AT158078B - Saatgutbeizmaschine. - Google Patents

Saatgutbeizmaschine.

Info

Publication number
AT158078B
AT158078B AT158078DA AT158078B AT 158078 B AT158078 B AT 158078B AT 158078D A AT158078D A AT 158078DA AT 158078 B AT158078 B AT 158078B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seed dressing
dressing machine
scales
seed
wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl Ing Ott
Original Assignee
Wilhelm Dipl Ing Ott
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Dipl Ing Ott filed Critical Wilhelm Dipl Ing Ott
Application granted granted Critical
Publication of AT158078B publication Critical patent/AT158078B/de

Links

Landscapes

  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Saatgutbeizmaschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Saatgutbeizmaschinen   mit einer zwischen Saatgutzulauf und
Mischtrommel angeordneter Kippwaage, deren Belastung durch das anfallende Saatgut die Beizmittel- zugabe bewirkt. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Kippwaage mit durch eine
Trennwand voneinander abgeteilten Zellen versehen ist, welche abwechselnd in Tätigkeit treten. Die
Waage kippt das zulaufende Saatgut nach entgegegengesetzten Seiten ab und es geschieht das Abkippen nach entgegengesetzten Seiten durch eine schritt-bzw. absatzweise hin-und hergehende Bewegung der Kippwaage, welche Bewegung zur dosierten Zugabe des Beizmittels selbsttätig ausgenutzt wird. 



   Der Vorteil des Kippens der Waage abwechselnd nach zwei Seiten liegt darin, dass jede dämpfende oder beschleunigende Impulsgebung durch den   zufliessenden Saatgutstrom   vermieden wird und somit
Fehlerquellen ausgeschaltet werden. Die   erfindungsgemässe   Einrichtung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass eine genaue und selbsttätige Dosierung mit einfachen technischen Mitteln erreicht ist. 



   Vorzugsweise besteht die Kippwaage aus zwei einander benachbarten Zellen, die mit zueinander entgegengesetzt drehendem Übergewicht gelagert sind. 



   Zweckmässig ist beiden Zellen eine Wand   gemeinsam,   wobei in dieser Wand die Kippachse gelagert ist und ein an die Kippachse heran oder von ihr weg in Richtung dieser Wand verschiebbares
Dosiergewicht angeordnet sein kann. Die Kippbewegung der Waage nach den entgegengesetzten Seiten ist durch   Anschläge   begrenzt. Der Einlauftriehter für das Saatgut oberhalb der Kippwaage kann mit ihr so gekuppelt sein, dass er bei jeder Kippbewegung der Waage um einen gewissen Betrag nach der entgegengesetzten Seite sich bewegt. Die Schöpfeinrichtungen für das Beizmittel sind mit der Kipp- waage so verbunden, dass während des Vollaufens einer der beiden Zellen der Waage die zu dieser Zelle gehörende   Schöpfeinrichtung   ihren Inhalt entleert. 



   Die Zeichnung gibt in schematischer Darstellung eine der möglichen Ausführungsformen einer selbsttätigen Zuteilung bei einem Flüssigkeitsbeizer wieder. Durch entsprechende, jedoch nicht grund- sätzliche bauliche Umgestaltung lässt sich nach dem gleichen Prinzip auch die Zumessung pulverförmiger
Beizmittel erreichen. 



   Die Aufgabe des Saatgutes erfolgt durch den Trichter a, es fällt je nach Stellung der Kippwaage b in eine ihrer beiden durch eine Wand   w   getrennte Zellen Cl oder   c,. Die   Waage ist mittels der in der
Wand m angeordneten Achse d drehbar gelagert. Feste   Ansehläge   Cl und   1'2   halten das Gefäss in bestimmter
Neigungslage nach der einen oder andern Seite in der jeweiligen Kipplage fest und verhindern ein völliges Durchschwenken. 
 EMI1.1 
 entgegengesetzt   gerichtete Moment   an Grösse erreicht,   überwiegt   und so das Gefäss nach rechts zum Kippen bringt. Der Vorgang wird durch die sofort einsetzende Verlagerung des Schüttgutes nach rechts beschleunigt.

   Die Zelle   C2   entleert das Saatgut in den Trichter k, der zur   (nicht gezeichneten)   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Mischtrommel   führt ; das Kippgefäss kommt beim Anschlag   e2   wieder zum Stillstand. Beim Kippen wurde zugleich der gefüllte Schöpfer f1 hochgehoben und die   Flüssigkeit strömt   nun durch Leitung   gl   und Brauserohr   111   in die Zelle   Pi, in   die inzwischen das Saatgut einläuft. Der Vorgang wiederholt sich zwangläufig ; das Mischungsverhältnis von Saatgut zu Beizlösung bleibt unabhängig von der Stärke des Saatgutstromes immer konstant. Eine Regelung des   Mischverhältnisses   lässt sich beispielsweise einfach durch Verstellen eines Schiebegewichtes l erreichen.

