AT162534B - Temperaturfeste Elektrodeneinführung für Metallvakuumgefäße - Google Patents
Temperaturfeste Elektrodeneinführung für MetallvakuumgefäßeInfo
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- AT162534B AT162534B AT162534DA AT162534B AT 162534 B AT162534 B AT 162534B AT 162534D A AT162534D A AT 162534DA AT 162534 B AT162534 B AT 162534B
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<Desc/Clms Page number 1> Temperaturfeste Elektrodeneinführung für Metallvakuumgefässe Bei Vakuumentladungsgefässen, besonders bei solchen, die ohne Pumpe betrieben werden sollen, stellt die vakuumdichte hitzebeständige Durch- führung ein für die einwandfreie Funktion des Gefässes ausserordentlich wichtiges Detail dar. Es ist bekannt, derartige Durchführungen durch Kombination eines Isolierkörpers mit einem im allgemeinen manschettenförmigen Metallring unter Zuhilfenahme eines beide Teile verbinden- den Gasflusses herzustellen. Damit der Zu- sammenhalt zwischen Metallring und Glasfluss nicht lediglich durch die Benetzung und Ad- häsionskraft des Gasflusses gewährleistet wird, wählt man bekanntlich den Ausdehnungskoeffi- zienten des Metalles etwas grösser als jenen des Isoliermaterials und erhält dadurch eine zusätz- liche, die Verbindung festigende Schrumpfkraft. Durch den Unterschied im Ausdehnungskoeffi- zienten wird nun wohl die erwünschte Schrumpf- kraft erzielt, gleichzeitig treten aber zwischen Glas und Metall unerwünschte Schubspannungen auf, die die Güte der Verbindung wieder ge- fährden. Ein jüngeres Patent aus diesem Gebiet (österr. Patentschrift Nr. 159639) schlägt daher folge- richtig eine durch Formgebung bedingte Ver- ankerung zwischen Metallmanschette und Glas- fluss vor, wodurch die schädlichen Schubkräfte vermieden und in Druckkräfte umgesetzt werden sollen. Während die Zweckmässigkeit dieser Verankerungsmassnahmen, abgesehen von den Komplikationen, die eine derartige Formgebung mit sich bringt, durchaus plausibel erscheint, besitzt die im vorerwähnten Patent aufgestellte Behauptung, dass eine Erhöhung des Schrumpfdruckes über den Wert von 40 kg/cm2 die nachteiligen Folgen der schädlichen Schubspannungen beseitigt, wenig Überzeugungskraft. Der vorgeschlagene Weg, die Schrumpfspannungen durch Verstärkung der Metallmanschette zu vergrössern, lässt dieses Ziel wohl erreichen, bringt aber gleichzeitig eine proportionale Erhöhung der Schubspannungen mit sich, so dass das Verhältnis der Kräfte, welche die Verbindung zu erhalten, zu jenen, die die Verbindung zu lösen bestrebt sind, keineswegs günstiger, in Berücksichtigung der vorerwähnten primär vorgegebenen Adhäsionskraft, sogar schlechter wird. Die nachstehend beschriebene Erfindung will die im allgemeinen seit langem als günstig erkannte Schrumpfspannung ausnützen, ohne die Verbindung gleichzeitig wieder durch auftretende Schubspannungen, die erfindungsgemäss vermieden werden, zu gefährden. Das Grundsätzliche der erfindungsgemässen Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt. Mit EMI1.1 manschette und mit 4 der Schrumpfring. Die Ausdehnungskoeffizienten der drei Materialien von 1, 2 und 3 werden möglichst genau aufeinander abgestimmt, dagegen wird für den Schrumpfring 4 ein Material mit grösserem Ausdehnungskoeffizienten gewählt. Es ist weiters zu beachten, dass die Berührungsflächen zwischen Schrumpfring 4 und Manschette 3 weitgehend sauber bearbeitet sind, damit der Reibungskoeffizient zwischen ihnen und die Reibungskraft möglichst klein bleibt. In diesem Sinne kann beim Aufpressen des Schrumpfringes auf die Manschette ein hitzebeständiges Schmiermittel, beispielsweise Graphit, beigegeben werden. Es ist ohne weiteres zu ersehen, dass sich durch die dargestellte Anordnung jede beliebige, ah EMI1.2 Gleitung zwischen Schrumpfring 4 und Manschette 3 in axialer Richtung, das Auftreten von Schubspannungen in dieser Richtung vermieden wird. Es sei schliesslich noch erwähnt, dass die Ver- wendung von zusätzlichaufgeschobenen Schrumpfringen bei Elektrodeneinführungen mit einem Metal1fluss als Bindemittel schon bekannt ist. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Wahl von Materialien mit möglichst gleichem Ausdehnungskoeffizienten für die drei fest miteinander verbundenen Teile, d. h. nicht um eine weitgehend schubspannungsfreie Anordnung im Sinne der Erfindung. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Temperaturfeste Elektrodeneinführung für Vakuumgefässe, bestehend aus einem rohrförmigen keramischen Körper und einer Metallmanschette, die mit Hilfe eines Glasflusses vakuumdicht verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnungskoeffizienten der vorerwähnten drei Materialien möglichst weitgehend aufeinander abgeglichen sind und durch Anordnung eines zusätzlichen, die Manschette in Höhe der Verschmelzungszone umgreifenden Schrumpfringes beliebige, zweckmässige Schrumpfspannungen in der Schmelzverbindung erreicht werden, ohne dass gleichzeitig das Auftreten von schädlichen Schubspannungen in Kauf genommen werden muss. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT162534T | 1947-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT162534B true AT162534B (de) | 1949-03-10 |
Family
ID=3651626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT162534D AT162534B (de) | 1947-05-13 | 1947-05-13 | Temperaturfeste Elektrodeneinführung für Metallvakuumgefäße |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT162534B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948225C (de) * | 1950-08-27 | 1956-08-30 | Licentia Gmbh | Vakuumdichte Verbindung zwischen Keramik- und Metallzylindern |
| DE19546917A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-06-27 | Valeo Climatisation | Wärmetauscher mit zusammengesteckten Rohrelementen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und Herstellungsverfahren |
-
1947
- 1947-05-13 AT AT162534D patent/AT162534B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948225C (de) * | 1950-08-27 | 1956-08-30 | Licentia Gmbh | Vakuumdichte Verbindung zwischen Keramik- und Metallzylindern |
| DE19546917A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-06-27 | Valeo Climatisation | Wärmetauscher mit zusammengesteckten Rohrelementen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und Herstellungsverfahren |
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