AT157794B - Überlagerungsempfänger. - Google Patents

Überlagerungsempfänger.

Info

Publication number
AT157794B
AT157794B AT157794DA AT157794B AT 157794 B AT157794 B AT 157794B AT 157794D A AT157794D A AT 157794DA AT 157794 B AT157794 B AT 157794B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frequency
circuit
output
oscillator
receiver
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Telephon Czeija Nissl & Co filed Critical Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT157794B publication Critical patent/AT157794B/de

Links

Landscapes

  • Noise Elimination (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
   übprlagerungsemplänger.   



   Die Erfindung betrifft   Überlagerungsempfänger. Um bei   einem Empfänger grosser Trennschärfe die besten Ergebnisse zu erreichen, ist es sehr   wünschenswert,   dass er auf die einlangenden Zeichen genau abgestimmt gehalten wird. Da jedoch die Frequenz der Trägerstromwelle dazu neigt, von Zeit zu Zeit zu wandern, ist es notwendig, den Empfänger häufig neuerlich abzustimmen. Ausserdem kann sich bei Überlagerungsempfängern die Frequenz des   örtlichen Überlagerungsoszillators   infolge von Temperatur- oder andern Schwankungen ändern und es ist notwendig, einen konstanten Unterschied zwischen der Frequenz der ankommenden   Trägerwelle   und den örtlich erzeugten Schwingungen aufrechtzuerhalten. 



   Ein Gegenstand der Erfindung ist, diesen Nachteil durch selbsttätige Steuerung eines frequenzbestimmenden Teiles des Empfängers zu beseitigen, um Frequenzschwankungen der einlangenden Trägerwelle und/oder eines ortliehen Oszillators auszugleichen. 



   Es sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, in welchen das Überlagerungsprodukt der eintreffenden und der von einem örtlichen Oszillator erzeugten Weile über zwei abgestimmte Kreise geführt wird, von denen einer auf eine Frequenz iiber der normalen Schwebungsfrequenz abgestimmt ist, der andere auf eine unter der normalen Schwebungsfrequenz gelegene Frequenz. Diese abgestimmten Kreise arbeiten mit Gleichrichtern zusammen,   wodurch f (ir den Fall,   dass diese abgestimmten Kreise nicht im Gleichgewicht sind, eine Spannung auftritt, die zur   ausgleichenden Steuerung   der Frequenz des örtlichen Oszillators verwendet wird. 



   Erfindungsgemäss wird eine aus der eintreffenden und der von einem örtlichen Oszillator gelieferten Welle erzeugte Misehwelle Über zwei parallele Wege geführt, deren einer hochselektiv und auf die normale Schwebungsfrequenz abgestimmt ist, während der andere eine verhältnismässig geringe Selektivität besitzt. Von diesen Stromwegen gelangt die Frequenz zu einem Detektorstromkreis, durch welchen jeder Wechsel in der Schwebungsfrequenz auch eine Verschiebung der Phasenrelation der beiden zu dem Detektorkreis gelangenden Eingangsströme hervorruft, so dass die daraus resultierende Phasenverschiebung zur ausgleichende   Änderung   der Frequenz des örtlichen Oszillators verwendet werden kann.

   Der Detektorstromkreis enthält im wesentlichen eine Anzahl von Gleichrichtern, die zu einem   Brückenstromkreis   gehören, der zwei Eingangskreise und einen Ausgangskreis hat, welche so angeordnet sind, dass die Brücke abgeglichen ist und keine Potentialdifferenz im Ausgangskreis besteht, wenn Ströme einer vorherbestimmten Phasenrelation zu den Eingangskreisen gelangen, wenn aber die relative Phasenverschiebung der Eingangsströme schwankt, so wird das Gleichgewicht im Brüekenstromkreis gestört und dadurch eine Potentialdifferenz an der Ausgangsseite hervorgerufen. 



   Nach einem andern Erfindungsmerkmal wird in einem Überlagerungsempfänger zum Empfang unterbrochener ungedämpfter Wellen ein Teil der Ausgangsleistung einem abgeglichenen Detektorstromkreis über zwei parallele Wege zugeführt, von denen einer ein Filter enthält, das für die Tonfrequenz trennscharf ist, wobei eine Änderung der Tonfrequenz, hervorgerufen durch eine Frequenz- änderung der ankommenden Trägerwelle oder des örtlichen Überlagerungs-Oszillators, eine deutliche Änderung der gegenseitigen Phasenlage der beiden Eingänge des abgeglichenen Detektorstromkreises 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erzeugt, wodurch in diesem Kreis eine Unsymmetrie entsteht, welche dazu benutzt wird, die Frequenz eines örtlichen Oszillators ausgleichend zu steuern. 



