AT160266B - Zählwerk, insbesondere für die Registrierung schnellverlaufender Vorgänge. - Google Patents

Zählwerk, insbesondere für die Registrierung schnellverlaufender Vorgänge.

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   Es sind Zählwerke mit   kontinuierlich angetriebenem,. Einerzählglied" bekannt,   bei denen dies s Einerzählglied eine Zahlenreihe oder eine bezifferte Teilung aufweist. In allen Fällen, wo schnell aufeinanderfolgende Vorgänge, z. B. Aufnahmen eines Kinotheodoliten, gezählt werden sollen und deshalb eine beispielsweise photographisehe Registrierung der Zählung vorgesehen ist, sind   derartige Zählwerke   unbrauchbar, da es nicht möglieh ist, die Zahlen eines sich schnell drehenden   Einerziihlgliedes   photographisch oder durch Abdruck festzuhalten. 



   Erfindungsgemäss werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, dass das kontinuierlich umlaufende Einerzählglied statt mit Zahlen mit Markierungen oder Ausschnitten auf gegeneinander versetzten Umlaufbahnen versehen wird derart, dass die einzelnen Markierungen oder Ausschnitte sich über einen Winkelweg erstrecken, der einer Zählereinheit entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, eine unverwisehte Registrierung auch eines   sehnellallfenden   Einerzählgliedes zu erhalten. Zweckmässigerweise ist hiebei das   Einerzählglied   im Falle einer photographischen Registrierung als eine mit   stufenförmig   erweiterten zusammenhängenden Ausschnitten versehene Scheibe ausgebildet, die hinter 
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 und zusammen mit den Angaben der Zehner-, Hunderterglieder usw. des Zählwerkes photographisch registriert werden.

   Für den Fall einer Druckregistrierung bestehen die Markierungen des beispielsweise als Rolle ausgebildeten, kontinuierlich angetriebenen   Einerzählgliedes zweckmässig   aus abdruckfähigen Rippen unterschiedlicher Länge. 



   Diese beiden   Ausführungsbeispiele   der Erfindung sind im folgenden unter Bezugnahme auf die schematischen Fig. 1--9 der Zeichnung näher beschrieben. In diesen Figuren ist alles für den Erfindungsgedanken Unwichtige fortgelassen worden. 



   In den Fig. 1-4 ist ein Zählwerk mit   photographischer Registrierung   der Zählwerksangaben dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Aufsieht, Fig. 2 und 3 zwei Seitenansichten und Fig. 4 ein Registrierbeispiel. Das als Scheibe 1 ausgebildete, kontinuierlich umlaufende Einerzählglied des Zählwerkes ist mit   stufenförmig     ; erweiterten Ausschnitten 4--12   auf gegeneinander versetzten Umlaufbahnen derart versehen, dass die einzelnen Ausschnitte sich über einen Winkelweg erstrecken, der einer Zähleinheit entspricht.

   Hiebei sind die einzelnen Ausschnitte in zwei in radialer Richtung zueinander versetzte Gruppen   2,)'aufgeteilt   und wirken mit einer vor der Scheibe radial angeordneten, mit neun Löchern versehenen durchleuchteten Loehblende   M   in der Weise zusammen, dass bei einer Umdrehung der   Scheibe 1 die Aussehnittsgruppe   2 die oberen fünf beleuchteten Löcher   14,   die Ausschnittsgruppe 3 die unteren vier beleuchteten Löcher   1.   nacheinander freigibt. Senkrecht zu der Umlaufachse 16 der Scheibe 1 liegen die untereinander parallelen Umlaufachsen 17, 17', 17" von drei Ziffernscheiben 18,   18',   18" mit durchscheinenden Ziffern.

   Da sich die   Ziffernscheiben   teilweise überdecken, kommen die zu registrierenden Tausender-,   Hunderter-und Zehnerziffern   des   Zählwerkes   dicht beieinander zu liegen, so dass man für die noch zu beschreibende photographische Registrierung nur wenig Raum auf dem Schichtträger   gebraucht. Abgesehen davon   ergibt sich hiedurch auch eine gedrungene Bauart des ganzen Zählwerkes. Die Wellen   17.   17', 17"sind in   bekannter, nicht näher zu beschreibender   

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 Weise durch Schaltgetriebe 79 miteinander und mit der Welle 16 gekuppelt, derart, dass bei jedem Umlauf einer Welle die folgende um ein Zehntel   Umdrehung weitergeschaltet   wird.

