AT159002B - Sauerstoffverteilungsstück für lungenselbsttätige Atmungsgeräte. - Google Patents

Sauerstoffverteilungsstück für lungenselbsttätige Atmungsgeräte.

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AT159002B
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oxygen
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control valve
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pressure
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Otto Heinrich Dr Draeger
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Otto Heinrich Dr Draeger
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Description


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 Trotzdem genügt schon ein sehr geringer Unterdruck, um das Zusatzventil zu öffnen. Der Lungenautomat springt also sehr leicht an. Da keine empfindlichen Hebelübersetzungen vorhanden sind, erhält das ganze Gerät eine widerstandsfähige Bauart. Auch besitzt es grosse Zuverlässigkeit, da keine empfindlichen Teile, z. B. Steuerhebel, beschädigt werden können. 



   Diese Art der lungenautomatisehen Betätigung des Sauerstoffventils kann deshalb auch bei ungekapselten Geräten, z. B. bei den   sogenannten "Selb3trettern",   verwendet werden. Schliesslich ist der   Atembeutelinhalt   in voller Grösse ausnutzbar, da kein Totraum zwischen Hebel und Gegenlager vorhanden ist. 



   In der Zeichnung sind einige   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Das   Sauerstoffverteilungsstüek   wird mittels der Überwurfmutter 18 an die nicht gezeichnete Sauerstofflasche oder an deren Verschlussventil angeschlossen. Der Sauerstoff gelangt durch die Bohrung 38 in das Verteilungsstiick, das in seinem oberen Teil ein Druckminderventil7 und in seinem unteren Teil ein Sauerstoffzusatzventil 4 enthält. Das Druckminderventil hat den Zweck, den aus der Flasche kommenden hochgespannten Sauerstoff auf den Arbeitsdruck von etwa 3 atü herabzumindern, der mit Hilfe der Feder   28,   die auf eine Membrane 37 wirkt, die ihrerseits unter Vermittlung des Hebels 26 auf das Druckminderventil 7 wirkt, eingestellt werden kann. Der durch das Ventil fliessende Sauerstoff gelangt in den Niederdruckraum 39, in den die   Zumessdüse   2 für die konstante Dosierung mündet.

   Von der Düse 2 führt eine Leitung 16 in eine schmale Kammer   12,   die oben durch eine Membrane 3 und unten durch einen Deckel 10 abgeschlossen ist und aus der der Sauerstoff durch 
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 des   Atembeutels 7   in Verbindung steht und durch eine Feder 15 beeinflusst wird. Durch das Ventil 5 fliesst der Sauerstoff in den Abströmkanal 74 und aus diesem in den Atemkreislauf.

   Die an den Abströmkanal 14   anschliessende   Verbindungsleitung zwischen dem Atembeutel 7 und dem Sauerstoff- 
 EMI2.2 
 
Das federbelastete Sauerstoffzusatzventil 4 steht mittels des Hebels 29 mit der Membrane 3 in Verbindung, gegen die (nach Fig. 1) ein Druckknopf   13,   der in einer am Deckel 10 festgelegten 
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 gehoben und das Zusatzventil 4 geöffnet wird, so dass zusätzlicher Sauerstoff durch den Kanal 40 in den   Abströmkanal 74 und   in den Atembeutel gelangt. 
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 beutels 7 öffnet. 



   Braucht der   Geräteträger   mehr als den Sauerstoff, der ihm durch die konstante Dosierung zugeführt wird, so atmet er mehr Luft aus dem Atembeutel heraus, dieser zieht sich zusammen und 
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 wölbt sich die Membrane. 3 nach oben und   drückt   auf den mit dem Zusatzventil 4 zusammenwirkenden Hebel 29, so dass sich das Ventil 4 öffnet. Dadurch strömt zusätzlicher   Hoehdrucksauerstoff   durch die Bohrung 40 in den   Abströmkanal 74   und dadurch in den Atemkreislauf und in den Atembeutel ein. Der   Atembputel     bläht sich wieder   auf und schiebt dabei den Schaft 6 des Regelventils 5 nach links, so dass dieses wieder geöffnet ist. Der Druck in der Kammer 12 lässt nach.