   Die bei andern Einrichtungen dieser Art richtige Höhe des   Flüssigkeitsspiegels   hat im vorliegenden Falle auf das   Mischungsverhältnis   keinen praktisch spürbaren Einfluss, braucht also, was sehr wichtig ist, nicht konstant gehalten zu werden. 



   Pumpe, Sehwimmregler od. dgl. fallen gleichfalls weg. 



   Zur Erzielung grosser Wiegegenauigkeit ist erforderlich, dass der Saatgutzufluss   symmetrisch   zur Symmetrieachse der Zellen   Ci, c2   verläuft. Durch zwangläufige seitliche   Umsteuerung   des Zulauf- triehters a. je nach Stellung des Kippgefässes b ist dieser Zustand unschwer zu erreichen. Die Um- steuerung ist beispielsweise durch einfache   Hebelübertragung   vom Kippgefäss zum Einlauftriehter zu erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sattgutbeizmaschine zwischen Sattgutzulauf und Mischtrommel angeordneter Kippwaage, deren Belastung durch das anfallende Saatgut die Beizmittelzugabe bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippwaage (b) mit durch eine Trennwand   (ici)   voneinander abgeteilten   Zellen (e"e.,)   ver- sehen ist, welche abwechselnd in Tätigkeit treten und das zulaufende Saatgut abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten abkippen.

Claims (1)

  1. 2. Saatgntbeizmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse (d) der Waage (b) in der den beiden Zellen (e1, e2) gemeinsamen Wand (m) gelagert ist und dass ein Gewicht (0 zur Kippachse hin oder von ihr weg in Richtung der Wand verstellt werden kann.
    3. Saatgutbeizmasehine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp- bewegung der Waage (b) nach den entgegengesetzten Seiten durch Anschläge (e1, e2) begrenzt wird. i 4. Saatgutbeizmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der über der EMI2.1 jeweils entgegengesetzt zu deren Bewegungsrichtung seitlich verstellt wird.
    5. Saatgutbeizmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp- waage (b) Schöpfeinrichtungen (11,/2) trägt, von denen jeweils während des Vollaufens der einen Zelle mit Saatgut die zu dieser Zelle gehörige Schöpfeinrichtung sich entleert, dagegen die andere sich mit Beizmittel füllt. EMI2.2
AT158078D 1937-05-26 1937-12-06 Saatgutbeizmaschine. AT158078B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158078T 1937-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158078B true AT158078B (de) 1940-03-11

Family

ID=29261295

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158078D AT158078B (de) 1937-05-26 1937-12-06 Saatgutbeizmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT158078B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT158078B (de) Saatgutbeizmaschine.
EP0790798A1 (de) Verfahren zum dosieren eines teilchenförmigen wasch- oder reinigungsmittels und dazu geeignete vorrichtung
DE3537426A1 (de) Kombinationswaage
DE1956898C3 (de) Verfahren und Anlage zum Herstellen eines kontinuierlich mit Bindemitteln gemischten Gutstromes aus span- und faserartigen Stoffen
DE703309C (de) Kurznassbeizmaschine
DE2156082C3 (de) Anlage zum kontinuierlichen Mischen von span- und faserartigen Stoffen mit Bindemittel
DE1586079A1 (de) Vorrichtung zum Abfuellen von Schuettgut in kontinuierlich umlaufende Verpackungsbehaelter
AT301841B (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen von span- und faserartigen Stoffen mit Bindemitteln
DE853575C (de) Maschine zum Einfuellen abgeteilter Mengen pulverfoermigen oder kleinkoernigen Gutes
DE673038C (de) Beizmittelzuteilvorrichtung fuer Kurznassbeizmaschinen
DE541372C (de) Messschurre mit zwei Messtaschen
AT293777B (de) Beizmaschine zum Naßbeizen von Saatgut
DE575802C (de) Beschickungseinrichtung fuer selbsttaetige Waagen mit mehreren Speisewalzen
AT159032B (de) Förderbandwaage.
CH386715A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswiegen von Schüttgütern
DE102020002705A1 (de) Faserstopp
DE501035C (de) Selbsttaetige Waage mit einer von der Waagenbewegung abhaengigen Netzvorrichtung fuer Schuettgut, insbesondere Getreide
DE341364C (de) Selbsttaetige Waage mit konstanter Schuetthoehe fuer verschiedene Gewichtsmengen
AT226981B (de) Gerät zur Messung von Flüssigkeitsmengen mittels eines in einem Gehäuse angeordneten Kippschalen-Meßsystems
DE802409C (de) Messgeraet fuer eine stroemende Fluessigkeit, insbesondere Kondensatmesser
DE854106C (de) Dosier-Automat zum Speisen eines Drucksystems
DE3003559A1 (de) Automatische waage fuer schuettgueter, insbesondere fuer den landwirtschaftlichen bereich bei der waegung von futtermitteln
DE743949C (de) Saatgutnassbeizmaschine
AT135066B (de) Beutelfüllmaschine.
AT137633B (de) Vorrichtung zum Regeln der Anzahl der Wägungen bei selbsttätigen Waagen.