AT162274B - Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke - Google Patents

Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke

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AT162274B
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Max Maria Muchka
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Max Maria Muchka
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  Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke 
Bei den bisher bekannten elektrischen Heiz- geräten, insbesondere jenen für Kochzwecke, muss für das Backen und Braten immer eine eigene Ein- richtung vorgesehen werden. Bei den grösseren
Elektroherden sind auf der oberen Herdfläche meist zwei bis drei Kochplatten angeordnet und darunter das Back-und Bratrohr untergebracht.
Ein solcher Elektroherd ist teuer und erfordert viel Raum, so dass insbesondere in kleineren Haus- haltungen seine Anschaffung nicht möglich ist.
In solchen Fällen hilft man sich mit sogenannten
Tischherden, bei welchem zwei Kochplatten, meist verschiedener Grösse, in einen gemein- samen Blechgestell angeordnet, auf einem Tisch zu stellen sind.

   Zum Backen und Braten hat man dann aber eigene kleine Bratrohre auf den Markt gebracht, welche sowohl hinsichtlich des Raum- bedarfes wie auch des Preises sehr anspruchsvoll sind. Es gibt auch kleine Elektrobratgeräte, welche meist nur mit Ober-oder Unterhitze arbeiten und nur zum Braten oder Backen ver- wendet werden können. Es fehlt also bisher ein einfaches elektrisches Heizgerät für den kleinen
Haushalt, welches sowohl zum Kochen wie zum
Braten und Backen und auch für andere Zwecke verwendbar ist. 



   Dieser Mangel wird durch die Erfindung über- wunden. Gegenstand der Erfindung ist ein relativ wohlfeiles Elektrogerät, das vielseitig verwendbar und in seinem Aufbau auf sparsamsten
Stromverbrauch eingestellt ist. 



   Das elektrische Heizgerät nach der Erfindung beseitigt die vorerwähnten Übelstände, indem es, wie an sich bekannt, zwei oder mehrere selbständige, eine gemeinsame einheitliche Heizfläche aufweisende Heizkörper verwendet, u. zw. erfindungsgemäss einen ortsfesten, mindestens einen ortsveränderlichen, zweckmässig abnehmbaren Heizkörper und ein Kochgefäss aufweist, wobei der ortsfeste und der bzw. die beweglichen Heizkörper bei räumlicher Trennung zur Beheizung des Kochgefässes von verschiedenen Seiten her oder gegebenenfalls unabhängig voneinander für verschiedene Heizzwecke verwendbar sind. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Heizgerätes sind zwei selbständige Heizkörper angeordnet, wobei der eine mit einem Kabel versehene ring-oder rahmenförmige Heizkörper an eine feste Heizplatte zwecks Erzielung einer einheitlichen ebenen Heiz- fläche angefügt werden kann. Vorzugsweise ist die feste Heizplatte rund und der bewegliche
Heizring ist konzentrisch um sie angeordnet.
Diese Vorrichtung kann nun erfindungsgemäss auch in der Weise zum Backen, Braten u. dgl. verwendet werden, dass die feste Heizplatte zur Erzeugung von Unterhitze und der Heizring zur Erzeugung von Oberhitze ausgenützt ist. Der Heizring ist im übrigen mit zwei zweckmässig abnehmbaren isolierten Handgriffen ausgerüstet.

   Zum Backen und Braten dient ein konisches, sich nach unten verjüngendes, mit Deckel versehenes topfartiges
Gefäss, welches mit seinem Boden auf der festen gleich grossen Heizplatte steht und an seinem oberen Rand mit einer Aussparung zur Aufnahme des Heizringes versehen ist. Statt dieser Aus- bildung des oberen Randes des Gefässes kann auch der Deckel konisch ausgebildet und mit einer Aussparung zur Aufnahme des Heizringes versehen sein. Unter Umständen ist es ferner vorteilhaft, in dem Gefäss einen Zwischenboden anzuordnen. Die Unterteilung der Heizkörper ermöglicht ferner eine grosse Mannigfaltigkeit in der Zahl der Schaltstufen. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Aus-   führungs-undAnwendungsformen   des erfindungsgemässen Heizgerätes dargestellt u. zw. zeigt die Fig. 1 ein Heizgerät mit geschnittenen Heizkörpern und die Fig. 2 dasselbe Heizgerät in anderer Verwendung mit Schnitt durch die Heizkörper und ein Kochgefäss. Die Fig. 3 stellt ein zweites Heizgerät in Form eines Tischherdes mit zwei Heizplatten dar, von denen eine aus zwei Heizkörpern gebildet ist. Die Fig. 4 ist eine Draufsicht zu Fig. 3. 



   Nach Fig. 1 befindet sich auf einem Blechunterbau 1 eine Kochplatte 2, welche durch einen Regelschalter 3 auf verschiedene Stufen eingeschaltet werden kann. Um die Kochplatte 2 ist ein breiter elektrisch beheizter Ring 4 so angeordnet, dass seine Oberfläche zusammen mit der Oberfläche der Kochplatte 2 eine völlig ebene Fläche bildet. Der elektrisch beheizte, mit zwei Handgriffen versehene Ring 4 ist durch ein Kabel 5 mit dem Schalter 6 verbunden. Der Schalter 6 ist ein Stufenschalter und ermöglicht daher die Einschaltung verschiedener Heizstufen für den Ring 4. 

