AT158548B - Deckelabhebewagen für Tieföfen. - Google Patents

Deckelabhebewagen für Tieföfen.

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AT158548B
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Neunkircher Eisenwerk A G Vorm
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Description


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   Die Tieföfen von Blockwalzwerken sind oben mit schweren ausgemauerten Deckeln verschlossen, die entweder von den darüberfahrenden Kränen oder von besonderen   Deekelabhebewagen,   die ebenfalls einen "Kran" darstellen, abgehoben und wieder aufgebracht werden. Bei jeder Beschickung oder Entleerung einer Tiefofenzelle ist die Abnahme des Deckels notwendig. Erfolgt dies durch die hochlaufenden (Zangen-) Kräne, so bleibt die betreffende Tiefofenzelle so lange geöffnet, bis der Kran die zugehörigen Blocktransporte ausgeführt hat. Dies ist mit erheblichen Wärmeverlusten verbunden. 



  Bei Verwendung eines Deckelabhebewagens wird der Kran entlastet und die Tiefofenzelle schneller geschlossen. 



   Den bisher gebräuchlichen   Deckelabhebewagen haften hauptsächlich   folgende Mängel an :
1. Der als Laufkatze ausgebildete Oberwagen ist du strahlenden Hitze der geöffneten Ofenzellen ausgesetzt, wodurch Triebwerke und elektrische Ausrüstung leiden. 



   2. Die glühenden Blöcke müssen vom Kran den   Deckelabhebewagen   und über seinen Oberwagen hinweggehoben werden. In vielen (besonders älteren) Walzwerken steht hiefür nicht die erforderliehe Höhe zur Verfügung. 



   Diese Nachteile soll der Deckelabhebewagen gemäss der Erfindung vermeiden. Er besteht im wesentlichen aus einem auf Rädern laufenden Rahmen, der die zu einem Ofen gehörigen Zellen balkenartig überspannt und sowohl das Triebwerk für die Laufräder als auch die Greifhebel mit ihren Antrieben enthält. Die Bauhöhe des Wagens wird also lediglich durch seine Spannweite bestimmt, die der statisch als Balken aufzufassende Rahmen zu überbrücken hat.   Der"Balken"ist   dabei   natürlich   kein Gittertragwerk, sondern eine   geschweisste   oder genietete Blechkonstruktion.

   Zusätzliche, die Bauhöhe   beträchtlich   vergrössernde Teile, wie Katze oder Oberwagen, die auch erhöhter Abnutzung und Betriebsstörungen unterworfen sind, fallen also fort, und auch alle Antriebsmittel wie die Deckelgreifer sind innerhalb der Balkenhöhe unterzubringen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch den Wagen und einen Teil des Tiefofens, und Fig. 2 eine Draufsicht auf den Wagen. 



   Über den Tiefofen a läuft die niedrig gebaute Brücke b des   Deekelabhebewagens,   die keine wesentlich nach oben vorspringenden Teile hat. Die Bewegung der Brücke geschieht in bekannter Weise durch ein elektrisch angetriebenes Windwerk   c,   welches die Laufräder d antreibt. Die Laufräder e sind nicht angetrieben. Das Anheben der   Tiefofendeekel i erfolgt durch entsprechend   ausgebildete Hebel g, die durch ein Gestänge von den Pressluftzylindern   h   aus bewegt werden. Die erforderliche Pressluft wird in einer kleinen, innerhalb der Brücke b liegenden Kompressoranlage i mit elektrischem Antrieb erzeugt.

   Hiebei können die Hohlräume der Brüekenkonstruktion als Pressluftbehälter ausgebildet werden, doch ist es auch möglich, fremderzeugte Pressluft durch Schlauch oder bewegliche Leitung zuzuführen. 



   Die Anzahl und   der Abstand der Hebelg   richtet sich nach derZellenanordnung derTiefofenanlage. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Deckelabhebewagen für Tiefofenanlagen von Walzwerken, gekennzeichnet durch einen die zu einem Ofen gehörigen Zellen balkenartig überspannenden Rahmen (b), der das Triebwerk (e) für die Laufräder und die schwenkbar ausgebildeten Greifhebel (g) mit ihren Antrieben enthält, die wie das Triebwerk der Laufräder innerhalb der Bauhöhe des balkenartigen Rahmens untergebracht sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT158548D 1938-05-13 1938-05-13 Deckelabhebewagen für Tieföfen. AT158548B (de)

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