AT162765B - Käsekeller - Google Patents

Käsekeller

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AT162765B
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Austria
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cheese
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Wilhelm Fleisch
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Wilhelm Fleisch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Käsekeller 
 EMI1.1 
 des Gestelles befindliches Brett herausnehmen zu können, zunächst alle darüber befindlichen, mit
Käse beladenen Bretter entfernt werden. 



   Die Erfindung lässt diese Nachteile vermeiden. 



   Sie besteht im Wesen darin, dass Säulen aus Kunststeinen, vorzugsweise Sandbetonformsteinen, mit übereinander angeordneten Einkerbungen oder Vorsprüngen zur Auflage der Tragplatten, z. B. 



  Holzbretter für den Käse, vorgesehen sind. Nach einer bevorzugten Ausführungsform werden die zur Stützung der ausgedehnten Decke von Käsekellern meist erforderlichen Betonsäulen für den beabsichtigten Zweck mitbenutzt und diese Säulen auf je zwei gegenüberliegenden Seiten mit in regelmässigen Abständen übereinander angeordneten Vorsprüngen oder Einkerbungen versehen, die bei Aufstellung der Säulen in einem Abstand entsprechend der Länge der Käsebretter die Auflager für diese Bretter bilden. Die Säulen können vierkantig ausgebildet und nach Art einer Zahnstange mit seitlich offenen waagrechten Nuten, zweckmässig an gegenüberliegenden Seiten der Säulen, zur doppelseitigen Tragplattenabstützung ausgebildet sein. 



   Es sind zwar bereits als Ersatz für sogenannte Riegelbauten aus Holzbalken Säulen, Mauerpfeiler u. dgl. bekannt, die aus gelochten, auf Stangen oder Rohren aufgesteckten Bausteinen bestehen. Diese Bausteine sind so beschaffen, dass sie aufeinandergelegt einen vollkommen glattflächigen Pfeiler ergeben, um Füllungen, wie Mauern, Betonwände u. dgl. an diesen anschliessen zu können. Erstrecken sich die geschichteten Pfeiler über mehrere Stockwerke, so sind jeweilig in der Höhe der Stockwerkdecken zwischen den glatten Bausteinen Tragsteine eingeschaltet, an welche die Befestigung der Deckengewölbe oder der Deckenträger erfolgt. 



  Demnach unterscheiden sich diese bekannten Säulen, Pfeiler od. dgl. grundsätzlich von den Säulen des   ernndungsgemässen Käsekellers,   die auch bei der Ausführung aus übereinander liegenden Formsteinen zahnstangenartige Seitenflächen besitzen, auf deren Zähne oder Vorsprünge die Abstellbretter für den Käse auswechselbar aufgelegt werden können. 



   Bei dem Gegenstand der Erfindung lassen sich die auf den Säulen zu lagernden Bretter bequem 

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 zwischen die Säulen einschieben ; jedes zwischen andern Brettern gelagerte Brett kann ohne weiteres für sich wieder herausgezogen werden, so dass die Handhabung der Bretter im Vergleich mit derjenigen bei den bekannten Gestellen ausserordentlich vereinfacht und erleichtert ist. 



   Werden diese Säulen noch in vorteilhafter Weise zur Stützung der Kellerdecke benutzt, so ergibt sich gegenüber den bisher bekannten Käsekellern eine erhebliche Baustoffeinsparung sowohl durch den Wegfall besonderer Tragsäulen als auch zufolge der durch die verhältnismässige Nähe der Stützsäulen mögliche leichte Bauweise der Decke. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindunggegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt zwei Säulen mit eingelegten Tragplatten in Seitenansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie   11-11   der Fig. 1. 



   Die Säulen 1 sind aus Sandbetonformsteinen aufgebaut, die gegenüberliegende Einkerbungen aufweisen, so dass sich an den Säulen waagrecht verlaufende Nuten 2 ähnlich dem Profil einer Zahnstange mit beidseitiger Verzahnung ergeben. Die Nuten 2 haben eine horizontale Flanke zur Auflage der Holzbretter   3,   welche den Käse zu tragen haben. Die gegenüberliegende Flanke der Nuten verläuft schräg nach aufwärts, um das Einlegen und Herausnehmen der Holzbretter zu erleichtern. An Stelle der Nuten 2 können auch Rippen als Auflager für die Holzbretter 3 vorgesehen werden. Die Nuten 2 sind in der Mitte der Säule durch einen Betonsteg 4 unterteilt, der als Anlage für die bis zur Säulemitte reichenden Holzbretter 3 dient. Die Anordnung der Nuten kann auch nur auf einer Seite der Säule, insbesondere bei an der Kellerwand stehenden Säulen erfolgen.

   Im obersten Teil der Säulen sind Öffnungen 6 zum Durchführen von vierkantigen Leitungsrohren der Klimaanlage vorgesehen. 



   Die Ausbildung der Nuten und Holzbretter ist für den ganzen Keller einheitlich, so dass die Bretter an jeder Stelle verwendet werden können. Bei einer allfälligen Überholung oder Reinigung des Käsekellers und einer Desinfizierung oder Erneuerung des Kalkanstriches können die Holzbretter in kürzester Zeit entfernt werden, so dass die Säulen samt der Kellerdecke 5 ohne weiteres gekalkt werden können. Die Säulen sind gleichzeitig die Träger der Decke 5. Da die Decke durch eine grosse Anzahl von Säulen abgestützt ist, ist es in der Regel nicht erforderlich, sie durch Eiseneinlagen zu verstärken. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 betonformsteinen, mit übereinander angeordneten Einkerbungen   (2)   oder Vorsprüngen zur Auflage der Tragplatten (3), z. B. Holzbretter für Käse, vorgesehen sind und vorzugsweise auch die Kellerdecke   (5)   tragen.

Claims (1)

  1. 2. Käsekeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (1) vierkantig und nach Art einer Zahnstange mit seitlich offenen waagrechten Nuten (2), zweckmässig an gegenüberliegenden Seiten der Säulen zur doppelseitigen Tragplattenabstützung, ausgebildet sind.
    3. Käsekeller nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen aus übereinander geschichteten Kunststeinen, insbesondere Sandbetonformsteinen bestehen, deren Oberteil über den Unterteil oder umgekehrt, auf zwei gegenüberliegenden Seiten vorspringt.
    4. Käsekeller nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch in der Mitte der Langseite der Säulensteine in deren zurückspringendem Teil angeordnete, als Anschlag für die einzuschiebenden Tragplatten dienende Rippen.
AT162765D 1945-10-30 1945-10-30 Käsekeller AT162765B (de)

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AT162765T 1945-10-30

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ID=3651816

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1287355B (de) * 1965-06-03 1969-01-16 Mkt Tehtaat Oy Vorrichtung zum Transportieren von Kaeselaiben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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