AT163280B - Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl. - Google Patents

Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl.

Info

Publication number
AT163280B
AT163280B AT163280DA AT163280B AT 163280 B AT163280 B AT 163280B AT 163280D A AT163280D A AT 163280DA AT 163280 B AT163280 B AT 163280B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
locking mechanism
bell
pedal crank
braking device
crank
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Natter
Original Assignee
Franz Natter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Natter filed Critical Franz Natter
Application granted granted Critical
Publication of AT163280B publication Critical patent/AT163280B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl. 



   Es sind Bremseinrichtungen für Fahrräder und andere, durch Muskelkraft betriebene Fahrzeuge bekannt, bei welchen die Tretkurbeln über ein im Bereiche des Tretkurbellagers angeordnetes, nur in der Rücktrittrichtung wirksames Gesperre mit der Bremse bzw. den Bremsen, z. B. einer Vorderrad-und einer Hinterradbremse verbunden sind. Bei der Mehrzahl dieser bekannten Bremseinrichtungen sitzt das Gesperre auf der Tretkurbelachse. Diese Anordnung erschwert aber den Ein-und Ausbau des Tretkurbellagers, vergrössert auch dessen Baulänge und macht demzufolge bei der Montage an einem bestehenden Fahrrad den Einbau einer neuen, längeren Tretkurbelachse erforderlich. Um den letztgenannten Nachteil zu beseitigen, wurde bereits vorgeschlagen, das Gesperre in Form eines kranartigen Anbauaggregates an dem mit der Kurbelachse starr verbundenen Kettenzahnrad zu befestigen.

   Ein Ausbau der Tretkurbelachse beim Anbringen des Gesperres an bestehenden Fahrrädern ist zwar bei dieser Anordnung nicht notwendig, dafür aber der nicht minder umständliche Ausbau des Kettenrades samt Kette und der Kettenrad-Tretkurbel. Demnach bildet auch diese Anordnung keine zweckmässige Lösung des Problems der Anbringung von Rücktrittbremsen der eingangs festgelegten Art an Fahrrädern, insbesondere aber des nachträglichen Einbaues solcher Bremseinrichtungen in bestehende Fahrräder. Dies gilt auch von den bekannten Bremseinrichtungen, bei welchen das Gesperre auf einem nabenartigen Ansatz der einen Tretkurbel befestigt, z. B., aufgeschraubt ist ; denn auch diese Bauweise erfordert eine besonders ausgebildete Tretkurbel. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine RücktrittBremseinrichtung mit im Bereiche des Trittkurbellagers angeordneten, nur in der Rücktrittrichtung wirksamen Gesperre, das die aufgezeigten Mängel der bisher bekannten Bremseinrichtungen vermeidet, sich auch in bestehende Fahrräder nachträglich ohne Schwierigkeiten einbauen lässt, überdies aber auch noch eine einfache Bauart besitzt und nur aus wenigen, in Massenerzeugung leicht herstellbaren Bauteilen besteht. Der Erfindung gemäss werden diese Vorteile dadurch erreicht, dass das Gesperre auf der Glocke der einen Tretkurbel, zweckmässig auf der Glocke der auf der kettenradfreien Seite liegenden Tretkurbel, angeordnet ist.

   Diese Anordnung wird erleichtert, wenn der innenliegende Teil des Gesperres zu einem auf die Tretkurbelglocke bis zu einem Anschlag derselben aufschiebbaren und in der aufgeschobenen Lage durch Befestigungsmittel befestigbaren Ring ausgebildet ist. Um schon beim blossen Aufschieben des Gesperres auf die Tretkurbelglocke eine drehsichere Verbindung dieser Teile zu erreichen, sind die Tretkurbelglocke und der innenliegende Gesperrteil mit beim Aufschieben selbsttätig in Wirkung tretenden Kupplungsmitteln ausgestattet. Diese Kupplungsmittel können vorteilhaft aus in der Tretkurbelglocke angeordneten, von deren Glockenrand ausgehenden Schlitzen und aus diesen Schlitzen angepassten Erhöhungen bestehen, die sich auf dem innenliegenden Sperrteil befinden.

   Zur Befestigung des Gesperres auf der Tretkurbelglocke empfiehlt sich ein federnder Sprengring, der nach dem Aufschieben des Gesperres ebenfalls auf die Tretkurbelglocke aufgeschoben wird, bis er in eine Kreisringnut der Glocke einfällt. 



  Eine für diese Befestigungsart besonders zweckmässige und dabei sehr einfache, wenig Raum beanspruchende Ausbildung des Gesperres besteht darin, dass die Sperrteile des Gesperres ringförmig ausgebildet, ineinander gelagert und zwischen zwei Deckscheiben geführt werden, wobei der äussere Ring mit einer Umfassungsnut zur Aufnahme des bzw. der zu den Bremsen führenden Seilzügen ausgestattet ist. Hiebei können die Deckscheiben auch mit einem der Ringteile des Gesperres fest verbunden sein, so dass das ganze Gesperre aus einem leicht zu handhabenden, bloss auf die Tretkurbelglocke aufzubringenden Anbaustück besteht. Jedenfalls ist bei dieser ring-bzw. scheibenförmigen Ausbildung des Gesperres dessen   Umfläche   glatt und ohne vorspringende Arme, an denen die Beinkleidung des Radfahrers hängen bleiben könnte. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Bremseinrichtung gemäss der Erfindung, u. zw. Fig. 1 im Längsschnitt durch das Kurbellager, Fig. 2 im Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1 und 3 in Ansicht. 



