AT157337B - Verfahren zum Herstellen von Selen-Gleichrichtern. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Selen-Gleichrichtern.

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AT157337B
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Albert Dr Phil Lotz
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen von Selen-Gleichrichtern. 



   Bei Selen-Gleichrichtern ist es bekannt, die Wirksamkeit des Gleichrichters dadurch zu erhöhen, dass man zwischen der Selenschieht und der metallischen Gegenelektrode kÜnstlich eine nichtleitende Zwischenschicht (zusätzliche Sperrschicht) aus anorganischen Stoffen aufbringt. Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Selenschicht der Gleichrichterelektrode einer Behandlung mit reduzierend wirkenden organischen Stoffen zu unterziehen. Es gelingt auf diese Weise, das Widerstandsverhältnis (Widerstand in der   Stromdurchflussrichtung   zu Widerstand in der Sperrichtung) merklich zu verbessern. 



   Noch weit bessere Wirkungen lassen sich jedoch in dieser Hinsicht erzielen, wenn gemäss der Erfindung'die nicht leitende Zwischenschicht organische Stoffe als bleibende Bestandteile enthält, die bei einer Temperatur, die zwischen Raumtemperatur und Schmelztemperatur des Selens liegt, durch Aufdampfen auf die Selenschicht aufgebracht werden. Vorzugsweise wird die Zwischenschicht durch Aufdampfen von stickstoff-, sauerstoff-oder schwefelhaltigen isozyklischen oder heterozyklischen Verbindungen erhalten, die frei von andern anorganischen Radikalen sind. Besonders wirksam sind solche Verbindungen, die sich beim Erhitzen ganz oder teilweise zersetzen und zu lackartigen braunen Niederschlägen kondensieren. Zweckmässig nimmt man die Aufdampfung der genannten Stoffe während der thermischen Umwandlung des Selens vor. 



   Isozyklische Verbindungen, die für den angegebenen Zweck in erster Linie in Frage kommen, sind folgende : (die vorzugsweise geeigneten Derivate dieser Verbindungen sind in Klammern beigefügt). 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Alkohole <SEP> (UH-Uenvate)
<tb> Aldehyde, <SEP> Ketone <SEP> (CO-Derivate)
<tb> Amine <SEP> (: <SEP> Derivate)
<tb> Chinone <SEP> (0-Derivate)
<tb> Nitroverbindungen <SEP> (NOs-Derivate)
<tb> Nitrosoverbindungen <SEP> (NO-Derivate)
<tb> 
 
Als heterozyklische Verbindungen eignen sieh beispielsweise Pyrrol und Pyrrolin (N-haltig), Furan und Dimethylfuran   (O-haltig)   sowie Pyridin, Piperidin und Chinolin (N-haltig). Als besonders geeignet haben sich unter den zahlreichen in Frage kommenden Verbindungen Hydrochinon, Alizarin, Resorcin, Phenylhydrazin, Piperonal und Chinolin erwiesen.

   Als Thio-Verbindungen kommen insbesondere solche isozyklische oder heterozyklische Verbindungen in Frage, bei denen der Sauerstoff, Stickstoff oder Wasserstoff ganz oder teilweise durch ein Element der Sehwefelgruppe (Schwefel, Selen, Tellur) ersetzt ist, beispielsweise Thiophen oder Thiophenol. Derartig behandelte Selen-Gleichrichterplatten ergeben Widerstandsverhältnisse von der Grössenordnung 1 : 5000 bis 1 : 10000, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie mit wesentlich höherer Sperrspannung als bisher   üblich,   betrieben werden können. 



   Bei der Herstellung der Zwischenschicht kann man so verfahren, dass man entweder zunächst die Umwandlung des Selens in die leitende Modifikation vornimmt und dann die schon umgewandelten Platten bei zirka   200    C einige Stunden in dem Dampf der betreffenden organischen Substanz erhitzt, oder dass man die ganze Umwandlung in diesem Dampf vor sich gehen lässt. Die organische Substanz 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


AT157337D 1936-09-05 1937-09-04 Verfahren zum Herstellen von Selen-Gleichrichtern. AT157337B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908043C (de) * 1943-02-03 1954-04-01 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern, vorzugsweise solcher mit Leichtmetall-Traegerelektroden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE908043C (de) * 1943-02-03 1954-04-01 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichtern, vorzugsweise solcher mit Leichtmetall-Traegerelektroden

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