DE458550C - Standlinien-Entfernungsmesser - Google Patents
Standlinien-EntfernungsmesserInfo
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Description
- Standlinien-Entfernungsmesser. Die Erfindung betrifft einen Standlinien-Entfernungsmesser, der auf der Bestimmung des parallaktischen Winkels am Ziel beruht, und der mit einer Vorrichtung zum Bestimnren der Höhe oder der Kartenentfernung eines Luftzieles ausgestattet ist. Bekanntlich bedient man- sich bei solchen Entfernungsmessern eines in den einen der beiden Abbildungsstrahlengängegeschalteten Schiebekeils oder Drehkeilpaares, deren Lagenänderungen ein Maß für die Änderungen des parailaktischen Winkels am Ziel und somit für die Entfernungsänderungen des beobachteten Zieles sind, während der Geländewinkel des Zieles jenem Winkel eiztspricht, den die Achsen der .abbildenden Strahlenbündel eines Zielpunktes mit der Wagerechten bilden. Bei der mit dem Entfernungsmesser verbundenen Vorrichtung hat man bereits von Scheiben Gebrauch gemacht, die ein Kurvensystem tragen, auch hat man sich zum Ablesen der zu bestimmenden Werte bereits optischer Ablesevorrichtungen, z. B. Lupen, bedient. Bei der neuen Vorrichtung ist gemäß der Erfindung gegenüber der das Kurv ensystemtragender., ebenen Scheibe ein entsprechend den Veränderungen des parallaktischen Winkels am Ziel und des Geländewinkels des Zieles beweglicher Zeiger angeordnet, und die zum Ablesen der von dem Zeiger auf dem Kurvensystem angezeigten Werte dienende, optische Ablesevorrichtung ist ein Mikroskop. Die Relativbewegungen werden dabei der Scheibe oder dem Zeiger durch entsprechende Kupp-Jung dieser Teile oder des einen derselben mit dein Schiebekeil oder Drehkeilpaare und dem Entfernungsmessergehäuse erteilt.
- Um bequem mit einem so ausgerüsteten Entfernungsmesser arbeiten zu können, ist es vorteilhaft, die Abmessungen der Vorrichtung möglichst klein zu halten, während mit Rücksickt auf eine hohe Ablesegenauigkeit die Scheibe reit dem Kurvensystem groß gemacht werden müßte. Diesen Widerspruch löst die Anwendung des Ablesemikroskops, welches dem Auge des Beobachters ein vergrößertes Bild der in geringer Größe ausgeführten Scheibe darbietet, auf der man das Kurvensystem in der erwünschten Genauigkeit (z. B. auf photographischem Wege) -anbrachte. Ist der Zeiger beweglich, dann muß auch das Mikroskop im gleichen Sinne beweglich sein, da ein festes Mikroskop, dessen Gesichtsfeld so groß wäre, daß der Zeiger in allen möglichen Lagen beobachtet werden könnte, kaum in Betracht kommt. Der Aufbau eines solchen beweglichen Mikroskops weist jedoch immer Nachteile auf, die man vermeiden kann, indem man die Vorrichtung so ausbaut, däß die Scheibe in Richtung einer in der Kurvenebene gelegenen Geraden verschieblich und um eine die Kurvenebene der Scheibe in einem Punkt der Geraden senkrecht schneidende, gegenüber der Scheibe unveränderliche. Achse drehbar ist, während der Zeiger feststeht. Man hat dann nur für die entsprechende Kupplung der Scheibe mit den genannten Teilen des Entfernungsmessers zu sorgen, wobei zweckmäßig die Drehungen der Scheibe von den Drehungen des Entfernungsmessergeliäuses bei Veränderungen des Geländewinkels, die Verschiebungen der Scheibe jedoch von den Anderungen des parallaktischen Winkels am Ziel beeinflußt werden. während der Zeiger und das Mikroskop, beispielsweise durch Verbindung mit dem Gestell des Entfernungsmessers, festgehalten werden.
