DE744208C - Hochbelastbare Anode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere solche ohne kuenstliche Kuehlung - Google Patents

Hochbelastbare Anode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere solche ohne kuenstliche Kuehlung

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DE744208C
DE744208C DET54551D DET0054551D DE744208C DE 744208 C DE744208 C DE 744208C DE T54551 D DET54551 D DE T54551D DE T0054551 D DET0054551 D DE T0054551D DE 744208 C DE744208 C DE 744208C
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DE
Germany
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anode
duty
heavy
discharge tubes
especially those
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Expired
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DET54551D
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English (en)
Inventor
Dr Guent Berlin-Charlottenburg
Dr Phli Anton Berlin-Steglitz
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0013Sealed electrodes

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  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)

Description

  • Hochbelastbare Anode für elektrische Entladungsröhren, insbesondere solche ohne künstliche Kühlung Bei Anoden, welche in Betrieb: einer hohen Belastung ausgesetzt sind, ist es erforderlich, Kühlmittel od. dgl. anzuwenden, um - Ändierungen der Anodenform und damit der elektrischen Verhältnisse zu vermeiden. Eine künstliche Kühlung durch eine Flüssigkeit erfordert einerseits verhältnismäßig umständliche Maßnahmen, anderseits führt die Anbringtng von Kühlleitungen zwangsweise zur Vergrößerung des Elektrosystems und Ctamit der Röhre. Auch die Verwendung von der Oberfläche der Anode vergrößernden Teilen zur Verbesserung der Wärrneabstrahlungseigemschaften der Anode scheitert -häufig an der Raumfrage. Um eine Vergrößerung der Anodenoberfläche zu vermeiden, ist man dazu üherg:#gangen, die Strahlungseigenschaften der Anode durch Aufrauhen oder d'urrh Schwärzen des Anodenbleches zu verbessern. Das Aufrauhen durch Sandstrahlgebläse odez das Aufbringen von Schwärzungsmitteln sind verwickelte und teure Verfahren. Im, übrigen tritt bei einer Verwendung derartiger Vorfahren leicht ein nachteiliger Einfluß auf das Vakuum oder auf die Emissionsfähigkeit der Kathode auf. Diese Nachteile werden bei hoch belastbaren Anoden für elektrische Entladungsröhren, insbesondere solchen ohne künstliche Kühlung, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die, Anoden aus einem wenigstens auf einer Seite mit Aluminium beispielsweise durch Plattieren überzogenen Nickelblech bestellen, dessen Gesamtstrahlung durch eine Glühbehandlung zwischen etwa 50o und 1000'C auf wenigstens 60%, vorzugsweise auf über 80% der Strahlung des schwarzen Körpers gebracht ist. Es kann auch ein Geinisch von Nickel und Aluminium aufgesprüht werden.
  • l's hat seich gezeigt, dal.l schon sehr dünne Überzüge voll Ahianinium gt:nügen. Die Dicke des Ltlierzuges wird im allgemeinen in der Größenordnung voll 5 bis i o % der Gesamtdicke der Aiiodenlrleclie ge@@-<ililt. Beispielsweise beträgt bei einer .Anode aus ,Nickelblech, welche mit einer 5 ,Er. . starken Aluminiumschicht überzagen ist, die Strahlung bei einer Arbeitstemperatur der Anode voll t-t«-a Soo` C mehr als 8o0/0 <iei-jenigen des schwarzen Körpers, während sie vorher nur etwa '/.; davon betrug. Die Oberfläche der Anode kann all sich blank sein. \ ach dem gekennzeichneten Verfahren wird null das mit Aluminium überzogene Blech aus Nickel einer Glühbehandlung zwischen 50o und iooo° C, vorzugsweise (i5o', unterworfen, Diese Glühhehandlung kann im Vakuum oder in einer Gas- oder Dampfatinosphä re, beispielsweise in Wasserstoff, erfolgen. Bei den Temperaturen zwischen 500 und iooo° C färbt sich der zunächst blanke Aluniitiitinlülr,rzug blaugrau und erhält ein mattes ,Aussehen. In dieseln Zustand beträgt die Gesamtstrahlung der Anodenbleche mehr als So% der Strohlang des schwarzen Körpers, während sie vorher nur einen Bruchteil davon betrug. Bei einer weiteren Erhöhung der Glühtemperatur über iooo'-' C gellt die blaugraue Färlrting in eine hellgraue über. 1)1e Gesamtstrahlung beträgt dann nur noch weniger als 60% derjenigen des schwarzen 1örl)ers.
  • Die Verbesserung der Strahlungseigelischaften wird durch die Bildung einer chemischen Verbindung des Aluminiumfiberzuges mit der Nickelunterlage hervorgerufen. Die Bildung der chemischen Verbindung ist von der die Bleche. umgebenden Atmosphäre bei der Glühbehandlung unabhängig, da sie auch im Vakuum auftritt. Die Atmosphäre darf lediglich bei der Glühbehandlung nicht schädlich auf den Überzug einwirken.
  • Der überzug kann auf einer oder auch auf beiden Seiten der Anodenbleche aufgebracht werden, je nach den gewün:schte.n Strahlungscigenschaften oder Richtungen. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Aluininiutnüberzug im Gegensatz zu manchen anderen Schwärzungsüberzügen keinerlei schädliche Wirkung auf das Vakuum oder die I?inission der Kathode ausübt. Dazu kommt, daß aluiniiliumül)erzoge-nes Nickelblech äußerst billig im Handel zu erhalten ist un-d die beschriebene Glühbehandlung ohne große Schwierigkeiten durchführbar ist.
  • Um im Bedarfsfall die der Kathode zugewandte Seite blank zu erhalten., kann diese Seite beispielsweise mit einem 3,folybdänüberzug versehen werden. Auch ein Vl@erzug von Kupfer hat sich bewährt. Wenn die Wä rmerückstrahlung von der Anode auf das System. insbesondere die Kathode, besonders gering sein soll, so wird nur die nach außen «-:irme_ abstrahlende I# 1ä ehe mit der beschriebenen Schicht überzogen.
  • 1)tts Weichglühen des Bleches erfolgt, um eine schädliche, zu starke Oxydation der Aluminiumoberfläche zu verhindern, zweckmäßig in einer sauerstofffreien -Atmosphäre. und zwar vorzugsweise bei 58o" C.

