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Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängig voneinander aufgehängten Rädern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unab- hängig voneinander aufgehängten Rädern, die durch schwingende Lenker geführt und durch mit
Lagerplatten festhaftend verbundene Gummikörper abgefedert sind.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen Arm des Lenkers an einer lotrechten Bahn der rad- seitigen Lagerplatte gleitend anzulenken. In diesem Fall ist der Lenkerarm paarschlüssig mit der rad- seitigen Lagerplatte verbunden worden, indem ein Zapfen desselben in eine Aussparung der radseitigen
Lagerplatte eingreift. Dadurch geht aber die einfache Herstellung der radseitigen Lagerplatte ebenso verloren wie der einfache Zusammenbau des Lenkers mit dem Gummischubkörper. Beides macht die Federung umständlich und unwirtschaftlich.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die radseitige Lagerplatte kraftschlüssig durch eine Wälz-oder Rollbahn mit dem Lenker verbunden ist. Durch diese Einrichtung kann der Lenker unmittelbar an dem Ende der radseitigen Lagerplatte angreifen, ohne an diesem angelenkt zu sein.
Das Ende der radseitigen Lagerplatte braucht in diesem Fall nur mit einer Abkröpfung versehen zu werden, an der der Lenkerarm unmittelbar von aussen in der Schubrichtung angreifen kann. Dadurch bleibt nicht nur die einfache Herstellung der Lagerplatte, sondern auch der einfache Zusammenbau der Federung aufrechterhalten.
Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. in den Fig. 1 und 3 in senkrechten Schnitten und in den Fig. 2 und 4 in Querschnitten nach der Linie 77-77 der Fig. 1 und der Linie IV-IV der Fig. 3.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 sind die Platten 3 der Bogenform des rohrförmigen Längsträgers 6 angepasst. Die Platte 4 besteht aus einem gefalteten Federblatt, dessen Faltbug 15 eine Wälzbahn für den Lenkerarm 8 bildet. Die hakenartigen Widerlager 14 der Platten 3 sind so gegeneinander versetzt, dass sie an dem Rahmenende nacheinander zum Anschlag kommen.
Der Lagerbock 11 ist mittels einer Klemmschelle 17 am Ende des Rahmenrohres 6 befestigt. Beim Durchschwingen des Lenkerarmes 8 im Sinne H gleitet das ballige Ende 16 an der Wälzbahn 15 entlang, wobei zunächst der untere Gummikörper 2 und erst nach einem gewissen Federweg beide Gummikörper zusammen verformt werden. Nachdem sich gleichzeitig auch der wirksame Hebelarm 8 verkürzt, entsteht eine stark progressive Federung. Die an der Wälzbahn 15 angreifende Reibungskraft kann hiebei ein nennenswertes Kippen der Platte 4 nicht hervorrufen.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind die Gummikörper 2 mit einer im Rahmenrohr 6 verschiebbaren Lagerhülse 24 festhaftend verbunden, die die Gummikörper 2 umschliesst. Die zwischen den Gummikörper 2 liegende Haftplatte 3 ist durch einen Querbolzen. 25 im Rahmenrohr 6 festgehalten. Der Lenkerarm 8 ist mit einer Rolle 20 versehen, die an der Wälzbahn 18 der Lagerhülse 24 unmittelbar angreift. Der Lenkerarm 8 ist um einen gewissen Winkel zu zur Wälzbahn 18 schräg nach innen gestellt. Schwingt der Lenkerarm 8 im Sinne H durch, so verkürzt sieh sein aktiver Hebelarm so sehr, so dass eine progressive Federwirkung entsteht. Die Gummikörper 2 sind dabei vor allen zusätzlichen Beanspruchungen bewahrt.
Die prismatischen Gummikörper können auch noch andere Formen annehmen, die einerseits durch die Bauart der Rahmenlängsträger und anderseits durch die Bauart der Lenker bedingt sind.
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Für die Erfindung massgebend bleibt hiebei der Umstand, dass sich die Längsachse dieser prismatischen Gummikörper etwa mit der Hubrichtung des angreifenden Lenkerarmes deckt. Welche Länge der angreifende Lenkerarm hiebei besitzt, ist für die Erfindung ohne Belang.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit unabhängig voneinander aufgehängten Rädern, die durch schwingende Lenker geführt und durch mit Lagerplatten festhaftend verbundene Gummischubkorper abgefedert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die radseitigen Lagerplatten (4) kraftsehlüssig durch eine Wälz-oder Rollbahn mit dem Lenker (8 bzw. 9) verbunden sind.