AT158269B - Elektrischer Heizkörper aus hochschmelzenden Metallen. - Google Patents

Elektrischer Heizkörper aus hochschmelzenden Metallen.

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  Elektrischer Heizkörper aus hochschmelzenden Metallen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Heizkörper aus hochschmelzenden   Metallen, wie Molybdän,   Wolfram oder Tantal mit einem gasdichten Schutzmantel aus   hochschmelzen-   den Metalloxyden und verfolgt den Zweck, eine möglichst vollkommene Gasdichtheit bei geringster
Reaktionsfähigkeit des Metallkernes mit dem Material des Mantels zu erhalten. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der   Sehutzmantel   aus mindestens zwei
Schichten besteht, u. zw. aus einer gasdichten   kieselsäurehaltigen   Aussenschicht aus hochschmelzenden metalloxyde und aus einer oder mehreren kieselsäurefreien Innenschichten aus reinsten, bei Betriebs- temperatur des Heizleiters mit dem Metallkern nicht reagierenden Metalloxyden, wie z. B. Aluminium- oxyd, Magnesiumoxyd, Thoriumoxyd, Berylliumoxyd, einzeln oder gemischt, oder aus einem Metall, wie z. B. Aluminium, das erst nachher oxydiert wird. Vorzugsweise kann die Innensehicht allmählich nach aussen in Kieselsäure enthaltende, z.

   B. aus Gemengen von Aluminiumoxyd-Kieselsäure oder   Aluminiumoxyd-Magnesiumoxyd-Kieselsäure   bestehende Schichten übergehen, welche bei Temperaturen   über 14001 C leicht   zu gasdichten   Seherben   sintern. 



   Bei der Herstellung des Heizkörpers empfiehlt es sich, vor dem Aufbringen des Schutzmantels den Metallkern mit einem Überzug von Metallen, z. B. Aluminium, zu versehen. Der aus Oxyden be- stehende Schutzmantel wird vorzugsweise in Gestalt eines fertigen Rohres aufgeschrumpft bzw. aufgesintert. Dieses Aufbringen bzw. Aufsintern kann schichtweise erfolgen und je nach Bedarf wiederholt werden. Bei Aufbringung des Aussenmantels in Gestalt von Rohren ist zu beachten, dass die Aufsinterung in einem Temperaturbereich genügend plastischer Bildsamkeit erfolgt, damit eine innige Haftung und Verfrittung mit der darunter liegenden Innenschicht aus reinem Oxyd bzw. aus reinen
Oxyden, erreicht wird. Die Aufsinterung der Oxydsehiehten geschieht zweckmässig in reduzierenden und inerten Gasen oder im Vakuum. 



   Die Innenschicht bzw. die Innensehiehten können in der Weise aufgebracht werden, dass das Metall, z. B. durch Verdampfen, aufgetragen und erst nachher oxydiert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Heizkörper aus hochschmelzenden Metallen, wie Molybdän, Wolfram oder Tantal, mit einem gasdichten Schutzmantel aus hochschmelzenden Metalloxyden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel aus mindestens zwei Schichten besteht, u. zw. aus einer gasdichten kieselsäurehaltigen   Aussenschicht   aus hochschmelzenden Metalloxyden und aus einer oder mehreren kieselsäurefreien Innensehiehten aus reinsten, bei Betriebstemperatur des Heizleiters mit dem Metallkern nicht reagierenden metalloxyde, wie z. B. Aluminiumoxyd, Magnesiumoxyd, Thoriumoxyd, Berylliumoxyd, einzeln oder gemischt oder aus einem Metall, wie z. B. Aluminium, das erst nachher oxydiert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensehieht allmählich nach aussen in Kieselsäure enthaltende, z. B. aus Gemengen von Aluminiumoxyd-Kieselsäure oder Aluminiumoxyd-Magnesiumoxyd-Kieselsäure bestehende Schichten übergeht.
    3. Verfahren zur Herstellung von Heizkörpern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkern vorher mit einem Überzug von Metallen, z. B. Aluminium, versehen wird.
    4. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizkörpern nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Oxyden bestehende Schutzmantel in Gestalt eines fertigen Rohres aufgeschrumpft bzw. aufgesintert wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringung bzw. Aufsinterung des Sehutzmantels schiehtenweise erfolgt und je nach Bedarf wiederholt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innensehieht bzw. die Innenschichten aufgebracht werden, indem das Metall, z. B. durch Verdampfung, aufgetragen und erst nachher oxydiert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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