AT162950B - Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Textildruckfarben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Textildruckfarben

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  Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Textildruckfarben 
Textildruckfarben, die neben Chromierungsfarbstoffen Industriegummi oder Gummi arabicum und Alkali-oder Ammoniumchromat bzw.-bichromat enthalten, ergeben in den fertigen Drucken eine gewisse Härtung. 



   Es wurde nun gefunden, dass man dies verhindern kann, wenn man chromathaltigen Textildruckfarben üblicher Zusammensetzung noch Verbindungen von Metallen, welche in wässeriger Lösung farblose, zwei-oder dreiwertige Kationen liefern und mit Chromaten keine unlöslichen Salze bilden, zusetzt. Man kann aber auch diese Metalle und Chromate bzw. Bichromate vorher für sich kombinieren, indem man Chromsäure oder Alkali-oder Ammoniumchromat bzw. 



  - bichromat mit geeigneten Verbindungen der definierten zwei-oder dreiwertigen Metalle umsetzt. 



  Es ist dabei nicht notwendig, die Reaktionsprodukte zu isolieren, man kann direkt die erhaltenen Lösungen verwenden oder aber sie eindampfen oder, falls die Löslichkeitsverhältnisse dies begünstigen, die Metallchromate sonstwie isolieren. 



   Als zwei-oder dreiwertige Metalle gemäss obiger Definition kommen vor allem technisch in Betracht : Zink, Cadmium, Magnesium, Calcium, Strontium, Aluminium usw. 



   Es ist nicht notwendig, die Komponenten in ganzzahligen Atomverhältnissen anzuwenden. Ein günstiges Atomverhältnis von Chrom zu zwei-oder dreiwertigem Metall scheint im allgemeinen um 3 : 2 zu liegen, kann aber auch wesentlich davon abweichen. Im übrigen ist es vorteilhaft, die bei der Kombination von Metallverbindung und Chromat eventuell auftretende saure Reaktion durch Zugabe einer Base, wie Ammoniak, Alkalihydroxyde, Alkalikarbonate usw., zu neutralisieren. 



   Für die Bemessung der nötigen Menge Chromverbindung ist stets der Chrombedarf des betreffenden Farbstoffs und der Chromgehalt des Präparates massgebend. 



   Beispiel 1 : Man löst 30 Teile Natriumbichromat in 75 Teilen Wasser, ferner 41 Teile Zinksulfat in 45 Teilen Wasser, giesst beide Lösungen zusammen und gibt unter Rühren 26 Teile 25% iges Ammoniak zu. Die entstandene Fällung wird abfiltriert, mit wenig kaltem Wasser gewaschen und bei   60--700 getrocknet.   Das gelbe Pulver enthält zirka 25% Chrom, das Atomverhältnis Cr : Zn : NH3 beträgt nahezu 3 : 2 : 2. 



   Das Präparat kann beispielsweise in folgender Druckfarbe verwendet werden : 
2g Chromazurol S konz.,   2, 6   Dichloro-di- 
 EMI1.1 
 
Nr. 841),   8   Harnstoff, 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 dieser Farbe bedruckte   Kunst-oder Naturseide   zeigt nach dem Dämpfen, Waschen und Trocknen einen weichen Griff. An Stelle von Ammoniak kann in obigem Beispiel auch ein Äthanolamin verwendet werden. 



   Beispiel   :     3 Teile Natriumbichromat   werden mit 3-9 Teilen Zinksulfat vermischt, mit 3   Vol.-   Teilen konz. Ammoniaklösung durchfeuchtet und das Ganze auf dem Dampfbad getrocknet. Das Pulver ergibt in obiger Druckfarbe ebenfalls sehr gute Resultate. 



   Ähnliche Ergebnisse werden mit folgenden Präparaten erzielt : a) 3 Teile Natriumbichromat werden in 18 Teilen Wasser gelöst, dann eine Lösung von 3-9 Teilen Zinksulfat in 12 Teilen Wasser zugegeben, die Mischung hierauf mit 3 Teilen Natronoder Kalilauge   30%   versetzt, gut durchgerührt und auf dem Dampfbad getrocknet. b) Zu einer Lösung von 3 Teilen Natriumbichromat in 18 Teilen Wasser gibt man eine Lösung von 3-3 Teilen Bittersalz in 12 Teilen Wasser und verwendet diese Lösung direkt als Zusatz zu einer Druckfarbe. c) Man mischt 3 Teile Natriumbichromat mit 2-2 Teilen wasserfreiem Calciumchlorid und trocknet bei 95 . d) Zu einer Lösung von 3 Teilen Natriumbichromat und 18 Teilen Wasser gibt man eine Lösung von 5-1 Teilen Cadmiumsulfat in 20Teilen Wasser, fügt noch 9   Vol.-Teile   konz.

   Ammoniak zu und dampft das Ganze zur Trockne ein. Statt 

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 Cadmiumsulfat kann man auch eine Lösung von 3-5 Teilen Strontiumchlorid verwenden. e) Zu einer Lösung von 3 Teilen Natriumbichromat in 18 Teilen Wasser werden   6-7 Vol.-   Teile einer Aluminiumsulfatlösung, welche im Liter 333 Teile Aluminiumsulfat enthält, gegeben, hierauf noch 15 Vol.-Teile konz. Ammoniaklösung. Das Präparat kann direktverwendetwerden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Textildruckfarben, dadurch gekennzeichnet, dass man chromathaltigen Textildruckfarben üblicher Zusammensetzung noch Verbindungen von Metallen, welche in wässeriger Lösung farblose, zwei-oder dreiwertige Kationen liefern und mit Chromaten keine unlöslichen Salze bilden, zusetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Textildruckfarbe die Chromverbindung und die definierte Metallverbindung in Form eines Chromates eines Metalles, welches in wässeriger Lösung farblose, zwei-oder dreiwertige Kationen liefert und mit Chromaten keine unlöslichen Salze bildet, zugibt. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Metallchromat vor der Zugabe zur Druckfarbe mit Basen umsetzt.
AT162950D 1944-07-28 1947-12-01 Verfahren zur Herstellung von chromhaltigen Textildruckfarben AT162950B (de)

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