- In Abb. z der Zeichnung ist das Höhendreieck eines mit einem Entfernungsmesser 7' in Verbindung gebrachten Luftzieles I_ dargestellt, in dem die Seite E die Entfernung des Luftzieles L, y seinen Geländewinkel, H seine Höhe und K seine Kartenentfernung bedeuten. In -vielen Fällen ist es erwünscht, sowohl die Höhe des Luftzieles als auch seine Kartenentfernung gleichzeitig bestimmen zu können. Diesen Zweck kann die Vorrichtung darin erfüllen, wenn das Kurvensystem aus zwei Kurvenscharen besteht, deren eine von den Kurven gleicher-Höhe und deren andere von den Kuren gleicher Kartenentfernung gebildet wird, und die so aufgetragen sind, daß zur Anzeige der jeweiligen Werte der Höhe und der Kartenentfernung ein gemeinsamer Zeiger verwendbar ist. Das ist je- doch ohne weiteres möglich, da die Beziehung besteht: also'- zu gleichen Werten- von H und K bei einer bestimmten Entfernung E des Luftzieles der Geländewinkel y und dessen Komplement go° - v als Geländewinkel gehören. Unter der Voraussetzung eines als Drehpunkt der ILurvenebene angenommenen gemeinsärnen - Ursprunges - der Kurvenscharen sind demnach die Kurvenscharen symmetrisch zueinander auf der Scheibe anzuordnen.
- Benutzt man einen körperlichen Zeiger, unter dem die Scheibe bei Entfernungsänderungen des Luftzieles spielt, dann ist die genaue Ablesung wegen des mehr oder weniger immer vorhandenen Abstandes des Zeigers von der Kurvenebene unsicher. Diese störende Parallaxe kann dadurch vermieden «=erden, daß der Zeiger in einer Bildebene des Mikroskopes; in der die Kurvenebene abgebildet wird, angebracht ist.
- Uin genaue Ablesungen machen zu können; ist es nötig, daß die Intervalle zwischen den Kurven jeder Schar möglichst klein sind, jede Schar also aus einem dichten Netz von Einzelkurven besteht. Sind die Einzelkurven beider Scharen dabei etwa in gleicher Weise dargestellt,, dann liegt die Gefahr der Verwechslung -der den beiden-Kurvenscharen zugehörenden Werte bei der Ablesung vor. Man kann sich jedoch vor solchen Verwechslungen in der Weise sichern, daß man eine Scheibe aus -durchsichtigem Stoffe (z. B. aus Glas) verwendet, die in an sich bekannter Weise von zwei untereinander parallelen Ebenen begrenzt ist, von denen jedoch jede eine der beiden Kurvenscharen trägt. Ist dabei der Abstand der beiden parallelen Begrenzungsflächen der Scheibe größer als die Abbildungstiefe des Mikroskops gewählt, dann sieht .man jeweils nur die eine der beiden Kurvenscharen deutlich, auf die das Mikroskop gerade eingestellt wurde, und zum Übergange von der Ablesung beispielsweise des Höhenwertes zu der der Kartenentfernung ist eine gewisse T iefenverstellung des Mikroskops nötig. Die gleiche Wirkung hat eine. Ausführung mit zwei zueinander parallelen Scheiben, deren jede eine der Kurvenscharen trägt. Wenigstens eine, und zwar die dem Mikroskopohj ektive zunächstgelegene Scheibe, muß aus durchsichtigem Stoffe bestehen, um auch die zur Kurvenschar der anderen Scheibe gehörenden Werte ablesen zu können. Die beim Übergange von einer Kurvenschar zur anderen nötige Tiefenverstellung des Mikroskopes läßt sich vermeiden, indem man ein Mikroskop benutzt, dessen Objektiv aus zwei sich über je einen Teil des Strahlenauerschnitts erstreckenden Teilen. also beispielsweise aus zwei halbkreisförmigen- Linsen besteht, deren Brennweiten voneinander so verschieden sind, daß die beiden Kurvenscharen gleichzeitig in der!Okularbildebenedes Mikroskopes abgebildet werden können. Die Austrittspupille des Mikroskopes, in die man das ablesende Auge zu bringen hat, besteht in diesem Falle aus zwei Teilpupillen, deren jede den Abbildungsstrahlengang des einen der beiden Bilder begrenzt und durch die man unter Ausführung einer sehr kleinen Kopfbewegung wechselweise die beiden Bilder betrachten kann.
