<Desc/Clms Page number 1>
Wertmarkensatz und Vorrichtung zum Abtasten verschiedener Wertmarken eines solchen Wertmarkensatzes
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
1Die in Fig. 1 dargestellte Wertmarken die die Form einer kreisförmigen Platte hat, ist mit vier Durchtrittslöchern-2 bis 5-versehen. Die Markierung --2-- ist im Mittelpunkt der Platte - angeordnet, während die Markierungen-3 bis 5-aus Schlitzen bestehen, die in verschiedenen Abständen vom Mittelpunkt der Platte--l-liegen. Vom Mittelpunkt der Platte --l-- können die Abstände wie folgt sein : 7 mm für den Schlitz--3--, 14 mm für den Schlitz --4-- und 21 mm für den Schlitz--5--. Andere Abstände können auch in Frage kommen, und selbstverständlich braucht auch nicht der Unterschied zwischen den Abständen gleich gross zu sein.
Die Längsausdehnung der Markierungen-3 bis 5-im kreisbogenförmigen Verlauf ist von der Dichte der Tastglieder der Abtastvorrichtung abhängig. Je dichter die Tastglieder angeordnet sind, umso geringere Längsausdehnung brauchen die Markierungen--3 bis 5--zu haben. Gemäss Fig. 1 sind die Schlitze--3 bis 5--bogenförmig und die Krümmungsmittelpunkte der Schlitze sind im Mittelpunkt der Platte-l-gelegen. Jeder solcher Schlitz-3 bis 5-hat eine Längsausdehnung von etwa einem Viertel-Kreis, so dass jeweils ein Tastglied mit dem Schlitz zusammenwirken kann, falls mindestens vier gleichmässig verteilte Tastglieder jeder Abstandszone der Wertmarke zugeordnet sind.
Die Wertmarke gemäss Fig. 2 ist grundsätzlich der Wertmarke gemäss Fig. 1 gleich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass jeder Schlitz--3 bis 5--in vier Teile unterteilt worden ist, die miteinander eine Einheit bilden und deren summierte effektive Längsausdehnung etwa einem Viertel-Kreis entspricht. Die Wertmarke gemäss Fig. 2 vermittelt beim Abtasten also denselben Wert wie die Wertmarke gemäss Fig. 1. Mit Rücksicht darauf wird die Wertigkeit der Wertmarke in der Serie nicht von der Anzahl Schlitze und der Lage der Schlitze innerhalb der einzelnen Abstandszone bestimmt, sondern von der Anzahl verschiedener Abstände der Schlitze zum Mittelpunkt der Wertmarke und von der Grösse dieser Abstände.
Es leuchtet im Hinblick auf Obiges ein, dass sich die Schlitze-3 bis 5-in bezug zueinander entlang ihrer kreisbogenförmigen Abstandszone beliebig anordnen lassen, ohne dass dies den Abtastvorgang beeinflusst. Zu solchen Änderungen der Anordnung der Schlitze innerhalb der Abstandszonen, also zu einer Änderung der Form der Markierungs-Einheiten kann man also greifen, um Fälschungen zu vermeiden.
Die in Fig. 3 dargestellte Abtastvorrichtung weist den Wertmarkeneinwurf--6--auf, der über
EMI2.1
eines Schiebers geschlossen und geöffnet werden kann. Mit--12--ist ein Mikroschalter bezeichnet, der dann eine Beleuchtung einschaltet, wenn die Tastglieder--9--aus Photozellen od. dgl. bestehen.
Die Beleuchtung soll demnach auf die Tastglieder --9-- einwirken.
