AT145820B - Verfahren zur Herstelung eines diätetischen Präparates. - Google Patents
Verfahren zur Herstelung eines diätetischen Präparates.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines diätetischen Präparates. Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung eines diätetischen Präparates durch Nutzbarmachung der Abfälle oder Nebenerzeugnisse, die beim Mahlen, Schälen und Zerkleinern von Sämereien gewonnen werden. Das Produkt ist reich an organischen und magnesiumhaltigen Phosphatiden sowie Vitaminen und soll für pharmazeutische Zwecke und Zwecke der Nahrungsmittelindustrie Verwendung finden. Es ist bekannt, dass die Keime der Körnerfrüchte, hauptsächlich der Cerealien, die an Lecithin, Phosphor, Phytin und Vitaminen reichsten Pflanzenstoffe sind, die man kennt. Auch die in den ersten Arbeitsstufen des Schälens bzw. Feinmahlens der Sämereien anfallenden Nebenerzeugnisse sind sehr reich an Lecithin und an Phytinphosphor und enthalten auch grosse Mengen fett-und wasserlöslicher Vitamine. In den Nebenerzeugnissen sammelt sich nämlich der grösste Teil der vom Schalenkern in den ersten Arbeitsstufen abgetrennnten Embryonen. Um diese nutzbar zu machen, werden also erfindungsgemäss der beim Schälen od. dgl. von Getreidekörnern abfallenden Mischung zunächst die Lipoidbestandteile in an sich bekannter Weise entzogen, hierauf wird der Extraktionsrückstand vermahlen und sodann werden die beiden Gruppen der gewonnenen Stoffe, Lipoid und Keimmehl, etwa im Verhältnis ihres Vorkommens in dem Naturprodukt emulgiert. Diese Emulsion kann zur Herstellung zahlreicher diätetischer Präparate verwendet werden. Beispiel 1 : Das Nebenprodukt der Kornvermahlung aus den ersten Arbeitsstufen der modernen Müllerei (z. B. das Gemisch von Kornspitzen und Embryonen, das durch Beutelung und Lüftung im Sichter mit weiteren Embryonen angereichert wird) wird in auf 60 C erwärmter Luft weitestgehend getrocknet und mit Alkohol von 90 bis 96% in einem gewöhnlichen, sich drehenden oder im Innern mit Rührwerk versehenen Extraktor ausgezogen. Das Ausziehen mit Alkohol geschieht am besten im Vakuum bei einer Temperatur die 500¯600 C nicht übersteigt. Der mit dem Extrakt (Phosphorvitaminlipoid) beladene Alkohol (herrührend aus dem unmittelbaren Auszuge und der Waschung des extrahierten Materials) wird mit oder ohne vorherige Filterung ebenfalls im Vakuum, also bei einer 50-600 C nicht übersteigenden Temperatur destilliert. Der so gewonnene Rückstand oder alkoholische Auszug bildet das Lipoid, das je nach dem Embryonengehalt der Mahlabfälle 2-7% Lecithin enthält. Es stellt somit, nach dem menschlichen Gehirn, das lecithinreichste Naturerzeugnis dar, das man kennt ; überdies EMI1.1 zeugnis ist. Nach Vertreibung des Lösungsmittels wird sodann aus dem in der Vorrichtung zurückgebliebenen Rückstand durch feine Zerstäubung mit Wasser oder sonstige Zerkleinerung, wie Mahlung und Siebung ein Mehl gewonnen, das ganz oder fast kleiefrei und hervorragend reich an Phytin und wasserlöslichem Vitamin ist und den zweiten wertvollen Bestandteil der nun herzustellenden Emulsion bildet. EMI1.2 Die Emulgierung der beiden so gewonnenen Bestandteile, des Lipoids und des Keimmehles, findet gewöhnlich im Zuge der Bereitung des betreffenden diätetischen Präparates oder Nahrungsmittels statt. Dies sollen die folgenden Beispiele erläutern : Beispiel 2 : Zur Bereitung von 100 kg Teigwaren werden 40 Liter warmes Wasser bei 40 C in einen mit Rührwerk versehenen Behälter eingefüllt ; dazu gibt man 3-4 kg gemäss Beispiel 1 hergestelltes Keimmehl, das in dem Wasser emulgiert wird. Zu gleicher Zeit füllt man in einen andern, dem ersten ähnlichen Behälter 0-8-1-0 kg Kornkeimlipoid, ebenfalls gewonnen gemäss Beispiel 1 und setzt <Desc/Clms Page number 2> das Rührwerk in Tätigkeit. Stufenweise wird in diesen zweiten Behälter die Emulsion aus dem ersten eingefüllt und man gewinnt auf diese Weise eine Emulsion aus Lipoid und Keimmehl. Mit dieser Emul- sion werden etwa 95-100 kg Mehl oder Gries vermischt, je nach der Beschaffenheit der Teigwaren, die man herzustellen wünscht. Die weitere Verarbeitung des gewonnenen Teiges erfolgt in üblicher Weise. Beispiel 3 : Zur Herstellung von Schokolade werden das gemäss Beispiel 1 gewonnene Lipoid und das Keimmehl im Verhältnis von 1 Teil Lipoid auf 3-5 Teile Keimmehl vermischt. Dazu werden Kakaobutter und Kakaopulver in solcher Menge gesetzt, dass das Endprodukt die gewünschte Konsistenz besitzt. Ebenso verfährt man zur Herstellung von Kindermehl, Konserven von z. B. Tomaten, Früchten u. dgl., indem man der Flüssigkeit oder dem Saft, die sich bei der Aufarbeitung der betreffenden Ausgangsprodukte ergeben, die Emulsion des Lipoids und des Keimmehles zusetzt. Es ist schon bekannt, entweder freies Lecithin oder wässerige Lecithinemulsionen herzustellen und diese als solche oder als Zusatz zu andern Präparaten zu verarbeiten. Von allen bekannten Verfahren, welche die Gewinnung von Leeithinpräparaten betreffen, unterscheidet sich das vorliegende grundsätzlich dadurch, dass man erfindungsgemäss zunächst einen Extrakt herstellt, der das Lipoid enthält, anderseits den Extraktionsrückstand vermahlt und sodann Lipoid und Keimmehl etwa im Verhältnis ihres Vorkommens im Naturprodukt emulgiert. So lassen sich auf natürliche Weise die hochnahrhaften und bioenergetischen Grundstoffe wieder ergänzen, welche die moderne Nahrungsmitteltechnik den Samen, Früchten, Knollen, Rhizomen usw. . entzieht. Hiemit wird aber einem Mangel abgeholfen, den alle heutigen Mehlerzeugnisse aufweisen, auch wenn sie entweder mit Leeithin oder mit Phytin. angereichert worden sind. Die Behebung des angedeuteten Ubelstandes ist der Hauptzweck und Hauptvorteil des vorliegenden Verfahrens.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines diätetischen Präparates unter Zusatz von Bestandteilen, die in den Keimen der Körnerfrüchte enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Keimen zunächst die Lipoidbestandteile in an sich bekannter Weise ausgezogen, der Extraktionsrückstand hierauf vermahlen und die beiden Gruppen der gewonnenen Stoffe, Lipoid und Keimmehl, etwa im Verhältnis ihres Vorkommens in dem Naturprodukt emulgiert werden.
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