- Auf andere, sehr einfache Weise läßt sich die genannte Tiefenverstellung des- Mikroskops vermeiden, indem man von einem- Mikroskop Gebrauch macht, -dessen Objektiv veränderliche Brennweite hat, so daß also -wenigstens- zwei verschiedene Brennweiten zur Verfügung stehen, die dann zweckmäßig so gewählt werden, daß unter Benutzung je einer derselben je eine der beiden Kurvenebenen vorn Mikroskopobjektiv in der Okti larbildebene ohne Tiefenverstellung scharf abgebildet wird.- Mikroskopobjektive mit veränderlicher Brennweite sind bekannt. Sie sind beispielsweise so gebaut, daß -die Veränderung der Brennweite durch axiale Verschiebung einzelner Glieder des . Objektiv Hervorgerufen oder -die Brennweite durch-Vorschalten. eines sammelnden öder zerstreü-
enden Gliedes verkürzt bz#:-. wcrlä:i-ert ;::cj (len lcaim. i m Falle der Anordnung beider Kurven- scharen in einer Ebene bietet eine Ausfüll- rttng, bei der die beiden Kurvenscharen ver- schieden, zweckmäßig kornplenientär gefärbt sind, einen guten Schutz gegen die Verwechs- lL@Il@gc't1111', der insbesondere dann wirksam ist, nenn man in den Strahlengang des Mi- ki-oskopes einschaltbare Lichtfilter von der Farbe der Istirveilseliaren benutzt. Sind bei- ,tlieiweise die Kurvenscharen und die Licht- täter griiii und rot gefärbt, dann wird bei Verwendung des roten Filters nur die grün Schar, bei Vorsehaltung fies grünen Filters die rote Schar sichtbar sein, während die andere Schar jeweils verschwindet. In der Zeichnung sind drei Ausführungs- bcislliele der Erfindung dargestellt. Das erste T eispiel zeit eine Vorrichtung, bei der auf ein und der#elben Ebene einer Scheibe Kurven gleicher IMlie und Kurven gleicher Karten- entfernting, zu deren Betrachtung e;-,1 Mi- kromop dient, in verschiedenen Farben auf- getragen sind. Die Scheibe ist in Abb.2 :vieder-e-eben, während Abb.3 einen Quer- schnitt durch die Vorrichtung und Abb. d einett Längsschnitt derselben nach der Linie .1-.I der .abb. 3 in verkleinerten' Maße darstellt. In Abb. 5 ist eine in der ()t;ular- bildebenc des liikroskops angebraclii:-# Mar- kuaplatte und in Abb. 6 ein zur Einschaltung in den Beobachtungsstrahleilgang bestimmte:: Farbfilter gezeichnet. Die Einrichtung des zweiten Beispiels, bei (lern die Scheibe atis z:% ei untereinander parallelen Teilen bestellt, cleiell jeder eine der Kurvenscharen trägt, ist in Abb. ; schematisch angegeben. In glei- cher Weise gibt Abb. 8 die Einrichtung des dritten Beispiel, :wieder, bei (lern die Scheibe von zwei untereinander parallelen Ebenen be- grenzt ist, voll denen jede eine der Kurven- scharen trägt. Irn ersten Beispiele (Abb.2 bis 6) ist die @'0i-riclittiiig an einem mit einem Drelikeil- paare oder einem Schiebekeil zur Verände- rung des parallaktischen Winkels am Ziel ausgeriisteten Entfernungsmesser T angebaut. dessen Gehäuse i tun seine: Längsachse dreh- bar in Ringen 2 gelagert ist. Eine im Innern des Gehäuses i vorgesehene Welle 3 dient zur Iie:@-egung der Keileinrichtung- zum Zwecke der Einstellung (leg zu messenden Entfer- nung. Die Vorrichtung hat ein iliit einer Mattglasscheibe .I verschlossenes Gehäuse 5. In diesem Gehiltise 5 ist in einem Ringe 6 eine mit einem Kegelradkranze 7 verbundene, l:rei:rtincle Glasscheibe 8 drehbar gelagert. Der Ring 6 ruht auf einem Bfigel 9, der eine Mutter in trägt, die mit einer in einem zwei- arinigen