   Einem andern Erfindungsmerkmal gemäss ist ein Schwingungserzeuger mit einer Penthode oder Tetrode mit Einrichtungen zur Änderung des Potentials des Schirmgitters versehen, um die Frequenz der erzeugten Schwingungen zu regeln. Ferner kann die Frequenzregelung durch Änderung des Potentials des Bremsgitters eines Penthodenoszillators bewirkt werden. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen Überlagerungsempfänger zum Empfang unterbrochener ungedämpfter Wellen ; Fig. 2 und 3 sind Vektordiagramme, welche die Arbeitsweise eines Teiles der Schaltung nach Fig. 1 zeigen und Fig. 4 zeigt die Schaltung eines andern Empfängers, dessen Aufbau eine Anwendungsart der Erfindung enthält. 



   In Fig. 1 ist ein Empfänger zum Empfang von Telegraphie mit ungedämpften Wellen gezeigt, welcher folgende Teile enthält : eine   Hochfrequenzverstärkerröhre     BFJ.,   eine erste Detektorröhre DET, eine   Zwischenfrequenzverstärkerröhre   IF, eine Duodiodetriode DDT, die als zweiter Detektor, als Gleichrichter für die selbsttätige Lautstärkeregelung und als erster   Niederfrequenzverstärker   wirkt, 
 EMI2.1 
 Arbeitsweise ist bekannt. 



   Die Frequenz des Oszillators BO bestimmt die Zwischenfrequenz. Dieser Oszillator muss, um seine eigenen Frequenzsehwankungen und jene der ankommenden Trägerwelle und des Schwebungsoszillators HO auszugleichen, geregelt werden. 



   FCV ist die Frequenzregelröhre, die damit verbundenen Stromkreise und ihre Arbeitsweise sollen nun beschrieben werden. 



   Der Ausgangstransformator T besitzt eine   Primärwicklung   P und drei   Sekundärwicklungen     81,     Sz,     83,   Der Tonfrequenzausgang der   Sekundärwicklung) S'z   wird durch ein   Tonfilter NF   an die Primär-   wicklung Fi   des Transformators   Tel   geschickt. Dieser Transformator hat eine in der Mitte angezapfte Sekundärwicklung 85 und eine weitere   Sekundärwicklung     S,.   Die   Sekundärwicklungen     81   und   84   sind nur geeignete Ausgänge für den Anschluss von Hörern oder Lautsprechern. 



   Der Tonfrequenzausgang der   Sekundärwicklung     83 wird   über einen Phasenverschiebungskreis PH (dessen Konstanten so gewählt werden, dass sie den besonderen Bedingungen entsprechen) an die 
 EMI2.2 
 gelegt. Dieser Ausgang, der keinen Filterstromkreis enthält, ist weit weniger trennscharf als der an die   Primärwicklung        des Transformators   Ti   angeschlossene Kreis. 



   Hieraus ist zu ersehen, dass die Ströme des wenig trennscharfen Kreises den Gleichrichtern R phasengleich zugeführt werden, während die Ströme des   trennschärferen   Kreises den Gleichrichtern R in Gegentakt zugeführt werden. Die im Ausgang des   abgeglichenen   Gleichrichterstromkreises BRG an den Punkten 3 und   4   auftretende Spannungsdifferenz wird über einen Verzögerungsstromkreis RC an das Gitter der   Frequenzregelrohre.     FCV   geliefert. Die Anode dieser Röhre ist mit dem positiven Pol der Anodenspannungsquelle über einen Widerstand R 1 verbunden und die Kathode liegt über den üblichen Vorspannungswiderstand an Erde. 



   Der Stromkreis der Oszillatorröhre Bo ist von der üblichen Art, mit der Ausnahme, dass das Schirmgitter an den positiven Pol der Anodenspannungsquelle über den Widerstand   R,   angeschlossen 
 EMI2.3 
 kreis der Oszillatorpenthode Bo liegt. 



   Die Schwingungen des Oszillators Bo werden in dem Bremsgitterstromkreis über einen Kondensator   G   der ersten Detektorröhre   DET   aufgedrückt, wodurch der Elektronenstrom in dieser Röhre mit der Frequenz des Oszillators Bo moduliert wird. 