Die Tastglieder--9--sind an konzentrischen Kreisen angeordnet, deren Halbmesser den Abständen der Markierungen--2 bis 5--vom Mittelpunkt der Wertmarke--l--gleich sind. Die den einzelnen Abstandszonen der Wertmarken, also den Markierungs-Einheiten zugeordneten Tastglieder--9--sind dabei auf den Kreisen so dicht angeordnet, dass unabhängig von der Stellung der Wertmarke stets sämtliche Markierungen--2 bis 5--gleichzeitig abtastbar sind, gleichgültig welche Winkellage die Wertmarke--l--in der Empfangsstelle --8-- der Abtastvorrichtung einnimmt. Erstrecken sich die Tastglieder--9--über einen ganzen Kreis, können die Markierungen eine sehr geringe Längsausdehnung haben.
Sind dagegen die Markierungen kreisförmig, genügt es, ein
EMI2.2
durchscheinenden Teilen einer im übrigen nicht durchscheinenden Scheibe, beispielsweise aus Kunststoff, bestehen.
Gemäss einer erfindungsgemässen Ausführungsform, derzufolge eine aus Metall oder anderem
EMI2.3
gross ist wie die innerhalb der Abstandszone gemessene effektive Längsausdehnung der entsprechenden Markierungs-Einheit der Wertmarke-l-entlang ihres Kreisbogens. Im Normalfall ist die Anzahl der Tastglieder--9--in jedem Kreis gleich gross, selbstverständlich kann diese Anzahl jedoch geändert werden, wobei sich natürlich die effektive Längsausdehnung der Markierungs-Einheit ändert.
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
Linien vorgesehen, was voraussetzt, dass die in den einzelnen Abstandszonen entlang ihrer Kreisbögen gemessene Ausdehnung der Markierungen--3 bis 5-- mindestens einem Viertelkreis entspricht.
In Fig. 4 sind die aus Photozellen od. dgl. bestehenden Tastglieder, die längs der beiden untereinander rechtwinkeligen Linien angeordnet sind, mit-Cl bis C13--bezeichnet. Sämtliche Tastglieder auf jedem Kreis bilden eine Einheit. Aus Fig. 5 geht hervor, dass die im Mittelpunkt gelegene Photozelle--Cl--an ein Relais in einer Relaisgruppe --13-- geschaltet ist. Die Photozellen - -C2, C5, C8 und Cll-im inneren Kreis sind an ein anderes Relais in der Relaisgruppe-13-- geschaltet.
In derselben Weise sind die Photozellen-C3, C6, C9 und C12 sowie C4, C7, C10 und
EMI3.1
Ausgangssignale abgeben. über die Photozellen-Cl bis C13-- hinaus hat die Abtastvorrichtung eine Photozelle - -C14--, welche derart untergebracht ist, dass sie unmöglich beleuchtet sein kann, wenn sich eine Wertmarke in der Empfangsstelle --8-- befindet. Diese Photozelle --C14-- ist an ein Relais - angeschlossen, das den Strom zur Relaisgruppe --13-- schliesst, wenn eine Wertmarke --1--diePhotozelle--C14--abdeckt.
Wenn sämtliche Photozellen-Cl bis C14-- beleuchtet sind, z. B. unmittelbar nachdem der Mikroschalter --12-- im Wertmarkeneinwurf --6-- durch eine eingeworfene Wertmarke--l--
EMI3.2
Zeitpunkt, an dem die Wertmarke in die Abtastvorrichtung geworfen wird, durch einen Vergleich von --Tl-- mit dem Zeitpunkt--T--für das Einwerfen bestimmt werden, d. h. Ta =T -Ti.
Die Zeitspanne-Ta-kann z. B. mit Hilfe eines umlaufenden Zählers bestimmt werden, der dem Zeitablauf entsprechend von einer Uhr verstellt wird. Nach Einlangen eines Signals bestimmt dieser
EMI3.3
das Signal --6-- gegeben, weshalb das Ansgangssignal --T3-- 1h anzeigt.
