AT162279B - Oberschalige Haushalt-Neigungswaage - Google Patents
Oberschalige Haushalt-NeigungswaageInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Oberschalige Haushalt-Neigungswaage Es sind oberschalige Neigungswaagen mit erweitertem Wiegebereich bekannt, wobei der Lastschalenträger durch Lenker parallel geführt wird und die Erweiterung des Wiegebereiches entweder durch Anordnung mehrerer Pendelgewichte oder durch Anordnung von Zusatzgewichten erreicht wird. Die Anwendung von Pendelgewichten samt deren stufenweiser Kupplung ist konstruktiv umständlich und teuer, während die Anordnung von Zusatzgewichten mit den notwendigen Auflege-und Abhebemechanismen eine ständige EMI1.1 Ausführung anzuordnen. Dadurch wird bei seit- lichem Anlaufen des Hebels die Reibung auf ein Minimum herabgesetzt. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die einfache Art der Justierung des Neigungsapparates. Es sind Ausführungen bekannt, die eine Verschiebung der Kurven- scheibe gegenüber der Drehachse durch Anord- nung im Schlitz eines Zwischengliedes gestattet, welches selbst wieder verdreht werden kann, oder Ausführungen ähnlicher Art. Diese Anordnungen sind für eine Haushaltwaage zu kompliziert und teuer. Es wird daher vorgeschlagen, die Justierung so anzuordnen, dass der Drehpunkt der Kurvenscheibe dadurch allseitig verstellt werden kann, dass die Lager der Kurvenscheibe sich am unteren Ende zweier Lenkerplatten befinden, welche von einem in der Kurvenscheibe drehbar gelagerten exzentrischen Zapfen gehalten werden und deren obere Enden durch zwei Leisten der Kurvenscheibe geradlinig geführt werden. Durch Drehung des Zapfens wird selbst bei geringer Exzentrizität desselben eine genügende Drehpunktverstellung der Kurvenscheibe in allen Richtungen erreicht. Es wird weiters vorgeschlagen, die Anzeigeskala derart anzuordnen, dass sie beim Auflegen des Wiegegutes leicht beobachtet werden kann. Es ist bei Federwaagen bekannt, rotierende Scheibenskalen in Kegelmantelform zu verwenden. Statt dessen wird hier bei sich drehendem Zeiger die ruhende Skala als Teil eines Kegelmantels im unteren Teil des Gehäuses in derartiger Schräglage angeordnet, dass die Skala senkrecht zur Blickrichtung liegt und daher das Gewicht leicht und fehlerfrei abgelesen werden kann. Die Skala ist in bekannter Weise durch ein im Gehäusedeckel befestigtes Glas oder eine Zellglasplatte geschützt. Die Nullpunkteinstellung der Skala erfolgt erfindungsgemäss derart, dass ein in einem Durchbruch der Skala drehbarer, unrunder Zapfen von aussen her durch einen im Gehäusedeckel angeordneten, mittels Leiste in eine Nut des Zapfens eingreifenden Knopf gedreht wird, während die Längsführung der Skala durch zwei mit Eindrehungen versehene, an Flachstahl- trägern im Gehäuse befestigte Bolzen erzielt wird. Es kann also der Gehäusedeckel ohne weiteres entfernt werden, ohne dass am Wiegeoder Anzeigemechanismus sich etwas verändert. Zur Vermeidung von Transportschäden sind verschiedene Ausführungen bekannt, z. B. die Fest- <Desc/Clms Page number 2> stellung des Neigungsgewichtes auf verschiedene Arten oder das Abheben des Wiegemechanismus von seinen Lagern. Um die Feststellung des Wiegemechanismus auf einfache Art zu erreichen, wird vorgeschlagen, über die Lastschalenstange eine Kapselmutter in die obere Gehäusewand so weit einzuschrauben, dass ein Anliegen des Pendel- gewichtes an seinen oberen Puffer erreicht wird, wobei im Inneren der Kapselmutter zur Ver- meidung von Überbeanspruchungen eine Gummi- scheibe angeordnet ist. Hiedurch ist der ganze Mechanismus festgelegt, ohne dass ein Lager sich aushängen könnte oder eine Beschädigung mög- lich wäre. Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 4 gezeigt und es stellt Fig. 1 die ganze Waage in Vorder- ansicht mit durchgeschnittenem Gehäuse dar, während Fig. 2 einen Querschnitt durch die Waage samt Deckel zeigt. Fig. 3 zeigt den Drehpunkt der Lenkerhebel im Schnitt, während Fig. 4 einen Teilschnitt durch Deckel und Gehäuse nach der Linie a-b mit der Nullpunkteinstellung der Skala darstellt. In Fig. 1 bezeichnet 1 das Ge- häuse, an welchem der ganze Wiegemechanismus befestigt ist. Die Lastschale 2 ist auf die Träger- stange 3 aufgesetzt. Diese wird durch die zwei Lenkerhebel 4 parallel geführt, welche an ihrem zweiten Arm die Taraausgleichsgewichte 5 enthalten. In Fig. 3 ist der zwischen Lenkerhebelnabe und Zapfenbund bzw. Endscheibe angeordnete Ring 6 oder die vorzugsweise linsenförmige Scheibe 7 zu sehen, welche die Reibung beim Anlaufen des Hebels auf ein Minimum reduziert. Die Trägerstange 3 drückt auf den aus zwei Holmen bestehenden Wiegehebel 8, welcher auf der einen Seite die den beiden Wiegebereichen entsprechenden Drehpunktschneiden 9 enthält, die als verstellbare Schrauben mit kegelförmiger Spitze ausgebildet und in die Verbindungsbolzen der beiden Holme eingeschraubt sind. Der Wiegehebel 8 ist auf der anderen Seite an das Stahlband 10 angelenkt, welches auf der Kurvenscheibe 11 aufliegt und daran befestigt ist. Die Kurvenscheibe trägt auch die Stange 12 mit dem aufgesetztem Pendelgewicht 13 und dem Zeiger 14. Die für den Bandablauf wichtige Kurvenscheibe 11 hat ihren Drehpunkt im Lager 18, welches beispielsweise als Kugellager ausgeführt ist. Der durch kleine Ausführungsfehler auftretende Fehler in der Mittelpunktslage des Lagers im Verhältnis zur Kurvenbahn muss korrigiert werden. Zu diesem Zweck werden die zwei Kugelkränze des Lagers 18 in zwei Lenkerplatten 15 gelagert, welche von einem im Kurvenscheibenkörper drehbar gelagerten exzentrischen Zapfen 16 gehalten werden und auf der dem Lagermittelpunkt entgegengesetzten Seite durch je zwei Leisten 17 der Kur- EMI2.1 Drehung des exzentrischen Zapfens 16 werden die Lenkerplatten 15 und dadurch auch der Mittelpunkt des Lagers 18 so lange verstellt, bis die berechnete Mittelpunktslage stimmt und die Kurvenbahn den gewünschten Ablauf des Bandes 10 und damit die richtige Anzeige bei der Skala gewährleistet. Die Kugelkränze des Kurvenscheibenlagers 18 werden von dem Zapfen 19 getragen, der sich in der'Gehäuserückwand befindet. Die Drehpunktschneiden 9 werden jeweils von einem der beiden Gehänge 20 aufgenommen, welche an dem zweiarmigen Hebel 21 angelenkt sind. Dieser dringt mit seiner Achse 22 durch die Gehäuserückwand und trägt den Umstellhebel welcher aus federndem Material besteht und mittels eines in die Löcher 24 einschnappenden Bolzens in seinen Endstellungen fixiert wird. Die Skalenscheibe 25 ist auf den Fig. 1, 2 und 4 sichtbar und wird von den in den Trägern 26 und 27 eingenieteten Bolzen 28, welche mit Eindrehungen versehen sind, in den Schlitzen 29 längsgeführt, während die Nullpunkteinstellung der Skala dadurch erfolgt, dass der im Gehäusedeckel 30 gelagerte Verstellknopf 31 mit seiner Leiste 32, welche in die Nut des in einem Durchbruch der Skalenscheibe drehbaren, unrunden Zapfens 33 eingreift, beim Drehen eine Verschiebung der Skala verursacht. Wie üblich, ist auch ein Brems- zylinder 34 mit Kolben 35 und seiner Kolben- stange 36 vorgesehen, welche am äussersten Ende des Wiegehebels angelenkt ist, während der Querschnitt der Bremsluftbohrung durch die Schraube 37 reguliert werden kann. Die Feststellung des Wiegemechanismus geschieht durch die Kapselmutter 38, welche am Ende der Bohrung einen Gummipolster 39 enthält und über die Trägerstange