AT162195B - Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen. - Google Patents

Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen.

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AT162195B
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Inventor
Hans Ing Wendt
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Kapsch Telephon Telegraph
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen. 



   Bei Fernmeldeanlagen werden zum Schutze der Einrichtungen in die Sprechadem Sicherungseinrichtungen eingebaut. Als Einbaustelle derselben wird in der Regel der sogenannte Hauptverteiler benützt, auf dem Sicherungseinrichtungen 
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 streifen muss somit 50 Sicherungselemente auf- nehmen, von denen jedes mindestens aus einer
Feinsicherung (gegen Überströme) besteht, der meist noch ein Überspannungsschutz zugeordnet ist. Um die zur Verwendung gelangenden
Hauptverteiler durch Einbau solcher Sicherungs- streifen in ihren Ausmassen nicht ungünstig zu beeinflussen, müssen die Sicherungselemente konstruktiv in gedrängter Bauart ausgeführt werden. 



   Derartige   Hauptverteiler-Sicherungsstreifen   sind bekannt u. zw. in der grundsätzlichen Ausführung nach Fig. 1. In dieser ist das Kohlenpaar des Überspannungsschutzes mit K und die
Feinsicherungspatrone mit F bezeichnet. Von dem Kohlenpaar K ist die eine Kohle konstruktiv und elektrisch mit der einen Ader der Aussenleitung (z. B. in der Fig. 1 mit der   b-Ader),   die andere Kohle mit Masse bzw. Erde verbunden. Die Feinsicherungspatrone F ist einerseits durch das Gehäuse konstruktiv und elektrisch mit einer Ader der Innenleitung (z. B. in der Fig. 1 mit der b-Ader) verbunden. Gegen den Schaltstift Sch der Feinsicherungspatrone F drückt die Kontaktfeder fi, dite konstruktiv und elektrisch mit einer Ader (in Fig. 1 mit der b-Ader) der Aussenleitung verbunden ist.

   Sobald durch erhöhten Stromdurchgang die Heizwicklung das Lot um den Schaltstift zum Schmelzen bringt, wird dieser infolge des Kontaktdruckes der Feder   f1   nach oben gedrückt und die Feder selbst freigegeben. Sie stösst gegen den Signalisierungskontakt sg, betätigt diesen, wobei sie und die b-Aussenader geerdet werden. Erwähnt sei noch, dass häufig in den bekannten Ausführungen ein gleich ausgebildetes Sicherungselement spiegelbildlich auf der anderen Seite des Verteilers, z. B. für die a-Ader, angeordnet wird. 



   Wesentlich ist nun, dass die konstruktive Durchbildung solcher Sicherungsstreifen derart erfolgt, dass unter Verwendung eines sogenannten Prüfsteckers P eine Untersuchung (Prüfung) sowohl der Aussen-, als auch der Innenleitung und der Güte der Feinsicherungspatrone ohne weiteres gegeben ist. Bei den bekannten Ausführungen ist dies mit drei Prüflamellen je Ader möglich. Wird zur Untersuchung der Prüfstecker P auf den Sicherungsstreifen aufgesetzt, so gelangt die Prüflamelle      mit der   b-Innen-   ader (bzw. auch mit dem Gehäuse der Feinsicherungspatrone F) in Verbindung, die Prüflamelle Si auf den durch das Gehäuse der Feinsicherung zu Prüfzwecken durchragenden Schaltstift Sch. 



    Die Prüflamelle bA legt sich gegen die   Feder   f1   (b-Aussenader) und drückt diese nach rechts, so dass sie vom Schaltstift abgehoben wird. Eine Untersuchung bzw. Prüfung kann nun erfolgen bezüglich der b-Innenader über   die Prüf lamelle,   
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 der Feinsicherung F über die Prüflamellen Si   undo/3  
Voraussetzung der Prüfung der Feinsicherung P ist somit die Verwendung einer FeinsicherungsKonstruktion, die einen Schaltstift besitzt, der, wie in der Fig. 1 dargestellt, auf beiden Seiten des Gehäuses der Feinsicherungspatrone herausragt. 



