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Die Erfindung bezieht sich auf ein geradsichtiges bildumkehrendes Prismensystem mit auf einer Geraden liegendem ein- und austretendem hauptstrahl, bestehend aus zwei im Strahlengang hintereinanderliegenden Einzelprismen, von denen das eine eine total reflektierende Fläche und das andere zwei derartiger Flächen besitzt. deren eine als Dachkantfläche ausgebildet ist, deren Dachkante mit der Eintrittsfläche des Hauptstrahles einen grösseren Winkel als 900 bildet.
Die Erfindung besteht darin, dass bei einem derartigen System die unter Freilassung einer
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selbst in einem zwischen 750 und 900 liegenden Winkel zu der Durchtrittsrichtung des Hauptstrahles geneigt sind.
Bei Verwendung von Einzelprismen aus verschiedenen Glassorten haben die die Luftzwischenschicht begrenzenden Ein- und Austrittsflächen je nach den Brechungszahlen der Gläser eine verEchiedene Neigung gegen den Hauptstrahl.
Auf der Zeichnung zeigen die Fig. 1#3 bildumkehrende Prismensysteme bekannter Bauarten und die Fig. 4,5 und 6 Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Die in Fig. 1 dargestellte Prismenkonstruktion bewirkt die Bildaufriehtung durch Spiegelung der Strahlen an einem Dach und an zwei total reflektierenden Flächen, deren eine gleichzeitig als Durchgangsfläche dient. Zweck dieser Konstruktion war es, das Glasvolumen gegenüber den vorher bekannten Formen zu vermindern, die Herstellung zu erleichtern und eine möglichst grosse seitliche Verschiebung zwischen ein-und austretendem Hauptstrahl zu erzielen.
Bei diesem System ist zwar die dünne Luftschicht zwischen den beiden Teilprismen zu der Durchtrittsrichtung des Hauptstrahles
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trittsfläche für die Verbesserung der Wirkung in bezug auf die Möglichkeit der Verwendung weitgeöffneter Büschel und für die Ersparnis an Werkstoff massgebend ist.
Bei einem andern bekannten, in Fig. 3 dargestellten Prismensystem ist nun zwar die Dachkante
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durch die Lufttrennsehicht zwischen den beiden Prismen gemacht worden. Unter dieser Bedingung sind die genannten Formen nicht weiter zu verkürzen.
Der Erfindungsgegenstand stellt eine weitere Entwicklung des in der Fig. 3 wiedergegebellen Systems dar. Es ist erkannt worden, dass ausser der Neigung der Daehkallte gegen die obere Fläche, die, wie erwähnt, grösser als 90 sein muss, wenn eine Verkürzung des Glasweges unter Beibehaltung der Grundform sieh ergeben soll, auch die Durchtrittswinkel durch die Luftzwischenschicht innerhalb bestimmter durch die Wahl des genannten Winkels und die Breehungswerte des Glases gegebener Grenzen liegen und von 90 abweichen muss. Die Einfallwinkel bleiben jedoch in jedem Fall kleiner als bei dem System gemäss Fig. 1.
Die Verkürzung, die nur durch die gleichzeitige Wirkung der Neigung der Dachkante und des Durchtrittswinkels der Hauptstrahlen durch die Luftfläche bestimmt ist, kann bis zu 25% des Höchstwertes betragen, der bei der Form nach Fig. 3 erreicht worden ist.
Das aus den Prismen 1 und 2 bestehende bildumkehrende System nach Fig. 2 besass einen auf der gleichen Achse ein-und austretenden Hauptstrahl und eine parallel zum Hauptstrahlendurchgang
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Hauptstrahl 8 gemäss Fig. 4-6 die zwischen den Flächen 6,7 liegende Luftschicht 9 nicht mehr senkrecht durehdringt, sondern mit dieser zusammen einen zwischen 70 und 90 liegenden Winkel bildet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, 5 und 6 sind die Winkel α= 60 , 62#5 , 60 und die Winkel ss = 52-5 , 45 , 45 .
Der Hauptstrahl 8 bildet daher bei dem Prismensystem nach Fig. 4 mit der Luftschicht 9 einen Winkel von y = 82'5 , bei Fig. 5 von 80 und bei Fig. 6 von 75 .
Der geneigte Durchgang des Hauptstrahles S durch die dünne planparallele Luftsehicht 9
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erzeugte ausgeglichen wird. Es ergibt sich vielmehr der Vorteil einer Ablenkung der innerhalb der Prismen an Luft reflektierten Strahlen, die damit aus dem eigentlichen Strahlengang entfernt werden.
Das Bild erscheint klarer und lässt die vorhandenen Helligkeitsunterschiede besser hervortreten.
Aber auch dann, wenn Einzelprismen aus verschiedenen Glassorten verwendet werden, lässt sich mit einem derartigen Prismensystem noch strenge Geradsicht erzielen, ohne dass störende Farbenerscheinungen auftreten. Die die Luftzwisehensehiehten 9 begrenzenden Ein- und Austrittsflächen 6, 7 müssen dann je nach den Brechungszahlen der Gläser eine verschiedene Neigung gegen den Hauptstrahl S haben, derart, dass das Prismenpaar in seiner Gesamtheit ein achromatisches Prismensystem darstellt.
Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, dass infolge der bei gleicher Breite des Prismenpaares bedeutend geringeren Baulänge nicht nur eine Gewichtsersparnis erreicht wird, sondern dass auch die Möglichkeit besteht, Objektive grösserer Lichtstärke, z. B. von mehr als 1 # 3, zu verwenden.
Die Grenze der Neigung des Hauptstrahles 8 gegenüber der Luftzwischenschicht 9 kann zwischen 75 J und 900 frei gewählt werden. Es ist z. B. die in Fig. 5 dargestellte Prismenform noch verwendbar, wenn ein Glas von hinreichend grosser Brechungszahl benutzt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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austretendem Hauptstrahl, bestehend aus zwei im Strahlengang hintereinanderliegenden Einzelprismen, von denen das eine eine total reflektierende Fläche und das andere zwei derartiger Flächen besitzt, deren eine als Daehkantfläche ausgebildet ist, deren Dachkante mit der Eintrittsfläche des Systems einen grösseren Winkel als 90 bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Freilassung
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selbst unter einem zwischen 75 c und 900 liegenden Winkel zu der Durchtrittsrichtung des Hauptstrahles (8) geneigt sind.