AT16037B - Schalldose für Phonographen u. dgl. - Google Patents

Schalldose für Phonographen u. dgl.

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AT16037B
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phonographs
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Karl Schmidt
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Karl Schmidt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr 16037.   KARL SCHMIDT IN BERLIN. 



   Schalldose für Phonographen u. dgl. 
 EMI1.1 
   nnnatürlich   klingende   Misstöne. Dieses macht sich namentlich bei   der Wiedergabe von sehr laut gespielten Musikstücken und von in hoher Tonlage vorgetragenen Gesangstücken bemerkbar. Der Grund dieser Nebengeräusche ist darin zu suchen, dass durch die lauten 
 EMI1.2 
 und somit die bei der Überlastung einer Schallplatte entstehenden Misstöne vermieden werden. Die Verschiedenheit der Schallplatten bewirkt, dass verschiedene Schallwellen zur Wiedergabe geeignete Platten finden. 



   Auf der Zeichnung ist durch Fig. 1 eine derartige Schalldose mit drei Schallplatten in der Unteransicht und durch Fig. 2 in einer Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt einen   Schnitt nach Linie A, B   der Fig. 1. In Fig. 4 und 5 ist durch   Unter-und Oberansieht   eine weitere Ausführungsform dargestellt, u. zw. eine Schalldose, bei welcher nur zwei Schallplatten Verwendung finden. 



   Wie aus Fig. 1-3 ersichtlich ist, ist das Gehäuse a zu einer der Anzahl der Schallplatten entsprechenden Zahl von Einzelgehäusen ausgebildet, deren jedes in seinem Innern einen Gummiring b trägt, auf welchem eine Schallplatte c ruht. Auf diese Schalplatte. 
 EMI1.3 
 ist. Die Schallplatten c sind in der in Fig. 1 gezeigten Art untereinander durch ein Strahlkrenz (Spinne) g verbunden, welches den Wiedergabestift bezw. den Aufnchmestift h trägt. Sind nur zwei Schallplatten in   Benutzung,   wie dieses Fig. 4 und 5 zeigen, so wird 
 EMI1.4 
 nutzt, welche ebenfalls in ihrer Mitte den Wiedergabe- bezw. Aufnahmestift h trägt. Ober-   hatb     jeder Platte c befindet sich in dem Gehäuse a   eine   Öffnung k, von welcher ein   Kanal l abzweigt.

   Diese Kanäle von den einzelnen Schallplatten voreinigen sich zu einem   gemeinsamen   Sammelraum m, von welchem die Schallwellen durch ein gemeinsames Leitungsrohr n dem Schalltrichter zugeführt worden. Die einzelnen Schallplatten c sind nicht ans   gleichem   Material   hergesteOt, sondern es finden   Platten aus Glas, Metall, Glimmer u. dgl. gleichzeitig Verwendung. Die Stärke und eventuell auch die Grösse der gleichzeitig verwendeten Platten ist auch verschieden.

   Der Vorgang, welcher sich bei 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 nebeneinander liegendon Schallplatten miteinander in Verbindung   setzenden Teile   auf die
Schallplatten c ubertragen werden, versetzen infolge dieser   Vertoilung auch jede einzelne  
Schallplatte nur in einem der Anzahl der Platten entsprechend schwächeren Grade in
Vibration.

   Das Gesamtresultat der nach einer Richtung hin stattfindenden Vibrationen der
Schallplatten und der dementsprechend fortgeleiteten Schallwellen summiert sich dann ver- mittels der über den Schallplatten mündenden, nach dem Schalltrichter führenden Leitung kanäle l und des Vereinigungsraumes m in dem Schalltrichter und gelangt, da durch die Übertragung der Schallwellen auf mehrere Schallplatten übermässige Vibrationen der . letzteren vermieden werden, harmonisch und natürlich nach Klang und Tonlage zu Gehör. 



   Bei einer Aufzeichnung von Lauten findet der eben geschilderte Vorgang, nachdem der
Wiedergabestift durch einen Aufnahmestift ersetzt worden ist, in umgekehrter Weise statt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 Schalldose für Phonographen u. dgl., bei welcher in einem gemeinsamen Gehäuse zwei oder mehrere, durch eine Brücke (i) bezw. eine Spinne (g) untereinander verbundene, gleichzeitig nach derselben Richtung schwingende Schallplatten nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schallplatten nach Stärke, Grösse oder Material verschieden gewählt sind.
AT16037D 1902-02-15 1902-08-21 Schalldose für Phonographen u. dgl. AT16037B (de)

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