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Österreichische
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GEBR. TELLSCHOW G. M. B. H. m BERLIN.
Verstellbarer Formatrahmen für Briefumschlagmaschinen u. dgl.
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Maschine Briefumschläge von verschiedener Grösse herzustellen, ohne dass zu diesem Zwecke Teile der Maschine ausgewechselt oder ergänzt zu werden brauchen.
Der vorliegende Formatrahmen besitzt vier einzelne winklige Stücke, Formatteile genannt, welche in ihrer Gesamtheit den Formatrahmen bilden, d. b. die Öffnung zwischen sich ergeben, durch welche das zu einem Briefunischlag zu verarbeitende Papierblatt hin- durchgestossen wird, so dass sich die über den lichten Raum des Formates überstehenden Eckteile aufrichten, die dann durch Falzklappen auf das Papierblatt heraufgelegt werden, so dass ein Briefumschlag entsteht. Diese erwähnten vier Formatteile besitzen je einen walzenförmigen Ansatz, der jeder in einem Führungsrohr diagonal hin-und herschiebbar ist.
Diese Bewegung der Formatteile wird dadurch hervorgebracht, dass die walzenartigen Ansätze an dom dem Formatteil weggewandten Ende je einen senkrecht eingesetzten Stift tragen, der in einen Kurvenschlitz hineinragt, welcher in einer runden scheibe, Stellscheibe genannt, angebracht ist, die auf den walzenförmigen Ansätzen deckolartig aufliegt und im Kreise einige Grade hin und her, der Kurvenschlitzlänge entsprechend, drehbar ist. Es ist ersichtlich, dass hiedurch der zwischen den Formatstückon gebildete Formatraum vergrössert oder verkleinert wird.
Auf der zugehörigen Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungs- form dargestellt.
Fig. 1 ist zur Hälfte eine äussere Ansicht und zur Hälfte ein Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A A der Fig. 2, welche einen Grundriss der Vorrichtung darstellt. Fig. 3 ist in vergröertemd Massstabe ein Schnitt nach der Linie B B der Fig. 2.
Der Formatrahmen wird gebildet durch vier winklige Formatteile a, welche mit ihren nach oben liegenden wagrechten Flächen Auflager für die überstehenden Eckteile des zn falzenden Papierblattesd bilden und deren senkrechte Flächen b die Wandungen des Rahmens darstellen. An jedem dieser Formatteile a. ist an einem an die senkrechte Wandung angegossenen zylinderförmigen Ansatz c ein Bolzen d befestigt, welcher einen aufrecht- stehenden Stift e trägt. Rund herum um den so gestalteten Formatrahmen liegt ein Ring f
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gestell gelagerten Schnecke 1 in Eingriff steht.
Letztere wird durch das liegolradgetriebe m mit Hilfe des Handrades 1J in Drehung versetzt.
Die Gummierung des einen Eckteiles des Papierblattes, welches den Briefumschlag bilden soll, geschieht durch Gummierhebel gebräuchlicher Art, die den Klebstoff einem Behältor o entnehmen, der an der einen Längsseite des Formatrahmens angebracht ist und dessen Oberfläche an dieser Formsatseite die oberen wagrechten Flächen der Winkelstücke a ersetzt.
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je aus zwei Stücken hergestellt und der Lagerring f ist selbst wieder an einem zweiten goschlossenen Ringe p gelagert (Fig. 1) und besitzt zwei einander gegenüberliegende Ansätze q, durch welche mit geriffelten Stellscheiben r versdehene Bolzen s hindurchgeschraubt sind. Das innere Ende jedes dieser Bolzen ist in dem Auge t eines Verbindungsstückes gelagert, welches zwei schräg nach abwärts führende Arme besitzt.
Diese Arme sind unten mit Augen 1t versehen, mit deren Hilfe das Verbindungsstück durch Schrauben an dem Ringe p befestigt ist. Werden die Bolzen s gedreht, so entfernen sich die beiden Hälften des Ringes. f voneinander oder bewegen sich aufeinander zu und nehmen auch die auf ihnen liegenden Hälften der Stellscheibe i mit sich. Um trotzdem einen richtigen Eingriff der Schnecke l beizubehalten, wird eine beliebige, nicht dargestellte, zwangläufig mit der Bewegung der Ringhälften f bewegte Gleitführung oder dgl. angeordnet, auf welcher sich die ganze Antriebsvorrichtung für die Stellscheibe i mitbewegt.
Dieses geradlinige Auseinanderdrücken und Zusammenschieben ohne Benutzung der Kurve der Stellscheibe i hat den Zweck, je zwei zu einem Ringe gehörige Formatstücke a unabhängig von ihrer diagonalen Verschiebung verstellen zu können, so dass das Format des Briefumschlages nach seiner einen Seite hin um eine bestimmte Entfernung und nach der anderen Seite hin um irgendwelche grössere Entfernung bewegt worden kann, als dies durch die diagonale Verschiebung allein ermöglicht wird.
Der Ring J'liegt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, lose auf dem Ring p auf und es ist an beiden Ringen, um ein Ausweichen aus der gewünschten seitlichen Bewegungsrichtung
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Fliiche des unteren Ringes p eine Platte w aufgeschraubt ist, an welcher der Ring j'bei seiner Aus- und Einwärtsbewegung genau geführt wird.
Unterhalb der ganzen im vorstehenden beschriebenen Einrichtung sind die Falzschieber x gelagert (Fig. 1), welche in ähnlicher Weise wie die Hälften dos Ringes f
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können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verstellbarer Formatrahmen für Briefumschlagmaschinen oder dgl, gekennzeichnet durch vier in ihrer Gesamtheit den Formatrahmen bildende winklige Stücke, welche durch Vorsprünge, die in Kurvengleitschlitze einer gemeinsamen Stellscheibe eingreifen, gleichzeitig diagonal aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden können.