<Desc/Clms Page number 1>
Schlagfalle
Die Erfindung betrifft eine Schlagfalle zum
Fangen von Ratten und Mäusen. Es ist bereits eine Schlagfalle mit einer Wippe vorgeschlagen worden, welch letztere durch das Gewicht des durch den Köder angelockten Tieres zum
Umkippen gebracht wird, wodurch ein unter
Federwirkung stehender Schlaghebel ausgelöst wird.
Gemäss der Erfindung ist das Schlagglied durch die in der Mitte gelagerte Wippe gebildet, wobei das bei Auslösung aufwärts schnellende Wippenende mit einem abwärts reichenden Bügel versehen ist und das Tier zwischen letzterem und einem oder mehreren ortsfesten Querstäben festgehalten wird. Vorzugsweise ist die Wippe zwischen zwei lotrechten Seitenwänden gelagert, die unter Weglassung einer Bodenplatte miteinander verbunden sind. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass das Tier, gleichgültig von welcher Seite es sich der Falle nähert, nach Anbeissen am Köder mit Sicherheit gefangen wird. Da die Wippe selbst als Schlagglied ausgebildet ist, wird die Anordnung eines besonderen Schlaghebels entbehrlich, so dass die Konstruktion vereinfacht wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Falle im Längsschnitt in zwei verschiedenen Stellungen.
In zwei lotrechten parallelen Seitenbrettern 19 ist eine Achse 18 gelagert. Ein in der Mitte mit einem Längsschlitz 20 versehenes Brett 21 ist mittels zweier seitlicher Blechlappen 22 auf der Achse 18 schwenkbar gelagert, auf welcher auch eine Schraubenfeder 23 sitzt, deren hinteres Ende 24 sich gegen die durch das Brett 21 gebildete Wippe und deren vorderes Ende 25 sich gegen eine Rast 26 des (in der Zeichnung nicht sichtbaren) vorderen Brettes 19 abstützt. Auf einem Querstab 27 ist ein Auslösehebel 28 schwenkbar gelagert, der oben als Öse ausgebildet ist und unten zwei Arme 29 besitzt, an deren umgebogenen Enden Köder befestigt werden. An dem einen Ende der Wippe 21 ist oben ein Sperrhebel30 angelenkt. Am gegenüberliegenden Ende der
Wippe 21 ist unten ein quer verlaufender Bügel 31 angelenkt.
In der Fangstellung nach Fig. 2 stützt sich der Sperrhebel 30 auf einem ortsfesten Querstab 32 ab und sein freies Ende wird durch die Öse des
Hebels 28 festgehalten. Gleichgültig, von welcher
Seite das Tier in die Falle geht, d. h. ob es am linken oder rechten Arm 29 anbeisst, wird, da das freie Ende des Sperrhebels 30 ein wenig abwärts gebogen ist, der Hebel 28 von ihm abgleiten, so dass die Wippe 21 in die Stellung nach Fig. l schnappt. Befindet sich das Tier rechts von der
Achse 18, so wird es zwischen der Wippe 21 und einem unteren, ortsfesten Querstab 33 gefangen. Befindet es sich links von der Achse 18, so wird es zwischen dem hochschnellenden
Bügel 31 und zwei ortsfesten Querstäben 34 festgehalten.
Diese Falle hat noch den besonderen Vorteil, dass ein Bodenbrett wegfällt, so dass das Tier eher geneigt ist, am Köder anzubeissen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schlagfalle mit Wippe, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlagglied durch die in der Mitte gelagerte Wippe gebildet ist, wobei das bei Auslösung aufwärts schnellende Wippenende mit einem abwärts reichenden Bügel versehen ist und das Tier zwischen letzterem und einem oder mehreren ortsfesten Querstäben festgehalten wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.