AT159761B - Geradsichtiges bildumkehrendes Prismensystem. - Google Patents

Geradsichtiges bildumkehrendes Prismensystem.

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AT159761B
AT159761B AT159761DA AT159761B AT 159761 B AT159761 B AT 159761B AT 159761D A AT159761D A AT 159761DA AT 159761 B AT159761 B AT 159761B
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prism system
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inverting prism
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Hans Dr Hensoldt
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Hans Dr Hensoldt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein geradsichtiges bildumkehrendes Prismensystem mit auf einer Geraden liegendem ein- und austretendem hauptstrahl, bestehend aus zwei im Strahlengang hintereinanderliegenden   Einzelprismen,   von denen das eine eine total   reflektierende Fläche und   das andere zwei derartiger Flächen besitzt. deren eine   als Dachkantfläche   ausgebildet ist, deren Dachkante mit der   Eintrittsfläche   des Hauptstrahles einen grösseren Winkel als   900 bildet.   



   Die Erfindung besteht darin, dass bei einem derartigen System die unter Freilassung einer 
 EMI1.2 
 selbst in einem zwischen   750 und 900 liegenden   Winkel zu der Durchtrittsrichtung des Hauptstrahles geneigt sind. 



   Bei Verwendung von Einzelprismen aus verschiedenen Glassorten haben die die Luftzwischenschicht begrenzenden   Ein- und Austrittsflächen   je nach den Brechungszahlen der Gläser eine verEchiedene Neigung gegen den Hauptstrahl. 



   Auf der Zeichnung zeigen die Fig.   1#3     bildumkehrende   Prismensysteme bekannter   Bauarten   und die Fig. 4,5 und 6 Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Prismenkonstruktion bewirkt die   Bildaufriehtung   durch Spiegelung der Strahlen an einem Dach und an zwei total reflektierenden Flächen, deren eine gleichzeitig als   Durchgangsfläche   dient. Zweck dieser Konstruktion war es, das   Glasvolumen   gegenüber den vorher bekannten Formen zu vermindern, die Herstellung zu erleichtern und eine möglichst grosse seitliche Verschiebung zwischen ein-und austretendem Hauptstrahl zu erzielen.

   Bei diesem System ist zwar die dünne Luftschicht zwischen den beiden Teilprismen zu der Durchtrittsrichtung des   Hauptstrahles   
 EMI1.3 
 trittsfläche für die Verbesserung der Wirkung in bezug auf die   Möglichkeit   der Verwendung weitgeöffneter Büschel und für die Ersparnis an   Werkstoff massgebend   ist. 



   Bei einem andern bekannten, in Fig. 3 dargestellten   Prismensystem   ist nun zwar die Dachkante 
 EMI1.4 
 durch die   Lufttrennsehicht   zwischen den beiden Prismen gemacht worden. Unter dieser Bedingung sind die genannten Formen nicht weiter zu verkürzen. 



   Der Erfindungsgegenstand stellt eine weitere Entwicklung des in der Fig. 3 wiedergegebellen Systems dar. Es ist erkannt worden, dass ausser der Neigung der Daehkallte gegen die obere Fläche, die, wie erwähnt, grösser als 90  sein muss, wenn eine   Verkürzung   des Glasweges unter Beibehaltung der Grundform sieh ergeben soll, auch die Durchtrittswinkel durch die Luftzwischenschicht innerhalb bestimmter durch die Wahl des genannten Winkels und die Breehungswerte des Glases gegebener Grenzen liegen und von 90  abweichen muss. Die Einfallwinkel bleiben jedoch in jedem Fall kleiner als bei dem System gemäss Fig. 1.

   Die Verkürzung, die nur durch die gleichzeitige Wirkung der Neigung der Dachkante und des Durchtrittswinkels der Hauptstrahlen durch die   Luftfläche   bestimmt ist, kann bis zu 25%   des Höchstwertes betragen, der   bei der Form nach Fig. 3 erreicht worden ist. 



   Das aus den Prismen 1 und 2 bestehende bildumkehrende System nach Fig. 2 besass einen auf der gleichen Achse ein-und austretenden Hauptstrahl und eine parallel zum Hauptstrahlendurchgang 

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 EMI2.1 
 Hauptstrahl 8 gemäss Fig. 4-6 die zwischen den Flächen 6,7 liegende Luftschicht 9 nicht mehr senkrecht durehdringt, sondern mit dieser zusammen einen zwischen 70  und 90  liegenden   Winkel bildet.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, 5 und 6 sind die   Winkel &alpha;= 60 , 62#5 , 60  und   die Winkel ss =   52-5 , 45 , 45 .   



   Der Hauptstrahl 8 bildet daher bei dem Prismensystem nach Fig. 4 mit der Luftschicht 9 einen Winkel von   y = 82'5 ,   bei Fig. 5 von 80  und bei Fig. 6 von 75 . 



   Der geneigte Durchgang des   Hauptstrahles S durch   die dünne   planparallele Luftsehicht   9 
 EMI2.2 
 erzeugte ausgeglichen wird. Es ergibt sich vielmehr der Vorteil einer Ablenkung der innerhalb der Prismen an Luft reflektierten Strahlen, die damit aus dem eigentlichen Strahlengang entfernt werden. 



  Das Bild erscheint klarer und lässt die vorhandenen   Helligkeitsunterschiede   besser hervortreten. 



   Aber auch dann, wenn Einzelprismen aus verschiedenen Glassorten verwendet werden, lässt sich mit einem derartigen   Prismensystem   noch strenge Geradsicht erzielen, ohne dass störende Farbenerscheinungen auftreten. Die die Luftzwisehensehiehten 9 begrenzenden Ein- und Austrittsflächen 6, 7 müssen dann je nach den   Brechungszahlen   der Gläser eine verschiedene Neigung gegen den Hauptstrahl S haben, derart, dass das Prismenpaar in seiner Gesamtheit ein   achromatisches Prismensystem   darstellt. 



   Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, dass infolge der bei gleicher Breite des Prismenpaares bedeutend geringeren Baulänge nicht nur eine Gewichtsersparnis erreicht wird, sondern dass auch die Möglichkeit besteht, Objektive grösserer   Lichtstärke,   z.   B.   von mehr als   1 # 3,   zu verwenden. 



   Die Grenze der Neigung des Hauptstrahles 8 gegenüber der Luftzwischenschicht 9 kann zwischen   75 J und 900 frei   gewählt werden. Es ist z. B. die in Fig. 5 dargestellte   Prismenform   noch verwendbar, wenn ein Glas von hinreichend grosser Brechungszahl benutzt wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
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 austretendem Hauptstrahl, bestehend aus zwei im Strahlengang hintereinanderliegenden Einzelprismen, von denen das eine eine total reflektierende Fläche und das andere zwei derartiger   Flächen   besitzt, deren eine als   Daehkantfläche   ausgebildet ist, deren Dachkante mit der   Eintrittsfläche   des Systems einen grösseren Winkel als 90  bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Freilassung 
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 selbst unter einem zwischen   75 c und 900 liegenden Winkel   zu der Durchtrittsrichtung des Hauptstrahles (8) geneigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Bildumkehrendes Prismensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver- wendung von Einzelprismen (1, 2) aus verschiedenen Glassorten die die Luftzwisehenschicht (9) begrenzenden Ein- und Austrittsflächen (6,7) je nach den Brechungszahlen der Gläser eine verschiedene EMI2.5
AT159761D 1938-05-14 1938-05-14 Geradsichtiges bildumkehrendes Prismensystem. AT159761B (de)

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