   Die durch die konstante Dosierung 2 zugeführte Sauerstoffmenge fliesst wieder regelmässig über den Abströmkanal 14 ab und das Zusatzventil 4 schliesst sich wieder unter dem Druck der Feder 33. Beim nächsten tieferen Atemzug wiederholt sich dieses Spiel. Damit der Druck in der Leitung 16 a und in der Kammer 12 nicht über ein gewisses   Mass   ansteigen kann, ist in die Leitung 16 a das Ventil 9 eingeschaltet, das sich bei einem gewissen Überdruck entgegen der Wirkung der Feder 34 öffnet, so dass der überschüssige Sauerstoff ebenfalls durch den Abströmkanal 74 dem Atemweg zugeführt werden kann.

   Genügt auch die durch das Zusatz ventil beim tieferen Atmen   selbsttätig   zugeführte Menge dem Gerätträger noch nicht, so kann er (wie bereits früher erwähnt) durch einen Druck auf den Knopf 13 das Zusatzventil 4 von Hand und so lange öffnen, bis sein Sauerstoffbedarf gedeckt ist. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht im wesentlichen der eben beschriebenen Bauart. 



  Sie unterscheidet sieh von dieser durch die Anordnung eines zweiarmigen Hebels   11,   der zum Bewegen 
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 Der Schaft 6 ruht mit Hilfe eines Knopfes 21 lösbar in einer Gabel 20, die an der Versteifungsplatte 8 des Atembeutels 7 befestigt ist. Auf dem Schaft 6 sitzt noch ein Anschlag 35, der beim Ausschwingen des   Hebels 77   im Uhrzeigersinn von letzterem mitgenommen wird, wodurch sieh das Ventil 5 schliesst. 



  Dadurch staut sich wieder der Sauerstoff, wie oben beschrieben, innerhalb der Klammer 12 an, hebt die Membrane 3 und öffnet das Zusatzventil 4 so lange, bis der Hebel 11 losgelassen wird und sich das Ventil 5 wieder öffnet. 



   Das Regelventil5 wird zweckmässig so angeordnet, dass es entgegen der Wirkung einer Feder 15 geschlossen wird. Dadurch wird das   Schliessen   des Regelventils, also das Anspringen des lungen- 

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 selbsttätigen Zusatzventils zwar erschwert, das Öffnen aber erleichtert. Es wird erreicht, dass das Regelventil sich selbsttätig öffnet und das Zusatzventil sich schliesst, sobald der Unterdruck im Atembeutel aufhört zu bestehen. Der Atembeutel wird also nicht prall gefüllt, sondern es wird nur die wirklich notwendige Sauerstoffmenge in den Atembeutel geleitet. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sitzt der Schaft 6 des Regelventils 5 nicht mehr unmittelbar am Atembeutel, sondern an einer besonderen Membrane   17,   deren eine Seite mit dem Atembeutel   7   in offener Verbindung steht. 



   In der Fig. 4 ist an der Stelle des   Überdruckventils   an den Kanal 16 a eine zweite Zumessdüse 37 angeschlossen, die einen grösseren Durchmesser hat als die   Zumessdüse 2   für die konstante Dosierung und bei einem bestimmten Druck in der Membrankammer 12, beispielsweise   0'6   atü, die gleiche Sauerstoffmenge ausströmen lässt wie-die   Zumessdüse   der konstanten Dosierung. Diese zweite Zumessdüse wirkt genau so wie die Anordnung eines   besonderen Überdruckventils.   Zwar wird die Zeitspanne zwi3chen dem   Schliessen   des Regelventils und dem Öffnen des   Zusatzventils grosser,   weil ein Teil der   Grunddoierung   aus der zweiten   Zumessdüse   ausströmt, bevor das Zusatzventil in Tätigkeit tritt.