Lagerknrper i i mittels einer Welle um den Winkel 4., ;, entsprechen, so daß sich der 9o° betragende -Gelände-,vinkelbereich auf den gesamten Umfang der Scheibe 8 von 36o° verteilt. Die Scheibe 8 wird so eingesetzt, dah beim fortlaufenden Einstellen des Entfernungsmessers T mittels des Knopfes a8 auf ein in gleicher Höhe befindliches, sich entfernendes -Ziel L zum Zwecke der Ermittlung der Entfernung E dieses Zieles L, also bei unveränderlichem Gelände«-inkel y = or, der durch den als Zeiger dienenden Kreuzungspunkt des Strichkreuzes 33 bestimmte Punkt der Markenplatte 32 sich gegenüber dem in der Strichkreuzebene vorn Objektiv 36 entworfenen Bilde der Kurvenebene der Scheibe 8 in Richtung des Durchmesser D-D vom Mittelpunkte der Scheibe 8 aus radial nach außen bewegt. _ Das Gesetz, nach, dem diese Bewegung vor sich geht, hängt von der Wahl der im Entfernungsmesser -T benutzten Keileinrichtung und den Übersetzungsverhältnissen der zwischen dieser Keileinrichtung und der Scheibe 8 vorhandenen Getriebe ab, also vom Zahnradpaare 26, 25 sowie der Steigung der Schraubenspindel 13. Die auf der Scheibe 8 aufgetragenen Kurven gleicher Höhe 3.4 kann man punktweise aus der oben angegebenen Beziehung erhalten, indrin nian für bestimmte Höhen I1 zu verschiedenen Entfernungswerten E den Geländewinkel ;, berechnet und die so erinittelten, in dein durch die Getriebe bestimmten Maßstabe aufgetragenen Punkte, zu denen die gleiche Höhe H gehört, durch einen Linienzug miteinander verbindet. Die Konstruktion der Kurven gleicher Kar tenentfernUng 35 könnte in ähnlicher Weise nach der Beziehung erfolgen. Es ist jedoch einfacher, entsprechend der oben hergeleiteten Beziehung zwischen TI und K diese Kurven 35 symmetrisch in bezug auf den Durchmesser D-D zu den Höhenkurven 3.1 auf der Scheibe 8 aufzuzeichnen. Ist mit dem Entfernungsmesser T ein beliebiges Luftziel L eingestellt, dann zeigt der Kreuzungspunkt des Strichkreuzes 33 auf dein vom Mikroskopobjektive 36 entworfenen Bilde der Kun#enebene der Scheibe 8 auf der Kurvenschar 34 die jeweilige Höhe und auf der Kurvenschar 35 die jeweilige Kartenentfernung gleichzeitig an.r ;;elage rten Schraubenspindel 13 gepaart ist. Zur Verhinderung der Drehung uni die @l@in@lel i3 ist all die Mutter io ein Sch111te11 14 angegosseil, der auf einer I@l;iclle 13 des I_agerl:iirpers i t verschieblich i #t. In eilrein a111 Rillge Ö allgegossenen "agcr 16 ist eine Welle 17 gelagert. Diese Welle 17 trügt einerseits ein Kegelrad- i g, welches in den Kegelradkranz 7 eingreift und anderseits ein Triebrad i9. Das Trieb- rad r() ist mit eiileni Zaharade 20 gepaart, t:-elches all einer im Gehäuse 5 in einem 1-,iger -2r drehbaren Welle 22 befestigt ist seine Zahnbreite ist den durch die Schrauben- sl)iiiclel13 zti betwirkenden Verschiebungen ,1:l- 1lutter ro und somit des Ringes 6 ange- paJt. Die Welle 22 trügt außerhalb des Ge- hiitl,es 5 e111 Zahnrad 23,\welches in eitle'] (las Gehäuse i des Entfernungsmessers unigeben- den Zalirira(ll:ranz 24 eingreift, der all einem fier Lagerringe 2 angeschraubt ist. Die Wellen 12 und ,? sind durch Zahnrüder 25 und 26 gekuppelt, deren letzteres (las Gehäuse 1 in eitlem Schlitz 27 durchdringt, und zum Antriebe der Welle 3 dient ein an der Welle 12 befestigter Knopf 28. In einem stutzenartigen Ansatz 29 des Ge- llättses 5 ist eilt 