AT159601B - Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Glasfäden bestehendem Garn. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Glasfäden bestehendem Garn.

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AT159601B
AT159601B AT159601DA AT159601B AT 159601 B AT159601 B AT 159601B AT 159601D A AT159601D A AT 159601DA AT 159601 B AT159601 B AT 159601B
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Glasfäden bestehendem Garn. 



   Beim Verfahren zur Herstellung von aus Glasfäden bestehendem Garn nach Patent Nr. 158423 wird ein auf einer umlaufenden Trommel hergestelltes, aus einer Mehrzahl von Lagen bestehendes Vlies aus Glasfäden, bei welchem die Fäden jeder folgenden Lage mit den Fäden der darunter befindlichen Lage einen spitzen Winkel einschliessen, durch quer zur mittleren   Fadenriehtung   geführte Schnitte in Bänder zerlegt. Diese Bänder werden dann einer gleichzeitigen Streckung und Drehung unterworfen und ergeben je nach ihrer Breite ein Garn von verschiedener Stärke. 



   Bei diesem Verfahren erhalten die Fäden der einzelnen Bänder eine Länge, welche die Breite der Bänder nur wenig übertrifft. Die Bildung des Garns erfolgt also in ähnlicher Weise wie bei der Verarbeitung von Baumwolle aus Fasern von verhältnismässig geringer Länge. 



   Gemäss der Erfindung werden demgegenüber die Schnitte zur Zerlegung des Vlieses in Bänder in Richtung der Halbierungslinie des spitzen Kreuzungswinkels der Fäden geführt. Dadurch wird der Vorteil gegenüber dem Verfahren nach dem Stammpatent erzielt, dass die Fäden jedes Bandes eine Länge erhalten, welche je nach der Breite des Bandes und der Grösse des spitzen Winkels, unter dem sich die Fäden schneiden, der Länge des Bandes nahe kommt oder diese sogar etwas übertrifft. 



   Die Bildung des Garns erfolgt also in diesem Fall in ähnlicher Weise wie bei der Verarbeitung von Hanffasern mit verhältnismässig grosser Faserlänge. 



   Das Verfahren wird im folgenden an Hand der Figuren der Zeichnung erläutert. Das nach Aufschneiden entlang einer Erzeugenden der Trommel 2 (Fig. 1) von dieser abgenommene Vlies 1 (Fig. 2) wird durch in Richtung der Halbierungslinie der spitzen Fadenwinkel geführte Schnitte in   Bänder 5 (Fig.   3) zerlegt, die bei Überleitung über Rollen 16, 17, 18 (Fig. 5) in Richtung der Pfeile y (Fig. 4) vorgestreckt und durch den Zug der sowohl um ihre eigene Achse als auch gleichzeitig infolge des Kegelradantriebes   8,   9 in dazu senkrechter Richtung umlaufenden Spule 7 weitergestreckt und zu Garn verdreht. Fig. 6 veranschaulicht   schliesslich   schematisch den Übergang des Bandes   j in   die Form von Garn. 



   Während des Streck-und Drehvorganges kann auf das Band eine   Zuriehtflussigkeit   durch Aufsprühen aufgebracht werden. 



   Je nach der gewünschten grösseren oder geringeren Biegsamkeit und Zugfestigkeit bei bestimmtem Durchmesser kann das Band aus einer grösseren Zahl dünner oder aus einer geringeren Zahl stärkerer Glasfäden hergestellt werden. 
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 von Fäden aus anderem Stoff hergestellt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Glasfäden bestehendem Garn nach Patent Nr. 158423, bei dem als Ausgangsmaterial ein nach einem bekannten Verfahren hergestelltes Vlies dient, bei welchem die Fäden je zweier Übereinanderliegender Lagen im wesentlichen in gleicher Richtung verlaufen, jedoch einander unter spitzem Winkel kreuzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Vlies in Richtung der Halbierungslinie des spitzen Kreuzungswinkels der Fäden in Bänder (. 3) <Desc/Clms Page number 2> zerschnitten wird und dass diese Bänder danach in der gleichen Richtung gestreckt und gleichzeitig verdreht werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Streckens und Drehens eine Zuriehtflüssigkeit durch Aufsprühen aufgebracht wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines Garns von bestimmtem Durchmesser je nach der gewünschten grösseren oder geringeren Biegsamkeit und Zugfestigkeit ein Band mit einer grösseren Zahl dünner oder ein Band mit einer geringeren Zahl stärkerer Glasfäden verwendet wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von Glasfäden mit Fasern aus anderem Stoff der Streckung und Drehung unterworfen wird. EMI2.1
AT159601D 1936-12-23 1938-03-16 Verfahren zur Herstellung von insbesondere aus Glasfäden bestehendem Garn. AT159601B (de)

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