   Die Ziffernscheibe 18 gibt dementsprechend die Zehner, die Scheibe 18'die Hunderter und die Scheibe 18"die Tausender an. Während die ablesbare Ziffer bei der mittleren Ziffernscheibe 18' in der Mitte stcht, sind die Ziffern der beiden äusseren Scheiben   18, 18"gegen   die Zählwerksmitte zu versetzt. Damit die Ziffern trotzdem in einer Höhe mit der mittleren Ziffer liegen, sind die äusseren   Scheiben 18, 18"   
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 und Zehnerziffern so nahe wie   möglich     zusammengerückt,   was sich wiederum im Hinblick auf das benötigte   Aufnahmematerial   und die gedrungene Bauart in der bereits oben geschilderten Weise vorteilhaft auswirkt.

   Alle übrigen ausser den abzubildenden Ziffern der Ziffernscheiben (vgl. die in   Fig. : !   dargestellten) sind durch nicht weiter dargestellte Blenden abgedeckt. Die Lochblende   7. 3   und die drei Ziffernscheiben 18, 18', 18" werden durch eine Lichtquelle 20 durchleuchtet. Ein paralleles Licht 
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 linsenprisma 22 auf die Lochblende   zu   fällt, während ein weiterer Teil durch eine   Sammeloptik   23, welche die parallelen Lichtstrahlen auf die ablesbaren Ziffern der Ziffernscheiben 18, 18', 18"wirft, durch diese Scheiben gelenkt werden kann. Durch eine Optik 26   wird'über Prismen M, 2. 5 von der   
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 Aufnahmematerial befindet, ein Bild entworfen, das gesondert in Fig. 4 dargestellt ist.

   Bei einem Umlauf der Einerseheibe 1 im entgegengesetzten Sinn des Uhrzeigers (Fig. 2) erscheint bei dem ersten Zehntel der Umdrehung, beginnend mit dem Ausschnitt   8,   ein Punkt ganz rechts (Fig. 4), beim zweiten Zehntel kommt der zweite, beim dritten der dritte Punkt usw. hinzu. Nach fünf Zehntel einer Umdrehung ist die Ausschnittsgruppe 2 an der Blende   1. 3   vorbei, die fünf Punkte 14 der Blende bleiben in der Folge dunkel. Beim sechsten Zehntel wird durch den Ausschnitt 4 der erste Punkt der Reihe   16, d.   h. der sechste Punkt von oben, dann der siebente usw. bis zum neunten freigegeben. Bei der zehnten Zehnteldrehung sind alle Einerpunkte der Blende dunkel, dafür erfolgt über das Schaltgetriebe die Weiterschaltung der Zehnerseheibe 18 um eine Ziffer. 



   Bei der gezeichneten Stellung des Zählwerkes ist die   Einerseheibe   in solcher Lage, dass durch den Ausschnitt 6 die ersten drei Punkte der   Lorhgmppe     16   freigegeben sind. Es erscheinen daher in der Bildebene BB jenseits einer Mittenmarkierung 27 drei helle Punkte als Abbildung 28 der Lochgruppe   16.   während die fünf Punkte der Lochgruppe 14 und der letzte Punkt der Gruppe   73 nicht   abgebildet sind.

   Die drei Punkte links der Mittenmarkierung entsprechen acht Einerstellen, die am dargestellten   Zählwerk ablesbare   Zahl heisst demnach   1238.   Durch die Aufteilung der einzelnen Ausschnitte 4-12 der Scheibe in zwei Gruppen 2,. 3 wird also erreicht, dass   immer   nur entweder die Punkte bis fünf oder die Punkte über fünf   Zähleinheiten   angezeigt werden, wodurch das Ablesen der Werte vereinfacht wird, indem man bei höheren Werten (über fünf) nicht mehr die entsprechende Anzahl   Punkte sämtlich   abzuzählen braucht. 