   Atemphysiologisch ist diese Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr, die nur etwa   /i   Sekunde dauert, unbedenklich. Fabrikatorisch ist es aber einfacher, eine genau kalibrierte Zumessdüse zu bauen als ein bei einem bestimmten Druck sich öffnendes kleines Überdruckventil. 



   Die zweite Zumessdüse baut man vorteilhaft in den Kegel oder den Sitz des Regelventils ein. 



  Dadurch spart man an Raum. Auch wird das   Sauerstoffverteilungsstück leichter.   



   In allen Abbildungen ist noch zwischen der Kammer 12 und der den Schaft 6 umgebenden Kammer   41,   die durch die Membrane 42 (Fig. J und 2) bzw. 17 (Fig. 3 und 4) abgeschlossen ist, eine Bohrung 43 ersichtlich. Es wäre denkbar, dass bei Entlastung der Druckkammer 12 durch Anheben 
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 dem Schaft 6 und dessen Führungsbohrung einströmt. Dann könnte die Membrane 42 bzw. 17 ange- hoben und dadurch das Regelventil 5 geschlossen werden. Um dies zu vermeiden, ist der Entlüftungs- kanal 43 angeordnet, der etwa in die Kammer 41 eingeströmten Sauerstoff in den Abströmkanal 14 überströmen lässt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Sauerstoffverteilungsstück   für lungenselbsttätige Atmungsgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass das   Sauerstoff zusatzventil im Bedarfsfälle durch   den Druck oder die Strömungsenergie der konstanten Dosierung offenbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff der konstanten Dosierung im Bedarfsfall über eine Membrane, einen Druckkörper oder eine ähnlich wirkende Vorrichtung geleitet wird, so dass er sich anstaut, durch seinen Druck die Membrane wölbt oder den Druck- körper betätigt und das Zusatzventil dadurch öffnet.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kanal (16), der die Zumessdüse (2) mit dem Atemluftkreislauf verbindet, ein Regelventil (5) angeordnet ist, das im Bedarfsfall den Weg des Sauerstoffes sperrt und ihn in einen vorzugsweise klein bemessenen Raum (12) leitet oder in diesem Raum staut, der von einem Druckkörper, einer Membrane (3) oder einer ähnlich wirkenden Vorrichtung abgeschlossen ist, die ihrerseits ein Sauerstoffzusatzventil (4) öffnet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Weg des Sauerstoffes der konstanten Dosierung (2) steuernde Regelventil (5) unmittelbar oder mittels einer leicht lösbaren Vorrichtung (20, 21) mit einer beweglichen Wand (8) des Atembeutels (7) verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das den Weg des Sauer- stoffes der konstanten Dosierung (2) steuernde Regelventil (5) lösbar oder fest mit einer Membrane (17) verbunden ist, deren eine Seite mit dem Atembeutel (7) in offener Verbindung steht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrankammer (12) oder ein zwischen der Zumessdüse (2) und dem Regelventil (5) liegender Kanal mit einem vorteilhaft . federbelasteten Überdruckventil in Verbindung steht, das sich bei einem bestimmten Druck, beispielsweise 0'5 < ! ?, öffnet.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrankammer (12) oder ein zwischen der Zumessdüse (2) und dem Regelventil (5) liegender Kanal an Stelle des Überdruckventils (9) mit einer zweiten Zumessdüse zweckmässig grösseren Durchmessers in Verbindung steht, die bei einem bestimmten Druck in der Membrankammer, beispielsweise 0'6 atü, die gleiche Sauerstoffmenge ausströmen lässt wie die Zumessdüse (2).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 3,4, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zumess- düse in dem Kegel oder dem Sitz des Regelventils (5) eingebaut ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 3,4, 5, 6,7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil (5) entgegen der Wirkung einer Feder geschlossen wird.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 3,4, 5, 6,7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der die Membrankammer (12) nach aussen schliessende Deckel (10) mit einem Druckknopf (13) versehen ist, durch den das Zusatzventil (4) von Hand betätigt werden kann. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2
AT159002D 1937-02-06 1938-02-03 Sauerstoffverteilungsstück für lungenselbsttätige Atmungsgeräte. AT159002B (de)

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