AT160449B - Dieselöl. - Google Patents

Dieselöl.

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AT160449B
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Gewerkschaft Mathias Stinnes
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dieselöl. 



   Es wurde gefunden, dass die motorischen Eigenschaften von Gasölen verschiedenster Herkunft durch Zumischung von wasserstoffarmen Ölen aus Druckhydrierungsprodukten von Kohleextrakten oder Druckhydrierungsprodukten von Pech mit einem Wasserstoffgehalt unter   12%,   insbesondere von 7 bis   9%, überraschend   verbessert werden können. Durch die erfindungsgemässe Zugabe der genannten Öle zu Gasölen der heute üblichen Qualität gelingt eine zusätzliche Leistungssteigerung im Motor bei gleichzeitiger Verringerung des spezifischen Brennstoffverbrauchs. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, Steinkohlenteer oder Steinkohlenteerölfraktionen für Heizund Treibzwecke nutzbar zu machen, indem man diese Produkte mit Gasölen gemischt und dieses Gemisch als Brennstoff für Motoren und Feuerungen verwendet hat. Eine Verbesserung der   motorischen   Eigenschaften bzw. eine zusätzliche Leistungssteigerung im Motor bei gleichzeitiger Verringerung des spezifischen Brennstoffverbrauchs wurde dabei jedoch nicht erreicht. Man hat auch schon feste bitumenähnliche Hydrierungsprodukte, sogenannte Primärprodukte, die durch Behandeln von kohlenstoffhaltigen Materialien mit unzureichenden Wasserstoffmengen in Gegenwart von Verteilungsmitteln gewonnen werden, in Teerölen oder solchen Kohlenwasserstoffölen aufgelöst, die durch schonende Hydrierung der bitumenähnlichen Hydrierungsprodukte selbst hergestellt wurden.

   Gasöle wurden 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung dagegen bezieht sich nicht allgemein auf ein Gemisch aus Teeröl und Gasöl, sondern sie gibt die neue bestimmte Lehre, die wasserstoffarmen Öle aus Druekhydrierungsprodukten aus Kohleextrakten oder Druckhydrierungsprodukte von Pech mit Wasserstoffgehalten von unter 12%, insbesondere von 7 bis   9% als Zusatzöle   zu   Gasöle   zu verwenden. Die besondere Wirkung der Erfindung mag dadurch bedingt sein, dass die wasserstoffarmen, aus Extrakten und Pechen gewonnenen hydrierten Öle je nach den Herstellungsbedingungen im Gegensatz zu den   üblichen   Teerölen zirka   45-60% ungesättigte   Kohlenwasserstoffe neben 20-30% Aromaten enthalten. 



   Die genannten Zusatzöle können den   üblichen   Gasölen in wechselnden Mengenverhältnissen, insbesondere bis zu   20%   und mehr, zugemischt werden. Eine Mischung im Verhältnis 50 : 50 erwies sich als besonders wirkungsvoll. 
 EMI1.2 
 synthetischer Herkunft gewisse und von Fall zu Fall zu bestimmende Mengen von aus Druckhydrierungsprodukten gewonnenen Ölen, deren Wasserstoffgehalte im allgemeinen unter insbesondere zwischen 7 und 9% liegen, und welche überwiegend aromatischer und/oder   olefiniseher,   gegebenenfalls auch naphtenischer Natur sind, zugemischt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     B eispiel l   : Durch Zugabe von 20 bis 50% eines durch Hydrierung von Kohleextrakt gewonnenen von 200 bis 3600 C siedenden Öles, welches einen Wasserstoffgehalt von   8'4% aufwies   und zu etwa 95% aus Aromaten und Olefinen bestand, zu einem normalen Gasöl mineralischer Herkunft wurde ein neues Dieselöl hergestellt. Beim Betreiben einer   Einzylinderversuchsdieselmaschine   mit diesem Gemisch gelang es, eine Leistungssteigerung von   10%   zu erzielen und den spezifischen Verbrauch um   20%   zu verringern. 
 EMI2.1 
 raum   5#0 l),   der 52.   000/am   mit Gasöl zurückgelegt hatte, wurde mit einem Gemisch aus   80%   DeropGasöl und   20%   eines durch Druckhydrierung von Pech gewonnenen Öles betrieben.

   Die verwendeten Brennstoffe sind durch folgende Daten gekennzeichnet : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Bezeichnung <SEP> spez. <SEP> Gew. <SEP> 150 <SEP> C <SEP> Viskosität <SEP> H2-Gehalt <SEP> Hu
<tb> g/cm2 <SEP>  E <SEP> b. <SEP> 20  <SEP> C <SEP> % <SEP> kcaljkg
<tb> Derop-Gasöl
<tb> (220-360  <SEP> C) <SEP> 0-8515 <SEP> 1-4 <SEP> 13-0 <SEP> 10.200
<tb> Öl <SEP> aus <SEP> Druckhydrierung <SEP> von <SEP> Pech
<tb> (220-300  <SEP> C) <SEP> 1#008 <SEP> 1#4 <SEP> 8#2 <SEP> 9.600
<tb> 
 
In rund 6000 km Fahrzeit mit dem Fischöl ergab sich ein Verbrauch von   21#6 kg   =   24#4 l =   216.000 W. E./100 km. 



   Gegenüber dem Gasölverbrauch vor Beginn der Versuche von   25'4 kg   = 29-9   i :   = 260.000 W.   E. j100 km   bedeutet das eine Ersparnis von   15#0%   bezogen auf Kilogramm,
18-4% bezogen auf Liter,
16-9% bezogen auf W. E.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Dieselöl aus einem Gemisch von Gasölen mit wasserstoffarmen Ölen, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserstoffarmen Öle aus Druckhydrierungsprodukten von Kohlenextrakten oder Druckhydrierungsprodukten von Pech mit einem Wasserstoffgehalt unter 12%, insbesondere von 7 bis 9%, bestehen.
AT160449D Dieselöl. AT160449B (de)

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