so weit in die Wand des Gehäuses eingeschraubt wird, dass das Pendelgewicht 13 an seinem oberen Gummipuffer 40 zum Anliegen kommt. Damit ist der ganze Mechanismus festgelegt und es kann sich auf Grund der beschriebenen Konstruktion nichts aushängen oder verschieben, so dass ein sicherer Transport erfolgen kann. Die Wirkungsweise der Erfindung ist nach der obigen Beschreibung ohne weiteres klar. Es ist damit eine einfache und billige Ausführung einer Haushaltwaage von grosser Genauigkeit und Lebensdauer nach dem Neigungsprinzip geschaffen, mit einem Wiegebereich wie bei normalen Ladenwaagen, jedoch ohne Zuhilfenahme von Zusatzgewichten oder mehreren Pendelgewichten oder besonderem Antrieb der Anzeigevorrichtung, dafür leicht im Gewicht und gegen Standortsveränderungen unempfindlich und somit für Haushaltzwecke besonders gut geeignet. EMI2.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> Lastausgleichsvorrichtung angelenkt ist, und dass der Gewichtsausgleich für Schale und Trägerstange nicht durch das Pendelgewicht, sondern durch besondere, an den Hebeln (4) angebrachte Ausgleichsgewichte (5) erfolgt.2. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung von einem Wiegebereich zum anderen dadurch geschieht, dass die zur Aufnahme der Drehpunktschneiden (9) gehörigen, an einen zweiarmigen Hebel (21) angelenkten Lagergehänge (20) in jeder der beiden, durch einen ausserhalb des Gehäuses befindlichen Umstellhebel (23) einzustellenden Endlagen eine der Schneiden aufnehmen und von der anderen Schneide sich nach unten abheben.3. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Drehpunktschneiden (9) die kegelförmigen Enden von Stellschrauben dienen, welche in Verbindungsbolzen des Wiegehebels (8) eingeschraubt sind.4. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Justierung des Neigungsapparates die EMI3.1 unteren Ende zweier im Kurvenscheibenkörper (11) gelagerten Lenkerplatten (15) angeordnet sind, die von einem in der Kurvenscheibe drehbar befestigten unrunden Zapfen (16) gehalten werden und deren obere Enden zwischen zwei Leisten (17) der Kurvenscheibe (11) geradlinig geführt sind.5. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Lagerungen der Hebel (4) zwischen den Hebelnaben und dem Zapfenbund bzw. der Endscheibe je ein Ring (6) oder eine Scheibe linsenförmiger Gestalt (7) in emaillierter Ausführung angeordnet wird.6. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeskala (25) im unteren Teil des Gehäuses (1) als Teil eines um die Kurvenscheibenachse beschriebenen Kegelmantels in derartiger Schräglage angeordnet ist, dass die Skala senkrecht zur Blickrichtung beim Auflegen des Wiegegutes liegt, wobei Skala und Zeiger (14) durch den mit einer Scheibe aus Glas oder Zellglas versehenen Gehäusedeckel (30) in an sich bekannter Weise geschützt sind.7. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nullpunktseinstellung der Anzeige- EMI3.2 erfolgt, welcher mittels einer Leiste (32) in die Nut eines in einem Durchbruch der Skalenscheibe drehbaren, unrunden Zapfens (33) eingreift, während die Skalenscheibe mittels zweier Schlitze (29) durch zwei mit Eindrehungen versehene Zapfen (28) längsgeführt wird.8. Oberschalige Haushalt-Neigungswaage nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung des ganzen Wiegemechanismus durch das Einschrauben einer die Lastträgerstange (3) niederdrückenden Kapselmutter (38) in die obere Gehäusewand erfolgt, u. zw. so weit, bis das Pendelgewicht (13) an seinem oberen Puffer (40) zum Anliegen kommt, wobei vorteilhafterweise im oberen Ende der Kapselmutterbohrung eine Gummischeibe (39) angeordnet ist.
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