   Infolge der bei den rücklötbaren Feinsicherungen auftretenden Mängel, z. B. in Bezug auf das Festsitzen des Schaltstiftes bei wiederholtem Ansprechen der Sicherung u. dgl. mehr, kommen in letzterer Zeit fast nur mehr Feinsicherungspatronen mit auswechselbaren Schmelzeinsätzen wie sie z. B. in der österr. Patentschrift Nr. 129205 ausführlich beschrieben sind, zur Verwendung. 



   Gegenstand der vorstehenden Erfindung ist die konstruktive Durchbildung von Sicherungsstreifen, bei welchen sowohl Feinsicherungen nach dem Rücklötprinzip als auch solche mit auswechselbaren Schmelzeinsätzen (z. B. nach der österr. Patentschrift 129205) verwendet werden können, ohne dass Änderungen der Ausmasse der bisherigen Sicherungsstreifentypen oder Einschränkungen der Untersuchungs-bzw. Prüfmöglichkeiten für die angeschlossenen Leitungen und die verwendeten Feinsicherungen erforderlich sind. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss durch eine in jeder Sicherungseinheit zwischen der Aussenleitung und der Feinsicherung eingebaute 

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Trennstelle, die derart angeordnet und durch- gebildet ist, dass eine Prüfung der Aussenleitung und der Feinsicherung unabhängig von der Form der Zugänglichkeit der letzteren erfolgen kann. 



     Erfindungsgemäss   werden diese Trennstellen aus
Lamellen gebildet, die kontaktfederartig aus- geführt und so angeordnet sind, dass die eine
Lamelle mit der Aussenleitung, die andere mit der
Feinsicherung elektrisch verbunden ist und während des Prüfvorganges auch verbunden bleibt. 



   Erfindungsgemäss kann zur konstruktiven Ver- einfachung die zur Sicherung führende Kontaktlamelle t2 der Trennstelle gleichzeitig auch als Kontaktfeder für die Sicherung ausgebildet werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung zeigt die Fig. 2 in grundsätzlicher Darstellung. 



  Ein Sicherungselement besteht aus dem Kohlenpaar K, der Feinsicherung F in der Ausführung mit Schmelzeinsatz sp und der Trennstelle T, gebildet aus den beiden kontaktfederartig ausgeführten Lamellen   tD   t2. Der Prüfstecker P in Fig. 2 ist so ausgebildet, dass beim Aufsetzen die Trennstelle T durch Abdrücken der Lamelle   t1   nach links geöffnet wird, während die Lamelle t2 in ihrer Lage und somit auch in elektrischer Verbindung mit dem Schaltstift Sch der Sicherung bleibt. Es besteht wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, kein Hindernis,   über die 3-Prüfsteckerlamellen      & ,     bila   und Si die eingangs beschriebenen Untersuchungen vorzunehmen.

   Insbesondere kann auch die Feinsicherung geprüft bzw. gemessen werden, obwohl der Schaltstift   Sch   nicht durch das Sicherungsgehäuse hindurchragt und daher auch nicht (wie in Fig. 1) abgetastet werden kann. Ein Vergleich der bisher bekannten
Ausführungsform nach der Fig. 1 mit jener nach dem Erfindungsgedanken der Fig. 2 lässt ohne jede weitere Beschreibung den technischen
Fortschritt klar erkennen. 



   Erwähnt sei noch, dass gegebenenfalls'die
Trennstelle T durch eine Edelmetallauflage oder durch Kontaktpunkte auch den höchsten
Anforderungen entsprechend (z. B. für Drahtfunk) ausgebildet werden kann. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Sicherungseinheit zwischen dem Aussenleitungsanschluss und der Sicherung (F) selbst eine Trennstelle (T) angeordnet ist, an welcher eine Prüfung oder Messung sowohl in der Richtung zur Aussenleitung als auch in der Richtung über die Sicherung unabhängig von der Form oder Zugänglichkeit der Sicherung selbst erfolgen kann.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass jede Trennstelle, aus kontaktfederartigen Lamellen besteht, wovon die eine (tl) mit der Aussenleitung, die andere (t2) mit der Sicherung elektrisch verbunden ist und auch während eines Prüf-oder Messvorganges verbunden bleibt.
    3. Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Sicherung führende Kontaktlamelle der Trennstelle gleichzeitig auch als Kontaktfeder für die Sicherung dient.
AT162195D 1947-06-30 1947-06-30 Sicherungseinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen. AT162195B (de)

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AT162195B true AT162195B (de) 1949-01-25

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