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   Durch die Unterteilung der Heizfläche in eine mittlere Kochplatte und einen ringförmigen Heizkörper können verschieden grosse Kochgefässe unter bester Wärmeausnutzung verwendet werden, wie dies in der Fig. 1 angedeutet ist. 



   Zum Braten und Backen ist gemäss Fig. 2 nur noch ein konisches Kochgefäss 7 notwendig, dessen unterer Boden zweckmässig den gleichen Durchmesser wie die Kochplatte 2 hat. Die obere Öffnung ist am besten so gross zu wählen, dass der elektrisch beheizte Ring 4 gut abschliessend aufgelegt werden kann. Das Gefäss 7 ist mit dem Deckel 8 zu verschliessen. Der Innenraum des Behälters 7 kann somit sowohl von unten wie auch von oben beheizt werden. Daher ist dieser Raum hervorragend zum Braten, Backen, Sterilisieren, Trocknen und Dörren geeignet. 



   Durch die Regelung der Ober-und Unterhitze lässt sich im Innern des Raumes eine grosse Zahl von Temperaturstufen erreichen. Wird z. B. die untere Kochplatte mit drei und der obere Ring mit zwei Schaltstufen versehen, dann lassen sich zwölf Temperaturstufen einstellen. Dabei ist die Wärmeausnutzung wesentlich verbessert, da das Back-und Bratgut auf einer direkt beheizten Fläche liegt. Versuche haben ergeben, dass z. B. ein im gewöhnlichen Rohr mit niedrigster Heizstufe der Unter-und Oberhitze gebackener Kuchen etwa l      Stunden zum Garwerden brauchte, während ein gleicher Kuchen in dem neuen Gerät bei niedrigster Heizstufe nur   1 f 2   Stunde benötigte. 



  Dabei betrug der Stromverbrauch im ersten Fall etwa 900 und im zweiten etwa 350 Watt, was eine Stromersparnis von   60%   bedeutet. Wenn das direkte Aufsetzen des Behälters 7 selbst bei niedrigster Heizstufe der Kochplatte 2 nicht am Platze ist, kann in bekannter Weise ein Zwischenboden 9 eingelegt werden. Der Luftpolster zwischen dem eigentlichen Boden des Behälters 7 und dem Zwischenboden 9 wirkt dann als Wärmepuffer. 



   In Fig. 3 ist ein sogenannter Tischherd dargestellt, wie er bisher mit zwei Kochstellen üblich war. Auf einem gemeinsamen Unterteil 1 ist die Kochplatte 2 mit Regelschalter 3 und Heizring 4 mit Verbindungskabel 5 und Regelschalter 6 angeordnet. Ausserdem befindet sich noch eine weitere Kochplatte 10 mit Regelschalter 11 auf dem gemeinsamen Untergestell   1.   Ist die Kochplatte 10 kleiner als die Kochplatte 2, so können Kochgeschirre der verschiedensten Durchmesser unter wärmewirtschaftlich günstigen Bedingungen 
 EMI2.1 
 verwendet werden, da ja praktisch drei verschieden grosse Kochstellen zur Verfügung stehen. 



   In Fig. 4 ist ein solcher Tischherd nach Fig. 3 in der Draufsicht dargestellt, wobei die Anordnung des ringförmigen Heizkörpers 4 besonders gut erkennbar ist. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke, mit zwei oder mehreren selbständigen, eine gemeinsame, einheitliche Heizfläche aufweisenden Heizkörpern, gekennzeichnet durch einen ortsfesten, mindestens einen ortsveränderlichen, zweckmässig abnehmbaren Heizkörper und ein Kochgefäss, wobei der ortsfeste und der bzw. die beweglichen Heizkörper bei räumlicher Trennung zur Beheizung des Kochgefässes von verschiedenen Seiten her oder gegebenenfalls unabhängig voneinander für verschiedene Heizzwecke verwendbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsveränderlichen Heizkörper ring-und rahmenförmig gestaltet und zur Erzielung einer einheitlichen, ebenen Heizfläche an den ortsfesten Heizkörper anfügbar bzw. auf das EMI2.2 Oberhitze aufsetzbar sind.
    3. Heizgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansatzflächen des ortsfesten bzw. des oder der ortsveränderlichen Heizkörper, konisch ausgebildet sind.
    4. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise zum Braten oder Backen verwendbare Kochgefäss mit seinem Boden der Abmessung des ortsfesten Heizkörpers und an seinem oberen Rand mit einer Aussparung zur Aufnahme des ortsver- änderlichen Heizkörpers versehen ist.
    5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss einen Deckel besitzt, der mit einer konisch begrenzten Aussparung zur Aufnahme des ortsveränderlichen Heizkörpers versehen ist.
    6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die ortsveränderlichen Heizkörper mit zweckmässig abnehmbaren Handgriffen versehen sind.
    7. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der einzelnen Heizkörper mit einer gesonderten Stufenschaltung versehen ist.
AT162274D 1947-02-12 1947-02-12 Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke AT162274B (de)

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