AT162631B - Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes

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Laszlo Laszt
Egon Herbert Dipl Ing Schwarz
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Laszlo Laszt
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  Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes 
Es ist bereits vorgeschlagen worden, vollei- ähnliche Küchenhilfsstoffe auf Magermilchbasis herzustellen. Das nach einem solchen Verfahren erhaltene Produkt entspricht hinsichtlich Back- und Schlagfähigkeit durchaus allen Ansprüchen, welche an einen Vollei-Austauschstoff normaler- weise gestellt werden können. Sowohl hinsichtlich chemischer Zusammensetzung wie in der praktischen Anwendung in Küche und Backstube hat sich dieses Produkt bewährt. Vom Naturei und dem aus Naturei hergestellten Trockenpulver unterscheidet es sich aber in erster Reihe durch den Mangel an Fettgehalt und an Vitaminen, so dass nicht nur in ernährungsphysiologischer Hinsicht, sondern auch geschmacklich eine gewisse Überlegenheit des Natureiproduktes besteht.

   Auf Grund eingehender wissenschaftlicher Untersuchungen ist es nun gelungen, eine Anreicherung mit Vitaminen in einem solchen Ausmasse herzustellen, dass das Endprodukt sich in dieser Hinsicht vom Natureiprodukt nicht mehr unterscheidet, ja dass sogar, wenn dies gewünscht wird, der Gehalt an Vitaminen über jenen des Natureies hinaus gesteigert werden kann. 



   Erfindungsgemäss werden die natürlichen, nicht synthetische Vitamine dem aus Magermilch und mineralischen Zusätzen gebildeten Eiersatzstoff in zwei verschiedenen Formen und Stadien zugefügt. 



  Die fettlöslichen Vitamine werden mit einem tierischen Vitaminträger nach Fertigstellung des flüssigen Ansatzes in dem zunächst noch dickflüssigen Eiaustauschstoff vor der Überleitung in den Sprühturm sorgfältig eingerührt und das Mischprodukt homogenisiert. Die wasserlöslichen Vitamine dagegen werden mit einem pflanzlichen Träger dem bereits getrockneten Ei-Austauschstoff in Pulverform beigemischt. 



  Hiebei werden die   Vitaminträger,   sowohl der tierische wie der pflanzliche, derart gewählt, dass durch die ihnen beigegebenen Zusätze auch Geruch und Geschmack des Endproduktes jenen des Natureies weitgehend angeglichen werden. 



  Dieser vitaminisierte Ei-Austauschstoff wird also alle Eigenschaften des Natureies besitzen, dabei   jedoch manche Bestandteile des Natureies, welche insbesondere für diätempfindliche Personen   störend sein können, nicht mehr enthalten, wie etwa Cholesterin. 



   Aber auch bei vielen anderen Ei-Austausch-und Ersatzstoffen auf Magermilchbasis können, wenn auch in verringertem Masse, die oben angeführten Vorteile erzielt werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann beispielsweise in folgender Form ausgeübt werden :
Für die Herstellung des Produktes wird zunächst eingedickte, flüssige Magermilch mit jenen mineralischen Zusätzen versehen, welche sich auch im Naturei vorfinden und welche zur Herstellung des nichtvitaminisierten Endproduktes normalerweise erforderlich sind und zu einem PHGehalt führen, der dem des Natureies entspricht. 



   Unmittlebar bevor die Überleitung in den Sprühturm erfolgt, wird Lebertran zugesetzt, welcher die fettlöslichen Vitamine enthält und schliesslich wird dem bereits getrockneten EiAustauschstoff Hefepulver, welches die wasserlöslichen Vitamine enthält, zugeführt, wobei die Zusätze derart bemessen werden, dass das Endprodukt die Vitamine in mehr oder minder genau jenen Mengen aufweist, die sich auch im Naturei befinden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes aus mit mineralischen Zusätzen angereicherter, eingedickter Magermilch, dadurch gekennzeichnet, dass derselben fettlösliche Vitamine und dieser Mischung nach Überführung in den Trockenzustand wasserlösliche Vitamine zugesetzt werden, so dass der Vitamingehalt des Endproduktes dem des Natureies entspricht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die fettlöslichen Vitamine unmittelbar vor Pulverisierung des dickflüssigen Ausgangsstoffes diesem beigegeben werden.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserlöslichen Vitamine dem an sich fertigen Pulver des Trockenproduktes beigemischt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Vitamine in natürlicher, nicht synthetischer Form verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162631D 1946-01-30 1946-03-06 Verfahren zur Herstellung eines Eiersatzstoffes AT162631B (de)

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