Claims (1)

  1. PATEN TA xsPRVC1iE: i. Hochbelastbare Anode für elektrische Entladungsröhren, insbesondere solche ohne künstliche Kühlung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem wenigstens auf einer Seite mit Altuninitlin beispielsweise durch Plattieren überzogenen Nickelblech bestellt, dessen Gesamtstrahlung durch eine Glühbehandlung etwa zwischen 500 und iooo" C auf wenigstens 60%, vorzugsweise auf über ,o% der Strahlung des schwarzen Körpers gebracht ist. a. Verfahren zur Herstellung voll Anoden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dali die Glühbehandlung im Vakuum oder in eitler nicht an-Feifenden I Gas- oder Dampfatmosphäre erfolgt. 3. Verfahren zum Weichglühen voll Anodenblechen gemäß Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß das Weichglühen in einer sauerstofffreien Umgebung stattfindet. q.. Anode, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Emissionsquelle zugewandte Seite mit einem bei der Wärmebehandlung blank bleibenden Metall, wie Molybdän oder Kupfer, überzogen ist.
DET54551D 1940-11-15 1940-11-15 Hochbelastbare Anode fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere solche ohne kuenstliche Kuehlung Expired DE744208C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974254C (de) * 1953-04-11 1960-12-01 Telefunken Gmbh Hochbelastbare Elektrode, insbesondere Anode, fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1106429B (de) * 1956-03-30 1961-05-10 Radiologie Cie Gle Roentgenroehren-Drehanode
DE1122181B (de) * 1958-10-24 1962-01-18 Egyesuelt Izzolampa Verfahren zur Herstellung von Gitterelektroden fuer Elektronenroehren und Anwendung eines Gitters
DE1153462B (de) * 1961-04-12 1963-08-29 Westinghouse Electric Corp Indirekt beheizte Kathode fuer Elektronenroehren und Verfahren zur Herstellung der Kathode
DE1191494B (de) * 1961-09-29 1965-04-22 Siemens Ag Elektrode aus einem Verbundmetall fuer elektrische Entladungsgefaesse, insbesondere hochbelastbare Anode

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