AT162797B - Absperrventil - Google Patents

Absperrventil

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AT162797B
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Anna Duhschek
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Anna Duhschek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Absperrventil 
Bei den üblichen Absperrventilen mit auswechselbarer Dichtung ist diese auf dem mit der Ventilspindel verbundenen beweglichen Ventilkörper angebracht und wird beim Schliessen auf einen am ruhenden Unterteil angebrachten vorspringenden Rand gepresst. Neben der Dichtung ist dieser vorspringende, den Ventilsitz bildende Rand der sich am schnellsten verbrauchende Teil des Ventils und muss daher aus korrosionsbeständigem Material, z. B. Messing oder Bronze hergestellt sein. Ist dieser vorspringende Rand durch mehrmaliges Nacharbeiten bis auf den Grund abgetragen, so ist das Ventil unbrauchbar und muss ausgewechselt werden. 



   Bei Ventilen für hohe Drücke und Temperaturen ist es bereits bekannt geworden, in den ruhenden Ventilunterteil einen aus plastischem Material, z. B. Kupfer bestehenden Dichtungsring einzupressen, auf den sich der mit der Ventilspindel verbundene Ventilkörper abdichtend aufsetzt. 



  Derartige metallische und unlösbar eingesetzte Dichtungen sind jedoch für die meist üblichen Wasserhähne nicht brauchbar, da sie für den dichten Abschluss eine viel zu hohe Betätigungskraft erfordern. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Absperrventil mit auswechselbarer Dichtung, dass den eingangs erwähnten Nachteil der üblichen Hähne vermeidet und insbesondere eine bequeme Überprüfung und ein leichtes Nacharbeiten und Auswechseln aller der Abnützung unterliegenden Teile und die Herstellung des Ventilunterteiles aus jedem beliebigen billigen Material ohne nachteilige Folgen für die Wirkung und Lebensdauer des Ventiles gestattet. Dies wird erfindunggemäss dadurch erreicht, dass die Dichtung auf dem Ventilunterteil ruhend angebracht und durch einen abnehmbaren Haltekörper auf dem Sitz niedergehalten ist, wogegen der mit der Dichtung zusammenwirkende   Ventilkörper   leicht demontierbar am Ventiloberteil sitzt. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Auslaufhahn im Längsschnitt dargestellt. 



   Der Ventilunterteil 1 besitzt in der Trennwand 2 die für den Wasserdurchtritt erforderliche Öffnung 3. Diese Öffnung 3 ist mit einem Rand 4 versehen, welcher zum Zentrieren der ring-   förmigen   Dichtung 5 dient. Die Dichtung 5 wird durch die Hülse   6,   welche mittels Gewinde 7 in den Ventilunterteil 1 eingeschraubt ist, fest auf ihre Unterlage gedrückt. Die Hülse 6 ragt etwas aus dem Unterteil 1 heraus und besitzt am oberen Ende mehrere Einfräsungen 8 nach
Art einer Kronenmutter. Sie kann also mittels eines starken Flacheisens oder eines liegend gebrauchten Schraubenziehers, der in die Ein- fräsung 8 passt, angezogen werden. Die Hülse 6 besitzt ferner an ihrem unteren Rande mehrere kreisrunde Öffnungen 9 für den Wasseraustritt und an ihrem Innenmantel ein Gewinde 10 zur
Aufnahme des Oberteiles 11.

   Dieser besitzt zur Aufnahme des über den Unterteil 1 hervor- ragenden Endes der Hülse 6 eine ringförmige
Eindrehung 12. Der Oberteil 11 ist durch die
Dichtung 11'gegen den Unterteil 1 abgedichtet. 



  Nach einer anderen Ausführungsart kann der
Oberteil 11 auch mit einem Innengewinde versehen und auf das Aussengewinde 7 der nach oben verlängerten, den Unterteil überragenden Hülse 6 aufgeschraubt werden. 



   An der Spindel 13 hängt der Ventilkörper 14, der aus einer Scheibe mit einem vorstehenden, zylindrischen Rand 13 besteht. Dieser wird beim Schliessen gegen den Dichtungsring 5 gepresst. 



  16 stellt die Stopfbüchse, 17 die Zierkappe und 18 den Handgriff dar. 



   Aus der geschilderten Bauart ist klar, dass nicht nur die Dichtung   5,   sondern auch der dagegen gepresste, gleichfalls der Abnützung unterliegende Ventilkörper 14 leicht zur Nachprüfung herausgenommen, nachgearbeitet oder auch ausgewechselt werden kann. Für das Entfernen von Anfressungen am Ventilkörper ist kein besonderer Apparat, sondern nur eine gewöhnliche Feile erforderlich. Der Unterteil kann aus jedem beliebigen Material, z. B. aus Temperguss wie jedes andere Rohrverbindungsstück bestehen, ohne die Qualität des Ventiles herabzusetzen. 



   Trotz dieser Vorteile ist die Herstellung nicht teuer, vielmehr ergibt sich eine Verbilligung aus der erwähnten Möglichkeit der Wahl billigeren Materials. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Absperrventil mit auswechselbarer Dichtung, EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> auf dem Sitz niedergehalten ist, wogegen der mit der Dichtung zusammen wirkende Ventilkörper (14) leicht demontierbar am Ventiloberteil (11) sitzt.
    2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekörper (6) mit dem Ventilunterteil (2) verschraubt ist und Mittel (8) zum Drehangriff eines Werkzeuges aufweist.
    3. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltekörper eine Hülse (6) dient, die mit ihrem unteren Rand auf der Dichtung aufsitzt und mindestens eine Ausnehmung (9) zum Durchtritt des Durchflussmediums aufweist. 4. Absperrventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ventilspindel tragende Oberteil (11) in ein an der Hülse (6) befindliches Innengewinde (10) eingeschraubt ist. 5. Absperrventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventiloberteil (11) mittels eines Innengewindes auf das Aussengewinde (7) der den Unterteil überragenden Hülse (6) aufgeschraubt ist.
    6. Absperrventil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (6) mit ihrem oberen Ende in eine Eindrehung (12) des Oberteiles einragt.
AT162797D 1947-03-19 1947-03-19 Absperrventil AT162797B (de)

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