Scheibe oder Kappe
DE202032C (de)
DE815137C (de) Verfahren zur Herstellung von Langloechern, insbesondere Keilloechern
DE703470C (de) t einer vor dem Maul angeordneten zusaetzlichen Einrichtung zum Aushauen, Kurvenschneiden u. dgl.
DE962156C (de) Verfahren zum mehrstufigen Laengswalzen von Profilen, z. B. von Turbinenschaufeln
DE673211C (de) Gesenk zum Umschmieden von dickstegigen Schienenprofilen in solche groesserer Hoehe
DE748225C (de) Verbundwerkzeug zur Herstellung von Halbzeugen fuer Metallkapseln mit gepraegter Abreisszunge
DE423913C (de) Ausdrehstahl
DE562156C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tischmesserklingen
DE815136C (de) Werkzeugschlitten in Kaltmutternpressen
DE443991C (de) Vorrichtung zum Abscheren des beim Anstauchen von Koepfen an Bolzen entstehenden Grats
DE363561C (de) Vorrichtung zur Verminderung des Spitzenabfalles bei Drahtstiftmaschinen mit Vorpressung des Drahtes vor der Spitzenbildung durch die Spitzenschneidmesser aus fortlaufendem Draht
DE839308C (de) Verfahren beim Verschweissen von Verbund-Zahnsegmenten fuer Segmentsaegeblaetter
DE822957C (de) Innenform zum Pressen von Schuhboeden und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE967072C (de) Verfahren zur Herstellung von Feinlochsieben und Vorrichtungen zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE653746C (de) Verfahren zum Kaltpressen von Kronenmuttern
CH227198A (de) Verfahren zur Herstellung von Platinen und Form-Pressstücken aller Art und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.