1-Iilcroslzopolcular 3o ange- schraubt: ein Linsenpaar 3i und eine in dessen Brennebene angebrachte Markenplatte 3 2 mit einem die' optische Okularachse be- zeichnenden Strichkreuz 33 sind die optischen Teile fliese: Okulars 30. Die Glasscheibe 8 trägt auf ihrer unteren Fläche in grüner Farbe eine hurven,char 34 der Kurven glei- cher Hnlie (in Abb. 2 mit ununterbrochenen i.inien dargestellt) und in roter Farbe eine zweite, in bezug auf einen Durchmesser D-l) der Scheibe 8 st minetrisch dazu angeordnete Schar 35 der Kurven ;,'reicher Kartenentfer- nung (in Abb. 2 mit unterbrochenen Linien darg(,stellt). jeweils ein .ausschnitt der die Kurven 3d. und 35 tragenden Fläche vier Scheibe 8 wird durch ein Mikroskopobjektiv 3t:1 finit Hilfe eine, Objektivprismas 37 un(1 eines Ablenkungsprismas 38 in der Ebene des Stricbkretizes 33 der Markenplatte 32 abge- bildet. Dabei ist (las lfil:roskopobjelctiv 3(i und (las Objektivprisina 37 in einem gemein- @allierl, all] Lagerknrper ii befestigtet] Fa`sungshürper 39 und das Ablenlcungs- prisma 38 in einem firn AnSatze 29 ange- schraubten Fassungskdi-per .Io gelagert. Der AnsatL 2() bat einen zum Einschieben -von Farbfiltern .I1 bestimmten SChlltz 42. Da, Z'bersetzttagsverhältnis der Getriebe 24. 2.;, 20, l(), 18, 7 ist so -'erwählt, (laß (]en zunl Zwecke der Einstellung des Gelände-- «inkels -, (Abb. i) eines Luftzieles I_ vorzu- liehnlien(len Drehungen des Gehäuses i in den Ringen :2 jeweils Drehungen der Scheibe 8 - In Abb. 2 sind auf der Scheibe 8 aus Gründen größerer Deutlichkeit nur einzelne der bei der wirklichen Ausführung aufgetragenen Kurven angegeben. Die zweifarbige Ausführung der Kurvenscharen 34 und 35 erleichtert deren Unterscheidung. Schaltet man bei der Ablesung der Werte mit dem Mikroskopukular 30 jedoch jeweils nacheinander ein grünes und ein rotes Filter 41, wie in Abb. 3 gezeichnet, in den Abbildungsstrahlengang, dann sind bei eingeschaltetem grünen Filter 41 nur die roten Kurven 35 und bei eingeschaltetem roten Filter 41 nur die grünen Kurven 3.4 sichtbar, so daß nunmehr Verwechslungen ausgeschlossen sind.
- Beim zweiten Beispiele (Abb.7) besteht die Kurvenscheibe aus zwei untereinander parallelen Glasplatten ¢3 und 44, deren jede eine der Kurvenscharen 34 und 35 trägt, die mit schwarzen, durch photographische Verkleinerung einer in sehr viel größerem Maßstabe ausgeführten Handzeichnung aufgetragenen Linien ausgeführt sind. Zur Ablesung der Kurvenwerte dient ein 'L\Zikroslcop, dessen Objektiv aus zwei Halblinsen q.5 und 46 besteht, deren Brennweiten so groß und um so viel voneinander verschieden sind, daß jede der beiden Halblinsen 45 und 46 ein Bild eines Ausschnittes je einer der Kurvenebenen in der Stricbkreuzebene der Markenplatte 3= des im übrigen wie im ersten Beispiele ausgebildeten Mikroskopes erzeugt. Bei den der Zeichnung zugrunde gelegten Verhältnissen wird der Abbildungsstrahlengang der auf der Glasplatte 43 gelegenen Kurvenschar durch eine Austrittspupille 47 und der der anderen Kurvenschar durch eine Austrittspupille -.8 begrenzt, die beide halbkreisförmige Gestalt haben. Man hat das beobachtende Auge so hinter das Mikroskopokular zu bringen, daß nur die von einer der Austrittspupillen begrenzten Strahlenbündel durch die Augenpupille eintreten können, um jeweils nur eins der beiden Kurvenbilder mit dein Strichkreuze zu sehen.
