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Bieres gekennzeichnet ist.
In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist dieser Keller in einem vertikalen Längsschnitte gezeigt, während Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach A B und Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach C D der Fig. 1 zeigt.
Die Kellerkonstruktion selbst ist dadurch gekennzeichnet, dass der eigentliche Kellerraum a sich über sein Deckenniveau nach oben in einen geschlossenen Raum b fortsetzt und im Deckenniveau durch einen, durch seine ganze Länge sich erstreckenden, schmalen Streifen c, der direkt mit der seitlichen Ausgangstüre p des Oberraumes kommuniziert, (bitweise abgedeckt ist. Im obersten Teile des die Fortsetzung des Kellerraumes noch oben bildenden Raumes b sind Traversen d angeordnet, von welchen ein das Kühleis aufnehmender Behälter f, sowie auch eine Anzahl von in Wer Breitenrichtung des Kellers verschiebbaren Laufkatzen 9 getragen werden.
Die Einlagerung der Fässer erfolgt in der Weise. dass eine ganze, auf ihrem hanter m
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samt ihrem Kanter aufgestellt wird u. s. f. lliebei empfiehlt es sich, den ganzen Weller in einige der Kanterlänge entsprechende Abteilungen zu teilen, wie dies in dem dargestellten l 'ipiele gezeigt ist, in welchem die einzelnen Kanter die halbe Länge des Kellers be- -ritzen.- selbstredend kann jedoch der Keller beliebige Länge erhalten und beispielsweise vier oder auch mehr Kanterreihen aufnehmen. Die Fassreihen werden hiebei zur n-chtpn und zur linken Seite des festen Deckenstreifens c aufgereiht, so dass sie bequem versenkt und bei Konsum wieder nach aufwärts gezogen werden können.
Beim Ausschanke werden die einzelnen, auf dem Kanter aufruhenden Fassreihen nach
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@ Fig. l und 3 gezeigt ist. Um während des Ausschankes den eigentlich gekühlten heller- @aum von jenem abzutrennen, in welchem der Schankbursche arbeitet, wird dieser Manipulationsraum durch provisorisch aufgestellte, leicht verschiebbare und einen Gang bildende Wande von dem übrigen Raume getrennt, so dass der mit dem Ausschank Beschäftigte ausserhalb der Kaltluft des Kellers manipuliert, andererseits aber auch der Keller von der,
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Die aus den verschiebbaren Wänden hergestellten Gänge sind so angeordnet, dass dieselben auch die jeweilig zum Ausschanke gelangenden Fässer ausserhalb des Gangraumes la, ;
srn und lediglich die Schankhähne q durch die Gangwand in den Gang hineinragen.
Diese verschiebbaren Gänge werden, wie im vorliegenden Falle in der Weise hergestellt. dass dieselben die Hälfte der ganzen Länge des Kellers einnehmen : jeder derselben besteht
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Ausfuhrungsbeispiele zwei die halbe image des Kellers einnehmende angeordnet, welche, wenn im rückwärtigen Teile des Kellers zo manipulieren ist, aneinander geschlossen werden und hiedurch einen fortlaufenden Gang bilden. Besteht die Kelleranlage aus drei oder mehr je einer Kanterlänge entsprechenden Längsabteilungen, so wird die Anzahl der Gang- garnituren eine analoge Vermehrung erfahren.
Wird eine Fassreihe ausgeschenkt, welche dem vorderen Teile des Kellers angehört, so wird der vordere Gangteil gegen den rückwärtigen durch eine gleichfalls verschiebbare
Wand t abgeschlossen.
Beim Auf-und Niederziehen der Fassreihen werden die Gangteile, um während dieser
Arbeit nicht zu stören, durch die Ausgangstüre nach aussen gebracht oder seitlich in dem
Oberraum deponiert.
Der Gang kann je nach Bedarf entweder in der Mitte aufgestellt oder nach rechts oder links verschoben werden, je nachdem eine, gegen die Mitte oder gegen die Wände gelegene Fassreihe zum Ausschank gelangt ; hiezu wird eine ganze, auf einem Kanter ruhende Fassreihe in die Höhe des Manipulationsraumes gezogen, so dass die an den Fässern seitlich angeordneten Spundlöcher in die Höhe der an den Abschlusswanden angeordneten ausnehmungen zu liegen kommen und die Fasshähne q durch letztere hindurch in den Gang reichen.
Dio Gangwände worden aus isolierendem Materiale, vorzüglich aus Korkstein u. dgl. hergestellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Keller zum Lagern und Ausschank von Bier, dadurch gekennzeichnet, dass der eigentliche Kellerraum sich über sein Deckenniveau nach oben in einen geschlossenen Raum fortsetzt und im Deokenniveau durch einen, durch seine ganze Länge sich erstreckenden, schmalen Streifen, der direkt mit der seitlichen Ausgangstüre des Oberraumes kommuniziert, teilweise abgedeckt ist.