   Es soll nun die Arbeitsweise des Stromkreises beschrieben und hiebei angenommen werden, dass bei Empfang eines Zeichens ungedämpfter Wellen in normaler Art der Tonfrequenzausgang in der   Primärwicklung   P des Transformators T eine Frequenz von 1000 Hertz besitzt. Das Tonfilter   NF   ist so ausgebildet, dass diese Frequenz bevorzugt hindurchgeht ;   natürlich   kann jedoch auch jede andere geeignete Tonfrequenz gewählt werden. Für diese Tonfrequenz sind die Konstanten des Phasenversehiebungsstromkreises Ph so gewählt, dass die Abgabe der   Sekundärwicklung   83 in den Punkten 1 und 2, um   90  phasenversehoben gegenüber   der Abgabe der   Sekundärwicklung   85 erscheint.

   Aus dem Stromvektorendiagramm, Fig. 2, ist zu ersehen, dass die Spannung über den Ausgang   3,     4   des   abgeglichenen Detektors-summiert über   eine Periode-dann Null ist, wenn die Ströme, welche von der Wicklung   85   im Gegentakt durch die Gleichrichter fliessen, um 900 phasenverschoben sind gegen jene Ströme, welche über die Punkte 1 und 2 gleichphasig aufgedrückt werden. Dabei ist vorausgesetzt, dass die Hälften des abgeglichenen Detektors im Ausgang gegeneinander geschaltet sind. 



   Wenn nun die Frequenz der Trägerwelle schwankt, dann ändert sich die Frequenz des Tonfrequenzausganges und wird, je nachdem in welcher Richtung die Trägerfrequenz schwankt, grösser oder kleiner als 1000 Hertz werden. Diese Frequenzänderung des Tones erzeugt infolge der Selektivität des Tonfilters NF eine sehr deutliche Phasenänderung der dem   abgeglichenen   Gleichrichter BRC von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI4.1
AT157794D 1935-05-30 1936-05-29 Überlagerungsempfänger. AT157794B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB157794X 1935-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157794B true AT157794B (de) 1940-01-25

Family

ID=10065314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157794D AT157794B (de) 1935-05-30 1936-05-29 Überlagerungsempfänger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157794B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE964250C (de) Empfaenger fuer Restseitenband-Signale
DE889313C (de) UEberlagerungsempfaenger mit selbsttaetiger Frequenzregelung
AT157794B (de) Überlagerungsempfänger.
DE2854882C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Identifizieren der Polarität eines Nachrichtensignals
DE672795C (de) Signaluebertragungsanlage mit zwei UEbertragungswegen, in die von den Signalstroemen gesteuerte Sperrvorrichtungen eingeschaltet sind
DE694787C (de) UEberlagerungsempfaenger fuer nichttoenende Telegraphie mit mehrfacher UEberlagerung
DE675286C (de) Signalanlage zur UEbertragung eines Seitenbandes
DE804331C (de) Schaltung zur Begrenzung und Demodulation frequenzmodulierter Schwingungen
DE673986C (de) Empfaenger fuer amplituden- und phasenmodulierte Schwingungen
DE672862C (de) Verfahren zur Demodulation phasen- oder frequenzmodulierter Schwingungen
DE975926C (de) Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger
DE869222C (de) UEberlagerungsempfaenger
DE646935C (de) Anordnung zur Frequenzmodulation
DE947986C (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Frequenznachstellung eines Empfaengers zum Empfang frequenzumgetasteter Telegrafiesendungen
DE961986C (de) Einrichtung zur Erzeugung frequenzmodulierter Signale, insbesondere Telegrafiezeichen
DE945766C (de) Farbfernsehsystem mit getrennten, dicht benachbarten Frequenzbaendern fuer Helligkeits- und Farbsignale
DE738407C (de) Anordnung zur Unterdrueckung der Seitenbaender von modulierten Traegerstroemen
AT142040B (de) Schaltung zur Lautstärkeregelung in Zwischenfrequenzüberlagerungsempfangsgeräten.
AT145345B (de) Schaltanordnung zum gleichzeitigen Empfang zweier verschiedener Trägerschwingunen, zwischen denen ein konstanter Frequenzunterschied besteht.
DE807821C (de) Pendelrueckkopplungsempfaenger
CH198016A (de) Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur mindestens teilweisen Unterdrückung von kurzdauernden Störungen.
AT165845B (de) Empfängerschaltung zur Demodulation frequenzmodulierter Schwingungen
DE931601C (de) Schaltung zum Verstaerken einer elektrischen Schwingung
DE882102C (de) Hochfrequenzuebertragungsanlage
DE957238C (de) Empfangsanordnung fuer mit einer unerwuenschten Amplitudenmodulation behaftete phasen- oder frequenzmodulierte Schwingungen