   In den Fig. 5-9 ist ein gemäss der Erfindung ausgebildetes Zählwerk für   Druekregistrierung   
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 des Zählwerkes und die Fig. 8 und 9 zwei Registrierbeispiele zeigen. Das Zählwerk üblicher Bauart besitzt als Einerzählglied eine kontinuierlich undaufende Rolle   31, die   auf ihrem Mantel abdruckfähige Rippen 29, 30 unterschiedlicher Länge trägt. Diese Rippen sind analog der Aussehnittsanordnung beim ersten   Ausführungsbeispiel   wieder in zwei in Achsrichtung der Rolle zueinander versetzte Gruppen 29,   3 auf   der Rolle vorgesehen, von denen die die Zähleinheiten ,,1-5" umfassende Gruppe 29 rechts, die die Zähleinheiten ,,6-9" umfassende Gruppe links einer abdruckenden   Mittenmarkierung. 32   an der Abdruckstelle zur Wirkung kommt.

   In der in Fig. ó gezeichneten Stellung der ,,Einerrolle" 31 befindet sich letztere in der "Nullstellung". Bei einer Registrierung in dieser Stellung, die in Fig.   7   noch einmal in vergrössertem Massstab wiedergegeben ist, erscheint auf dem längs des   Fensters : ; : S   erfolgenden Abdruck ausser den ,,Ziffernrollen 34, 34', 34"" auf der ,,Einerseite" nur die Mittenmarkierung 32. Bei einer Zehnteldrehung der Einerrolle   31   in Richtung des   Pfeiles. 33 (Fig. 7)   ergibt sich bei einer Registrierung der in Fig. 8 dargestellte Abdruck. Rechts der   Mittenmarkienung.     32   erscheint die Rippe. 36 der Gruppe 29.

   Bei einer Drehung der   Rolle 31 um im   ganzen neun Zehntel einer Umdrehung ergibt sich bei einer Registrierung der in Fig. 9 dargestellte Abdruck, bei dem links der Mittenmarkierung vier Striche der Rippengruppe 30 erscheinen. 



   Für gewöhnlich wird der Umlauf der Einerscheibe in Abhängigkeit   von zu zählenden Vorgängen,   
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 körpers zeitabhängig gemacht wird, derart, dass ein Umlauf der Einerscheibe dem dekadischen Vielfachen eines bestimmten Zeitabschnittes entspricht. Wird die Anordnung z. B. so getroffen, dass die Einerscheibe je Sekunde zehn Umdrehungen macht, so dass auf eine   Umdrehung 10 y Sekunde   kommen, so zählt das Zählwerk, wieviel hundertstel Sekunden seit   Laufbeginn   des Zählwerkes vergangen sind. Man kann also ein solches Zählwerk z. B. zur Zeitaufnahme a  Start und Ziel benutzen bzw. die Geschwindigkeit irgendwelcher Vorgänge oder den Zeitabstand zwischen einzelnen Vorgängen messen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zählwerk, insbesondere für die Registrierung schnellverlaufender Vorgänge, bei dem das Zählglied für die ,,Einer" kontinuierlich umläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Einerzählglied (1 bzw.. M) mit Markierungen (29, 30) oder Ausschnitten (4-12) auf gegeneinander versetzten Umlaufbahnen versehen ist, derart, dass die einzelnen Markierungen oder Ausschnitte sich über einen Winkelweg erstrecken, der einer Zähleinheit entspricht. EMI3.1 stelle zur Wirkung kommt.
    4. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen aus abdruekfähigen Rippen (29, 30) unterschiedlicher Länge bestehen.
    .). Zählwerk nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einerzählglied als eine Rolle (31) ausgebildet ist und auf dieser die Rippen in zwei in Achsrichtung der Rolle zueinander versetzten Gruppen (29, 30) angeordnet sind, von denen die die Zähleinheiten"l-5"um- EMI3.2 EMI3.3
AT160266D Zählwerk, insbesondere für die Registrierung schnellverlaufender Vorgänge. AT160266B (de)

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