- Im dritten Beispiele (Abb: 8) sind die beiden Glasplatten 43 und 44 durch eine dicke Glasscheibe 49 ersetzt, auf deren untereinander parallele Begrenzungsflächen je eine der Kurvenscharen aufgetragen ist. Ein in seiner optischen Ausrüstung dem beim ersten Beispiele beschriebenen gleichendes Mikroskop kann durch Einschalten eines zerstreuenden Obj ektivteiles 50 ergänzt werden, wodurch die Brennweite des Objektivs 36 uni so viel verlängert wird, daß die eine der Kurvenscharen vom Ob j ektivsystem 36, 5o in der Ebene des Strichkreuzes 33 scharf abgebildet wird, wenn das Objektiv 36 allein die andere Kurvenschar in derselben Ebene scharf abbildet. Auch durch diese Maßnahme wird Irrtümern bei der Ablesung der Kurvenwerte vorgebeugt, da nur entweder die eine oder die andere Kurvenschar mit dem Strichkreuz 33 gleichzeitig sichtbar ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Standlinien-Entfernungsmesser, der auf der Bcstimmung des parallaktischen Winkels am Ziel beruht, mit Vorrichtung zum Bestimmen der Höhe oder der Kartenentfernung eines Luftzieles, zu welcher eine ein Kurvensystem tragende Scheibe und eine optische Ablesevorrichtung gehört, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der das Kurvensystem (34, 35) tragenden ebenen Scheibe (8) ein entsprechend den Veränderungen des parallaktischen Winkels am Ziel und des Geländewinkels des Zieles beweglicher Zeiger (33) angeordnet und die zum Ablesen der von dem Zeiger (33) auf dem Kurvensystem (34, 35) angezeigten Werte dienende optische Ablesevorrichtung ein Mikroskop (3i, 36) ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) in Richtung einer in der Kurvenebene gelegenen Geraden, zweckmäßig durch Verschieben eines Schlittens (i4) auf einer Fläche (i5), verschieblich und um eine die Kurvenebene der Scheibe (8) in einem Punkte der Geraden senkrecht schneidende, gegenüber der Scheibe (8) unveränderliche Achse (die Achse des Ringes 6) drehbar ist, der Zeiger (33) aber feststellt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvensystem aus zwei Kurvenscharen bestellt, deren eine (3.4) von den Kurven gleicher Höhe und deren andere (35) von den Kurven gleicher Kartenentfernung gebildet wird, und die so aufgetragen sind, claß zur Anzeige der jeweiligen Werte der Höhe und der Kartenentfernung ein gemeinsamer Zeiger (33) verwendbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (33) in einer Bildebene des Mikroskopes, zweckmäßig in der in der Brennebene des Okulars (3r) gelegenen Fläche der Markenplatte (32), angebracht ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, deren Scheibe von zwei parallelen Ebenen begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von zwei untereinander parallelen Ebenen begrenzte Scheibe (49) aus durchsichtigem Stoffe besteht und jede der beiden Ebenen eine der Kurvenscharen (34, 35) trägt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei zueinander parallele Scheiben (43, 44), deren jede eine der Kurvenscharen (34, 35) trägt und von denen wenigstens eine aus durchsichtigem Stoffe besteht. ;. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Mikroskopobjektiv aus zwei sich über je einen Teil des Strahlenquerschnitts erstreckenden Teilen (45, 46) besteht, deren Brennweiten voneinander so verschieden sind, daß die beiden Kurvenscharen (34, 35) gleichzeitig in der Okularbildebene, zweckmäßig in der in der Brennebene des Okulars (3i) gelegenen Fläche der Markenplatte (32), abgebildet werden können. B. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikroskopobjektiv (36, 5o, Abb.8) veränderliche Brennweite hat. 9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kurvenscharen (34, 35) verschieden, zweckmäßig komplementär gefärbt sind. zo. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch in den Strahlengang des Mikroskopes einschaltbare Lichtfilter (4i) von der Farbe der Kurvenscharen (34, 35).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEZ15773D DE458550C (de) | 1926-01-03 | 1926-01-03 | Standlinien-Entfernungsmesser |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEZ15773D DE458550C (de) | 1926-01-03 | 1926-01-03 | Standlinien-Entfernungsmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458550C true DE458550C (de) | 1928-04-18 |
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ID=7623879
Family Applications (1)
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| DEZ15773D Expired DE458550C (de) | 1926-01-03 | 1926-01-03 | Standlinien-Entfernungsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458550C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222690B (de) * | 1959-03-17 | 1966-08-11 | Meopta Praha Narodni Podnik | Selbstreduzierender Entfernungsmesser |
-
1926
- 1926-01-03 DE DEZ15773D patent/DE458550C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222690B (de) * | 1959-03-17 | 1966-08-11 | Meopta Praha Narodni Podnik | Selbstreduzierender Entfernungsmesser |
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