AT158078B - Saatgutbeizmaschine. - Google Patents
Saatgutbeizmaschine.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Saatgutbeizmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf Saatgutbeizmaschinen mit einer zwischen Saatgutzulauf und
Mischtrommel angeordneter Kippwaage, deren Belastung durch das anfallende Saatgut die Beizmittel- zugabe bewirkt. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Kippwaage mit durch eine
Trennwand voneinander abgeteilten Zellen versehen ist, welche abwechselnd in Tätigkeit treten. Die
Waage kippt das zulaufende Saatgut nach entgegegengesetzten Seiten ab und es geschieht das Abkippen nach entgegengesetzten Seiten durch eine schritt-bzw. absatzweise hin-und hergehende Bewegung der Kippwaage, welche Bewegung zur dosierten Zugabe des Beizmittels selbsttätig ausgenutzt wird.
Der Vorteil des Kippens der Waage abwechselnd nach zwei Seiten liegt darin, dass jede dämpfende oder beschleunigende Impulsgebung durch den zufliessenden Saatgutstrom vermieden wird und somit
Fehlerquellen ausgeschaltet werden. Die erfindungsgemässe Einrichtung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass eine genaue und selbsttätige Dosierung mit einfachen technischen Mitteln erreicht ist.
Vorzugsweise besteht die Kippwaage aus zwei einander benachbarten Zellen, die mit zueinander entgegengesetzt drehendem Übergewicht gelagert sind.
Zweckmässig ist beiden Zellen eine Wand gemeinsam, wobei in dieser Wand die Kippachse gelagert ist und ein an die Kippachse heran oder von ihr weg in Richtung dieser Wand verschiebbares
Dosiergewicht angeordnet sein kann. Die Kippbewegung der Waage nach den entgegengesetzten Seiten ist durch Anschläge begrenzt. Der Einlauftriehter für das Saatgut oberhalb der Kippwaage kann mit ihr so gekuppelt sein, dass er bei jeder Kippbewegung der Waage um einen gewissen Betrag nach der entgegengesetzten Seite sich bewegt. Die Schöpfeinrichtungen für das Beizmittel sind mit der Kipp- waage so verbunden, dass während des Vollaufens einer der beiden Zellen der Waage die zu dieser Zelle gehörende Schöpfeinrichtung ihren Inhalt entleert.
Die Zeichnung gibt in schematischer Darstellung eine der möglichen Ausführungsformen einer selbsttätigen Zuteilung bei einem Flüssigkeitsbeizer wieder. Durch entsprechende, jedoch nicht grund- sätzliche bauliche Umgestaltung lässt sich nach dem gleichen Prinzip auch die Zumessung pulverförmiger
Beizmittel erreichen.
Die Aufgabe des Saatgutes erfolgt durch den Trichter a, es fällt je nach Stellung der Kippwaage b in eine ihrer beiden durch eine Wand w getrennte Zellen Cl oder c,. Die Waage ist mittels der in der
Wand m angeordneten Achse d drehbar gelagert. Feste Ansehläge Cl und 1'2 halten das Gefäss in bestimmter
Neigungslage nach der einen oder andern Seite in der jeweiligen Kipplage fest und verhindern ein völliges Durchschwenken.
EMI1.1
entgegengesetzt gerichtete Moment an Grösse erreicht, überwiegt und so das Gefäss nach rechts zum Kippen bringt. Der Vorgang wird durch die sofort einsetzende Verlagerung des Schüttgutes nach rechts beschleunigt.
Die Zelle C2 entleert das Saatgut in den Trichter k, der zur (nicht gezeichneten)
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Mischtrommel führt ; das Kippgefäss kommt beim Anschlag e2 wieder zum Stillstand. Beim Kippen wurde zugleich der gefüllte Schöpfer f1 hochgehoben und die Flüssigkeit strömt nun durch Leitung gl und Brauserohr 111 in die Zelle Pi, in die inzwischen das Saatgut einläuft. Der Vorgang wiederholt sich zwangläufig ; das Mischungsverhältnis von Saatgut zu Beizlösung bleibt unabhängig von der Stärke des Saatgutstromes immer konstant. Eine Regelung des Mischverhältnisses lässt sich beispielsweise einfach durch Verstellen eines Schiebegewichtes l erreichen.
Die bei andern Einrichtungen dieser Art richtige Höhe des Flüssigkeitsspiegels hat im vorliegenden Falle auf das Mischungsverhältnis keinen praktisch spürbaren Einfluss, braucht also, was sehr wichtig ist, nicht konstant gehalten zu werden.
Pumpe, Sehwimmregler od. dgl. fallen gleichfalls weg.
Zur Erzielung grosser Wiegegenauigkeit ist erforderlich, dass der Saatgutzufluss symmetrisch zur Symmetrieachse der Zellen Ci, c2 verläuft. Durch zwangläufige seitliche Umsteuerung des Zulauf- triehters a. je nach Stellung des Kippgefässes b ist dieser Zustand unschwer zu erreichen. Die Um- steuerung ist beispielsweise durch einfache Hebelübertragung vom Kippgefäss zum Einlauftriehter zu erzielen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sattgutbeizmaschine zwischen Sattgutzulauf und Mischtrommel angeordneter Kippwaage, deren Belastung durch das anfallende Saatgut die Beizmittelzugabe bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippwaage (b) mit durch eine Trennwand (ici) voneinander abgeteilten Zellen (e"e.,) ver- sehen ist, welche abwechselnd in Tätigkeit treten und das zulaufende Saatgut abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten abkippen.
Claims (1)
- 2. Saatgntbeizmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse (d) der Waage (b) in der den beiden Zellen (e1, e2) gemeinsamen Wand (m) gelagert ist und dass ein Gewicht (0 zur Kippachse hin oder von ihr weg in Richtung der Wand verstellt werden kann.3. Saatgutbeizmasehine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp- bewegung der Waage (b) nach den entgegengesetzten Seiten durch Anschläge (e1, e2) begrenzt wird. i 4. Saatgutbeizmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der über der EMI2.1 jeweils entgegengesetzt zu deren Bewegungsrichtung seitlich verstellt wird.5. Saatgutbeizmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp- waage (b) Schöpfeinrichtungen (11,/2) trägt, von denen jeweils während des Vollaufens der einen Zelle mit Saatgut die zu dieser Zelle gehörige Schöpfeinrichtung sich entleert, dagegen die andere sich mit Beizmittel füllt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE158078T | 1937-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT158078B true AT158078B (de) | 1940-03-11 |
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ID=29261295
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|---|---|---|---|
| AT158078D AT158078B (de) | 1937-05-26 | 1937-12-06 | Saatgutbeizmaschine. |
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|---|---|
| AT (1) | AT158078B (de) |
-
1937
- 1937-12-06 AT AT158078D patent/AT158078B/de active
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