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Beutelfiillmaschine.
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Das Förderband 1 ist in einem Gehäuse 11 unterhalb des Trichters 8 gelagert, das am andern Ende ein Mundstück 12 trägt, das sich von dem vorderen Ende des Gehäuses 11 aus erstreckt und in einer Richtung mit der Nut 3 im Förderband 1 liegt. Das Mundstück 12 kann aus einem starren Rohr bestehen, wie in Fig. 5, oder auch biegsam sein, wie in Fig. 1, wobei sich das Mundstück leicht abwärts krümmt in dem Masse, wie sich der Beutel in der Höhe bei dem Einlauf des Füllgutes zusammenzieht.
Auf dem oberen Teil des Förderbandes 1 und ausserhalb des Trichters 8 ist ein zweites Förderband 13 ähnlich dem Förderband 1 gelagert, das eine Längsnut 14 in seiner Aussenfläche besitzt, die mit der Nut 3 im Förderband 1 übereinstimmt, so dass ein Förderkanal 15 entsteht, der in einer Richtung
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angeordneter Rollen 11.
Unterhalb und in Berührung mit dem Förderband 1 ist ein drittes Förderband 18 auf einer Mehrzahl Rollen 25 gelagert. Es hat eine Längsnut 19 in seiner Aussenfläche, die mit der Nut 3 des Förderbandes 1 übereinstimmt und mit dieser den Längskanal 20 bildet, der sich von dem vorderen Ende bis zum rückwärtigen Ende des Gehäuses 11 erstreckt. Das dritte Förderband 18 dient dazu, das Füllgut, das vom Mundstück 12 nicht aufgenommen wurde, in den Trichter 8 zurückzuleiten. Damit dies vor siehgehen kann, ist ein bogenförmiger Trog oder eine Führungsrinne 21 am vorderen Ende des Gehäuses 11 eingebaut.
Dieser Trog erstreckt sich von dem Einlauf 16 des Mundstückes 12 bis in das vordere Ende des Förderkanals 20, so dass das aus dem Kanal 15 tretende und vom Mundstück 12 nicht aufgenommene Füllgut durch die Rinne 21 abwärts in den Förderkanal 20 geleitet wird. Am rückwärtigen Ende ist ein zweiter Trog 22 eingebaut, der sich um die rückwärtigen Führungsrollen 4 des Förderbandes 1 erstreckt, u. zw. von dem Förderkanal 20 bis zu einem Durchlass 29 am Boden des rückwärtigen Trichter- endes. Die Rinne 22 und die Nut 3 im Förderband 1 bilden einen Kanal, durch den das Füllgut in den Trichter zurückgelangen kann.
In den Fig. 4-7 sind die Seiten der Trogrinnen 21 und 22 so angegeben, dass sie sich in die Nuten der Förderbänder etwas hinein erstrecken, also nicht bloss bis zu den ebenen Flächen der Förderbänder, um Undichtheiten zu vermeiden. Ist die Maschine jedoch zum Verarbeiten feinen Füllgutes bestimmt, bei dem die Möglichkeit des Undichtwerdens um die Ränder der Tröge oder Rinnen grosser ist, dann können die Förderbänder besondere Führungsnuten 27 (Fig. 8) erhalten, die neben der Förderrinne bzw. zu deren beiden Seiten verlaufen und in welche die Rinnen mit ihren Rändern 28 eintreten.
Zum Regeln der Zufuhr des Füllgutes von den Förderbändern 1 und 13 dureh das Mundstück 12, so dass es nicht notwendig ist, die Maschine beim Wechseln eines Beutels anzuhalten, kann ein AbspelTschieber 23 eingebaut sein, der sich im Gehäuse 11 senkrecht führt und in seiner unteren Stellung das offene Ende am Einlass 16 des Mundstückes 12 sperrt. Die untere innere Fläche dieses Absperrschiebers 23 bildet eine gekrümmte Leitbahn 24, so dass, wenn der Schieber 23 in der in Fig. Ï gezeigten Stellung ist, das aus dem Kanal 15 kommende Füllgut von dieser gekrümmten Fläche 24 abwärts in den Trog 21 abgelenkt wird. Der Absperrschieber 23 kann in jeder geeigneten Weise bedient werden.
Zweckmässig wird er mechanisch mit der Beutelwiegevorrichtung gekuppelt, so dass er sieh unmittelbar sehliesst, w enn die Füllung im Beutel ein vorher bestimmtes Gewicht erreicht hat. Ist die Maschine im Betrieb, dann läuft das Förderband 1 mit seinem oberen Trum in der Uhr-
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des ersteren mit der Nut 3 des letzteren übereinstimmt und beide Nuten den Förderkanal 15 bilden, so wird das Füllgut in diesem Kanal mitgenommen und zum Mundstück 12 geleitet, wenn sich die beiden Förderbänder wieder am Ende trennen und um ihre entsprechenden Rollen 4, bzw. 17 zurücklaufen. Das Förderband 1 läuft dabei mit einer sehr hohen Geschwindigkeit. Die Förderbänder 13 und 18 können entweder ebenfalls für sich angetrieben werden oder sie werden, wie es in der Regel ausreichen wird, vom Förderband 1 durch Reibung mitgenommen.
Wenn die Maschine arbeitet, werden die gefüllten Beutel unmittelbar durch leere ersetzt, u. zw. entweder von Hand oder durch mechanische Einrichtungen, wobei der Absperrschieber 23 das Mund- stück 12 schliessen kann, wenn die Beutel ersetzt werden. Um jede Stauung des Füllgutes in der Maschine zu vermeiden und ebenso auch die Zeit zu-vermindern, die zum Anlassen und Anhalten des Füllgutstromes durch das Mundstück verbraucht wird, ist der Absperrschieber so eingerichtet, dass er in seiner geschlossenen Stellung den aus dem Kanal 15 kommenden Füllgutstrom abwärts in den Kanal 20 leitet, aus dem er mittels der Rinne 22 und durch die Öffnung 29 in den Trichter zurückgelangt.
Die Maschine erweist sich als ausserordentlich widerstandsfähig und wirksam und kann zum Verarbeiten aller Arten körnigen oder pulverförmigen Füllgutes dienen. Die erläuterte Darstellung erweist sich als die einfachste Form, jedoch kann die Maschine auch gegenüber dem Grundgedanken der Erfindung in abweichender Form ausgestaltet werden. So kann z. B. das rückwärtige Ende des Gehäuses 11 mit einem zweiten Füllmundstüek ? ausgerüstet sein, das sich in Richtung mit dem unteren Förderkanal 20 befindet.
Die Steuerung eines Absperrschiebers 23 für dieses zweite Mundstück kann abwechselnd mit dem Schieber 2. 3 des ersteren Mundstückes erfolgen, so dass an dem einen Ende der Maschine ein Beutel gefüllt und an
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Förderbändern können auch noch durch Querwände unterteilt sein, um zu verhindern, dass das Füllgut in den Nuten längsgleitet. Es könnte auch an Stelle von drei Förderbändern, wie beschrieben dargestellt, nur ein einziges endloses Förderband Anwendung finden, das in die verschiedenen Lagen und Stellungen durch eine geeignete Anordnung von Führungsrollen geleitet wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beutelfüllmaschine mit Fülltrichter und Mundstück, gekennzeichnet durch ein unter dem Fiilltrichter zum Mundstück : führendes endloses Förderband (1) mit einer Längsnut zur Aufnahme des Füllgutes.