In der andern durch gestrichelte Linien angedeuteten Stellung des Zählers, welche 13 Uhr entspricht, ergeben diese Wertmarken begreiflicherweise die Zeitspannen --T3-- gleich 4 bzw. 2 h. Diese Signale können einem Zählwerk zugeleitet werden, das z. B. zeigt, wieviel der Wertmarkenbesitzer für die entsprechende Zeitspanne zu zahlen hat.
Der Ablauf einer richtig funktionierenden Abtastung ist wie folgt :
Eine Wertmarke--l--mit einer bestimmten, ihre Ausgabezeit anzeigenden Markierung wird von dem z. B. ein Parkhaus verlassenden Benutzer, also nach Beendigung der kostenpflichtigen Park-Zeit, in der Wertmarken-Einwurf--6--der in Fig. 3 dargestellten Abtastvorrichtung eingeworfen und gelangt über die schräge Bahn --7-- rollend, sowie vermittels des Mikroschalters
EMI3.4
am Anhalteglied--10--liegenbleibt. Durch das Einlangen der Wertmarke--l--an dieser Empfangsstelle --8-- wird der Strom zum Relais--14-- (Fig. 5) dadurch unterbrochen, dass die Photozelle --C14-- abgedeckt wird und unbeleuchtet bleibt.
Wie schon oben dargelegt, sind die Markierungen--2 bis 5-der Wertmarken einerseits bzw. die Tastglieder--9--anderseits sinnvoll nach einem solchen System angeordnet, dass jedenfalls jede Markierung von einem Tastglied erfasst werden muss, gleichgültig welche Drehlage die Wertmarke in der Empfangsstelle--8--einnimmt.
Je nachdem, in wievielen Kreisen und in welchen Kreisen die Wertmarke jeweils mit Markierungen
EMI3.5
<Desc/Clms Page number 4>
abgeben. Aus einem solchen Signal, das zum Zeitpunkt --T2 -- des Einwurfes der Wertmarke erfolgt und das den Zeitpunkt--Ti--der Ausgabe dieser Marke auf Grund ihrer Beschaffenheit (Anzahl und Anordnung der Markierungen) anzeigt, kann die Zeitdauer-Ta-als Differenz dieser Zeitpunkte leicht ermittelt werden.
Der oben bereits erläuterte dem Zeitablauf entsprechend umlaufende Zähler zeigt dann an, für welche Zeit bzw. welchen Betrag der Einwerfer der Wertmarke zu bezahlen hat.
Die erfindungsgemässe Wertmarke lässt sich vorteilhaft in einer vollautomatischen Kontroll-und Zahlanlage für Parkhäuser verwenden, wobei die verschiedenen Wertmarken der Serie den verschieden grossen Wertmarken bei dieser Anlage entsprechen. Die erfindungsgemässe Wertmarke kann jedoch auch auf vielen andern Gebieten verwendet werden. So kann die Zeit beispielsweise durch eine Strecke ersetzt werden, wobei die Wertmarken und die Abtastvorrichtung eine gewisse Länge bestimmen können, um die sich der Wertmarkenbesitzer bewegt hat und für die er zu zahlen hat.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungen beschränkt, sondern ist im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche abwandelbar. So kann beispielsweise ein Satz erfindungsgemässer Wertmarken einen Teil einer Serie von Wertmarkensätzen bilden, innerhalb derer die Wertmarken verschieden grosse Durchmesser haben, so dass innerhalb der Serie weitere Serien gebildet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Satz von verschiedene Werte repräsentierenden Wertmarken, die sämtliche aus kreisförmigen
EMI4.1
markierungen in verschiedenen Abständen vom Mittelpunkt der Platten angeordnete Durchtrittslöcher vorgesehen sind, wobei die Anzahl verschiedener Abstände der Markierungen vom Mittelpunkt und die Grösse der Abstände den Wert der einzelnen Wertmarken innerhalb des Satzes bestimmen, so dass der Wert einer Wertmarke durch Abtastung der einzelnen Abstandszonen unabhängig von der Winkellage der Wertmarke feststellbar ist.
EMI4.2