AT95915B - Verfahren zur Herstellung einer Fettemulsion von milch- oder sahnenartiger Konsistenz aus Magermilch. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Fettemulsion von milch- oder sahnenartiger Konsistenz aus Magermilch.

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   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Fettemulsion von milch- oder sahnenartiger Konsistenz ans Magermilch. welche in ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften der Vollmilch oder der daraus   entstandenen Sahne gleichwertig ist. sieh   aber vor diesen Produkten dadurch auszeichnet, dass sich das in ihnen emulgierte Fett unter   keinen rmständen wieder abscheidet.   



  Das Wesen des Verfahrens besteht darin, dass man die Magermilch mit   geringen   Mengen von geeigneten Eiweisskörpern, wie Ovovitellin oder Leguminoseneiweiss, sowie mit der erforder- lichen Menge von vegetabilischen oder animalischen, flüssigen oder verflüssigten Fetten vermischt, die
Mischung bei 60-90  C pastenrisiert, im Homogenisierapparat einem Druck von   100--260.   Atm. aus- setzt und sie hierauf abkühlt. 



  Man hat zwar schon verschiedene Verfahren zur Herstellung einer sogenannten Kunstmilch vor- geschlagen. so z. B. aus Kleber unter Ninzufügung anorganischer Salze, von Milch- und Fettstoffen, oder aber unter Verwendung von   Eiweisspräparaten   bei Zusatz von, Milchzucker (ein   Trockeneiweiss-   pulver). Alle diese Verfahren und auch diejenigen,   welche sieh   auf die Herstellung von Fettemukionen unter Beifügung verdünnter   Eiweisslösungen beziehen, führen nicht zu   einem Endprodukt. das sowohl in geschmacklicher Beziehung als seinem physikalischen und chemischen Verhalten nach der natürlichen 
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 chemischer und physikalischer Beziehung der   naturlichen Milch   so reicht, dass ein   Unterschied kaum   feststellbar ist. 



   Unter den für die Bereitung von Fettemulsionen in Betracht kommenden Substanzen hat   irh   für den hier in Rede stehenden Zweck nur eine beschränkte Anzahl von Eiweisskörpern vegetabilischer und animalischer Herkunft als   verwendungsfähig   erwiesen, so insbesondere die in den   Leguminosen ent-   
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 kürzerer Zeit aus dem Gemisch wieder ausscheiden und wie bei der   Rahmbildung   an die Oberfläche der Flüssigkeit wandern.

   Eine dauernd haltbare Emulsion wird nur dadurch herbeigeführt, dass man   da,   pasteurisierte Gemisch von Magermilch und Fett bei derselben Temperatur, bei der das Pasteurisieren erfolgt, im Homogenisierapparat einen Druck von 100-250 Atm. unterwirft: hiebei gelangt. wie bekannt. das Fett in einen Zustand allerfeinster und gleichflüssiger Verteilung und zugleich umhüllen und beschweren sich die einzelnen Fetteilchen mit den hinzugesetzten Emulgentien und den in der Milch enthaltenen Eiweissverbindungen, insbesondere dem Kasein, so dass sie nunmehr dauernd und   gleichmässig in der   Flüssigkeit schwebend erhalten bleiben. Der beim Homogenisieren angewandte Druck richtet sieh nach der Zeitdauer des Verfahrens ; er muss um so höher sein, je schneller das   Flüssigkeitsgemisch   den Apparat   durchläuft.

   Nach   dem Verlassen des Apparates wird die Emulsion sofort auf eine   möglichst   niedrige Temperatur (0-4  C) abgekühlt und ist nunmehr ohne weiteres gebrauchsfertig und versandfähig. 



   Geschmack und Aroma der nach dem vorstehenden Verfahren gewonnenen   Erzeugnisse < ind die-   selben wie bei frischer Milch ; sie können im übrigen durch geeignete Zusätze, beispielsweise Dextrose und Vanille nach Belieben abgewandelt werden. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Fettemulsion von milch-oder sahnenartiger Konsistenz aus Mager- EMI1.5 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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