AT159378B - Verfahren zur Darstellung von Estern polycyclischer Oxyverbindungen. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von Estern polycyclischer Oxyverbindungen.Info
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Description
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Verfahren zur Darstellung von Estern polycyelischer Oxyverhindungen.
EMI1.1
Oxyverbindungen, das darin besteht, dass man 3. 17-Dioxy-17-alkylcyclopentanopolyhydrophenanthrene, vorzugsweise mit Acetylierungs-bzw. Benzoylierungsmitteln aeyliert.
EMI1.2
gruppe einen durch Hydrolyse in eine Hydroxylgruppe überführbaren Substituenten enthalten, d. h. die Hydroxylgruppe kann z. B. verestert, veräthert oder durch Halogene ersetzt sein. In diesem Falle
EMI1.3
des Ausgangsstoffes erhalten.
Als Ausgangsstoffe kommen 17-Alkyl-östradiol-(3. 17), 17 -Alkylandrostandiol- (3. 17) bzw.
17-Alkyl-androsten- (5) -diol- (3. 17) oder deren Homologe. wobei der Alkylrest in 17-Stellung vorzugsweise ein Methyl-oder Äthylrest ist, in Betracht, die beispielsweise nach dem in der österr. Patentschrift Nr. 144997 beschriebenen Verfahren erhalten werden können.
Die Acylierung erfolgt nach an sich üblichen Methoden, beispielsweise mittels Säurechloriden, Säureanhydriden oder auch mit Säuren selbst in Gegenwart oder Abwesenheit von Katalysatoren.
Als besonders geeignete Acylierungsmittel haben sich Benzoylchlorid und Essigsäureanhydrid erwiesen, doch können auch andere Acylierungsmittel zur Anwendung gelangen.
Wenn in den Ausgangsstoffen zwei freie Hydroxylgruppen oder neben einer freien Hydroxylgruppe eine bereits veresterte Hydroxylgruppe vorhanden sind, so werden Diester der Dialkohole erhalten, wobei auch gemischte Diester erhalten werden können, wenn in der zweiten Stufe ein anderes Acylierungsmittel verwendet wird, als in der ersten Stufe.
Um Monoester der Dialkohole zu erhalten, werden Ausgangsstoffe, in welchen zwei freie Hydroxylgruppen vorhanden sind, in einem Lösungsmittel gelöst, in welchem der zunächst entstehende Monoester nicht löslich ist, sondern ausfällt und auf diese Weise der weiteren Einwirkung des Acylierurgsmittels entzogen wird. Man kann auch derart vorgehen, dass die Ausgangsstoffe zunächst in einem Lösungsmittel gelöst in Diester übergeführt werden, die sodann partiell zu Monoestern verseift werden.
Im Falle der Anwendung ungesättigter Verbindungen als Ausgangsstoffe können diese in beliebiger Reihenfolge acyliert und hydriert werden, wodurch die entsprechenden gesättigten Ester entstehen.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann beispielsweise durch die folgenden Strukturformeln veranschaulich werden ; in den Formeln bedeutet R eine Gruppe, die durch Hydrolyse in die OH-Gruppe rückführbar ist, wie z. B. eine Ester-bzw. Äthergruppe oder Halogen, und X einen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise einen Methyl-oder Äthylrest. a) Follikelhormonartige Verbindungen :
EMI1.4
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EMI2.1
EMI2.2
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Beispiel 3 : 5 g der nach Beispiel 2 erhaltenen ungesättigten Monoacetylverbindung werden in 200 mn3 Pyridin gelöst, mit 20 ems Benzoylchlorid versetzt und längere Zeit bei Zimmertemperatur aufbewahrt. Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 2. Man erhält das 3-Acetoxy-17-benzoyloxy- 17-methyl-androsten- (5), aus dem durch partielle Verseifung die 17-Benzoylverbindung gewonnen werden kann.
Die nach dem vorstehenden Beispiel gewonnenen ungesättigten Verbindungen können durch vorsichtige Hydrierung in die entsprechenden gesättigten Verbindungen übergeführt werden.
Beispiel 4 ; : 1 g 17-Äthyl-trans-androstandiol- (3. 17) wird in 50cm'Pyridin gelost und mit 3 g Benzoylchlorid versetzt. Man lässt die Lösung 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, giesst sie dann in Wasser, nimmt das ausgefallene Produkt in Äther auf, wäscht die ätherische Lösung mit verdünnter Säure und Wasser und dampft den Äther ab. Aus dem Rückstand kristallisiert das 3-Benzoat des 17 -Äthyl-trans-androstandiols- (3. 17).
Beispiel 5 : Zu einer aus 1 g Magnesium 7 g Methyljodid und 50 em Äther hergestellten Lösung gibt man eine Lösung von 3 g Androsten- (5)-ol- (3)-on- (17) in 20 cm3 Äther. Man erwärmt das Reaktionsgemisch 1 Stunde unter Rühren zum Sieden. Nach dem Erkalten wird das Produkt mit Wasser zersetzt und darauf mit Äther aufgenommen. Zur ätherischen Lösung gibt man eine Lösung von 6 g Benzoylchlorid in 20 ems Äther hinzu und erwärmt unter kräftigem Rühren abermals 1 Stunde.
Danach giesst man in Wasser, nimmt in Äther auf, trocknet die ätherische Lösung und verdampft den Äther Den Rückstand löst man in Methylalkohol und erhält daraus beim Einengen der Lösung das Dibenzoat des 17-Methyl-androsten- (5) -diols- (3. 17).
An Stelle des Benzoylchlorid kann z. B. auch Benzoesäureanhydrid verwendet werden.
In den folgenden Patentansprüchen bedeutet der Ausdruck "Alkyl-" einen beliebigen einwertigen Kohlenwasserstoffrest.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zurDarstellungvonEsternpolycyclischer Oxyverbindungen, dadurchgekennzeichnet, dass man 3. 17-Dioxy-17-alkylcyclopentanopolyhydrophenanthrene, vorzugsweise mit Acetylierungsbzw. Benzoyliemngsmitteln acyliert.
Claims (1)
- 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet, die in 3-Stellung an Stelle der Hydroxylgruppe einen durch Hydrolyse in eine Hydroxylgruppe überführbaren Substituenten enthalten.3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 17-Alkyl-östradiol-(3.17), 17-Alkyl-androstandiol-(3.17) bzw. 17-Alkyl-androsten- (5)-diol- (3. 17) oder deren Homologe als Ausgangsstoffe verwendet, wobei der Alkylrest in 17-Stellung vorzugsweise ein Methyl-oder Äthylrest ist.4. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man im Falle der Anwendung ungesättigter Verbindungen als Ausgangsstoffe diese in beliebiger Reihenfolge acyliert und hydriert.5. Abänderung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Darstellung von Monoestern die nach den vorhergehenden Ansprüchen erhältlichen Diester partiell verseift.
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