   1 ist das Tretkurbelgehäuse, 2 die in diesem mittels Kugellager 3, 4 gelagerte Tretkurbelachse, 5 die eine Tretkurbel mit dem an ihr befestigten Kettenzahrad   6,   und 7 die andere Tretkurbel. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Klemmwalzen 15 eine Verkupplung des Innen- ringes 12 mit dem Aussenring   16,   so dass letzterer in der Pfeilrichtung p mitgenommen wird und über die Zugseile   10,   11 das Anziehen der
Bremsen bewirkt. 



   Selbstredend kann das Gesperre x auch auf der Glocke der kettenradseitigen Tretkurbel 5 befestigt sein, doch ist diese Anordnung weniger empfehlenswert, da sie zwecks Ein-und Ausbau des Gesperres neben der Abnahme der Kurbel samt Kettenrad auch die Abnahme der Kette erforderlich macht. Ansonsten treten aber auch bei dieser Anordnung des Gesperres sämtliche anderen Vorteile der Bremseinrichtung gemäss der Erfindung in Erscheinung, wie einfache Bauart, kleiner Platzbedarf, geringe Herstellungskosten und sichere, dabei sehr einfache Anbringung an der Glocke der Tretkurbel. Unterschiede zwischen dem Durchmesser der Aufsteckbohrung des Innenringes 12 und dem Aussendurchmesser der Tretkurbelglocke können allenfalls durch Zwischeneinlagen aus Blech od. dgl. leicht ausgeglichen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Bremseinrichtung für   Fahrräder   od. dgl., bei welcher eine der Tretkurbeln über ein auf dieser sitzendes, nur in der Rücktrittrichtung wirkendes Gesperre mit der Bremse bzw. den Bremsen, z. B. einer Vorderrad-und einer Hinterradbremse, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesperre (x) auf der Glocke der einen Tretkurbel, zweckmässig der Glocke der auf der kettenradfreien Seite liegenden Tretkurbel   (7),   angeordnet ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Tretkurbelglocke selbsttätig in Wirkung tretenden, Drehbewegungen übertragenden Kupplungsmitteln (25, 12') ausgestattet sind.
    3. Bremseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretkurbelglocke (7') mit vom Glockenrand (7") ausgehenden Schlitzen (25) und der zuinnerst liegende Sperrteil (12) mit diesen Schlitzen angepassten Erhöhungen (12') ausgestattet ist.
    4. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des aufgeschobenen Gesperres durch einen federnden Sprengring (26) erfolgt, der bei befestigtem Gesperre in eine Kreisringnut (27) der Tretkurbelglocke einfällt.
    5. Bremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesperre aus ringförmig ausgebildeten, ineinander gelagerten und zwischen Deckscheiben (20) geführten Sperrteilen (12, 14, 16) besteht, von denen der äussere Ring (16) mit einer Umfangsnut (17) zur Aufnahme des bzw. der zu den Bremsen führenden Seilzüge (10, 11) ausgestattet ist.
AT163280D 1946-08-09 1946-08-09 Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl. AT163280B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163280T 1946-08-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163280B true AT163280B (de) 1949-06-10

Family

ID=3652230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163280D AT163280B (de) 1946-08-09 1946-08-09 Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163280B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094136B (de) * 1952-02-02 1960-12-01 Helmut Donath Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder und Motorraeder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094136B (de) * 1952-02-02 1960-12-01 Helmut Donath Freilaufruecktrittbremse fuer Fahrraeder und Motorraeder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT163280B (de) Bremseinrichtung für Fahrräder od. dgl.
DE1907721A1 (de) Antriebsrad mit eingesetzter Antriebsnabe fuer Zweiradfahrzeuge od.dgl.
CH224823A (de) Fahrradantrieb mit in seiner wirksamen Länge veränderlichem Trethebel.
DE837812C (de) Fahrraddrehgriff
DE444153C (de) Zum gebrauchsmaessigen OEffnen und Schliessen bestimmte Kupplung fuer ineinandergeschobene Teile
CH216095A (de) Kindersitz für Fahrräder.
DE2004513A1 (de) Sich selbst einstellende Kugel-Lagerung für Naben- und/oder Tretlager, insbesondere für Fahrräder
DE202010002175U1 (de) Sicherheitsbremsanlage
AT89830B (de) Freilaufkupplung für Fahrradnaben.
AT165195B (de) Einrichtung an Fahrrädern zur willkürlichen Kupplung des Antriebskettenrades
AT134674B (de) Vorderradstoßdämpfer für Fahrräder u. dgl.
DE862096C (de) Fahrradpedal
DE915428C (de) Kraftrad mit im Rahmen gelagertem Motor und mit Kardanantrieb
DE723288C (de) Magnetelektrische Lichtmaschine fuer Fahr- und Motorraeder mit einem gleitend am oberen, dem Laufraedchen benachbarten Ende der Ankerwelle angebrachten Schulterkugellager
DE425366C (de) Kugellagerung fuer den Schallarm einer Sprechmaschine
DE326715C (de) Klingelwagen
DE369405C (de) Fahrradpedal
DE442621C (de) Schmiedeeisernes Fahrrad fuer Landmaschinen
DE726729C (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Sicherung von Fahrrad und Luftpumpe
DE401100C (de) Spreizbarer Bremskoerper fuer Freilaufnaben
DE435557C (de) Kupplung fuer Freilaufnaben mit Ruecktrittbremse
DE1216630B (de) Arbeitskolben
DE881888C (de) Einrichtung zum Andrehen von Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen mit Hilfe eines zweiten Fahrzeuges, dessen Motor bereits laeuft
DE482830C (de) Rad mit abnehmbarer Felge
DE644747C (de) Kupplung fuer Freilaufeinrichtung, insbesondere fuer Fahrraeder